DE683852C - Elektrischer Fahrzeugantrieb - Google Patents

Elektrischer Fahrzeugantrieb

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Publication number
DE683852C
DE683852C DES122626D DES0122626D DE683852C DE 683852 C DE683852 C DE 683852C DE S122626 D DES122626 D DE S122626D DE S0122626 D DES0122626 D DE S0122626D DE 683852 C DE683852 C DE 683852C
Authority
DE
Germany
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paw
bearing
vehicle drive
bearings
drive axis
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Expired
Application number
DES122626D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Grimm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES122626D priority Critical patent/DE683852C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE683852C publication Critical patent/DE683852C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/38Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
    • B61C9/48Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion with motors supported on vehicle frames and driving axles, e.g. axle or nose suspension

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

Zum Einzelachsantrieb von elektrischen Triebfahrzeugen werden u. a. Motoren verwendet, deren Gehäuse mit Lagertatzen versehen ist, die sich auf der Achse abstützen. Außerdem ist das Motorgehäuse am Rahmen des Fahrzeugs federnd aufgehängt. Infolge der Eigenart dieser Aufhängung und der Tatsache, daß das Motorritzel ein auf der Treibachse angeordnetes Zahnrad antreibt, ergibt sich, daß der Motor nicht ständig in der gleichen Lage gegenüber der Treibachse bleibt, sondern in gewissen Grenzen um die Treibachse pendelt. In der Praxis hat sich gezeigt, daß derartig gelagerte Motoren beim Anfahren leicht in Schwingungen geraten, die nicht nur sehr starke Geräusche verursachen, sondern auch auf den Motor selbst schädliche Einwirkungen ergeben. Diese Schwingungen machen sich auch an den Auflagerstellen der Motoren auf den Treibachsen bemerkbar, und zwar um so stärker, je größer der Unterschied zwischen der Bohrung der Tatzenlager und dem Durchmesser der Treibachse ist. Dieser Unterschied ist aber erforderlich, um einen einwandfreien Lauf der Achse im Tatzenlager zu ermöglichen. Es muß aber dafür Sorge getragen werden, daß die Lagertatzen in der Richtung der Schwingungen möglichst kraftschlüssig auf der Treibachse ruhen, wobei auch ein gleichmäßiger Eingriff zwischen dem Motorritzel und dem auf der Achse befestigten Zahnrad gewahrt bleibt. Man hat zu diesem Zwecke bereits zusätzliche Gewichte auf der dem Motorgehäuse abgewendeten Seite der Lagertatzen vorgesehen, um auf diese Weise die ruhige Lage der Tatzen auf der Treibachse zu sichern. Diese Anordnung ergibt infolge der Erhöhung des den ungefederten Lokomotivteil belastenden Gewichts keine befriedigende Lösung.
Bei einer anderen bekannten Anordnung versucht man stoßartige Beanspruchungen der Lagerschalen dadurch zu vermeiden, daß man durch die Einschaltung von Federn eine -Schwingbewegung des Motors gegenüber den Lagertatzen zuließ. Zu diesem Zweck waren die eigentlichen Lagertatzen vom Motorgehäuse völlig getrennt und standen nur über die Feder mit dem Motorgehäuse nachgiebig in Verbindung. Bei dieser Anordnung wird jedoch der Eingriff des Antriebsritzels mit dem auf der Treibachse angeordneten Zahnrad verschlechtert. Die Kraftübertragung ist infolgedessen nicht einwandfrei. - . '
Eine andere bekannte Ausführung zeigt eine federnde Aufhängung des gesamten Motors am Triebfahrzeug. Der Motor kann hierbei um eine Mittellage schwingen und so den Relativbewegungen zwischen dem gefederten und ungefederten Fahrzeugteil folgen. Es treten also auch bei dieser Anordnung die eingangs erwähnten Schwingungen auf.
Schließlich ist es auch bekannt, den gefederten Lokomotivteil über Blattfedern unmittelbar auf den Tatzenlagern abzustützen. Auch hierbei ist keine Gewähr dafür gegeben, daß die Lager-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Alfred Grimm f in Berlin-Charloitenburg.
tatzen im Betrieb tatsächlich ihre Lage auf der Treibachse beibehalten. Vielmehr ergeben sich bei der Fahrt sehr starke Relativbewegungen zwischen dem ungefederten und dem gefederten Lokomotivteil. Infolgedessen kommt es hierbeiauch zu einer starken Änderung der Spannung*! der Federn, die die Lagertatzen auf die Achsen pressen. Außerdem ist bei dieser Anordnung infolge der Abstützung des gefederten Lokomotivteils auf den Lagertatzen die Möglichkeit einer Motorüberwachung und -auswechselung sehr erschwert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der geschilderten Nachteile eine Anordnung zu schaffen, die die Motor- -tatzen sicher in ihrer Lage auf der Treibachse hält. Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß Kraftspeicher zwischen Lagertatzen und ungefederten Teilen des Triebfahrzeugs eingeschaltet sind. Die Anordnung kann so getroffen sein, daß zur Erzeugung der zusätzlichen Kräfte Kraftspeicher dienen, die vorzugsweise zwischen einer an der Treibachse gelagerten Befestigungsvorrichtung und den Tatzenlagern angeordnet sind. Die zusätzliche Kraft kann zwischen einem oder mehreren die Treibachse umgebenden Teilen und dem oder den Tatzenlagern angeordnet sein. Das schwingende System wird durch diese Maßnahme um die Masse des Radsatzes vergrößert. Auf diese Weise werden die Schwingungen in für das Fahrzeug günstigem Sinne beeinflußt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele für die Erfindung in je einer Ansicht in Richtung der Treibachse und im Schnitt dargestellt. Die Treibachse 1 wird von den Rädern 2 und 3 getragen. Auf der Treibachse ruhen die· am Motorgehäuse 4 angeordneten Tatzen 5 und 6. Auf der der Treibachse abgewendeten Seite ist der Motor zwischen den Federn 7 und 8 nachgiebig am Lokomotivrahmen 9 aufgehängt. Das Motorritzel 10 steht mit einem Zahnrad 11 im Eingriff. Zwischen den beiden Lagertatzen 5 und 6 ist eine Hülse 12 auf der Treibachse 1 angeordnet, an der mit Hilfe einer Schraubverbindung 13 eine Blattfeder 14 -einstellbar befestigt ist. Die Enden der Blattfeder ruhen auf Widerlagern 15 und 16, die eine Änderung der Abstützpunkte der Feder bei Änderung der Federspannung zulassen. Durch die Feder wird einerseits die Hülse 12 nach oben gepreßt, so daß sie mit der unteren Seite ihrer lichten Weite an der Treibachse anliegt, während die beiden Lagertatzen 5 und 6 in Richtung der Pfeile 17 und 18 gegen die Treibachse gepreßt werden.
Ist die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Anordnung für die Feder 14 wegen Raummangels nicht anwendbar, so läßt sich die Anordnung auch in der in den Fig. 3 und 4 in Ansicht und Schnitt dargestellten Weise treffen. Die Teile sind der Einfachheit halber mit den gleichen Bezugszeichen versehen, die bereits bei dem ersten Aus-
Sfürirungsbeispiel Verwendung finden. Auch bei äigjSh Ausführungsbeispiel ist zwischen den
ilSgertatzen 5 und 6 eine Hülse 12 auf der Treibachse 1 angeordnet. Die Widerlager 15 und 16 für die Blattfeder 14 liegen jedoch ebenso wie die einstellbare Schraubverbindung 13 unterhalb der Treibachse. In Abweichung von dem zuerst dargestellten Ausführungsbeispiel übt die Feder 14 eine Zugkraft auf die Tatzenlager aus und hält hierdurch die Lager auf der Treibachse fest.
An Stelle der Blattfeder können auch andere Federarten verwendet werden. Weiterhin ist es auch möglich, die Tatzenlager durch pneumatische Kräfte auf die Treibachse zu pressen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Elektrischer Fahrzeugantrieb mit 8p Tatzenlagermotören, deren Lagertatzen im Betrieb starr mit dem Motor verbunden sind und unter der Einwirkung von Kraftspeichern stehen, die das Lager in einer Endlage senkrecht zur Treibachse zu halten suchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftspeicher zwischen Lagertatze und ungefederten Teilen des Triebfahrzeuges eingeschaltet sind.
2. Fahrzeugantrieb nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der zusätzlichen Kräfte Kraftspeicher dienen, die vorzugsweise zwischen einer an der Treibachse gelagerten Befestigungsvorrichtung und den Tatzenlagern angeordnet sind.
3. Fahrzeugantrieb nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Kraft zwischen einem oder mehreren die Treibachse umgebenden Teilen und dem oder den Tatzenlagern angeordnet ist.
4. Fahrzeugantrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibachse von einer Hülse umgeben ist, die den vorzugsweise einstellbaren, an den Tatzenlagern sich abstützenden Kraftspeicher trägt.
5. Fahrzeugantrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Treibachse zwischen zwei Tatzenlagern (5, 6) eine Hülse (12) mit einer zur Befestigung und no Änderung der Spannung einer Feder (14) dienenden Vorrichtung (13) angeordnet ist, während an den beiden Tatzen Widerlager (15, 16) für die Feder vorgesehen sind, die
.eine Änderung der Abstützpunkte der Federenden zulassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES122626D 1936-05-10 1936-05-10 Elektrischer Fahrzeugantrieb Expired DE683852C (de)

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DES122626D DE683852C (de) 1936-05-10 1936-05-10 Elektrischer Fahrzeugantrieb

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DES122626D DE683852C (de) 1936-05-10 1936-05-10 Elektrischer Fahrzeugantrieb

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