DE67720C - Papierstoff-Holländer - Google Patents

Papierstoff-Holländer

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Publication number
DE67720C
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DE
Germany
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roller
trough
paper pulp
dutch
dutchman
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67720D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Firma CARL PIEPER in Berlin N.W., Hindersinstr. 3
Publication of DE67720C publication Critical patent/DE67720C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D1/00Methods of beating or refining; Beaters of the Hollander type
    • D21D1/02Methods of beating; Beaters of the Hollander type

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTS
KLASSE SB: Papierfabrikation.
Firma CARL PIEPER in BERLIN. Papierstoff-Holländer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Juni i8g2 ab.
Bei dem neuen Ganzzeug-Holländer ist die Messerwalze in der Längsrichtung des Troges angeordnet bezw. gelagert, und es erhält der Trog eine 8-ähnliche Form, damit der Stoff direct hinter der Walze — gegen den Scheitel eines Vorsprungs (Kropfes) des Troges treffend —■ sich nach rechts und links vertheilt, dann um die Walze herumgeführt wird und unmittelbar vor der Walze wieder zusammenfliefst. Es sollen durch diese Einrichtung eine gröfsere Leistungsfähigkeit gegenüber den bisher gebauten Holländern von gleich grofsem Troginhalt, Raumersparnifs und dadurch niedere Anlagekosten erzielt werden.
Im Gegensatz zu Constructionen, bei welchen der Stoff erst eine Strecke fortfliefst und dann sich direct nach rückwärts theilt, wird bei dem vorliegenden Holländer der Stoff unmittelbar hinter der Walze von der letzteren gegen den Trog geworfen, dadurch mit einer gewissen Heftigkeit getheilt und durch den Anstofs gemischt, da die gröfseren oder kleineren zurückgeworfenen Theile einen verschiedenen Weg nehmen, und zwar infolge ihrer verschiedenen Schwere und . des verschiedenen Anprallwinkels, so dafs also besondere Mischorgane ganz entbehrlich sind. Nicht allein wird durch die Wirkung des Anpralls eine Knoten- oder Katzenbildung ausgeschlossen, sondern es ist bei der vorliegenden Construction auch möglich, eine sehr breite Messerwalze bei einem verhältnifsmäfsig kleinen Troge einzulegen.
Die Messerwalze selbst zeichnet sich durch einfache Bauart aus, welche ein genaues und billiges Bearbeiten gestattet, indem die Rippen zum Halten der Messer nicht wie früher angegossen, sondern eingelassen sind. Dadurch kann die Fläche, auf welche die Messer zu stehen kommen, genau und leicht durch Drehen bearbeitet werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. ι den neuen Ganzzeug-Holländer im Längsschnitt, Fig. 2 denselben im Grundrifs, Fig. 3 einen Schnitt nach χ-λ: (Fig. 1 und 2) und-Fig. 4 eine Seitenansicht.
Der Trog α des Ganzzeug-Holländers besitzt in seinem Grundrifs (Fig. 2) eine den Formen einer 8 ähnliche Gestalt, wodurch die beiden Vorsprünge (Einkröpfungen) a1 und a2 und die rechts und links von diesen Vorsprüngen liegenden kreisförmigen Kanäle α3 und a* gebildet werden. In der Längsrichtung des Troges ist in den Lagern 61Z;1 die Achse b der Messerwalze c gelagert. Hierbei ist zwar durch die Form des Troges eine ziemlich grofse Lagerentfernung bedingt, was jedoch, da gewöhnlich gröfsere Holländer mit dieser Lagerentfernung immerhin auch schon im Betriebe sind, ohne Bedenken ausgeführt werden kann. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dafs die Böden der Kanäle aB und α* hinter der Walze bei dem Kropf a1 am höchsten liegen, dann sich seitlich senken und bei dem vorderen Kropf a2 ihren tiefsten Stand einnehmen. Unter der Walze befindet sich das Grundwerk d, welches aus einzelnen in Zink eingegossenen Messerbündeln besteht. Letzteres kann auch nach entsprechender Aenderung des Kropfes durch ein beliebiges anderes Grundwerk, z. B. ein Hardt-Grundwerk oder ein ganz gewöhn-
liches Grundwerk, ersetzt werden. Hierbei soll aber eine Vorrichtung getroffen sein, dafs das Grundwerk von der Seite her herausgenommen werden kann, was durch ein herausnehmbares Stück der inneren Wand der Kanäle a3 und a* ermöglicht ist. Die Messerwalze c selbst besitzt als Halt für die Holzkeile zur Befestigung der Messer c2 eingelassene oder geschnittene Nuthen c\ so dafs ihr Umfang bei dieser Bauart abgedreht werden kann und die Messer auf der dadurch genau bearbeiteten Fläche überall gleich hoch stehen, während früher die Messer — wenn man nicht eine aufserordentlich theure centrische Hobelarbeit vornehmen wollte — zwischen angegossenen Rippen festgeklemmt wurden und eine verschieden hohe Lage einnahmen.
Der Papierstoff erreicht beim Austritt hinter der Messerwalze c seinen höchsten Punkt in dem Troge, fliefst, indem er unmittelbar hinter der Walze durch den Kropf al getheilt wird, zu gleichen Theilen nach rechts und links in die Kanäle as und a* und wird von diesen wieder unmittelbar vor der Walze zusammengeführt, um nochmals verarbeitet zu werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Papierstoff-Holländer, dessen Messerwalze in der Längsrichtung des Troges gelagert und dessen Kropf derart dachförmig gestaltet ist, dafs der Stoff direct hinter der Walze nach beiden Seiten abfällt und sich vor der Walze ohne Anwendung besonderer Mischoder Hebeorgane wieder vereinigt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT67720D Papierstoff-Holländer Expired - Lifetime DE67720C (de)

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