DE681302C - Luftreiniger - Google Patents
LuftreinigerInfo
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- DE681302C DE681302C DEB179065D DEB0179065D DE681302C DE 681302 C DE681302 C DE 681302C DE B179065 D DEB179065 D DE B179065D DE B0179065 D DEB0179065 D DE B0179065D DE 681302 C DE681302 C DE 681302C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M35/00—Combustion-air cleaners, air intakes, intake silencers, or induction systems specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
- F02M35/02—Air cleaners
- F02M35/022—Air cleaners acting by gravity, by centrifugal, or by other inertial forces, e.g. with moistened walls
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
Description
- Luftreiniger Die Erfindung betrifft einen Luftreiniger, insbesondere für Brennkraftmaschinen, Kompressoren, die in stark staubhaltiger Luft arbeiten. Der Luftreiniger ist ,ein Zentrifugalreiniger. Reiniger dieser Art sind in folgenden Ausführungen bekannt: r. Rotierende Trommelreiniger ,mit außenliegenden Schlitzen. Hier tritt der gegen die äußere Trommelwand geschleuderte Staub durch dort vorgesehene öffnungen wieder an die Außenluft. Dies hat den besonderen Nachteil, daß der Staub nicht festgehalten, sondern immer wieder der Außenluft zugeführt wird. Bei stationären Motoren führt das schließlich zu einer Staubanreicherung der Luft in der Nähe des Reinigers, und die Wirkung wird beträchtlich herabgesetzt. Sind die Schlitze eng, so verstopfen sie sich leicht, besonders bei Gegenwart von Feuchtigkeit und Öl. Sind die Schlitze dagegen weit, so tritt eine erhebliche Menge Luft mit aus. Diese Luft, die einerseits den Reiniger mit belastet, kann für den Motor nicht nutzbar gemacht werden, sie bedingt aber andererseits einen größeren Kraftbedarf für den Antrieb. Durch die Luftströmung kann sich ferner in den vorgelagerten Kammern keine größere Staubmenge ablagern.
- z. Rotierende Reiniger mit radialer und axialer Luftführung. Das Grundprinzip dieser Reiniger ist eine Luftführung von außen nach innen, also entgegen der Zentrifugalwirkung. Die den Massenfl.iehkrüften stärker unterworfenen Staubteilchen trennen sich hierbei von der Luft und werden nach außen durch die Eintrittsöffnung des Reinigers wieder hinausgeschleudert. Nachteilig ist hier wieder, daß der Staub nicht gebunden. bzw. nicht abgelagert wird und sich im Kreislauf wieder dem Reiniger vorlagert. Ferner wird durch die .auf die Luft wirkende Zentrifugalkraft eine dein Ansaugen des Motors entgegengerichtete Kraft erzielt, die den Unterdruck in der Saugleitung erhöht und die Füllung in den Zylindern verschlechtert. Dieser Nachteil ist auch vorhanden, wenn die Luft auf dem Wege von außen nach. innen. mehrmals in axialer Richtung hin und her geführt wird. Es. tritt nur noch der Strömungswiderstand an den Umlenkstellen zu dem vorgenanntenZentrifugalwiderstand hinzu. Ähnlich ist es ,auch, wenn die Luft mehrmals von außen nach innen und von innen nach außen ,geführt wird. An den äußeren Umlenkstellen setzt sich der Staub zwar ab, er drosselt jedoch mit zunehmender Höhe den freien, Querschnitt für den Luftdurchgang. Dies bewirkt, daß sich an dieser Stelle durch die erhöhte Luftgeschwindigkeit und -wirbelung kein. weiterer Staub ablagern kann. Infolge des Fehlens von besonderen Staubkammern wird der Staub schließlich mit nach innen ,gerissen und gelangt in den Motor.
- In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch den Luftreiniger, Fig. 2 einen Querschnitt durch die Trommel. Die Luftzuführung a erfolgt an der Stirnseite der Trommel, und zwar zentral an der Drehachse. Die Weiterführung erfolgt längs der Achse b nur in axialer Richtung. Der Luftaustritt aus der Trommel c erfolgt ebenfalls zentral in der Nähe der Achse. Auf diese Weise liegt Luftein- und -austritt innen, and die Luft :erfährt selbst keine verzögernde Wirkung durch die Zentrifugalkraft. Die in ihr enthaltenen Staubteilchen jedoch werden rechtwinklig zurr Luftstrom nach außen gedrängt. Dort treffen sie nicht auf eine feste Wand, sondern aulf die Staubkammern d. Diese sind rings um den axialen Luftstrom auf eine größere Länge bim angeordnet. Sie bestehen aus fünfseitig geschlossenen Hohlräumen, deren sechste Seite offen und dem vorbeistreichendenLuftstrom zugekehrt ist. Da in die Staubkammern die,Luft selbst nicht durchbläst, herrscht in denselben fast völlige Windstille. Der Staub kann sich dort in, Ruhe absetzen.
- Sowohl durch Erhöhung der Trommeldrehzahl als auch durch Verlängerung der Trommel läßt sich die Wirkung beliebig. steigern. Die durch diese konstruktiven Maßnahmen festgelegte Intensität der Reinigung bleibt bestehen bis zur vollständigen_ Füllung der Staubkammern mit Staub. Ebeno bleibt der freie Durchgangsquerschnitt für die Luft vollständig unverändert, so daß auch bei verschmutztem Reiniger keinerlei erhöhte Dros: selung auftreten kann. Das Fassungsvermögen beträgt dabei ein Vielfaches von dem eines gleich großen ölbenetzten Filters.
- Auch die Säuberung des Reinigers ist einfach. Da die Luft zumeist auch Feuchtigkeit enthält, backt der Staub in. der schwalbens schwanzförmigen Kammer zu einem lockeren Kuchen zusammen, der auch dann nicht herausfällt, wenn der Reiniger zum Stehen kommt. Zwecks Reinigung ist der äußere Mantel m abnehmbar eingerichtet. Nach Abziehen dieses Mantels können die Staubkuchen leicht aus den Kammern herausgeklopft bzw. mit einem Besen. herausgefegt werden. Ein Abnehmen des Reinigers ist hierzu nicht erforderlich. Gegenüber dem ölbenetzten Filter, wo Abspülen und Neu; benetzen eine Reihe von Manipulationen, Gefäßen und Flüssigkeiten erfordern, bedeutet dies eine erhebliche Vereinfachung in der Wartung.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Luftreiniger, insbesondere für Brennkraftmaschinen, mit mechanisch angetriebener Trommel, dadurch gekennzeichnet, da:ß die Trommel an ihren beiden Stirnseiten von; einen zentralen Luftdurchtritt freilassenden. Ringwänden und am Umfang von einer luftundurchlässigen zylindrischen Wand begrenzt ist, während von der Achse ausgehende radiale Wände bis an nie Trommelwand reichest.
- 2. Luftreiniger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Wände am der Lufteintritts- und -austrittsseite schaufelartig umgebogen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB179065D DE681302C (de) | 1937-07-04 | 1937-07-04 | Luftreiniger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB179065D DE681302C (de) | 1937-07-04 | 1937-07-04 | Luftreiniger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE681302C true DE681302C (de) | 1939-09-20 |
Family
ID=7008536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB179065D Expired DE681302C (de) | 1937-07-04 | 1937-07-04 | Luftreiniger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE681302C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE855354C (de) * | 1949-11-22 | 1952-11-13 | Arno Andreas | Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Gase |
| DE861350C (de) * | 1941-08-05 | 1952-12-29 | Metallgesellschaft Ag | Fliehkraft-Staubabscheider |
| DE868096C (de) * | 1943-04-21 | 1953-04-13 | Metallgesellschaft Ag | Fliehkraft-Staubabscheider |
| DE883363C (de) * | 1942-03-04 | 1953-07-16 | Arno Andreas | Luftfilter fuer Verbrennungsmotoren |
| DE911093C (de) * | 1951-09-05 | 1954-05-10 | Arno Andreas | Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Gase |
| DE914096C (de) * | 1942-10-30 | 1954-06-24 | Arno Andreas | Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Gase |
-
1937
- 1937-07-04 DE DEB179065D patent/DE681302C/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE861350C (de) * | 1941-08-05 | 1952-12-29 | Metallgesellschaft Ag | Fliehkraft-Staubabscheider |
| DE883363C (de) * | 1942-03-04 | 1953-07-16 | Arno Andreas | Luftfilter fuer Verbrennungsmotoren |
| DE914096C (de) * | 1942-10-30 | 1954-06-24 | Arno Andreas | Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Gase |
| DE868096C (de) * | 1943-04-21 | 1953-04-13 | Metallgesellschaft Ag | Fliehkraft-Staubabscheider |
| DE855354C (de) * | 1949-11-22 | 1952-11-13 | Arno Andreas | Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Gase |
| DE911093C (de) * | 1951-09-05 | 1954-05-10 | Arno Andreas | Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Gase |
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