DE684267C - Verfahren zur fortlaufenden elektrolytischen Behandlung von elektrisch leitenden Draehten oder bandfoermigen Gebilden - Google Patents
Verfahren zur fortlaufenden elektrolytischen Behandlung von elektrisch leitenden Draehten oder bandfoermigen GebildenInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C25D—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
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Description
- Verfahren zur fortlaufenden elektrolytischen Behandlung von elektrisch leitenden Drähten oder bandförmigen Gebilden Um elektrisch leitende Drähte oder bandförmige Gebilde verschiedenster Art elektrolytisch fortlaufend behandeln zu können, ist es im allgemeinen erforderlich, besondere Stromzuführungen anzuordnen. Für diesen Zweck sind Rollen, Schleifkontakte u. dgl. in vielfältigen Ausführungsformen vorgeschlagen worden.
- Erfindungsgemäß läßt sich die Stromzufuhr in .allen Fällen, in welchen für einen elektrolytischen Prozeß Wechselstrom angewendet werden kann, wie z. B. bei der elektrolytischen Oxydation von Aluminium, dadurch bewerkstelligen, daß man .die zur Durchführung des elektrolytischen Prozesses erforderliche Spannung im Draht selbst durch Induktion erzeugt. Die nachfolgenden Ausführungsformen sollen die praktische Ausbildung des Erfindungsgedankens anschaulich machen. Abb. z zeigt die prinzipielle Schaltung, die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet wird. Die Primärwicklung r des Transformators liegt an einer Stromquelle, -deren Periodenzahl beispielsweise 50 Hz beträgt. Die Sekundärwicklung 2 wird aus dem galvanisch zu behandelnden Draht gebildet und taucht in Schleifen in ein Bad 3 ein. Durch die Rolle q. wird der Draht fortlaufend aufgewickelt.
- Wie Abb.2 zeigt, ist es auch möglich, die gesamte Sekundärwicklung in das Bald einzutauchen. Die Drahtführung um den Trafokern erfolgt entsprechend Abb.3. Der Draht läuft abwechselnd über zwei Walzen 5 und 6, die sich im Elektrolyten befinden. Zwischen den aufwärts und abwärts geführten Drahtteilen entsteht ein freier Raum, durch den das Joch 7 des Transformators hindurchgeführt wird. Durch die Induktion erhalten d@i.e einzelnen Teile des Drahtes verschiedene Potentiale. Die so entstehende Potentialdifferenz wird durch einen durch den Elektrolyten fließenden Strom ausgeglichen. Diese Strom ergibt nun -die gewünschte gah@°, nische Wirkung: Auf diese Art ist es mager lich, Drähte fortlaufend und in einfachsten Weise mit einem galvanischen Überzug zu versehen.
- Außer Draht und bandförmigen Materialien können aber auch alle möglichen Arten von Kleinmaterial, wie Ringe, Knöpfe, Blättchen, Nadeln, Klammern, Nägel, Beschläge usw:, ganz allgemein alle Teile, die auf Draht oder Bänder angebracht oder aufgelegt werden können, sofern sie elektrische Leitfähigkeit besitzen, auf diese Weise elektrolytisch behandelt werden. Bei Materialien, ,die auf das leitende Band aufgelegt werden, kann durch geeignete Anordnungen, z. B. einfache Rüttelvorrichtungen, erzielt werden, daß immer andere Teile der einzelnen Stücke auf dem Trägerband aufliegen, so daß eine gleichmäßige Oberflächenbehandlung sichergestellt ist.
- Eine gleichmäßige Behandlung der metallischen Oberflächen ist aber auch nur dann zu erwarten, wenn nie zu behandelnden Teile .durch den Elektrolyten bzw. die Induktionsspule hindurchgezogen werden. Nur dann .durchlaufen alle .dem Prozeß unterworfenen Teile die Gebiete der günstigsten Stromeinwirkung: Bloßes Einhängen in das Bad genügt nicht.
- .Sobald die oben angegebenen Voraus-,@#.t':tungen, deren Einhaltung :durchaus keine ':wierigkeiten macht, gegeben sind, werden nit diesem Verfahren sehr gute Ergebnisse erzielt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur fortlaufenden elektrolytischen Behandlung von elektrisch leitenden Drähten oder bandförmigen Gebilden aller Art, .dadurch gekennzeichnet, daß die zur Elektrolyse erforderlichen Spannungen im Draht oder Band selbst durch Induktion erzeugt werden. z. Verfahren zur fortlaufenden elektrolytischen Behandlung von elektrisch leitenden Drähten oder bandförmigen Gebilden aller Art nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß elektrisch leitende Teile, auf ein elektrisch leitendes Band, mit dem sie in elektrisch leitendem Kontakt stehen, aufgelegt und so der elektrolytischen Behandlung unterworfen werden. 3. Verfahren nach ,den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet; daß die zu behandelnden Teile fortlaufend durch ,das Bad hindurchbewegt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES132641D DE684267C (de) | 1938-06-22 | 1938-06-22 | Verfahren zur fortlaufenden elektrolytischen Behandlung von elektrisch leitenden Draehten oder bandfoermigen Gebilden |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES132641D DE684267C (de) | 1938-06-22 | 1938-06-22 | Verfahren zur fortlaufenden elektrolytischen Behandlung von elektrisch leitenden Draehten oder bandfoermigen Gebilden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE684267C true DE684267C (de) | 1939-11-24 |
Family
ID=7539142
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES132641D Expired DE684267C (de) | 1938-06-22 | 1938-06-22 | Verfahren zur fortlaufenden elektrolytischen Behandlung von elektrisch leitenden Draehten oder bandfoermigen Gebilden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE684267C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4106829C1 (de) * | 1991-03-04 | 1992-03-12 | Polychrome Corp., Yonkers, N.Y., Us |
-
1938
- 1938-06-22 DE DES132641D patent/DE684267C/de not_active Expired
Cited By (2)
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| DE4106829C1 (de) * | 1991-03-04 | 1992-03-12 | Polychrome Corp., Yonkers, N.Y., Us | |
| US5370780A (en) * | 1991-03-04 | 1994-12-06 | Sun Chemical Corporation | Device for continuous electrodeless electrochemical treating of an electrically conductive web in an electrolyte cell |
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