DE678751C - - Google Patents

Info

Publication number
DE678751C
DE678751C DENDAT678751D DE678751DA DE678751C DE 678751 C DE678751 C DE 678751C DE NDAT678751 D DENDAT678751 D DE NDAT678751D DE 678751D A DE678751D A DE 678751DA DE 678751 C DE678751 C DE 678751C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
facing
pool
salt bath
melt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT678751D
Other languages
English (en)
Publication of DE678751C publication Critical patent/DE678751C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/60Heating arrangements wherein the heating current flows through granular powdered or fluid material, e.g. for salt-bath furnace, electrolytic heating

Landscapes

  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

Das J'alcnl 0501.1.: beirillt einen Eleklrodcnsalzbadoieu mit gemauertem Hadticgcl uiitl fest eingebauten Meiallelekli öden, bei dan die Elektroden plaiienlorinig ausgebildet und derart in die riegebvaiidting eingelassen sind, daß sic nur mil ihrer Srhmalseiie an il;is Schmi'lzbad :iii|;reii/en, so dal'i der Stromübergang /11111 Srlnnel/Iiade nur durch diese Schmalseite erlolgi. Zweckmäßig erstreckt sich dabei die an das Schmelzbad angrenzende Schmalseite der 1''.IrUlroden vom Hoden des Ticgclraumes bis etwa /um Spiegel des Schmelzbades. Hei i^rartigcii Sal/.badölcn tritt wahrend des Hetiiebes ein g<wisser Wrsch](-il.' > (\vx plallenloniiijM'ii Klekiroden an ihrer dem Schniel/ba<l zugewandten Schmalseite ein. Durch diesen Verschleiß vergrößert sich der Absland der gleiclmililJig über den Badumfang verleihen Klelslroden, und wenn der elektrische Widersland (Jcr Elektrodenanordnung iii dem gleichen Maße wächst wie der Elektrodenabstand, so' hat dies zur Folge, daß die dem Sal/.badoieii zugelührte Spannung nicht au.sreiehl, die gewünschte Stromstärke durch den erhöhten Widerstand hindurchzutreiben.
Gemäß der .Erfindung wird nun bei einem Eleklrodensalzbadolcn nach dem Ilauptpatcnt dieser Nachteil vermieden uud ein unerwünschtes Anwachsen des Widerstandes verhindert, indem die Elektroden keilförmig verbreitert ausgebildet und derart in der Tiegelwandung angeordnet werden, daß sie an ihrer » dem Schmelzbad gegenüberliegenden Seite breiter sind als an ihrer dem Schmelzbad zugekehrten Schmalseite. Als besonders zweckmäßig hat es sich dabei erwiesen, die Elektroden an ihrer dem Schmelzbad gegenüberliegenden Seite etwa doppelt so breit- zu machen wie an ihrer dem Schmelzbad zügekehrten Seite.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 einen aufrechten Schnitt durch den Elektrodensalzbadofen nach der Schnittlinie I-1 der Fig. 2, welche die dazugehörige Oberansicht zeigt.
Der Salzbadofen besteht aus einem Eisenblechgehäuse i, das die wärmeisolierende Ausmauerung 2 umschließt. 3 ist ein aus hochfeuerfestem Material bestehender Bodenstein und 4 die ebenfalls hochfeuerfeste Innenausmauerung des Salzbadofens, in welche drei plattenförmige Elektroden 5, die gleichmäßig
*) Von dam l'nli'iitsuclier isl (ils dir Erfinder angegeben worden:
Albert Erdmann in Berlin-Weißensee.
über den Badumfang verteilt sind, eingelassen sind. Jede dieser Elektroden besitzt ein die Ofenausmauerung an ihrem oberen Rand durchsetzendes Stromanschlußstück 6.
Der in die Innenausmauerung des Ofens eingelassene Teil der Elektroden 5 verbreitert sich in seiner ganzen vertikalen Ausdehnung nach der dem Schmelzbad abge.wandten Seite zu in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise, derart, daß die Elektroden an ihrer dem Schmelzbad abgewandten Seite 8 etwa doppelt so breit sind wie an der dem Schmelzbad zugekehrten Seite 7. Es sei nun angenommen, daß sich im Betriebe die Elektroden von ihrer Innenfläche 7 her allmählich abnutzen, beispielsweise bis zur Linie 9, die nun die neue, an das Schmelzbad angrenzende Elektrodemläche darstellt. Da die Elektrodenfläche 9 erheblich breiter ist als die frühere Innenfläche 7, so bleibt der Widerstand der Anordnung trotz der durch den Verschleiß hervorgerufenen größeren gegenseitigen Entfernung der Elektroden voneinander praktisch gleich groß. Der gleichmäßige Stromdurchgang wird noch dadurch erleichtert, daß gleichzeitig auch, wie in der Zeichnung dargestellt, ein gewisser Verschleiß der Kanten der Innenausmauerung 4 eintritt. Das im Tiegelraum 11 befindliche Schmelzbad kanu daher auch bei wachsendem Elektrodcnwrschleiß mit der gleichen Spannung wie zu Beginn des Betriebes gespeist werden, ohne daß eine Abnahme der Stromstärke stattfindet.

Claims (2)

35 Patentansprüche:
1. Elektrodensalzbadofen mit in die Tiegelwandung eingelassenen, dem Schmelzbad ihre Schmalseite zukehrenden plattenförmigen Elektroden nach Patent 650142, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (5) keilförmig sich verbreitern und derart in der Tiegelwandung angeordnet sind, daß sie an ihrer dem Schmelzbad gegenüberliegenden Seite (8) breiter sind als an ihrer dem Schmelzbad zugekehrten Schmalseite (7).
2. Elektrodensalzbadofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden an ihrer dem Schmelzbade gegenüberliegenden Seite etwa doppelt so breit sind als an ihrer dem Schmelzbade zugekehrten Seite.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT678751D Active DE678751C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE678751C true DE678751C (de)

Family

ID=576994

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT678751D Active DE678751C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE678751C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH616869A5 (de)
DE2631673C3 (de) Kathodenelement für Elektrolysezellen, insbesondere zur Aluminiumelektrolyse
DE1087740B (de) Ofenbaustein mit Verstaerkungseinsatz
DE2057747B2 (de) Elektrisches Heizelement aus einem hitze- und oxidationsbeständigen Material
AT167207B (de) Einteilige Herdplatte aus Stahl oder Schmiedeeisen
DE747216C (de) Fortlaufend ergaenzbare Kohlenelektrode fuer Schmelzflusselektrolyse und deren Betriebsweise
DE1925438C3 (de) Elektroschlacke-Umschmelzanlage
DE652957C (de) Selbstdichtende Koksofentuer
DE1187807B (de) Vorgebrannte Kohleanoden fuer die Herstellung von Metallen, insbesondere von Aluminium, durch Schmelzflusselektrolyse
AT386275B (de) Ofenformstein oder kachel
DE1059192B (de) Elektrolyseofen von mindestens 40000 A fuer die Schmelzflusselektrolyse von Aluminium
DE307243C (de)
DE3536523C2 (de)
DE421857C (de) Geheizter Schmelzrost
DE247251C (de)
DE812448C (de) Deckel fuer elektrische Lichtbogen-Schmelzoefen und Formsteine zu seiner Herstellung
DE507979C (de) Verfahren zur Streckenauskleidung fuer Bergwerke
CH665519A5 (de) Gleichstrom-lichtbogenofen.
DE2818315C3 (de) Umrahmung für Abgas- oder Beschickungsöffnungen im Deckel von Elektrolichtbogenofen
DE197073C (de)
DE2148387C3 (de) Einrichtung zum Verbrennen von schlammförmigen Abfallstoffen
DE2215860C3 (de) Elektroschlacke-U mschmelzanlage zum Umschmelzen von selbstverzehrenden Elektroden
AT55934B (de) Verankerung von Biberschwanz-Falzdachziegeln.
DE313990C (de)
DE359152C (de) Zur Herstellung bleibender Schalungen fuer Stampf- oder Gusswaende dienende Platte