DE68063C - Vorrichtung zum Schleudern eines an einer elastischen Schnur befestigten Wurfgeschosses - Google Patents
Vorrichtung zum Schleudern eines an einer elastischen Schnur befestigten WurfgeschossesInfo
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- DE68063C DE68063C DENDAT68063D DE68063DA DE68063C DE 68063 C DE68063 C DE 68063C DE NDAT68063 D DENDAT68063 D DE NDAT68063D DE 68063D A DE68063D A DE 68063DA DE 68063 C DE68063 C DE 68063C
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- Germany
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- projectile
- elastic cord
- support
- hurling
- cord
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- Expired - Lifetime
Links
- 239000003550 marker Substances 0.000 description 3
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41B—WEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F41B3/00—Sling weapons
- F41B3/02—Catapults, e.g. slingshots
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT^
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Spielscheibe, bei welcher das Wurfgeschofs
durch eine gespannte Schnur, die sogenannte Wurfschnur, gegen die Scheibe geschleudert
wird. Als Wurfgeschofs kann eine Kugel, ein Ball, ein Pfeil oder ein anderer passender,
geeignet geformter Gegenstand verwendet werden. Die Scheibe kann mit Ringen,. Figuren
ausgeschmückt und mit Markirzeichen versehen sein, welche beim Treffen einer gewissen Stelle
selbsttätig hinter der Scheibe hervortreten. Gekennzeichnet ist vorliegendes Scheibenspiel
dadurch, dafs die elastische Schnur entweder lose anhängbar oder fest an einer Stütze befestigt
ist, die beim Nachlassen der Spannung in der Wurfschnur durch eine zweite elastische
Schnur oder Feder umgelegt wird und dadurch dem Wurfgeschofs vollkommen freie Bahn giebt.
Das Scheibenspiel kann derart eingerichtet sein, dafs die die Wurfschnur tragende kippbare
Stütze fest mit dem Gestell der Scheibe verbunden ist oder dafs diese Stütze an einem
Handgriff befestigt ist, der mit der Hand gehalten wird. Im letzteren Falle löst sich die
Wurfschnur von dem offenen Haken der Stütze.
Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht. .
Fig. ι und 1 a zeigen die Seitenansicht des
Spieles bei. ungespannter Wurfschnur,
Fig. 2 und 2 a dasselbe in Seitenansicht bei gespannter Wurfschnur,
Fig. 3 und 3 a die Art und Weise, wie sich die Kippstütze beim Schleudern des Wurfgeschosses
umlegt; ■ . ■
Fig. 3b zeigt die Einrichtung, bei welcher
ein Markirzeiger an dem Umfang der Scheibe hervortritt, wenn das Wurfgeschofs das Centrum
trifft,
Fig. 4 die Vorderansicht der Scheibe,
Fig. 5 als Schnitt A-B nach Fig. 1 a die umlegbare
Stütze in Hinteransicht;
Fig. 6 und 7 zeigen in Seitenansicht und Vorderansicht eine Gabel zum Halten des Wurfgeschosses
und zum Zielen;
Fig. 8 zeigt die Gebrauchsweise der Stütze (Fig. 6 und 7);
Fig. 9, 10, 11 und 12 beziehen sich auf
die Einrichtung der Scheibe und des Fangbeutels für das Wurfgeschofs;
Fig. 9 zeigt die Seitenansicht beider Einrichtungen ;
Fig. 10 veranschaulicht die Vorderansicht der Scheibe mit nachgiebigem Centrumspfropfen;
Fig. 11 ist eine Hinteransicht derselben mit
dem Markirzeiger;
Fig. 12 zeigt die Ansicht der Fangscheibe
für das Wurfgeschofs und
Fig. ι 3 endlich die abgeänderte Einrichtung, bei welcher die Stütze zum Spannen der
Wurfschnur von Hand gehalten wird.
Bei dem in Fig. 1 bis 12 dargestellten Spiel
ist auf der Leiste α die mit Centrumpfropfen versehene Vorderscheibe b und die mit Fangbeutel
d ausgerüstete Hinterscheibe c drehbar befestigt. Die Scheiben b und c tragen
Bügel e und f, welche eine beliebige winklige Einstellung der Scheiben b und c auf der
Leiste α zulassen, indem die Scheiben um Scharniere g h gedreht werden können. Ebenso
kann die vordere Scheibe b waagrecht niedergelegt werden, wenn das Wurfgeschofs in den
Beutel d geworfen und von demselben aufgefangen werden soll.
Auf der Leiste α ist ferner ein Schlitten i mittelst Hakens k verstellbar befestigt, auf welcher
die Kippstütze / mittelst Scharniers m drehbar sitzt. Eine elastische Schnur η verbindet
die Stütze / mit dem Schlitten i. Eine zweite elastische Schnur o, die sogen. Wurfschnur,
greift an der Oese ρ der Spitze / an und ist mit dem Wurfgeschofs q verbunden.
Wenn das Wurfgeschofs q in die Hand genommen und die Wurfschnur gespannt wird,
so nimmt die Stütze / die in Fig. 2 a angegebene aufrechte Lage ein. Wird hierauf das
Geschofs q freigegeben, so schleudert die gespannte Wurfschnur 0 dasselbe nach der
Scheibe hin, und die elastische Schnur η legt die Kippstütze / in der in Fig. 3 a angegebenen .
Weise um, so dafs letztere aus der Flugbahn des Geschosses q heraustritt. Ein Bä'nkchen r
dient der Stütze / als Auflage. Statt mittelst Hand kann das Wurfgeschofs auch mittelst
einer Gabel s gehalten und die elastische Schnur 0 gespannt werden. Letztere tritt durch
den Schlitz t der Gabel s. Die Gabel selbst ist zum Halten des Wurfgeschosses mit einer
Einkerbung u versehen, während das obere Ende ν derselben abgerundet ist und bei allmäligem
Abrutschen des Wurfgeschosses ein Zielen in bequemer Weise zuläfst (Fig. 8).
Zum Schufsmarkiren, wenn das Centrum oder ein anderer Theil der Scheibe getroffen
ist, dient die in Fig. 9 und 11 angegebene Einrichtung. Der Centrumpfropfen w wird
durch eine Feder n>' vorgedrückt, welche mit
ihrem vorderen freien Ende n>2 sich vor den Markirzeiger w* legt, der um W^ drehbar ist
und durch eine gespannte Feder w& die Neigung
erhält, vorzuspringen und sich aufzurichten. Wird die Feder η>τ dadurch zurückgeprefst,
dafs durch das Wurfgeschofs q der Centrumpfropfen w zurückgedrückt wird, so
ist der Zeiger n>% der Wirkung der Feder w5
freigegeben und wird in die Höhe geschnellt.
Bei der in Fig. 13 dargestellten Einrichtung
ist unterschiedlich von der bisher beschriebenen Einrichtung die Stütze I an einem Handgriff;{
drehbar befestigt, während wiederum die elastische Schnur η die Stütze / umzulegen
sucht und die Wurfschnur 0 mit dem Wurfgeschofs q verbunden ist.
Die elastische Schnur 0 ist, da der Handgriff ^ mit der einen Hand gehalten werden
mufs, kürzer, und aus diesem Grunde ist ein offener Haken pl vorgesehen, welcher die Oese
der Schnur ο freigiebt, wenn das angezogene Geschofs q freigegeben wird. Der Handgriff \
trägt ein seitliches Bänkchen r1, welches als
Auflage für die umgelegte Stütze Z dient und gleichzeitig einen Befestigungspunkt für die
elastische Schnur η bildet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Schleudern eines an einer elastischen Schnur befestigten Wurfgeschosses, bestehend aus einer Kippstütze (I), an deren oberem Ende die Wurfschnur (0) angreift und welcher mittelst elastischer Schnur oder Feder (n) das Bestreben ertheilt wird, nach der Scheibe hin sich umzulegen, so dafs bei angezogenem Wurfgeschofs (q) der Befestigungspunkt der Wurfschnur (o) an der Kippstütze (I) in der Ziellinie liegt, bei freigelassenem Wurfgeschofs jedoch die Kippstütze (I) umgelegt wird und die Flugbahn des Wurfgeschosses freigiebt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68063C true DE68063C (de) |
Family
ID=341636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68063D Expired - Lifetime DE68063C (de) | Vorrichtung zum Schleudern eines an einer elastischen Schnur befestigten Wurfgeschosses |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68063C (de) |
-
0
- DE DENDAT68063D patent/DE68063C/de not_active Expired - Lifetime
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