DE676987C - Selbstanlaufender Einphasensynchronkleinmotor mit Gesperre - Google Patents

Selbstanlaufender Einphasensynchronkleinmotor mit Gesperre

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DE676987C
DE676987C DEK138346D DEK0138346D DE676987C DE 676987 C DE676987 C DE 676987C DE K138346 D DEK138346 D DE K138346D DE K0138346 D DEK0138346 D DE K0138346D DE 676987 C DE676987 C DE 676987C
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DEK138346D
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Digital Kienzle Computersysteme GmbH and Co KG
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Kienzle Taxameter und Apparate AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/118Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with starting devices
    • H02K7/1185Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with starting devices with a mechanical one-way direction control, i.e. with means for reversing the direction of rotation of the rotor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen selbstanlaufenden EinphasensynchronMeinmotor ohne Schirmspulen mit Gesperre zum Ausschluß des nicht gewollten Drehsinns des Läufers.
Bei derartigen Gesperren ist es beispielsweise bekannt, einen Sperrarm zu verwenden, der mit einer mit dem Läufer umlaufenden Scheibe derartig zusammenwirkt, daß· der genannte Sperrarm durch Reibung in die Sperrstellung gebracht werden kann. Solche Gesperre haben den Nachteil, daß sie nur einseitig wirken, so daß die Sperrvorrichtung vollständig umgebaut werden muß, wenn durch diese Vorrichtung ein Rücklauf des Läufers in einer anderen Drehrichtung als bisher verhindert werden soll.
Es ist ferner ein Synchronldeinmotor bekannt, bei dem durch die Trägheitswirkung oder Dämpfung einer zusätzlichen Läuferscheibe der angeworfene Läufer des Motors in der gewollten Richtung mit dem Wechselfluß in Tritt gebracht wird, um das Weiterlaufen des Motors mit synchroner Drehzahl herbeizuführen. Die zusätzliche Läuferscheibe ist hierbei durch ein umsteuerbares Gesperre mit dem eigentlichen Läufer verbunden. Bei diesem Gerät kann jedoch weder mit Hilfe der erwähnten Trägheitswirkung noch mit
• Hilfe der erwähnten Dämpfung sicher erreicht werden, daß der Motor stets im gewollten Drehsinn läuft.
Die Erfindung besteht darin, daß das Gesperre durch einen mit zwei Sperrklinken versehenen Rahmen gebildet ist, welcher am Ständer derartig umsteuerbar befestigt ist, daß die eine oder andere Sperrklinke in eine Sperrstellung bewegt werden kann, in der sie einen Umlauf eines am Läufer vorgesehenen Widerlagers entgegen der gewünschten Drehrichtung des Läufers verhindert. Durch diese Einrichtung ist der Vorteil erzielt, daß der Drehsinn des Synchronmotors durch mechanische Mittel in einfacher Weise geändert werden kann. Infolgedessen kann der gleiche Motor, ohne daß ein Umbau des Gesperres erforderlich ist, für jeden Verwendungszweck, beispielsweise zum Antrieb von Uhren, Zeitschaltern, Registriergeräten, von Skalenverstellvorrichtungen bei Rundfunkgeräten usw., in dem gewünschten Umlaufsinn gebraucht werden.
Es kann also mit Hilfe der Vorrichtung nach vorliegender Erfindung ein selbstanlaufender Einphasensynchronkleinmotor durch einfache Hebelbewegung ohne wesentliche Unterbrechung aus dem einen Betriebszustand in einen anderen mit umgekehrtem Drehsinn übergeführt werden. Mit Hilfe der
Vorrichtung nach der Erfindung ist daher die Möglichkeit erreicht, im Wege einer Fernsteuerung auf einfache Weise den Drehsi des Synchronkleinmotors ohne Funkenbild zu ändern, und zwar kann dies beispielsvrtfi durch einfache elektromagnetische Bewegtio||, des Umschalthebels für das Wendegesperre bewirkt werden. Die Vorrichtung nach der Erfindung kann beispielsweise dazu dienen, ίο einen zum Antrieb einer Skalenverstellvorrichtung bei Rundfunkgeräten in der einen oder anderen Richtung bestimmten, selbstanlaufenden Einphasensynchronkleinmotor umzusteuern, ohne daß durch Funkenbildung beim Umsteuerungsvorgang eine Rundfunkstörung eintritt.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gegenstandes ist in den Abb. ι und 2 schematisch dargestellt worden. Abb. ι stellt eine vergrößerte Ansicht in teilweisem Schnitt dar. Abb. 2 ist eine Aufsicht, in der zur besseren Sichtbarmachung der erfindungsgemäßen Anordnung der Läufer des Motors fortgelassen wurde.
ι ist der topfförmige Ständer eines selbstanlaufenden Synchronmotors bekannter Konstruktion. 2 ist der den Gegenpol darstellende andere Teil des Ständers, der den Topf nach oben abschließt. Beide Ständerelemente sind mit gleichmäßig verteilten Polzähnen versehen, die den in Abb. 2 angedeuteten konzentrischen Polring darstellen. Im Wechselfelde dieses Polringes dreht sich der auf der Achse 4 befestigte und im Magnetkern 5 gelagerte polarisierte Läufer 3. Beim Einschalten des Stromes schwingt sich nun in bekannter Weise in ganz kurzer Zeit der Läufer im einen oder anderen Sinne auf synchrone Drehzahl. Erfindungsgemäß ist nun ein umlegbares Doppelsperrorgan vorgesehen, das es ermöglicht, den gewünschten Drehsinn einfach und schnell und ohne Anwendung von Werkzeugen einzustellen. Dieses Organ besteht aus dem um die Ansatzschraube 6 schwenkbaren Teil 7, dessen Schwingbewegung durch die Abmessungen des im Teil 7 vorhandenen Loches 8 und der vorstehenden Nabe 9 begrenzt ist. Durch ein unter dem Teil 7 vorhandenes Rastwerk kann der Hebel in den So zwei entsprechenden Grenzlagen festgehalten werden. Am breiten Ende des Hebels: 7 sitzen die beiden als Sperrorgane wirkenden Blattfedern 10, 11, deren jede für sich in die Bahn des im Ansatz 13 des Läufers angebrachten kurzen Stifts 12 geschwungen werden kann.
In der einen Drehrichtung gleitet der Stift 12 leicht über die dünne Feder 10 bzw. 11 hinweg. Die Feder wird dabei vom Stift <ϊο heruntergedrückt. Im entgegengesetzten Drehsinn hingegen wirkt die Feder sperrend, so daß dieser Drehsinn nicht möglich ist. Durch Umschwenken des Hebels 7 kommt nun die j!'i|ndere Blattfeder, im dargestellten Beispiel ;|läso 11, in die Bahn des Sperrstiftes 12 ;t-tmd ermöglicht dadurch den freien Umlauf !Bj.fes Läufers in der entgegengesetzten Richtung. Die aus dem Hebel 7 herausgebogene Nase 14 dient zum Anfassen beim Umlegen des Gesperres in die eine oder andere Riehtung.
Im dargestellten Beispiel besteht das Gesperre aus dem Stift 12 und den beiden als Sperrkegel wirkenden Federn 10, 11. Die Verwirklichung des Erfindungsgedankens ist jedoch keineswegs auf die dargestellte Ausführung beschränkt. Vielmehr gestattet der ■ Erfindungsgedanke eine recht mannigfache Verwirklichung. So z.B. können die beiden Federn 10, u in gleicher Weise durch Sperrkegel ersetzt werden. Auch kann der Stift 12 durch eine bzw. zwei mit Sperrzahn oder -zähnen versehene Scheiben ersetzt werden, mit denen dann die beiden Federn bzw. Kegel sinngemäß zusammenwirken.
Im dargestellten Beispiel werden die beiden Sperrfedern durch eine Drehbewegung in den entsprechenden Wirkbereich gebracht. In gleicher Weise können die Sperrfedern bzw. Sperrkegel auch durch eine Translationsbewegung in Wirkung gebracht werden.
Es sei noch erwähnt, daß der das Gesperre tragende Schwinghebel 7 mit einem nach außen führenden Griff versehen werden kann, so daß das Gesperre ohne Entfernung des Läufers von außen und während des Betriebes betätigt werden kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Selbstanlaufender Einphasensynchronkleinmotor ohne Schirmspulen mit Gesperre zum Ausschluß des nicht gewollten Drehsinns des Läufers, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesperre durch einen mit zwei Sperrklinken (10, 11) versehenen Rahmen (7) gebildet ist, welcher am Ständer (1, 2) derartig umsteuerbar befestigt ist, daß die eine oder andere Sperrklinke (10 bzw. 11) in eine Sperrstellung bewegt werden kann, in der sie einen Umlauf eines am Läufer (3) vorgesehenen Widerlagers (12) entgegen der gewünschten Drehrichtung des Läufers verhindert.
  2. 2. Selbstanlaufender EinphasensynchronkleinmotornachAnspruch^dadurchgekennzeichnet, daß der Rahmen (7) am Ständer (1, 2) schwenkbar befestigt und mit einem Loch (8) versehen ist, durch das eine mit dem Ständer (1,2) verbundene Nabe (9) von geringerem Durchmesser hindurchragt,
    07(5987
    so daß diese Nabe zur Hubbegrenzung beim Schwenken des Rahmens (7) in die eine oder andere Endstellung dient.
  3. 3. Selbstanlaufender Einphasensynchronkleinmotor nach den Ansprüchen 1 und 2, daduixh gekennzeichnet, daß die an dem schwenkbaren Rahmen (7) vorgesehenen
    Sperrklinken (io, 11) beim Schwenken dieses Rahmens abwechselnd derartig in die Bahn eines am Läufer (3) angeordneten Stiftes (12) bewegbar sind, daß ein Umlauf des Stiftes (12) entgegen der gewünschten Drehrichtung des Läufers verhindert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER IIEICHSDRUCKEKEI
DEK138346D 1935-06-22 1935-06-22 Selbstanlaufender Einphasensynchronkleinmotor mit Gesperre Expired DE676987C (de)

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DE (1) DE676987C (de)

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