DE68121C - Schleifmaschine für parabolische Flächen - Google Patents
Schleifmaschine für parabolische FlächenInfo
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- DE68121C DE68121C DENDAT68121D DE68121DA DE68121C DE 68121 C DE68121 C DE 68121C DE NDAT68121 D DENDAT68121 D DE NDAT68121D DE 68121D A DE68121D A DE 68121DA DE 68121 C DE68121 C DE 68121C
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- grinding machine
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B13/00—Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor
- B24B13/015—Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor of television picture tube viewing panels, headlight reflectors or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
Description
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Schleifmaschine für parabolische Flächen (Spiegeloder
Glasflächen), welche auf der bekannten Fadenconstruction der Parabel beruht. Diese
Construction kennzeichnet sich durch die Eigenschaft der Parabel, dafs die Abstände eines
Parabelpunktes von dem Brennpunkt einerseits und von einer Ordinatenachse andererseits eine
constante Summe ergeben.
Der. neue Apparat ist in der nachfolgend beschriebenen Ausführungsform insbesondere
zur Erzeugung concav-parabolischer Flächen geeignet.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht des Apparates, theilweise
im Schnitt,
Fig. 2 eine Oberansicht des Trägers mit dem Bewegungsmechanismus,
Fig. 3 eine Endansicht des Apparates mit dem Träger im Schnitt nach der Linie χ -χ, Fig. 2,
Fig. 4 eine Skizze, die Parabelconstruction darstellend.
Die Schleifmaschine umfafst zunächst das Schleifgestell A mit der durch Riemscheibe c
in Drehung zu versetzenden Holzscheibe α und dem aufgegypsten oder aufgepichten Glase d.
Vermöge der Drehung derselben um die Parabelachse genügt zur Profilbestimmung ein von
dem Schleifwerkzeug e zu beschreibender Parabelzweig A P, für welchen die Mittelpunktbahn
A] P1 bestimmend ist.
An der Parabelbahn A1 P1 wird die Schleifscheibe
e nun in folgender Weise geführt:
Die Scheibe e ist an der Gabel einer Führungsstange i gelagert, welche bei einem den
Brennpunkt darstellenden Zapfen Z am Querträger / durch eine Drehhülse hindurchgeführt
ist, so dafs sie sich frei hindurchschieben kann (Fig. 2). Bei jenem Zapfen / oder einer Aufwickelrolle
/' desselben ist ferner ein Zugorgany (Kette oder Draht) von bestimmter Länge befestigt,
welches um eine Zapfenrolle e1 der Werkzeugscheibe e herum und andererseits an
einen verschieblichen Punkt bezw. an die Aufwickelrolle nl beim Zapfen η herangeführt ist.
Letztgenannter Zapfen sitzt an einem Schlitten m, welcher in Horizontalrichtung durch eine eingreifende,
im Träger / gelagerte Schraubenspindel r mit der Antriebscheibe q bewegt wird. Insofern die Werkzeugscheibe e mit der
Rolle e1 sich stets lothrecht oder normal unter dem Aufhängepunkt η befindet und mit diesem
radial zur Schleifscheibe vorrückt, wird das Parabelprofil in der gehörigen Weise durch
den Rand derselben herausgearbeitet, indem in jedem Falle die Summe der Abstände e I und
e η constant bleibt.
Damit die Rolle ηΛ bei ihrer Längsbewegung
an der Rolle P vorbeitreten kann, die beim Brennpunkt also in Richtung und oberhalb des
Scheitels der zu erzeugenden Parabel A1 P1 festgelegt sein mufs, sind beide Rollen, sowie
auch diejenige e1 bei der Schleifscheibe in verschiedenen
Ebenen angeordnet, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich.
Die Pfosten oder Ständer K und J dienen zur Stützung des Leitspindelträgers I. Der
Draht, die Kette oder das Zugorgan wird durch das Gewicht der Schleifscheibe e und der Führungsstange
i stets straff gespannt, so dafs auch die Werkzeugscheibe selbst sich normal unter-
halb eines Punktes bei η einzustellen strebt, dessen Abstand von dem Aufhängepunkte (am
Aufwickelrande der Scheibe n1) ein bestimmter und gegeben ist durch den Scheibenhalbmesser,
der bei I1 el n1 ein gleicher ist. Diese Anordnung
gleich grofser Rollen öder Scheiben Ti1B1I1 (als mechanische Ausführungsformen für
Punkte aufzufassen) mit herumgeführtem Zugorgan richtet sonach eine Führung des »Mittelpunktes«
P1 in Beziehung zu dem festen »Brennpunkt« / und dem in Ordinatenrichtung
beweglichen »Lothpunkt« (senkrecht über P1) derart ein, dafs diese drei Punkte stets rechtwinklige
Dreiecke bestimmen und dafs dabei die Summe der Abstände / e und e η eine unveränderliche
ist. Der Punkt P1 beschreibt unter solchen Bedingungen eine Parabel, wie
unter Hinweis auf die Skizze Fig. .4 nachgewiesen werden kann.
Es sei (Fig. 4) ρ ein Punkt einer, zu construirenden
Parabel mit dem Scheitel A1 und Brennpunkt 0, so ergiebt sich die (sogenannte
Faden-) Construction weiterer Punkte auf Grund folgender bekannter Eigenschaften der Parabel.
Man ziehe eine Linie o-x durch den Brennpunkt 0 und senkrecht zur Achse ο A1 und
fällt von ρ aus auf ο χ das Loth ρ s, sowie die
nach dem Brennpunkt gehende Verbindungslinie p-o; die Summe sp und ρ ο ist nun eine
auch für alle übrigen Parabelpunkte bestimmte. Dieselbe kann mithin durch einen Faden von
unveränderlicher Länge dargestellt werden, dessen eines Ende bei 0 befestigt ist und dessen
anderes Ende s auf der Linie o-x geführt wird; der durch Anspannung des Fadens unter stetiger
Einrichtung eines rechten Winkels (bei s) gebildete untere Dreieckspunkt durchläuft dann
die Parabel, insofern für den Zwischenpunkt q beispielsweise die verlangte Beziehung r q -\- q 0
= sρ -f- ρ 0 gelten wird. Ohne Weiteres ist
klar, dafs auch bei Annahme einer beliebigen zu ο χ parallelen Bahn für den Fadenendpunkt,
wie in Fig. 4 punktirt, die Parabel unter den bezeichneten Bedingungen entsteht, indem
rl q + q 0 = sl ρ + po ist. Der Umfang der
Schleifrolle e, deren Mittelpunkt nach diesem Princip in der Parabelbahn geführt wird, rollt
nun auf einer äquidistanten Curve A P ab, die indessen der ursprünglichen Parabel praktisch
so nahe kommt, dafs sie als Profilcurve für das zu schleifende Paraboloid benutzbar ist.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Eine Schleifmaschine für parabolische Flächen, bei welcher eine Schleifscheibe (e) einerseits im Brennpunkt (I) der zu schleifenden Parabel mit einem Zugorgan (f) von unveränderlicher Länge aufgehängt ist, dessen anderes Ende horizontal mittelst Leitspindel (r) bewegt wird, und welche andererseits Führung an der bei dem Brennpunkt verschiebbar geführten Leitstange i derart erhält, dafs der Scheibenmittelpunkt, um die lothrechte Einstellung pendelnd, mit dem Aufhängepunkt und unter Beschreibung der Parabelbahn fortschreitet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68121C true DE68121C (de) |
Family
ID=341689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68121D Expired - Lifetime DE68121C (de) | Schleifmaschine für parabolische Flächen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68121C (de) |
-
0
- DE DENDAT68121D patent/DE68121C/de not_active Expired - Lifetime
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