DE685192C - Luftgekuehlter Spiegel fuer Bogenlampen - Google Patents

Luftgekuehlter Spiegel fuer Bogenlampen

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Publication number
DE685192C
DE685192C DEO22516D DEO0022516D DE685192C DE 685192 C DE685192 C DE 685192C DE O22516 D DEO22516 D DE O22516D DE O0022516 D DEO0022516 D DE O0022516D DE 685192 C DE685192 C DE 685192C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
air
guideways
axis
arc lamps
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Expired
Application number
DEO22516D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Petermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Opticolor AG
Original Assignee
Opticolor AG
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Publication date
Application filed by Opticolor AG filed Critical Opticolor AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE685192C publication Critical patent/DE685192C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/003Electric arc lamps of a special type
    • H05B31/0039Projectors, the construction of which depends upon the presence of the arc

Landscapes

  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description

  • Luftgekühlter Spiegel für Bogenlampen Bei Spiegelbogenlampen, bei denen eine Lichtquelle hoher Leistung verwendet wird, ist es erforderlich, den Spiegel zu kühlen, um ihn vor ungleichförmiger Erwärmung und dadurch vor dem Zerspringen zu schützen. Man hat hierzu einen Luftstrom benutzt, der auf die Spiegelmitte gerichtet war und nach außen hin abströmte. Auch hat man den Spiegel rotieren lassen, um eine gleichmäßige Kühlung zu ermöglichen.
  • Die Erfindung betrifft einen nicht rotierenden Spiegel für Bogenlampen. Gemäß der Erfindung werden nun hinter dem Spiegel besondere Führungsbahnen so angeordnet, daß ein durch sie beeinflußter Luftstrom den Spiegel vollständig gleichmäßig kühlt, indem er die Luft an der Rückseite des Spiegels, in Richtung der Spiegelachse gesehen, um diese herumführt.
  • Eine derartige Kühlung ist besonders dann von Wert, wenn Spiegel verwendet werden, die in ihrer Mitte eine öffnung aufweisen. Durch diese öffnung wird im allgemeinen der Halter der negativen Elektrode oder diese selbsu hindurchgeführt. Bei einer solchen Spiegelausbildung ist es nicht möglich, ohne besondere Führungsbahnen eine gleichmäßige Bespülung der Spiegelrückwand zu erhalten.
  • Die hinter dem Spiegel angeordneten Führungsbahnen werden vorteilhaft so ausgebildet, daß sie, in Richtung der Spiegelachse gesehen, spiralförmig oder, in einer hierzu senkrechten Richtung gesehen, schraubenförmig verlaufen. Eine spiralförmige Formgebung ist von Vorteil, um eine ungleichmäßige Erwärmung des Spiegels in kreisförmiger Richtung zu vermeiden und gleichzeitig einen genau geregelten Abfluß der Luft nach außen hin zu erhalten. Hierzu werden hinter dem Spiegel vollständige Spiralgänge vorgesehen oder nur im inneren Teil des hinter dem Spiegel vorgesehenen, zur Luftzuführung dienenden Raumes derartige Führungsbahnen angeordnet. Wenn dann die Luft in der Spiegelmitte in tangentialer Richtung zur Spiegelfläche oder spiralförmig verläuft, wird diese um die Spiegelachse herumführende Bewegung nach außen weiter andauern und so ,auch ohne besondere Führungsbahnen die gewünschte Form annehmen.
  • Die Verwendung schraubenförmiger Füh. rungsbahnen hinter dem Spiegel ermöglicht es, die Luftzuführung vollständig gleichmäßig über den Umfang des Spiegels zu verteilen. Die Luft wird hierbei nicht an einer Stelle zugeleitet, sondern über den ganzen Umfang in angenähert gleichförmiger Weise-Dic schraubenförmigen Führungen hinter dem Spiegel k ,önnen auch spiralförmig verlaufen, in spiralförmige Bahnen übergehen oder zumindest der Luft eine spiralförmige Bewegung erteilen.
  • Es ist weiterhin von Vorteil, nicht einen einzigen Luftführungsweg vorzusehen, sol-> dern zwei oder mehr getrennte Wege zu verwenden oder die Luft an mehreren voneinander getrennten Stellen der Spiegelrückwandzuzuleiten. Hierdurch wird es ermöglicht, die Spiegelkühlung noch gleichmäßiger zu gestalten.
  • Bei getrennten Zuführungswegen kann man entweder vollständig getrennte Bahnen vorsehen oder die Luft nach einem Teil ihres Weges vereinigen. Die Luft kann hierbei. den Spiegel vollständig umströmen oder je einen Teil des gesamten Umfanges, bei zwei Wegen beispielsweise die Hälfte, bestreichen.
  • Es ist nicht nur möglich, die Luft von innen nach außen strömen zu lassen, sondern auch von außen nach innen.. Auch hierzu sind entweder Luftwege hinter der ganzen Spiegelfläche vorgesehen oder doch zumindest hinter einem Teil des Spiegels. Es ist dabei gleichfalls vorteilhaft, die Kühlluft in tangentialer Richtung hinter den Spiegel treten zu lassen, beispielsweisse wenn Führungsbahnen nur in der- Spiegelmitte angeordnet sind und die Kühlluft abgesaugt wird.
  • Wird gemäß der Erfindung der Spiegel mit hinter ihm angeordneten Führungsbahnen versehen, ist es nicht ohne weiteres möglich, den Spiegel zum Justieren zu verschieben, ohne einen Luftaustritt nach der Spiegelmitte hervorzurufen. Der Spiegel wird daher gemeinsam mit der Luftführung verschiebbar ausgebildet und die Kühlluft den Führungskanälen durch eine .elastische oder teleskopartig ausgebildete Verbindung zugeführt bzw. beim Absaugen fortgeführt.
  • Die Erfindung sei an Hand von Figuren näher erläutert.
  • In Fig. i, die einen Schnitt längs ArB (Fig.2) darstellt, ist i ein Hohlspiegel, der in der Mitte eine Öffnung für die Halterung einer Bogenlampenkohle aufweist. Hinter dem Spiegel sind zwei getrennte Luftzuführungskanäle 2 und 3 angeordnet (vgl. Fig. ä), die die von einem gemeinsamen Ventilator gelieferte Kühlluft dem Spiegel an zwei getrennten Stellen zuführen. Die durch den Kanal 2 strömende Luft tritt bei q. in eine offene Rinne 6 über, die sich in der Strömungsrichtung verflacht und so eine schraubenförmige Bahn bildet. Die durch sden Kanal 3 strömende Luft wird im Halbkreis um den Spiegel herumgeführt und an der Stelle 5 einer gleichfalls halbkreisförmigen Rinne 7 zugeführt. Durch die immer flacher werdenden Rinnen 6 und 7 wird die Luft durch den ringförmigen Spalt 8 zwischen Führung und Spiegel vollständig gleichmäßig -dem Hohlspiegel zugeführt und bewegt sich .-zwischen diesem und der Führungsschale g auf angenähert spiralförmigen Bahnen. Am Rande des Spiegels wird .der Luftstrom durch eine Umbiegung i o nach hinten umgeleitet, um eine Störung eines vor dem Spiegel brennenden Lichtbogens zu vermeiden.
  • Die durch die Rinnen 6 und 7 strömende Kühlluft wird am Entweichen nach der Spiegelmitte durch den Ring i i gehindert: Da der Spiegel mit der Luftführung fest verbunden ist, wird diese Dichtung bei -einem Justieren nicht aufgehoben. Der Spiegel wixd hierzu mitsamt den Luftkanälen und dem Halter 12 auf einer Grundplatte verschoben und durch Schrauben, die durch die Löscher 13 treten, in der richtigen Stellung befestigt. Den Kanälen 2 und 3 wird hierbei die Luft durch einen biegsamen Schlauch 14 zugeführt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCIIP i. Luftgekühlter nicht rotierender Spiegel' für Bogenlampen, insbesondere mit einer in der Spiegelmitte vorhandenen Öffnung, dadurch gekennzeichnet, daß für die Kühlluft hinter dem Spiegel Führungsbahnen vorgesehen sind, die die Luft, an der Rückseite des Spiegels in Richtung der Spiegelachse gesehen, um diese Achse herumführen.
  2. 2. Spiegel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen, in Richtung der Spiegelachse gesehen, spiralförmig verlaufen.
  3. 3. Spiegel nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen; in Richtungen senkrecht zur Spiegelachse gesehen, schraubenförmig geformt sind. q..
  4. Spiegel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzuführung in tangentialer Richtung zur Spiegelfläche erfolgt.
  5. 5. Spiegel nach Anspruch i bis q:, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr getrennte Führungsbahnen vorgesehen sind.
  6. 6. Spiegel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Führungsbahn ein Teilgebiet des Spiegels kühlt.
  7. 7. Spiegel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Justierung des Spiegels gegenüber der Lichtquelle die Luftzuführung elastisch oder teleskopartig ausgebildet ist.
DEO22516D 1936-08-06 1936-08-06 Luftgekuehlter Spiegel fuer Bogenlampen Expired DE685192C (de)

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