DE67589C - Doppelspeichen mit gemeinschaftlichem Zapfen für hölzerne Räder - Google Patents

Doppelspeichen mit gemeinschaftlichem Zapfen für hölzerne Räder

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DE67589C
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Germany
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spokes
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Expired - Lifetime
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DENDAT67589D
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English (en)
Original Assignee
M. W. LO-WINSKY in City of Westminster, 7 Queens Mansions, England
Publication of DE67589C publication Critical patent/DE67589C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B1/00Spoked wheels; Spokes thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Golf Clubs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(England).
Hölzerne Räder für Karren, Wagen und andere Fahrzeuge, bei welchen die Speichen mit in die Zapfenlöcher der Radnabe einzusetzenden Zapfen hergestellt werden, haben bei bisherigen Ausführungen den Uebelstand, dafs die Nabe durch die zur Aufnahme der Speichen dienenden Zapfenlöcher sehr geschwächt wird. In einigen Fällen kann man diesen Uebelstand dadurch vermindern, dafs man die Zapfenlöcher abwechselnd nach rechts und links von der Nabenmitte anordnet.
Nach vorliegender Erfindung wird dieser Uebelstand dadurch beseitigt, dafs die Zahl der Zapfenlöcher vermindert wird, ohne die Anzahl der Speichen zu vermindern, wodurch die Festigkeit der Nabe bedeutend erhöht und die Herstellungskosten verringert werden.
Zu diesem Zwecke erhält das Rad Speichenpaare, von denen jedes.Paar mit einem einzigen Zapfen versehen ist, der in ein Loch der Radnabe eingepafst wird, während die. äufseren Enden der Speichen im Radkranz auf gewöhnliche Weise befestigt werden, oder es werden je zwei ein Paar bildende Speichen mit Halbzapfen versehen, so dafs je zwei Halbzapfen zusammengelegt und in ein gemeinsames Zapfenloch der Radnabe eingesteckt werden.
Fig. ι der Zeichnungen zeigt die Seitenansicht eines solchen Rades, Fig. 2 die Ansicht eines Speichenpaares mit einem Zapfen, Fig. 3 den Schnitt durch die Radnabe, welcher zeigt, wie die Speichenpaare an der Nabe befestigt werden, Fig. 4 die Ansicht eines aus zwei Stücken bestehenden Speichensatzes mit einem Zapfen, und Fig. 5 und 6 zeigen Abarten der Speichensätze.
Das Speichenpaar α αl besteht aus einem einzigen Holzstück und ist an dem inneren, die beiden Speichen verbindenden Theile b mit dem Zapfen c versehen, welcher in einem Zapfenloch d der Nabe e befestigt wird. Die äufseren Enden der Speichen α a[ werden an dem Radkranz f in gewöhnlicher Weise befestigt.
Bei Herstellung eines Speichenpaares ist es zweckmäfsig, ein Stück Holz zu verwenden, das die nöthige Länge hat und doppelt so breit als eine einzelne Speiche ist. Dieses Stück wird fast der ganzen Länge nach geschlitzt und nur am inneren Ende ungetheilt gelassen. Das so geschlitzte Stück biegt man auf geeignete Weise auf, so dafs die Speichen unter dem richtigen Winkel zu einander stehen. Man erreicht somit, dafs die Fasern des Holzes sich nach der Längsrichtung statt nach der Querrichtung erstrecken.
Zweckmäfsig stellt man jedes Speichenpaar mit Vorsprüngen ^1J"2 am inneren Ende her, so dafs, wenn das Rad zusammengesetzt ist, die Vorsprünge der anliegenden Speichenpaare gegen einander stofsen und die Festigkeit des Rades verstärken.
Nach einer Abart erreicht man denselben Zweck dadurch, dafs man jeden Speichensatz
mit entsprechenden Zapfen aus zwei Holzstücken herstellt (Fig. 4), wobei die Theillinie durch die Mitte des Zapfens geht. In diesem Falle besteht jede Speiche aus einem Stück für. sich mit einem Halbzapfen (Fig. 5 und 6). Auf diese Weise kann man bei Herstellung von Rädern Speichen verwenden, welche theilweise in gewöhnlicher Weise hergestellt werden, d. h. man kann Speichen gewöhnlicher Art verwenden und die Form derselben auf die in Fig. 5 und 6 angegebene Art und Weise vervollständigen, so dafs man ein Speichenpaar mit einem Zapfen erhält. Dadurch, dafs man die Räder aus solchen Speichensätzen herstellt, kann man die Radnabe leichter als gewöhnlich machen, da infolge der geringeren Anzahl von Zapfenlöchern die Nabe kürzer und von geringerem Durchmesser hergestellt werden kann als die gegenwärtig gebräuchlichen Naben, ohne die Festigkeit der Räder zu vermindern.
Diese Anordnung bietet noch den Vortheil, dafs die Zapfen, statt wie bisher viereckige oder längliche, jetzt cylindrische oder kegelförmige Form haben können, ohne dafs sie sich in der Radnabe drehen können, da dies durch die äufseren Enden der Speichen jedes Satzes verhindert wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. .Holzspeichen für Räder, dadurch gekennzeichnet, dafs je zwei Speichen (aal) aus einem Stück bestehen und mit einem gemeinschaftlichen Zapfen (c) in die Nabe eingesetzt werden, wodurch die Verschwächung der Nabe vermindert werden soll.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Speichen, bei welcher die zwei mit gemeinschaftlichen Zapfen versehenen Speichen (a alj aus zwei Theilen hergestellt werden, deren jeder Theil einen halben Zapfen erhält (Fig. 4, 5 und 6).
3. Verfahren zur Herstellung der unter 1. gekennzeichneten Speichen, darin bestehend, dafs man zuerst ein Stück Holz derart spaltet, dafs zwei am inneren Ende verbundene Speichen entstehen, worauf man dieselben aus einander biegt, um sie unter dem gewünschten Winkel gegen einander einzusetzen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT67589D Doppelspeichen mit gemeinschaftlichem Zapfen für hölzerne Räder Expired - Lifetime DE67589C (de)

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