DE678024C - Getriebeturbine mit Pfeilverzahnung der Getrieberaeder - Google Patents
Getriebeturbine mit Pfeilverzahnung der GetrieberaederInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D15/00—Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of engines with devices driven thereby
- F01D15/02—Adaptations for driving vehicles, e.g. locomotives
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Description
Die im folgenden beschriebene Erfindung hat zum Ziele, Turbine einschließlich Kondensator
mit dem Getriebe mit Pfeilverzahnung der Getrieberäder zu einem Block zu vereinigen.
Es möge im voraus bemerkt werden, daß die entstandene Bauart für den Antrieb
aller Arten von Arbeitsmaschinen, geeignet ist. Da die Unterbringung einer Rückwärtsturbine
in vorteilhafter Form und ein wirtschaftlicher Betrieb bei stark verringerten Drehzahlen möglich
ist, da außerdem hinsichtlich Gewicht- und Raumbedarf hohe Einsparungen erzielt
werden können, so eignet sich diese Bauart vor allem zum Antrieb von Schiffen, insbesondere
zum Antrieb kleiner, schneller Fahrzeuge, für die die oben beschriebenen Eigenschaften
von ausschlaggebender Bedeutung sind.
Zum Zwecke der eingangs .beschriebenen Vereinigung von "Turbine und Getriebe mit
Pfeilverzahnung der Getrieberäder wird erfindungsgemäß zunächst vorgeschlagen, die umlaufenden
Turbinenteile mit der Ritzelwelle starr zu verbinden und die zugehörigen, mittels
eines axialen Drucklagers in bezug auf diese umlaufenden Teile in axialer Richtung
festgelegten Turbinengehäuse axial verschiebbar zu lagern.
Auf idiese Weise wird es möglich, trotz des. starren Zusammenbaues der Ritzel mit den
umlaufenden Turbineinteilen eine ungehinderte axiale Verschiebbarkeit der Antriebswellen
innerhalb gewisser Grenzen zu erreichen, die für eine gleichmäßige Verteilung der Ritzelumfangskräfte
auf die beiden mit Schrägver-
zahnung versehenen Ritzelhälften notwendig ist. Gleichzeitig wird vermieden, daß diese
gleichmäßige Lastverteilung auf 'die Ritzel- :
hälften durch nicht ausgeglichene Axialschübe der vom. Dampf beaufschlagten Turbinenteile
gestört wird. Nicht ausgeglichene Axial-S'Chübe ergeben gleich große entgegengesetzt
gerichtete Kräfte in den umlaufenden und feststehenden Turbinenteilen. Im Blocklager ■
heben sich diese gegeneinander auf, so daß zur Gleichgewichtslage des Aufbaues aus feststehenden
und umlaufenden Turbinenteilen keine äußeren axialen Kräfte nötig sind. Bei axialen Verschiebungen der Antriebswelle werden
auf Grund der Blocklagerverbindung 'und der eine axiale Verschiebung der Turbinengehäuse
gestattenden Lagerung die feststehenden Turbinenteile die axialen Bewegungen der Antriebswelle mitmachen, so daß bei
allen Betriebsverhältnissen die Rlitzelumfangskräfte sich gleichmäßig auf die beiden
Ritzelhälften verteilen können.
Bei der Lagerung der Turbinengehäuse ist jedoch Sorge zu tragen, daß die leichte axiale
Verschiebbarkeit der Gehäuse nicht durch andere Kräfte 'behindert wird. Deshalb ist
zunächst die Rückwirkung der Ritzelumfangskräfte auf die Lagerung der Gehäuse zu vermeiden,
da die bei axialer Verschiebung auftretenden Reibungskräfte bedeutend werden könnten. Erfinduingsgemäß wird deshalb
weiter vorgeschlagen, daß nur das Axialdrucklager an den Turbinengehäusen befestigt ist,
während die Traglager für die Antriebswelle
im Getriebegehäuse untergebracht sind. Auf diese Weise wird die Gehäuselagerung von
den Ritzelkräften vollkommen entlastet,
Uim zusätzliche Fundamente oder Eisenbauten
für die Abstützung der Turbinengehäuse zu vermeiden, sollen weiter erfindungsgemäß die Turbinengehäuse axial verschiebbar
im Getriebegehäuse gelagert sein.
Die Gehäuselagerung wird aber noch durch ίο eine Reihe anderer, wenn auch wesentlich
kleinerer Kräfte belastet, die bei einer axialen Verschiebung der Gehäuseteile Reibungskräfte
verursachen. Solche Kräfte sind das Eigengewicht der Gehäuse und senkrecht zur Tiirbinenachse
wirkende Rohrleitungsschübe.
Diese Reibungskräfte können gemäß der Erfindung dadurch vermieden werden, daß
man die Turbinengehäuse mittels dünner, axial federnder Körper, wie z. B. Metallscheiben,
abstützt. Bei Atisführung von Scheiben werden diese beispielsweise auf ihrem äußeren
Umfang vom. Getriebegehäuse umschlossen
und gehalten, während die Turbinengehäuse oder -gehäuseteile mittelbar «der unmittelbar
an der Innenbohrung dieser Metallscheiben
befestigt sind. Da die axialen Verschiebungen der Turbinengehäuse sehr gering sind, so sind
für die notwendig werdenden Verformungen solcher federnden Köriper kaum nennenswerte"
Verstellkräfte erforderlich. Besonders günstig wirkt sich bei dieser Gehäuseausführung der
Umstand aus, daß die Antriebswellen mit ihren Kräften auf Grund ihr/er Lagerung im Getriebegehäuse nicht auf diese federnden Körper
wirken können.
Die geschilderten Maßnahmen gemäß der Erfindung ermöglichen beliebige Anordnung
und Ausbildung der Laufscha'uf elträger 'und der Turbinengehäuse. Z. B. können diese
Laufschaufelträger auf einer oder beiden
Seiten der Ritzelwelle angeordnet sein. Ferner wird die besonders vorteilhafte Ausführungsform möglich, die Laufschaufelträger sowohl
auf einer Seite oder auf beiden Seiten der Ritzelwelle als auch zwischen den beiden
Ritzelhälften anzuordnen.. Bei Kondensationsturbinen stellen dabei zweckmäßig die zwischen
den Ritzelhälften angeordneten Schauf dgruppen den Niederdruckteil dar, während die
auf den beiden Außenseiten vorgesehenen Schaufelgruppen zum Hoch- oder Mitteldruckteil
gehören. Diese Anordnung ergibt eine weitere Reihe von Vorteilen, wenn man min-
- destens den zwischen den Ritzelhälften befindlichen
Laufs chauf elträger mit radial beaufschlagten Schaufelgruppen versieht. Auf diese Weise wird die Anordnung nur einer
Scheibe zwischen den Ritzelhälften notwendig. Damit wird äußerst kurze Baulänge und geringes
Gewicht erreicht. Diese Eigenschaften sind aber für eine geringe Durchbiegung der
Welle und der Ritzel von großer Wichtigkeit. Versieht man auch die Schaufelträger
auf den beiden Ritzelenden mit radial beaufschlagten Schaufelgruppen, so kann man diese
- fliegend anordnen.
Bei Fahrzeugturbinen, bei welchen eine
Rückwärtsturbine notwendig wird, wird deren ' Beschaufelung auf der einen Seite des mittleren
Laufschaufelträgers untergebracht, während die andere Seite den Niederdruckteil der
Vorwärtsturbine trägt.
Es können mehrere solcher Antriebseinheit:^ dem großen Getrieberad zugeordnet werden.
In diesem Falle ergibt sich für wirtschaftliehen Betrieb der Anlage bei verschiedenen
Drehzahlen die Möglichkeit, die auf den Stirnseiten der Ritzelwellen angeordneten. Schaufelgruppen
in verschiedener Form nebeneinander- oder hintereinanderzuschalten.
Befinden sich zwischen den einzelnen Turbinenteilen Getriebeteile, wie dieses z. B.
bei Anordnung der Lauf räder an den Wellenenden und zwischen den Ritzelhälften der Fall
ist, so werden, um die Dampfsichübe aller umlaufenden und feststehenden Teile miteinander
weitgehend ausgleichen und etwa vorhandene Restschübe von einem einzigen Blocklager
aufnehmen zu können, sämtliche zu einer Antriebseinheit gehörigen Turbinengehäuse go
oder Turbinengehäuseteile miteinander verbunden. Die Verbindung gestaltet sich mit
Rücksicht auf Getriebe, Montage und verschiebbare Lagerung der Turbinengehäuse
sehr vorteilhaft, wenn man eine Anzahl zur Maschinehachse gleichlaufender Anker verwendet.
Die zwischen je zwei Turbinengehäusen liegenden Anker werden dabei an ihren
Enden durch je eine mit Innenbohrung versehene Platte gehalten. An den Innenbohrungen
dieser Platten werden die axial federnden, die Gehäuselagerung übernehmenden Metallscheiben
befestigt. Die Anker durchdringen ebenfalls die federnden Metallscheiben an hierfür
vorgesehenen Löchern, ohne deren Federung zu behindern.
Um das Gewicht der axial verschiebbaren Gehäuseteile auf ein Mindestmaß zu beschränken,
wird weiter erfindungsgemäß vorgeschlagen, nur die einseitigen Dampfs drüben unterworfenen
Gehäuseteile an. der axialen Ver-. Schiebung teilnehmen zu lassen, während die
zugehörigen Abdampfstutzen diese Teile lose umschließen und axiale Bewegungen der Antriebswelle
nicht mitmachen. Besonders wichtig wird dies beim Niederdrückten, 'da hier der
Abdampfstutzen große Abmessungen und Gewichte besitzt. Die dampfdichte Verbindung
der axial beweglich und starr gelagerten Turbinengehäuseteile erfolgt dabei jgemäß der Erfindung
durch Kolbenringe, Stopfbüchsen oder Federungskörper.
Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Getriebeturbine mit dem
Erfindungsgegenstand. Dabei sind ι und 2 fliegend angeordnete Laufräder. 3 ist ein
zwischen 'den Ritzeln befindliches Laufrad. 1', 2', 3' und 2>'r bezeichnen die zu den einzelnen
Rädern gehörendem radial beaufschlagten Schaufelgruppen, 1", 2" und 3" die entsprechenden
Turbinengehäuse. 3V ist die in Form eines C-Rades vorgesehene Rückwärtsbeschaufelung.
4 und 5 sind die^beiden mit Schrägverzahnung versehenen Ritzelhälften. 6 zeigt
das die umlaufenden und feststehenden Gehäuseteile miteinander verbindende Axialdrucklager.
Mit 7 und 8 sind die einzelnen Gehäuse oder Gehäuseteile miteinander verbindende
Anker bezeichnet. 9 sind die die Anker verbindenden Scheiben, ι ο axial federnde scheibenförmige
Körper, die mit den Scheiben 9 je aus einem Stück gefertigt sind. Mittels Radialbolzen 11 sind die einzelnen Gehäuse
mit den Ankern 7 verbunden. 12 sind zwischen den Turbinengehäusen und der äußeren
Getriebewand 13 zwischengeschaltete Scheiben zur Venminderung der Wärmestrahlung.
14 sind die inneren die Lagerung für die umlaufenden Teile tragenden Getriebewandungen.
15 zeigt den Turbinenabdampf stutzen,
der mittels Federungskörper 16 mit den Leit-Schaufelträgern 3" dampfdicht verbunden ist.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Getriebeturbine mit Pfeilverzahnung tder Getrieberäder, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden Turbiinenteile mit der Ritzelwelle starr verbunden und die zugehörigen,, mittels eines Axialdrucklagers in bezug auf diese umlaufenden Teile in axialer Richtung festgelegten Turbinengehäuse axial verschiebbar gelagert sind.
- 2. Getriebeturbine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur die einseitigen Dampfschüben unterworfenen Gehäuseteile an der axialen Verschiebung teilnehmen, während die zugehörigein Abdampfstutzen diese Teile lose umschließen und axiale Bewegungen der Antriebswelle nicht mitmachen.
- 3. Getriebeturbine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur das Axialdruckliager an dem Turbinengehäuse befestigt ist, während die Traglager für die Antriebswelle im Getriebegehäuse angebracht sind.
- 4. Getriebeturbine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Turbinengehäuse im Getriebegehäuse axial verschiebbar gelagert sind.
- 5. Getriebeturbine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die go Aufhängung der Turbinengehäuse an dünnen, axial federnden Körpern, wie z. B. Metallscheiben, erfolgt.
- 6. Getriebeturbine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gg dampfdichte Verbindung zwischen den axial beweglich und starr gelagerten Turbinengehäus et eilen durch Kolbenringe, Stopfbüchsen oder Federungskörper erfolgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK142018D DE678024C (de) | 1936-04-28 | 1936-04-28 | Getriebeturbine mit Pfeilverzahnung der Getrieberaeder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK142018D DE678024C (de) | 1936-04-28 | 1936-04-28 | Getriebeturbine mit Pfeilverzahnung der Getrieberaeder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE678024C true DE678024C (de) | 1939-07-07 |
Family
ID=7250068
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK142018D Expired DE678024C (de) | 1936-04-28 | 1936-04-28 | Getriebeturbine mit Pfeilverzahnung der Getrieberaeder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE678024C (de) |
-
1936
- 1936-04-28 DE DEK142018D patent/DE678024C/de not_active Expired
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