DE6802234U - Hoerbrille - Google Patents
HoerbrilleInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
- G02C11/00—Non-optical adjuncts; Attachment thereof
- G02C11/06—Hearing aids
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Description
Köln, Dälchmannhaua
. Okt. 1968
Jörgen Helmerse-n, Skovleddet l8;>, 31I-CO Hillerdd,
Dänemark
Hörbrille
Die Erfindung betrifft eine Hörbrille mit Mikrofon, Telefon, Verstärker und Baxterie, die in den einen
Brillenbügel eingebaut sind, sowie mit einem Ohrpassstück, das durch einen Bügel, der einen Teil eines vom
Ohrpassstück zum Telefon führenden Schallkanals bildet, mit dem Brillenbügel verbunden ist. Bei solchen Hörbrillen
ist das Mikrofon üblicherweise so angeordnet, dass eine im Brillenbügel vorgesehene, nach unten
kehrende Schallempfangsmündung des Mikrofons entweder etwas vor dem Ohr oder ganz hinter dem Ohr liegt.
Diese beiden räumlichen Anordnungen der Schalleiupfangsöffnung
sind unzwocluaässig, weil einerseits das Hörgerät
lästigem Windgeräusch ausgesetzt ist, und weil andererseits der Benutzer ddbei keine Möglichkeit hat, die
Schallrichtung zu beurteilen.
Die Erfindung hat den Zweck, eine Hörbrille der vorgenannten Art zu schaffen, bei der die Schallempfangsöffnung
räumlich so angeordnet ist, dass das Windgeräusch auf ein Mindestmass begrenzt wird, und
dass die natürliche Richtungsempfindlichkeit des äusseren Γ .rs rusgenutzt wird.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der
Bügel aus zwei zusammenhängenden, elastisch biegsamen
Rohren besteht, welche sich Seite an Seite in einer Ebene befinden, die in der räumlichen Gebrauchsstellung
der Brille annähernd parallel zur Kopfseite liegt, und von denen das eine Rohr als Telefonschallkanal
dient, während das andere einen Teil eines mit dem Mikrofon verbundenen Schallkanals bildet und in unmittelbarer Nähe des Ohrpasss"oüoks endet. Bei dieser Bauweise
ist die Schallempfangsöffnung im inneren Ohr räumlich
so angeordnet, dass sie Schallschwingungen ungefähr
in der gleichen V/eise empfängt wie der Gehörgang eines normal hörenden Ohrs. Das Hörgerät ist somit gegen
Windgeräusch wirksam geschützt und vermittelt dem Benutzer hinsichtlich empfangener Schallsohwingungen
ein einer normalen Körfähigkeit ähnliches Richtungsempfinden. Ausserdem ist die Schallempfang«öffnung gegen
das Eindringen vom Wasser und Schmutz wirksam geschützt. Die zweckmässige räumliche Anordnung der Scha_.lempfangsöffnung
ist durch das Einsetzen des Ohrpassstücks in den Gehörgang automatisch gewährleistet, so dass zur richtigen
räumlichen Anordnung der Schallempfangsöffnung somit keine besondere Sorgfalt seitens dec Benutz^sj^rforderlich,
.1-3 t.
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I ·
Versuche haben ergeben, dass die zur Ausnutzung der natürlichen Eigenschaften des Ohrs günstigste Plazierung
der Schallempfangsöffnung erreicht wird, wenn erfingungsgemäss
der Mikrofonschallkanal hinter den Telefonschallkanal liegt.
Der Bügel kann erfindungsgemäss aus zwei zusammengeschweissten
Kunststoffrohren bestehen. Diese Ausführungsform ist besonders einfach und billig.
Die Zeichnung zeigt einen an einem Ohr befestigten Teil der erfindungsgemässen Hörbrille. Im über dem Ohr 2 liegenden
Teil eines auf der Zeichnung dargestellten Brillenbügels 1 ist in an sich bekannter, nicht dargestellter
Weise ein aus einem Mikrofon, einem Telefon, einem Verstärker und ein .r Batterie bestehondes Hörgerät"eingebaut.
Das Telefon ist in ebenfalls bekannter Weise durch einen Schallkanal, dessen ausserhalb des Brillenbügels
liegender Teil aus einem Kunststoffrohr 3 besteht, mit einem in den äusseren Gehörgang eingeschobenen und
auf der Zeichnung daher nicht sichtbaren Ohrpassstück verbunden. Das Kunststoffrohr 3 ist bei der erfindungsgemässen
Hörbrille mit einem anderen Kunststoffrohr 4 verschweisst, welches einen Schallkanal bildet, der empgangene
Schallschwingungeη an das nicht dargestellte
Mikrofon weiterleitet. Die beiden Kunststoffrohr liegen
Seite an Seite in einer annähernd parallel zur Kopfseite liegenden Ebene, wobei das Mikrofonrohr 4 hinten
liegt. Da3 Ende 5 dieses Rohrs bildet die Schallempfangsöffnung, die sich unmittelbar hinter dem Ohrpassstück
"befindet und dort von aussen kommende Schallschwingungen
praktisch in der gleichen Weise empfängt wie der Gehörgang eines normalhörenden Ohrs.
Bei dieser Anordnung ist die Schallempfangsöffnung sowohl gegen Windgeräusche als auch gegen das Eindringen von
Wasser und Schmutz wirksam geschützt, wobei die Eigenschaften des äus3ereftOhrs zur Verstärkung der empfangenen
Schallschwingungen ausgenutzt werden. Ausserdem wird
dem Benutzer hinsichtlich der Schallschwingungen ein Richtungsempfinden vermittelt.
Die dargestellte und beschriebene Hörbrille kann im Rahmen der Erfindung in verschiedener Weise abgeändert
werden. So braucht beispielsweise der Bügel nicht aus zwei mit einander verschweitisten Rohren zu bestehen,
sondern kann beispielsweise in einem Stück hergestellt werden. Auserdem kann das Ende des hinteren, den Mikrofonschallkanal
bildenden Rohrs zur Feineinstellung der räumlichen Orientierung der Schallempfangsöffnung
scnräg abgeschnitten sein.
Claims (3)
1. Hörbrille mit Mikrofon, Telefon, Verstärker und Batterie,
die in den einen Brillenbügel eingebaut sind, sowie mit einem Ohrpassstück, das durch einen Bügel, der einen Teil
eines vom Ohrpassstück zum Telefon führenden Schallkanals bildet, mit dem Brillenbügel verbunden ist, dadurch
gekennzeichnet, dass der Bügel/aus zwei zusammenhängenden, elastisch biegsamen Rohren besteht, welche sich Seite an
Seite in einer Ebene befinden, die in der räumlichen Gebrauchsstellung der Brille annähernd parallel zur
Kopfseite liegt, und von denen das eine Rohr/als Telefon-
(4) schallkanal dient, während das andere/einen Teil eines
mit dem Mikrofon verbundenen Schallkanala bildet und in unmittelbarer Nähe des Ohrpassstücks endet,s
2. Hörbrille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
(1O
dass der Mikrofonschallkanal/hinter dem Telefonschallkanal/liegt.
3. Hörbrille nach,Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Bügel/aus zwei mit-einander verschweisster
Kunststoffrohren besteht./
0802234
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK512367 | 1967-10-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6802234U true DE6802234U (de) | 1969-04-17 |
Family
ID=8139638
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19686802126 Expired DE6802126U (de) | 1967-10-16 | 1968-10-12 | Hoerbrille |
| DE19681803057 Pending DE1803057A1 (de) | 1967-10-16 | 1968-10-15 | Hoerbrille |
| DE19686802234 Expired DE6802234U (de) | 1967-10-16 | 1968-10-15 | Hoerbrille |
Family Applications Before (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19686802126 Expired DE6802126U (de) | 1967-10-16 | 1968-10-12 | Hoerbrille |
| DE19681803057 Pending DE1803057A1 (de) | 1967-10-16 | 1968-10-15 | Hoerbrille |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (3) | DE6802126U (de) |
-
1968
- 1968-10-12 DE DE19686802126 patent/DE6802126U/de not_active Expired
- 1968-10-15 DE DE19681803057 patent/DE1803057A1/de active Pending
- 1968-10-15 DE DE19686802234 patent/DE6802234U/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1803057A1 (de) | 1969-05-29 |
| DE6802126U (de) | 1969-06-19 |
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