DE6801751U - Kinderwagen-wanne - Google Patents

Kinderwagen-wanne

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DE6801751U
DE6801751U DE19686801751 DE6801751U DE6801751U DE 6801751 U DE6801751 U DE 6801751U DE 19686801751 DE19686801751 DE 19686801751 DE 6801751 U DE6801751 U DE 6801751U DE 6801751 U DE6801751 U DE 6801751U
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frame
tub
stroller
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plate
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DE19686801751
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PEGGY MUENCHNER KINDERWAGENFAB
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PEGGY MUENCHNER KINDERWAGENFAB
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Description

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D(UtIdMi Patentamt, G(braudiimuiteritelle
PH 2178-10/mo
Peggy Münchener Kinderwagen-
fabrik GmbH. & Co. KG
8 München 45, Ingolstädter Str. 77
Kinderwagen-Wanne
Die !Erfindung bezieht sich auf eine Kinderwagen-Wanne in Form eines durch vier Wände und einen Boden gebil-... deten festen Troges.
Solche Kinderwagen-Wannen sind in vielen Ausbildungen bekannt. Allen diesen Ausbildungen haftet der Kachteil an, daß ihre Herstellung viel Handarbeit, z.B. auch Nähen, erfordert, damit die Innen- und Außenseiten der Wände und des Bodens der Wanne glatt erhalten und die tragenden Teile der Wanne abgedeckt werden. Es gibt zwar auch Kinderwagen-Y/annen, die aus einem Stück aus Kunststoff gefertigt sind, deren Formen für die Herstellung sind aber teuer; außerdem können sie nicht geändert werden, was mit Rücksicht auf den Geschmack der Kunden notwendig wäre.
Der Erfindimg liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kinderwagen-Wanne so auszubilden, daß sie mit einfachen Mitteln wirtschaftlich herstellbar ist, ohne daß ihre Festigkeit und ihr Aussehen beeinträchtigt wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die aus festem Werkstoff, z.B. Holz bestehenden fertig mit einem Kunststoff- oder Textilüberzug versehenen Seitenwände an den Stirnseiten der Wanne- jeweils durch einen Rahmen aus Metall oder einem anderen Werkstoff höherer Festigkeit au einer Einheit verbunden sind, wobei die untere Querstrebe jedes Rahmens als Träger des von oben im fertigen verkleideten Zustand eingesetzten Bodens und einer fertig verkleideten Stirnwand dient, die aus mehreren gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht, wovon eine an der unteren Querstrebe des Rahmens oder daneben am. Boden der Wanne befestigt ist, während ein zweiter plattenförmiger Teil sich zur Abdeckung des Rahmens von aussen an diesen anlegt und ein daran angelenkter dritter plattenförmiger Teil um die obere Querstrebe des Rahmens herum gebogen den Rahmen innen abdeckend gegen diesen gedruckt ist.
Durch diese Maßnahmen kann die Wanne aus vorgefertigten Teilen in kürzester Zeit hergestellt werden, wobei alle Flächen der Wanne die tragenden Teile der Wanne glatt und auber abdecken.
Eine besonders einfache Anbringangsmöglichkeit für die Seitenteile und die Stirnwände der Wanne ergibt sich, wenn gemäß der Erfindung die Querstreben jedes Rahmens aus einem Rundprofil und die Vertikalstreben aus einem Winkelprofil bestehen, dessen Schenkel'an den Seitenteilen bzw. der Stirnwand anliegen. Dabei kann der zweite plattenförmige
t. Teil jeder Stirnwand mit an den vertikalen Streben des
Rahmens verankerbaren Klammern versehen sein, während der dritte Teil der Stirnwand zwischen den Seitenteilen der Wanne durch Haftreibung in Stellung gehalten sein kann. Ferner ist es in diesem Zusammenhang günstig, wenn jeder Seitenteil mit durch den äußeren Überzug verdeckten Befestigungen zur Verbindung mit den Schenkeln der Rahmen-Winkelprofile versehen ist.
Zum Erzielen eines glatten Äußeren der Wanne ist es außerdem vorteilhaft, wenn der Rahmen gegenüber den Stirnrändern der Seitenteile derart zurückgesetzt ist7 daß die Stirnkanten der Seitenteile mit der zugehörigen umgelegten Stirnwand etwa bündig verlaufen.
In der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Dabei zeigen:
Fig. 1 die Kinderwägen-Wanne in Seitenansicht, wobei der vordere Seitenteil teilweise weggebrochen dargestellt ist,
Fig. 2 ein Rahmen in Vorderansicht mit einem daran befestigten Seitenteil und
' Fig. 3 einen Querschnitt durch die Kinderwagen-Wanne entsprechend der Linie HI-III.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist die Kinderwagen-Wanne zwei Seitenwände 1 und 2 auf, die an den Stirnseiten jeweils durch einen Rahmen 3 zusammengehalten werden. Jeder
Rahmen 3 besteht aus einer oberen Querstrebe 4, einer un-•s
teren Querstrebe 5 "und zwei vertikalen Streben 6 und 7. Die
Streben sind an ihren Enden fest miteinander verbunden, beispielsweise verschweißt oder zusammengelötet, sie sind aus einem Metall oder ernem anderen Werkstoff höherer Festigkeit gebildet. Die Querstreben 4 und 5 weisen einen runden Querschnitt auf, während die vertikalen Seitenstreben 6 und 7 als Winkelprofile ausgebildet sind.
An den Seitenteilen 1 und 2 sind im Bereich der Stirnränder Befestigungen, zum Beispiel Niete 8 vorgesehen, welche an dem am Seitenteil anliegenden Schenkel 9 der entsprechenden vertikalen Streben 6 oder 7 zu befestigen . sind. Es können aber auch zu diesem Zweck bekannte Blindniete verwendet werden. Auf jeden Fall sind die Nietköpfe oder die Köpfe einer anderen Befestigung auf der Außenseite der Seitenteile 1 und.2 nicht sichtbar. Sie werden durch die in Fig. 3 erkennbaren Überzüge 11 und 12 abgedeckt.
Die untere Querstrebe 5 jedes Rahmens 3 dient im gezeichneten Beispiel als Befestigungsträger für einen flexiblen Befestigungsstreifen 13 einer insgesamt mit 14 bezeichneten Stirnwand (Fig. 1). Die Stirnwand besteht aus dem flexiblen Befestigungsstreifen 13 sowie einem sich daran anschließenden plattenförmigen Teil 15 und einem an diesem mit einem Gelenkstreifen 16 angeordneten weiteren plattenförmigen Teil 17. Die plattenförmigen Teile 15 und 17 bestehen vorzugsweise aus einer inneren Holzplatte oder dergleichen und einem äußeren, die Holzplatte vollständig einhüllenden überzug.
In Fig. 1 ist die Stirnwand in einer Lage vor der Befestigung an dem Rahmen 3 dargestellt. Dort ist lediglich der Befestigungsstreifen 13 um die untere Querstrebe 5 gerollt, tmd dort verankert. Im Anschluß daran wird der plattenförmige
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Teil 15 an den Rahmen 3 von außen angelegt, wobei die Befestigungsklammern 18 durch, die Löcher 19 der vertikalen Seitenstreben 6 und 7 treten und dort verankert werden. Danach v/ird das Gelenk 16 um die obere Querstrebe 4 gelegt und der plattenförmige Teil 17 der Stirnwand 14 in Richtung zum Rahmen 3 gedruckt. Wie insbesondere aus Pig. 3 ersichtlich., ist der plattenförmige Teil 17 so breit gehalten, daß er beim Einschwenken in die geschilderte Stellung die Überzüge 11 und 12 etwas zusammendrückt und infolgedessen durch Haftreibung in Stellung gehalten wird.
Die Seitenteile 1 und 2 werden durch feste Holzplatten 21 und 22 gebildet, welche Holzplatten von den Überzügen 11 und 12 vollständig eingehüllt sind. Diese Überzüge können in bekannter Weise noch mit Polstermaterial versehen sein.
Auf den unteren Querstreben 5 jedes Rahmens 3 ruht der Boden 23 der Kinderwagen-Wanne. Der Boden besteht ebenfalls aus einer Holzplatte 24, die durch einen Überzug 25 vollständig eingehüllt ist (Pig.3). Zwischen den beiden Seitenteilen 1 und 2 befinden sich unterhalb des Bodens 23 zwei U-förmige Stützbügel 26 (Fig. l), die mittels Nieten oder anderer geeigneter Befestigungsmittel 27' mit dem Boden 23 verbunden sind. Jeder am zugehörigen Seitenteil 1 bzw. 2 anliegende Schenkel 27 dieser Stützbügel 26 nimmt in einer Bohrung einen Stift 28 auf, der einerseits zur Befestigung des Bügels 26 mit den Seitenteilen 1 und 2 dient, und zum anderen irit einem Ende nach außen ragt, wobei dieses nach außen ragende Ende Bestandteil einer Verankerung 29 ist, die zum Verbinden der Kinderwagen-Wanne mit dem zugehörigen Fahrgestell dient.
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Wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich, ist jeder Rahmen 3 gegenüber den Sirnx*ändern der Seitenteile 1 und 2 zurückgesetzt und zwar um ein solches Maß, daß der äußere plattenförmige Teil 15 der'Stirnwand 14 nach dem Befestigen am Rhamen 3 außen bündig mit den Stirnkanten der Seitenteile 1 und 2 verläuft.
Zum Zusammensetzen einer solchen Kinderwagen-Wanne brauchen nur die vorgefertigten Teile, nämlich die Seitenteile 1 und 2, die Stirnwände 14 und der Boden 23 zusammengefügt werden. Zu diesem Zweck werden zunächst die Seitenwände 1 und 2 mittels der Befestigungsmit— tel 8 an den Rahmen 3 befestigt. Danach werden die Stirnwände 14 mit den Befestigungslaschen 13 an den unteren Querstreben 5 der Rahmen 3 verankert. Im Anschluß daran wird der Boden 23 von oben in die Wanne eingesetzt, bis er auf den unteren Querstreben 5 der Rahmen 3 aufruht. Sodann werden die U-förmigen Stützbügel 26 unterhalb des Bodens an den Seitenwänden 1 un_,d 2 mittels der Befestigungen 28 angeordnet, wobei gleichzeitig auch die Beschläge 29 mitverankert werden. Sodann wird der Boden 23 mittels Nieten 27' an einigen Stellen mit den U-förmigen Stützbügeln 26 verbunden. Im Anschluß daran wird der plattenförmige Teil 15 der Stirnwand 14 an den Rahmen 3 von außen angedrückt und die Klammern 18 in den Löchern 19 verankert. Im Anschluß daran brauchen nur noch die plattenförmigen Teile 17 der Stirnwand 14 um die oberen Querstreben 4 der Rahmen 3 herumgelegt und eingeschwenkt werden, bis sie den Rahmen 3 auf der Innenseite völlig abdecken, wobei
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sich die plattenförmigen Teile 17 mit den Seitenrändern und dem unteren Querrand an die benachbarten Flächen der Seitenwände 1 und 2 und des Bodens 23 nicht anlegen, indem die Polsterung an diesen Stellen etwas zusammengepreßt wird. Eine weitere Befestigung der plattenförmigen Teile 17 der Stirnwände 14 erübrigt sich damit.
So kann in kürzester Zeit die Kinderwagen-Wanne aus Fertigteilen, die serienweise hergestellt werden können, zu-
[■ sammengebaut werden.
Es ist noch darauf hinzuweisen, daß die Befestigungsstreifen 13 der Stirnwände 14 nicht unbedingt an den
unteren Querstreben 5 der Rahmen 3 verankert sein müssen. Sie könnten auch am Boden 23 befestigt werden.

Claims (6)

Paten tansprüche
1. Kind erwägen-Wanne in Form eines durch vier Wände und einem Boden gebildeten festen Troges, dadurch gekennzeichnet, daß die aus festem Werkstoff, z.B. Holz bestehenden, fertig mit einem Kunststoff- oder Textilüberzug versehenen Seitenwände (1 und 2) an den Stirnseiten der Wanne jeweils durch einen Rahmen (3) aus Metall oder einem anderen Werkstoff höherer Festigkeit zu einer Einheit verbunden sind, wobei die untere Querstrebe (5) jedes Rahmens (3) als Träger des von oben im fertigen verkleideten Zustand eingesetzten Bodens (23) |. und einer fertig verkleideten Stirnwand (14) dient, die
aus mehreren gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht, wovon einer (13) an der unteren Querstrebe (5) des Rahmens (3) oder daneben am Boden (23) der Wanne be-
l| festigt ist, während ein zweiter plattenförmiger Teil
(15) sich zur Abdeckung des Rahmens (3) von außen an diesen anlegt und ein daran angelenkter dritter plattenförmiger Teil (17) um die obere Querstrebe (4) des Rahmens
|| ' (3) herumgebogen den Rahmen innen abdeckend gegen diesen gedrückt ist.
2. Kinderwägen-Wanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite plattenförmige Teil (15) jeder Stirnwand (14) mit an den vertikalen Streben (6.und 7) des Rahmens -(3) verankerbaren Klammern (18) versehen ist, während der dritte Teil (17) der Stirnwand (14) zwischen den Seitenwänden (1 und 2) der Wanne durch Haftreibung in Stellung gehalten ist.
3. Kinderwagen-Wanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (3) gegenüber den Stirnrändern der Seitenwände (1 und 2) derart zurückgesetzt ist, daß die Stirnkanten der Seitenwände mit der zugehörigen umgelegten Stirnwand (14) etwa idig verlaufen.
4. Kinderwagen-Wanne nach mindestens einem der Ansprücne 1 "bis 3, dadurch gekenn zeichnet, daß die Querstreben (4 und 5) jedes Rahmens (3) aus einem Rundprofil und die Vertikalstreben (6 und 7) aus einem Winkelprofil bestehen, dessen Schenkel an den Seitenwänden bzw. der Stirnwand anliegen.
5. Kinderwagen-Wanne nach Anspruch 4, dadurch g e ken nzeichnet, daß jede Seitenwand (1 bzw. 2) mit durch den äußeren Überzug (11 bzw. 12) verdeckten Befestigungen (8) zur Verbindung mit den Schenkeln der Rahmen-Winkelprofile (6 und 7) versehen Jst.
6. Kinderwagen-Wanne nach mindestens, einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich unterhalb des Bodens (23) diesen mit abstützend zwei U-förmige Bügel (26) von Seitenwand zu Seitenwand erstrecken, die mit als Träger von Beschlagen (29) zum Verbinden der Wannde mit dem Kinderwagen-Fahrgestell dienen.
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