DE677754C - Anordnung zur Erzeugung hoher Spannungen - Google Patents

Anordnung zur Erzeugung hoher Spannungen

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DE677754C
DE677754C DEM129136D DEM0129136D DE677754C DE 677754 C DE677754 C DE 677754C DE M129136 D DEM129136 D DE M129136D DE M0129136 D DEM0129136 D DE M0129136D DE 677754 C DE677754 C DE 677754C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M3/00Conversion of DC power input into DC power output

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)

Description

  • Anordnung zur Erzeugung hoher Spannungen Es ist bekannt, hohe elektrische Spannungen mit einer Stromquelle für geringere Spannung dadurch zu erzeugen, däß man eine Reihe von Kondensatoren in P,aralleIschaltung über Widerstände auflädt und sie dann über Zündfunkenstrecken in Reihe schaltet. Dabei muß man den Versuchsvorgang sich so schnell abspielen lassen, daß die Entladung über die Widerstände während der Versuchsdauer nicht stört. Einrichtungen nasch diesem Verfahren haben den Nachteil, .daß die Serienschaltüng und .damit die Erzeugung hoher Spannung nur so lange aufrechterhalten bleibt, wie Strom durch die Funkenstrekken fließt. Man pflegt daher den Versuchskreis so auszubilden, daß während der Versuchsdauer Strom aus den Kondensatoren entnommen wird. Dadurch wird .aber die an sich schon kurze Versuchsdauer erheblich beschränkt, und die Spannung fällt nach Erreichen des Maximalwertes bald ab, um so schneller, je geringer die aufgespeicherte Ladung gegenüber .der in der Zeiteinheit abgeführten ist.
  • Füi viele Zwecke ist es aber erwünscht, die hohe Spannung bei geringer Stromentnahme möglichst lange ;aufrechtzuerhalten.
  • Die vorliegende Erfindung löst diese Aufgabe auf einem neuen Wege. Es wird erreicht, daß die hohe Spannung auch ohne jede Stromentnahme in der angeschlossenen Versuchsschaltung wesentlich länger als bei den bisher bekannten Vervielfachungsschaltungen ,aufrechterhalten wird; sie fällt dann nämlich nur in dem Maße ab, in dem über Aufladewiderstände ein Rückfluß der Ladung erfolgt.
  • Nach der Erfindung wird eine Reihenschaltung von beliebig vielen Kondensatoren, Kondensatorabschnitten oder Kondensatorgruppen ohne Zwischenschaltung von Funkenstrecken verwendet, welche, wie an sich bekannt, in Parallelschaltung über Widerstände abwechselnd in entgegengesetzter Richtung aufgeladen werden; es werden aber nach der Aufladung die geradzahligen oder die 'ungeradzahligen Kondensatoren umgeladen, und zwar geschieht die Umladung über Schwingungskreise, welche die in diesen Kondensatoren :aufgespeicherte elektrische Energie zunächst in magnetische und dann wieder in elektrische bei umgekehrter Polarität verwandeln. Bei Erreichung des Spannungsmaximums geht der Strom im Umladekreis durch Null und kann nun durch bekannte Mittel endgültig unterbrochen werden, so daß eine erneute Umladung vermieden wird. Abb. i zeigt diesen Vorgang am Diagramm. Die Umladung beginnt mit der Zündung a. Beim Nulldurchgangspunkt b kann der Strom i zum Erlöschen gebracht werden; die Spannung u hat dann wieder annähernd den Ausgangswert erreicht, jedoch mit umgekehrtem Vorzeichen.
  • Es sind Anordnungen bekannt, die nach dem eingangs erwähnten Verfahren der Reihenschaltung der Hauptkondensatoren über Funkenstrecken arbeiten, bei denen aber weitere Kondensatoren parallel zu diesen Funkenstrecken liegen. Sie haben mit der Erfindung, rein schaltungstechnisch betrachtet, die Merkmale gemeinsam; daß Kondensatoren ohne Zwischenschaltung von Funkenstrecken miteinander verbunden sind, und daß Kreise vorhanden sind, welche aus diesen Kondensatoren, den Zündfunkenstrecken und ihrenVerbindungsleitungen bestehen. Diese haben aber dort nur die nebensächliche Aufgabe der Verstärkung des Zündfunkens. Entsprechend dieser völlig verschiedenen Aufgaben sind sie auch nach ganz anderen Gesichtspunkten zu bemessen.
  • Ein Ausführungsbeispiel für die Erfinddung ist in Abb. 2a dargestellt. Hier ist als Beispiel eine einpolig geerdete Anlage gewählt.
  • An die Klemmen a und b sei die Strom -9 quelle angeschlossen, deren Spannung in der Schaltung zur Vervielfachung benutzt werden soll. Von ihr wird eine Reihe von Kondensatoren, im Beispiel i bis 7; ,aufgeladen, und zwar über Widerstände R.
  • Diese Kondensatoren, deren Anzahl gerade oder ungerade und beliebig hoch sein kann, sind, wie die Abbildung zeigt, fortlaufend miteinander verbunden, und zwar ohne Zwischenschaltung von Funkenstrecken.
  • Die Widerstände 12 sind in Abb. 2a in. Parallelschaltung ,angeordnet. Sie können aber auch, wie in Abb.2b ,angedeutet, in Reihe geschaltet sein.
  • Die Schwingungskreise sind in Abb.2a parallel zu den geradzahligen Kondensatoren 2, 4, 6 angeordnet. Sie bestehen aus den Drosselspulen L und den Unterbrechungsstellen F. In der Abbildung sind je zwei Spulen L in jedem Kreise vorgesehen; es kann jedoch auch die erforderliche Induktivität durch je eine Spule gebildet werden.
  • Die Kondensatorenkette ist an .einem Ende e im Beispiel ,geerdet; das andere Ende c dient zur Stromentnahme.
  • Abb.3a zeigt die Polarität der Ladungen vor dem Ansprechen der Unterbrechungsstellen F, die Abb.3b dagegen nach der Umladung.
  • Für die Unterbrechungsstellen F können beliebige Funkenstrecken bzw. Lichtbogenstrecken, welche genügende Löschwirkung haben, verwendet werden. Als Beispiel seien genannt: Mehrfachfunkenstrecken, Funkenstrecken mit großen Elektroden aus Material, welches die Wärme gut ableitet, Lichtbogenstrecken mit magnetischer Blaswirkung oder Preßgasbeblasung, Lichtbogenhörner oder äbnliclie Vorrichtungen, bei denen die Lö--.S.Ghung durch den aufsteigenden Luftstrom erleichtert wird. Da derartige Hilfsmittel in ',der.'----Flochspannungs- und Hochfrequenztechnik längst bekannt sind, ist auf die Wiedergabe der verschiedenen Möglichkeiten in den Abbildungen verzichtet worden und die Löschfähigkeit lediglich durch Hintereinanderschaltung zweier Luftstrecken angedeutet. Für die praktische Ausführung sei besonders auf die in der Hochfrequenztechnik vielfach verwendeten Löschfunkenstrecken hingewiesen, bei denen zwischen einer Anzahl meist plattenförmiger Elektroden mit guter Wärmeableitung kurze, hintereinandergeschaltete Unterbrechungsstellen liegen.
  • Um die sichere Löschung beim ersten Nulldurchgang des Stromes zu erzwingen, kann man auch, wie Abb. ¢ zeigt, in Reihe mit den Funkenstrecken F Ventile V legen, welche nur für eine bestimmte Stromrichtung durchlässig sind: Dann bestimmt die Funkenstrecke F das Ansprechen, während die Löschung vom Ventil besorgt wird.
  • In Abb. q: sind die Vorzeichen der Ladungen vor der Umladung eingezeichnet.
  • Man kann aber auch Ansprechfunkenstrecke und Ventil vereinigen, indem man eine unsymmetrische Funkenstrecke verwendet, welche an sich schon eine Ventilwirkung besitzt. Als Beispiel sei die Anordnung Spitze-Plätte genannt. Man wird sie so anordnen, daß zwecks Umladung positive Ladung aus der Spitze strömen muß. Der Überschlag wird in dieser Richtung erleichtert. Ist der Kondensator dann umgeladen, so ist der Überschlag und damit die Rückströmung bei negativer Spitze wesentlich erschwert. Durch, solche unsymmetrische Ausbildung der Funkenstrecke werden die vorhergenannten Löschmaßnahmen wesentlich unterstützt; sie können in vielen Fällen sogar entbehrlich werden.
  • Bei dem Beispiel der Funkenstrecke Spitze-Platte ist die Unsymmetrie durch verschiedene Formgebung erreicht worden.
  • Andererseits kann auch die Unsymmetrie-Wirkung durch einseitige Löscheinflüsse hervorgerufen werden; z. B. kann man die eine Elektrode stärker kühlen, anblasen oder bestrahlen als die andere. e In Abb.5 ist eine Abart der Schaltung nach Abb.2b dargestellt, bei welcher die Spulen in die Zuleitungen von den Widerständen zu den Kondensatoren geschaltet sind, wodurch das Leitungssystem vereinfacht wird.
  • In Abb.6 sind die Spulen in die Verbindungsleitungen zwischen den Kondensatoren gelegt. Auch bei Abb.5 und 6 könnte man mit der halben Zahl der Spulen auskommen.
  • In vielen Fällen kann man den Einbau-besonderer Spulen dadurch ersparen, daß man die Verbindungsleitungen so lang oder die Schleifen so weit macht, daß, die natürliche Induktivität der Kreise schon ausreicht.
  • Sieht man davon ab, die Spulen nach Art der Abb.6 zwischen die Kondensatoren zu legen, so kann man die Belegungen benachbarter Kondensatorenvereinigen. Dann kommt man zu Anordnungen nach Abb. 7, bei denen man die Kondensatorenreihe durch. einen Kondensatorblock mit Zwischenbelegungen ersetzen kann.
  • In Abb.7 ist außerdem der vorerwähnte Gedanke, die Einschaltung besonderer Spulen durch genügend lange Zuleitungen zu ersetzen, angewendet. Auch hier -kann die Länge der Zuleitungen durch größere öffnungsweite der Schleife ersetzt werden.
  • Der unterteilte Kondensator soll durch Abb. 7 nur grundsätzlich ,angedeutet sein. Außer einem Stapel von aufeinandergeschichteten Plattenanordnungen mit beliebigem Dielektrikum kann man auch ineinandergeschachtelte Zylinder verwenden, die man zweckmäßig nach Art der bekannten Kondensatordurchführung in der Länge so abstuft, daß die Einzelkapazitäten etwa einander gleich sind.
  • Als Isolationsmittel kann man in allen Fällen außer festen Stoffen oder Luft gewöhnlichen Drucks auch Preßluft, sonstiges Preßgas, Öl und ,auch komprimiertes Öl u.. a. m. verwenden.
  • Eine besonders zweckmäßige Abart der zylindrischen Anordnung bilden Kabel mit leitenden Zwischenschichten. Einen solchen Aufbau zeigt Abb.8.
  • Baut man eine Anlage nach Schaltung Abb.7 in Form von ineinandergeschachtelten Zylindern ,auf, so hat diese eine gewisse Ähnlichkeit mit der bekannten Anordnung nachdem Vorschlag von T u v e in Physical Review Band 36, Heft io vom 15. November 193o. Dort sind ,auch Metallzylinder ineinandergeschachtelt, die in ähnlicher Weise über Widerstände mit abwechselnder Polarität aufgeladen werden. Es. sind auch zwischen je zwei Zylinder Funkenstrecken geschaltet. Ein grundsätzlicher Unterschied gegenüber der Anordnung nach der Erfindung besteht, aber darin, d,aß T u v e die Zuleitungen zwischen Belegung und Funkenstrecke ganz kurz macht und ,auch keinerlei Maßnahmen zur Funkenlöschung trifft. Eine Umladungswirkung kann daher nicht eintreten. In der Tat rechnet T u v e auch nicht mit ihr. Die Funkenstrecken bei der bekannten Anordnung sollen vielmehr dazu dienen, die zu. ihnen parallel liegenden Kapazitäten zu entladen. Es wird so die Hälfte der aufgespeicherten Energie durch Entladung" aller Kondensatorabschnitte der einen Polarität vernichtet, um dann die Abschnitte der anderen Polarität in Hintereinanderschaltung auszunutzen. Nach erfolgter Entladung der störenden gegenpoligen .Kapazitäten kann die Hintereinanderschaltung nur bei Stromfluß über die Funkenstrecken aufrechterhalten bleiben. Hier wird also gerade der Vorteil des Erfindungsgedankens nicht erreicht, außerdem wird .die Anlage bei etwa gleichem Aufwand im Aufbau und an Betriebskosten nur zur Hälfte und insbesondere nur für die halbe Spannung ,ausgenutzt. Die Ähnlichkeit mit Anordnungen zur Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist ,also nur eine rein äußerliche.
  • Da ein gleichzeitiges Ansprechen aller Funkenstrecken erwünscht ist, wird man sie im ,allgemeinen auf möglichst gleiche Ansprechspannung einstellen. Darüber hinaus kann man durch gleichzeitige Bestrahlung sämtlicher Funkenstrecken durch iultraviolettes Licht, Kathoden- oder Röntgenstrahlen und schließlich durch mechanische Steuerung der Elektrodenabstände durch ein gemeinsames Gestänge die Gleichzeitigkeit des Ansprechens erzwingen.
  • Ein Beispiel hierfür ist in Abb.9 dargestellt.
  • Gegenüber den Unterbrechungsstellen F1 und F2 der Umladekreise sind in geeignetem Abstand Anregefunkenstrecken A1 und A. ,angeordnet. Sie sind im Beispiel unmittelbar in Serie geschaltet; ihre Speisung erfolgt aus einem Hilfskondensator C, der über den Widerstand Ro etwa in der gleichen Zeit aufgeladen wird, wie die Hauptkondensatoren i, 2, 3, ¢ und 5 über die Widerstände R. Die Einstellung der Funkenstrecken erfolgt so, daß zunächst A, und A2 ansprechen -und durch die Bestrahlung F1 und F2 mitreißen. Will man den Zeitpunkt der Ingangsetzung willkürlich bestimmen, so kann man in den Hilfskreis einen Schalter G beliebiger Bauart, z. B. eine Schaltfunkenstrecke, legen.
  • Weiterhin bietet sich bei der vorliegenden Erfindung ein besonders wirksames Mittel, das Zurückbleiben einzelner Funkenstrecken zu verhüten. Es besteht in einer maZnetischen Koppelung der Schwingungskreise, wie sie in Abb. i o und i i an Beispielen erläutert ist. Die Aufladeschaltung ist in diesen Abbildungen nicht mitgezeichnet. Sie kann sowohl der Abb.2,a Aals auch 2b entsprechen.
  • In Abb. io sind die Spulen L2, L1, L6 benachbarter Umladekreise in entgegengesetzter Richtung gewickelt und mit gleicher Achse einander möglichst genähert.
  • Ein Stromaufbau in einem Kreise erzeugt dabei in den Nachbarkreisen Induktionsspannungen solcher Richtung, daß sie sich zu den zugehörigen Kondensatorspannungen addieren und damit das Ansprechen der Unterbrechungsstellen F fördern.
  • Auf diese Weise kann eine einzige ;ansprechende Funkenstrecke sämtliche andere in schneller Folge mitreißen.
  • Die gleiche Wirkung tritt ein, wenn man, wie Abb. i i zeigt, die benachbarten Leitungen Z der Schwingungskreise einander möglichst nähert, was natürlich auch auf Abb.7 anwendbar ist.
  • Sind die Spulen nach Abb.5 angeordnet, so wird bei gleichsinniger Wicklung, wie sie in Abb. 5 gezeichnet ist, die gleiche günstige Wechselwirkung zwischen benachbarten Spulen erreicht.
  • Abb. 12 zeigt ein weiteres Mittel, die Gleichzeitigkeit des Ansprechens der Unterbrechungsstellen F zu fördern. Es besteht darin, daß in einem Hilfskreis in Serie geschaltete Spulen H so angeordnet sind, däß sie sauf die Spulen L der Umladekreise gleichzeitig einwirken in dem Sinne, daß beim Entstehen eines Stromimpulses im Hilfskreis in allen Umladekreisen Zusatzspannungen induziert werden, welche die Spannung ran den Unterbrechungsstellen bis zur Ansprechspannung erhöhen.
  • Die Speisung des Hilfskreises erfolgt durch einen Hilfskondensator C, wie in Abb. 9. In Abb. 12 sind auch, wie bei Abb. g, zur weiteren Förderung der Zündung Anregefunkenstrecken A in den Hilfskreis gelegt; die aber hierbei nicht unbedingt nötig sind. Ebenso kann der Schalter G -je nach den Betriebsbedingungen. von Fall zu Fall angewendet werden.
  • Die Schwingungsdauer der Umschaltkreise wird zweckmäßig so bemessen, da.ß die Umschaltzeit verhältnismäßig klein ist gegenüber den Zeitkonstanten, welche für die Aufladung der Kondensatoren in Betracht kommen. Nach dem Vollzug der Umladungen steht dann die volle Spannung .der Anlage als nahezu ruhende Spannung zur Verfügung. Sie sinkt, wenn kein Strom entnommen wird, in dem Maße des allmählichen Stromflusses über die Aufladewiderstände iab. Die Einrichtung eignet sich also besonders für solche Versuche, bei denen eine ruhige Gleichspannung benötigt wird.
  • Die Aüfla Jung der Einrichtung kann grundsätzlich mit .den gleichen Mitteln erfolgen wie bei den bisher bekannten .ähnlichen Einrichtungen. Beispielsweise kann Gleichspannung verwendet werden, die mittels eines Transformators über ein Ventil oder - einen Nadelgleichrichter erzeugt wird. Man kann aber .auch Wechselspannung verwenden, wenn die Gesamtzeit für Aüfladung, Umladung und Entladung so kurz ist, daß sie innerhalb einer Halbwelle liegt.
  • Die in den Abbildungen dargestellten Einrichtungen sind sämtlich einpolig geerdet. Die Erfindung soll aber nicht etwa auf solche. beschränkt sein. Sie kann ohne weiteres auch auf symmetrische Anlagen mit geerdeter Mitte angewendet werden.
  • Der konstruktive Aufbau der Einrichtungen kann ganz beliebig sein. Z. B. können die Kondensatoren stehend oder hängend angeordnet sein. Die Spulen können die Kondensatoren konzentrisch umgeben oder seitlich angebracht sein, sie können auch innerhalb von ringförmigen Kondensatoren liegen. Zur Ersparung von Isolationsmaterial ist in der Regel stufenweiser Aufbau zu empfehlen.
  • Zur Erleichterung der Isolation, insbesondere für hohe Spannungen, kann man die ganze Anlage oder einzelne ihrer Teile unter t51 setzen. Die Löschwirkung der Funkenstrecken, die durch Eintauchen in Öl an sich schon erhöht wird, kann durch künstliche Ölströmung weiter gesteigert werden.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜci-ir i. Anordnung zur Erzeugung hoher Spannungen, bei der in beliebiger Anzahl ohne Zwischenschaltung von Funkenstrekken in Reihe geschaltete Kondensatoren, Kondensatorabschnitte oder Kondensatorgruppen in Parallelschaltung über Widerstände iii abwechselnd entgegengesetzter Richtung aufgeladen werden, gekennzeichnet durch Schwingungskreise, über die die geradzal.ligen oder die ungeradzahligen Kohdensatoren nach der Aufladung umgeladen werden.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einleitung der Umladung der Energie von den Kondensatoren auf die Induktvitäten der Schwingungskreise Funkenstrecken in diese Kreise eingeschaltet sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rück-$uß der Ladung nach erfolgter Umladung durch Löschfunkenstrecken gehindert wird, welche außerdem als Ansprechfunkenstrecken dienen können. q..
  4. Anordnung nach Anspruch i und 2,. dadurch gekennzeichnet, daß der Rückfluß der Ladung nach erfolgter Umladung durch elektrische Ventile oder ventilartige Vorrichtungen gehindert wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilwirkung durch unsymmetrische Funkenstrekken bewirkt wird, welche außerdem als Ansprechfunkenstrecken dienen und auch beliebige Löschwirkung haben können, und daß die Unsymmetrie sowohl durch die Formgebung als auch durch unsymmetrische Anwendung irgendwelcher Löschmaßnahmen, z. B. Kühlung, Beblasung oder Bestrahlung oder durch beides gleichzeitig hervorgerufen wird.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bestrahlung der Zündfunkenstrecken der einzelnen Umladekreise durch eine gemeinsame Strahlenquelle oder durch eine Anzahl von gemeinsam in Gang gesetzten Strahlenquellen erfolgt.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch i bis 6, dadurch ,gekennzeichnet, daß die induktiven Stromwege derart induktiv miteinander gekoppelt sind, .daß ein Stromfluß in einem beliebigen derselben in den Nachbarwegen Spannungen induziert, welche so gerichtet sind, daß sie sich zur Kondensatorspannung addieren und somit das Ansprechen der benachbarten Unterbrechungsstellen erleichtern. B.
  8. Anordnung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfskreis, in welchem ein Initialstoß gegeben wird, mit den Umladekreisen derart gekoppelt ist, daß beim Anwachsen des Initialstoßes in den Umladekreisen zusätzliche Spannungen induziert werden, welche die Zündungen in den Umladekreisen einleiten. g.
  9. Anordnung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander verbundenen Belegungenaufeinanderfolgender Kondensatoren miteinander vereinigt sind, derart, daß ein Kondensatorblock mit Zwischenschichten entsteht. i o.
  10. Anordnung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegungen des Kondensatorblocks konzentrische Zylinder bilden und d.aß ihre Längen wie bei einer Kondensatordurchführung .abgestuft sind. i i.
  11. Anordnung nach Anspruch g und i o, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensatorblock als Kabel mit konzentrischen Zwischenbelegungen ausgebildet ist und daß die Zwischenbelegungen an den Kabelenden durch .absatzweise Verkürzung der Belegungen nach außen zu abgestuft sind (Abb. 8).
  12. 12. Anordnung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen oder Drahtschleifen, welche zur Hervorrufung der Induktionswirkung dienen, in Serie mit den Kondensatoren liegen (Abb. 6).
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018144B (de) * 1954-11-25 1957-10-24 Licentia Gmbh Anordnung zur Steuerung der Abschneidezeit bei der Stosspruefung mit abgeschnittenen Stosswellen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1018144B (de) * 1954-11-25 1957-10-24 Licentia Gmbh Anordnung zur Steuerung der Abschneidezeit bei der Stosspruefung mit abgeschnittenen Stosswellen

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