DE685121C - Vorrichtung zum Festlegen der Innenkapseln bei aus Innen- und Aussenkapseln bestehenden Sprengkapseln - Google Patents

Vorrichtung zum Festlegen der Innenkapseln bei aus Innen- und Aussenkapseln bestehenden Sprengkapseln

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Publication number
DE685121C
DE685121C DED77834D DED0077834D DE685121C DE 685121 C DE685121 C DE 685121C DE D77834 D DED77834 D DE D77834D DE D0077834 D DED0077834 D DE D0077834D DE 685121 C DE685121 C DE 685121C
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DE
Germany
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capsules
detonator
constriction
capsule
rubber ring
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Expired
Application number
DED77834D
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English (en)
Inventor
Dr Walter Friederich
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DYNAMIT AG
Original Assignee
DYNAMIT AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/10Initiators therefor
    • F42B3/195Manufacture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Festlegen der Innenkapseln bei aus Innen- und Außenkapseln bestehenden Sprengkapseln Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Festlegen der Innenkapseln bei aus Innen- und Außenkapseln bestehenden Sprengkapseln durch Einschnüren der Außenkapsel oberhalb der Innenkapsel, durch welche nicht nur ein gefahrloses Arbeiten, sondern auch eine sehr genaue Festlegung der Lage der Einschnürung ermöglicht wird.
  • Bei Sprengkapseln wird die Initialladung gewöhnlich durch eine gelochte Innenkapsel abgeschlossen. Diese Innenkapsel wird mit ihrem offenen, nach unten gerichteten Teil auf die Initialladung aufgesetzt, so daß sie dieselbe umschließt und die Initialladung nur noch an der Lochung der Innenkapsel offen läßt. Bei der Beförderung der Kapseln oder auch beim Abschuß im Geschütz besteht aber die Möglichkeit, daß die Innenkapsel sich lockert und dadurch Gefahren verursacht werden.
  • Bei für die Wehrmacht bestimmten Kapseln hat man diese Gefahr der Lockerung der Innenkapsel bereits in der Weise zu vermeiden gesucht, daß man die Innenkapsel entweder umgekehrt mit dem Zündloch nach unten einpreßte, oder man hat noch eine weitere Innenkapsel mit der Zündöffnung nach unten, eine sogenannte Zündhülse, auf die üblicherweise eingepreßte Innenkapsel aufgepreßt. Diese Schutzhülse wurde dann oberhalb des Tragrandes abgeschnitten und durch Aufkleben einer ringförmigen Metallscheibe, die die Schutzhülse abstützte, eine Lockerung der Ladung verhindert. Diese Lösung der gestellten Aufgabe ist jedoch nicht befriedigend, da die Schutzhülse nach dem Einpressen immer etwas aus der Kapsel heraussteht und nachträglich abgestochen werden muß. Durch das Abstechen kann sich aber die Schutzhülse lockern, so daß der Zweck des vollständigen Festlegens der Sprengkapselladung nicht erreicht wird.
  • Um bei der in bekannter Weise gefertigten Sprengkapsel mit Innenkapsel die Innenkapsel festzulegen, hat man auch schon vorgeschlagen, die Außenkapsel unmittelbar über der Innenkapsel an einigen Stellen einzuschnüren. Da aber das Innenhütchen infolge kleiner Schwankungen in der Menge der Ladung nicht immer in gleicher Höhe sitzt, ist es sehr um ' ständlich, diese Vertiefungen in der Auß@rf@ hülse genau in der richtigen Höhe anzubringen y Die Nachteile der bekannten Arbeitsweisem; «-erden gemäß der Erfindung in vorteilhafter Weise durch Anwendung einer Vorrichtung vermieden, die gekennzeichnet ist durch Anordnung eines die Sprengkapsel umschließenden, in einer Außenform beweglich angeordneten Hohlzylinders und eines zwischen dem Hohlzylinder und dem Boden der Metallform angeordneten plastischen Mittels, wie z. B. eines Gummiringes, der unter dem in axialer Richtung wirkenden Druck des Hohlzylinders in radialer Richtung seitlich gegen die Mantelfläche der Sprengkapsel gepreßt wird, wobei eine am Boden der Metallform angebrachte und in den Sprengkapselhohlraum hineinragende Matrize einerseits die der Lage des Gummiringes entsprechende Höhenlage der Innenkapsel begrenzt, so daß nur in diesern Bereich die Einschnürüng durch den Gummiring gebildet werden kann, und andererseits an dieser Stelle eine der Einschnürung entsprechende Ausnehmung besitzt.
  • Durch Anwendung des Gummiringes in der aus Matrize und Patrize bestehenden geschlossenen Preßform wird einerseits erreicht, daß der Druck sehr gleichmäßig und allmählich längs der Metallfläche in der eindeutig festgelegten Ringzone und nur innerhalb dieser zur Auswirkung gelangt und andererseits ermöglicht, daß die Druckeinwirkung auf den Gummiring senkrecht zu der Richtung des die Einschnürüng hervorrufenden Druckes erfolgen kann. Diese Anordnung gestattet daher nicht nur ein gefahrloses Arbeiten mit den geladenen Zündhütchen, sondern auch das Anbringen der Einschnürung an der gewünschten Stelle. Zu diesem Zweck ist an der Unterseite der den Hohlraum umschließenden Metallform ein Vorsprung von entsprechender Höhe angeordnet, auf welchen sich die Innenkapsel vor Bildung der Einschnürung abstützt. Dieser Vorsprung, der hier die Funktion einer Matrize erfüllt, besitzt ferner in dem Einschnürungsbereich eine der Einschnürüng entsprechende Ausnehmung.
  • In der Zeichnung ist die Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigen: Abb. r einen senkrechten Längsschnitt durch die Vorrichtung vor Ausübung des Druckes bzw. Bildung der Einschnürung und Abb. 2 einen senkrechten Längsschnitt durch die Vorrichtung nach erfolgter Druckausübung bzw. Bildung der Einschnürung.
  • . Es bedeuten a die Sprengkapsel, welche ##;rhalb des Innenhütchens d ringförmig '#-1°gezogen werden soll. Zu diesem Zweck ist d'e Sprengkapsel a in einer Metallform b eingebettet, in die ein Grundring c aus Gummi eingelegt ist. Die Kapsel sitzt derart in der Form, daß der Gummiring die Sprengkapsel an einer Stelle umschließt, die gerade über der Innenkapsel d liegt. Der Preßdruck auf den Gummiring wird durch einen Stempel ausgeübt, der auf einem den zylindrischen Teil der Kapsel a umschließenden Hohlzylinder e zur Wirkung gelangt. Durch diese Druckausübung erfolgt dann bei der Sprengkapsel a oberhalb des Innenhütchens d die ringförmige Einschnürung g. Zur Bemessung der Tiefe der Einschnürung ist der Nocken f am Boden der Patrize vorgesehen. Das Innenhütchen d wird auf diese Weise vollkommen sicher festgelegt, und es ist nicht mehr möglich, daß es sich nachträglich lockert. Gegenüber den bisher benutzten Arbeitsweisen durch Einpressen und Abschneiden der Schutzhülse sowie nachträgliches Aufkleben einer ringförmigen Metallscheibe zum Stützen der abgeschnittenen Schutzhülse bedingt- die neue Vorrichtung eine wesentliche Vereinfachung und damit auch Verbilligung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Festlegen der Innenkapseln bei aus Innen- und Außenkapseln bestehenden Sprengkapseln durch Eindrücken der Außenkapsel oberhalb der Innenkapsel, gekennzeichnet durch Anordnung eines die Sprengkapsel urnschließenden, in einer Außenform beweglich angeordneten Hohlzylinders und eines zwischen dem Hohlzylinder und dem Boden der Metallform angeordneten plastischen Mittels, z. B. eines Gummiringes, der unter dem in axialer Richtung wirkenden Druck des Hohlzylinders in radialer Richtung seitlich gegen die Mantelfläche der Sprengkapsel gepreßt wird, tvobei eine am Boden der Metallform angebrachte und in den Sprengkapselhohlräum hineinragende Matrize einerseits die der Lage des Gummiringes entsprechende Höhenlage der Innenkapsel begrenzt, so daß nur in diesem Bereich die Einschnürang durch den Gummiring gebildet `werden kann, und andererseits an dieser Stelle eine der Einschnürung entsprechende Ausnehmung besitzt.
DED77834D 1938-04-26 1938-04-26 Vorrichtung zum Festlegen der Innenkapseln bei aus Innen- und Aussenkapseln bestehenden Sprengkapseln Expired DE685121C (de)

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DE685121C true DE685121C (de) 1939-12-12

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DE (1) DE685121C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1193825B (de) * 1961-04-05 1965-05-26 Dynamit Nobel Ag Zuendpatrone fuer Treibladungen zum Antrieb von Unterwassergeschossen, insbesondere Torpedos
RU2176232C2 (ru) * 2000-02-25 2001-11-27 Государственное унитарное предприятие "Муромский приборостроительный завод" Обжим-маркиратор капсюлей-детонаторов

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1193825B (de) * 1961-04-05 1965-05-26 Dynamit Nobel Ag Zuendpatrone fuer Treibladungen zum Antrieb von Unterwassergeschossen, insbesondere Torpedos
RU2176232C2 (ru) * 2000-02-25 2001-11-27 Государственное унитарное предприятие "Муромский приборостроительный завод" Обжим-маркиратор капсюлей-детонаторов

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