DE677445C - Filmschaltgreifer - Google Patents

Filmschaltgreifer

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Publication number
DE677445C
DE677445C DEB179700D DEB0179700D DE677445C DE 677445 C DE677445 C DE 677445C DE B179700 D DEB179700 D DE B179700D DE B0179700 D DEB0179700 D DE B0179700D DE 677445 C DE677445 C DE 677445C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
gripper according
plates
frame
pivot pin
Prior art date
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Expired
Application number
DEB179700D
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Hauser
Karl Nagel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB179700D priority Critical patent/DE677445C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE677445C publication Critical patent/DE677445C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
    • G03B1/20Acting means
    • G03B1/22Claws or pins engaging holes in the film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

  • Filmschalfgreifer Die Erfindung betrifft einien Filmschaltgreifer an Laufbildgeräten mit einem Greiferrahmen, in welchem ein Antriebsexzenter aus Werkstoff anderer Wärineausdehnung als der des Rahmens umläuft. Bei einer bekannten Ausführung dieser Art besteht der Greifer ans gewebehaltigern Kunstharz und der Antriebsexzenter aus' Stahl. Solche Greifer laufen aber infolge der gegenüber Stahl stärkeren Ausdehnung des gewebehaltigen Kunstharzes bei Erwärmung bzw. infolge der stärkeren Schrumpfung bei Abkühlung im kalten Zustande sehr schwer an. Die Ursache dafür ist folgende: Das Spiel zwischen -dem Greiferausschnitt und dem darin umlaufenden Antriebsexzenter darf während des Betriebs, wenn der Greifer also warm ist, nur sehr klein sein, damit der Greifer auf der Nockenbahn kein totes Spiel findet und richtig arbeitet. Das Spiel muß daher für den warmen Zustand des Greifers bemessen sein. Das hat aber umgekehrt für den Anlaufzustand, in welchem also der Greifer kalt ist, die Folge, daß der Ausschnitt des Greifers sich auf der Nockenscheibe festklemmt und nu# sehr schwer anläuft. Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu -beseitigen und zu erreichen, daß der Lauf des Greifers unbeeinflußt bleibt von den Wirkungen, die durch Temperatureinflüsse auf den Greiferwerkstoff ausgeübt werden.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Greiferrahmen aus mehreren nebeneinanderliegenden, gegeneinander beweglichen, mit Ausschnitten für den Antriebsexzenter versehenen Platten besteht, die im Sinne einer Verkleinerung des freien Ausschnitts gegeneinander abgefedert sind. Gemäß einer Weitergestaltung der Erfindung geschieht. dies in der Weise, daß die eine Platte an der anderen, die zweckmäßig mit dem die Zähne tragenden Greiferarm aus einem Stück besteht, auf einem Drehbolzen verschwenkbar gelagert ist und daß zwischen beiden Platten eine Feder angeordnet ist. Bei diesen erfindungsgemäß ausgeführten, z. B. aus gewebehaltigem Kunstharz hergestellten Greifern besteht keine Gefahr mehr, daß der Greifer beim Anlaufen oder im Betrieb unrichtig arbeitet, da die in Abhängigkeit von der Temperatur auftretenden Maßänderungen der Ausschnitte in den einzelnen Greiferplatten den Lauf des Antriebsexzenters nicht mehr beeinflussen können.
  • Bei einer bekannten Bauart mit Antriebsexzentern, die in zwei Greiferausschnitten umlaufen, sind zwar die Flanken der Greiferausschnitte bereits teilweise federnd ausgebildet worden. Diese Bauart läßt sich aber im wesentlichen nur mit Greifern aus metallischen Werkstoffen verwirklichen, ergibt aber auch dann im Gegensatz zu der Bauart nach der E'rfindung nur eine harte Federung. Während bei der bekannten Bauart zwei Greifer und zwei Antriebsexzenter vorhanden sind, wobei in jedem der beiden Greiferausschnitte durch besondere Maßnahmen für die federnde Anlage der Flanken an die Exzenter gesorgt ist, ist bei der Bauart nach der Erfindung die spielfreie Anlage nach den beiden aufeinander senkrecht stehenden Bewegungsrichtungen des Greifers durch ein und dieselbe Maßnahme gesichert. Schließlich ermöglicht es die Bauart nach der Erfindung bei Greifern, die um ein feAes Lager schwingen, aucfi die Berührung mit diesem Lager spielfrei zu gestalten, wenn nämlich mehrere der gegeneinander gefederten, den Greifer bildenden Platten gleichzeitig dieses Lager mit Schlitzen umgreifen.
  • Die Zeichnung zeigt ein AusführungsbeisiDiel.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Greifers im Betriebszustand, und zwar auf der Linie I-I in Fig. 2; Fig.:2 ist ein Querschnitt nach Linie 11-II in Fig. i, Fig. 3 die zugehörige Draufsicht, Fig. 4 eine Einzelplatte des Greifers in Ansicht.
  • Der Greifer ist aus zwei flachen Platten al und d aus gewebehaltigem Kunstharz zusammengesetzt. Die beiden Platten haben je einen viereckigen Ausschnitt b von gleicher Größe als Führung für den darin umlaufenden Antriebsexzenter d aus gehärtetem Stahl. Die Platte al trägt den eigentlichen Greiferarm el, auf dem die in die Lochung des Filmbandes eingreifenden Greiferzähne f aus Stahlblech festgenietet sind; die Platte a2 hat einen etwas kürzeren Arm e2, der mit dem Greiferarm el durch den eingenieteten Drehbolzeng gelenkig verbunden ist, so daß die beiden Greiferplatten al und aP eine Art Schere-bilden. Der Ausschnitt b in jeder Greiferplatte hat gegenüber dem Antriebsexzenter eine solche Toleranz, daß genügend Spiel verbleibt, wenn der Greifer kalt, also im Ruhezustand ist, so daß er leicht anlaufen kann.
  • Da nun dieses Spiel im -Betriebszustand infolge der stärkeren Ausdehnung des gewebehaltigen Kunstharzes, aus dem die Greiferplatten i#I und a2 bestehen, gegenüber der Ausdehnung der stählernen Nockenscheibe d so groß würde, daß der Greifer nicht mehr dicht anliegend auf die Nockenbahn geführt, also nicht mehr richtig arbeiten würde, sind die beiden Gveiferplatten al und a' mittels einer Zugfeder it, die mit ihrem einen Ende an einer Nase il der Greiferplatte al und mit ihrem anderen> Ende an einer Nase i2 der Greiferplatte al angreift, kraftschlüssig an den Laufrand d' des Antriebsexzenters d angedrückt. Es liegt dann die Greiferplatteal mit den Ausschnittkanten bl und bl, die Greiferplatte a2 mit den Ausschnittkanten V und b 4 an dem Antriebsexzenter d an, wie Fig. i in etwas übertriebenem Maße zeigt.
  • Dem Antriebsexzenter d sind die Deckscheibe k und die Nabenscheibe nt benachbart: alle drei Teile werden durch die beiden Schrauben n miteinander so verbunden, daß der Antriebsexzenter d - über die Antriebswelle o, die mittels der Stellschraube p in der Nabenscheibe ni, fesfgeklemmt ist, in Umlauf versetzt werden kann, wobei er sich innerhalb des Greiferausschnittes b abwälzt und dem Greifer seine charakterische Bewegung erteilt. Die eine Greiferplatte a2 (siehe Fig. 4) hat eine um den Ausschnitt herumgehende Schmiernut q, die mit einem Schmiermittel gefüllt ist und ein leichtes Gleiten der beiden zwischen der.,Naben- und der Deckscheibe zusammengehaltenen Greiferplatten al und a# aneinander ermöglicht, wenn diese sich während der Laufzeit unter der Wirkung der Feder h gegeneinander etwas zu verschieben trachten.
  • Die Deckscheibe k liegt sowohl an der Seitenfläche des Antriebsexzenters d als auch mit dem äußeren Rand an der Greiferfläche an, dazwischen enthält sie eine Schmiernut r. Die Nabenscheibein dagegen liegt unmittelbar nur an der Nockenscheibe an, während die seitliche Anlage zwischen Nabenscheibe in, und Greiferplatte 0 über einen auf einem Federring s gelagerten Schmierring t erfolgt, um Passungsungenauigkeiten auszugleichen.
  • Der Antriebsexzenter d trägt einen mit Wärmeisolierstoff, z. B. Kunstharz, überzogenen Kopf v, mittels dessen der Greifer nach Einzug des Filmbandes in die richtige Eingriffsstellung zur Filmbandlochung (nicht dargestellt) gebracht werden kann. Der Knopf erlaubt wegen seiner Wärmeisolierung ein bequemes Anfassen auch dann, wenn der Antriebsexzenter warm geworden ist.
  • Im Schlitz w der Greiferplatten liegt die ortsfest gelagerte Büchse ,r, die für den Greifer den üblichenFestpunkt für seineBewegung bildet. Damit die beiden Greiferplatten al und a' dabei nicht verkrümmt werden, hat der Drehbolzen g in der kürzeren Greiferplatte a2 ein ausreichendes Spiel, indem die Öffnung g' größer gemacht wird als der Bolzendurchmesser ist. Die Büchse x ist auf einem Einstellstift y gelagert und hat eine exzentrische Bohrung x', damit die Greiferzähne f in ihre richtige Eingriffstiefe in den Filmbandlochungen eingestellt werden können.
  • Die Lochung - der Greiferarme el und e 2 dient dazu, um den langen Greiferarm möglichst leicht zu machen und dadurch ein Schlagen züi vermeiden, durch welches das einwandfreie Arbeiten des ganzen Greifers gestört werden könnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Filmschaltgreifer an Laufbildgeräten mit einem Greiferrahmen, in welchem ein Antriebsexzenter aus Werkstoff anderer Wärmeausdehnung als der des Rahmens urnläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der Greiferrahrnen, aus mehreren nebeneinanderliegenden,gegeneinander beweglichen, mit Ausschnitten (b) für den Antriebsexzenter (d) versehenen Platten (al, a2) besteht, die im Sinne einer Verkleinerung des freien Ausschnittes gegeneinander abgefedert sind. :2. Greifer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Platte (a') an der anderen (a1), die zweckmäßig mit dem die Zähne tragenden Greiferarm aus einem Stück besteht, auf einem Drehbolzen (g) verschwenkbar gelagert ist und daß zwischen beiden Platten eine Feder (h) angeordnet ist. 3. Greifer nach Anspruch i oder 2, der um ein ortsfestes Lager schwingt, dadurch gekennzeichnet, daß Schlitze (zu) mehrerer Rahmenplatten (al,-a2) das ortsfeste, zweckmäßig durch eine einstellbare, exzentrisch gebohrte Buchse (x) gebildete Lager umgreifen. 4. Greifer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (g') für den Drehbolzen (g) in der einen Rahmenplatte größer ist als der Durchmesser des Drehbolzens (g). 5. Greifer nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Greiferarme (el, el) mehrfach durchlocht (bei z) sind. 6. Greifer nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß uni den Durchbruch der einen Greiferpla tte eine Schmiernut (q) herumgeht. 7. Greifer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabenscheibe (m) einen mit wärmeisolierendem Sto-ff, z. B. Kunstharz, überzogenen Knopf (v) trägt.
DEB179700D 1937-08-25 1937-08-25 Filmschaltgreifer Expired DE677445C (de)

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