DE67587C - Frictionshemmung für Hängelampenzüge und andere auf und nieder zu schiebende hängende Lasten - Google Patents

Frictionshemmung für Hängelampenzüge und andere auf und nieder zu schiebende hängende Lasten

Info

Publication number
DE67587C
DE67587C DENDAT67587D DE67587DA DE67587C DE 67587 C DE67587 C DE 67587C DE NDAT67587 D DENDAT67587 D DE NDAT67587D DE 67587D A DE67587D A DE 67587DA DE 67587 C DE67587 C DE 67587C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping jaws
hanging
pushed
pull rod
friction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67587D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. H. SCHMIDT SÖHNE in Iserlohn
Publication of DE67587C publication Critical patent/DE67587C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/14Adjustable mountings
    • F21V21/22Adjustable mountings telescopic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

IiMsIiMvIiI Ni iVo
c'i'.'i ! ν; -ivi W η '£& ni':< m i'.\
f'ik ■•Ci'iih'MiijiC
f'ik ■•
£'ZI If pi'*?! < .
KAISERLICHES
PAT E N TA M T.W
PATENTSCHRIFT
KLASSE -4: Beleuchtungsgegenstände,
J. H. SCHMIDT SÖHNE in ISERLOHN.
Lasten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Juli 189a ab.
Als Mittel zur Einstellung der Hängelampen in verschiedenen Höhenlagen haben sich bisher nur Balancegewichtsanordnungen einigermafsen zweckmäfsig erwiesen, und selbst bei derartigen Anordnungen kommt es sehr häufig vor, dafs man thatsächlich nur zwei oder gar nur eine einzige Höhenlage der Lampen mit Sicherheit einzuhalten vermag. Von allen anderen Mitteln, die in grofser Zahl versucht worden sind, konnte bisher nicht ein einziges als hinreichend praktisch befunden werden.
Ein praktisches Mittel mufs die Möglichkeit bieten, die Hängelampen leicht in die Höhe zu schieben, sie ohne Weiteres in tiefere Lage herabzuziehen und in jeder Lage loslassen zu können, ohne dafs dann noch irgend eine Bewegung derselben eintritt.
Dabei darf ein solches Mittel auch weder theuer noch complicirt sein.
Alle diese Eigenschaften besitzt die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Friktionshemmvorrichtung.
Dieselbe besteht aus zwei die Zugstange der Lampe (oder Lampengallerie) innerhalb eines festgehaltenen Gehäuses zwischen sich fassenden Klemmbacken α α, welche sich von unten nach oben erweitern und aus zwei Walzen b b, welche zwischen den divergirenden Aufsenflächen jener Klemmbacken und zwei festliegenden, zweckmäfsiger Weise aber federnden, mit den letzteren Klejnmbackenflächen nach oben convergirenden Gehäusewänden (oder Einsätzen) c c derart eingeklemmt sind, dafs sie die Klemmbacken α α gegen die Zugstange fest andrücken und zum Mitgehen mit derselben nöthigen, wobei die Rollen in den keilförmigen Zwischenräumen zwischen den Klemmbacken und den mit diesen convergirenden Gehäusewänden c c wie Transportwalzen wirken und beim Abwärtsbewegen der Klemmbacken fortwährend stärker und stärker eingeklemmt werden, bis diese Klemmbacken gegen ein verstellbares Widerlager (e) anstofsen.
Diese Friktionshemmvorrichtung veranschaulicht die beiliegende Zeichnung in den Fig. 2, 5 und 7 in drei verschiedenen Gestaltungen; man wird aber leicht übersehen, dafs sie in aufserordentlich vielen Gestaltungen ausführbar ist.
Die Fig. 3 und 4 zeigen die gleiche Gestaltung wie Fig. 2 in belastetem Zustand der Stange k bezw. kl, welchem entsprechend das untere Widerlager e so weit herabgeschraubt ist, dafs die Belastung gerade im Stande ist, die gegen die Zugstange k festgeklemmten Backen α α unter Ueberwindung der seitens der-federnden Stäbe c c ausgeübten Klemmspannung bis zu einer bestimmten Stellung innerhalb des Gehäuses herabzuziehen, ohne dafs nun ein Rutschen der Stange zwischen den Klemmbacken eintreten kann. Bis zum Aufstofsen auf das Widerlager e darf dieses Herabziehen der Klemmbacken nicht erfolgen, weil sonst eine geringe zufällige Vermehrung der Belastung unter Umständen schon ausreichen würde, ein Rutschen der Zugstange zwischen den Klemm-
backen zu bewirken. Die gezeichnete Stellung werden deshalb die letzteren nur so lange einnehmen, als ein Herabziehen der Zugstange von Hand erfolgt, um die Lampe in bestimmte : Höhenlage herabzubringen. Sobald aber die Hand die Zugstange (oder die Lampe) freigiebt, wird dieselbe unter der Wirkung der Klemmspannung durch den Seitendruck der durchgebogenen Stäbe c c wieder etwas angehoben, und zwar so weit, dafs gerade die Belastung der Zugstange der Klemmspann gegenwirku ng das Gleichgewicht hält.
Die Fig. ι und ι a veranschaulichen Längsschnitte durch eine nach Art der Fig. 2 construirte Friktionshemmvorrichtung, wobei nur verschiedene Gehäuseformen gewählt sind und die Walzen in dem einen Fall je einen Und im anderen Fall je zwei Köpfe zur Führung haben.
Den beiden Fig. 1 und ia entsprechen die Querschnitte Fig. 2 a und 2 b.
Natürlich können die Walzen auch irgend welche andere Form erhalten, sie können entweder einfach cylindrisch sein, wie in Fig. ja. angedeutet, oder einen Bundring in der Mitte haben oder konoidisch gestaltet sein; natürlich mufs in den letzteren Fällen auch die Aufsenfläche der beiden Klemmbacken der Walzenform ängepafst sein.
Bei Gaslampen pflegt die Zugstange zugleich das Gaszuführungsrohr und mit einem etwas weiteren Zuleitungsrohr i durch eine Stopfbüchse ff1 verbunden zu sein. In solchem Falle wird man, wie in Fig. 1 bis 3 angedeutet, die Stopfbüchse an dem Gehäuse der Friktionshemmvorrichtung befestigen, so dafs dasselbe (das Gehäuse) von dem Zuleitungsrohr i getragen wird.
Die Friktionshemmvorrichtung ist jedoch nicht nur für Gaslampen, sondern auch für Lampen jeder anderen Art und auch für andere Gegenstände, die man aufzuhängen und auf und nieder zu bewegen pflegt, gleich gut verwendbar. Man wird der Zugstange der Einfachheit halber immer einen runden Querschnitt geben und das Gehäuse der Friktionshemmvorrichtung in verschiedener Weise, am zweckmäfsigsten wohl vermittelst Ketten g aufhängen, wie dies in Fig. 6 angedeutet ist, zu welchem Zwecke dann das Gehäuse anstatt eines Stopfbüchsenanschlusses Aufhängeösen (s. Fig. 4, 5, 6 und 7) erhält.
Anstatt feststehender Wände oder in das Gehäuse fest eingefügter Stangen c c kann man ■zur Ausübung der Klemmspannung auch frei- -hängende Stabfedern c° anwenden, wie sie in Fig. 5 angedeutet sind. Dieselben brauchen dabei nicht nothwendig mit den schrägen Flächen der Klemmbacken zu convergiren, wenn diese ihre höchste Lage im Gehäuse einnehmen; eine Convergenz wird dann beim Herabziehen der Klemmbacken durch das Auseinanderbiegen der Federn c° c° von selbst herbeigeführt.
Wie mehrfach erwähnt, können auch, starre Gehäusewände (die nicht federn) anstatt der Stäbe c c in Anwendung gebracht werden; dann mag man zur Federung die Klemmbacken mit elastischer Einlage versehen oder auch elastische Walzen b b, etwa solche aus Hartgummi, benutzen.
Um eine möglichst dichte Anlage für die Klemmbacken an die Zugstange zu erzielen, empfiehlt es sich, diese letzteren mit einem weichen Futter s (Fig. 2a, 2b) zu versehen; doch ist solches Futter nicht unbedingt erforderlich und, wenn das Auf- und Niederbewegen der Zugstange sehr häufig erfolgt, auch nicht lange haltbar.
Wählt man starre oder nur sehr wenig nachgiebige Wände zur Ausübung der Klemmspannung, einfache Klemmbacken und zugleich auch unelastische Walzen, so mufs man die Federung . des Klemmwiderstandes auf andere Weise herbeizuführen suchen. Es kann dies in der Weise geschehen, dafs man entweder die Klemmbacken oder die Walzen indirect der Wirkung einer Feder aussetzt, die beim Abwärtsziehen der Klemmbacken gespannt wird, bis die weitere Anspannung durch Aufstofsen der Klemmbacken oder durch Aufstofsen eines die Feder spannenden Mitnehmers auf ein Widerlager verhindert wird. Ein Beispiel solcher Ausführungen der Friktionshemmvorrichtung veranschaulichen die Fig. 7 bis 7 b.
Hier drückt die auf der hülsenförmigen Stellschraube e1 aufruhende Spiralfeder u, durch Vermittelung des u-förmigen Mitnehmers t, von unten gegen die Walzen b1, und zwar um so kräftiger, je tiefer die Hülse e1 in das Gehäuse ν hinein (in die Höhe) geschraubt wird. Die Klemmbacken selbst werden hier beim Herabziehen der Zugstange kl nur wenig mitgenommen, und zwar jeweilig' nur so weit, bis die mitrollenden Walzen b1 den Mitnehmer t gegen die oberen Ränder des Gehäuses ν andrücken.
Hierauf rutscht die Stange kl zwischen den glatt ausgebohrten Klemmbacken α1 α1; die Stellung dieser letzteren nach Freigabe der Zugstange (bezw. der Lampe) hängt von dem Divergenzwirikel der beiden Aufsenflächen der Klemmbacken ab.
Das Hochschieben erfährt auch ;bei dieser Ausführung der Friktionshemmvorrichtung nur verhältnifsmäfsig geringen Widerstand.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Friktionshemmung für Hängelampenzüge und andere auf- und niederzuschiebende hängende Lasten, gekennzeichnet durch Klemmbacken
    (a bezw. α1), welche sich von unten nach oben erweitern und eine auf- und niederzuschiebende Zugstange (k bezw. kl) zwischen sich fassen, sowie zwei Walzen (b b° b^J, welche zwischen den nach oben aus einander gehenden Flächen der Klemmbacken einerseits und zwei starren oder federnden Wänden (c c c° c° d d) andererseits derart eingeklemmt sind, dafs sie die Klemmbacken gegen die Zugstange andrücken und, unter fortwährend zunehmender Druckwirkung der starren oder federnden Wände auf sie selbst, nöthigen, mit dieser Zugstange abwärts zu gehen, bis die Klemmbacken gegen ein verstellbares —■ eventuell mit elastischen Theilen versehenes — Widerlager anstofsen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT67587D Frictionshemmung für Hängelampenzüge und andere auf und nieder zu schiebende hängende Lasten Expired - Lifetime DE67587C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE67587C true DE67587C (de)

Family

ID=341203

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT67587D Expired - Lifetime DE67587C (de) Frictionshemmung für Hängelampenzüge und andere auf und nieder zu schiebende hängende Lasten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE67587C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE67587C (de) Frictionshemmung für Hängelampenzüge und andere auf und nieder zu schiebende hängende Lasten
DE1218127B (de) Halte- und Fuehrungsvorrichtung zum Aufreihen und UEberfuehren von Aufhaengern
DE280021C (de)
DE678442C (de) Zugvorrichtung fuer Ausziehtische
DE102184C (de)
DE2920503A1 (de) Laststange fuer eine seilzugeinrichtung von theaterbuehnen u.dgl.
DE56229C (de) Verstellbare Bremsfedern an Vorrichtungen zur Selbstrettung aus Feuersgefahr
DE668594C (de) Zugvorrichtung fuer Ausziehtische
DE57244C (de) Muskelstärker
DE88317C (de)
DE661778C (de) Koerperuebungsvorrichtung mit Rollsitz
DE237942C (de)
AT46023B (de) Fangvorrichtung für an Seilen aufgehängte Lampen.
DE147042C (de)
DE155648C (de)
DE225740C (de)
DE597566C (de) Spannvorrichtung fuer Fahrradsaettel
DE177264C (de)
DE100712C (de)
DE25028C (de) Vorrichtung an der unter Nr. 20543 patentirten selbstthätigen Lampen-Aufhängevorrichtung zur Ausnutzung des seitlichen Druckes der Kette und der konischen Form des Kettengliedes behufs Arretirung und Auslösung
CH96032A (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Auslösen der Tragketten an Heu-und Getreide-Fuderaufzügen.
DE496916C (de) Vorrichtung zum Verstellen von Bestrahlungslampen
AT315562B (de) Kettenverankerung
DE475665C (de) Mit einem Ringe an der Waescheleine haengende zweiteilige, federnde Waescheklammer
DE1764854C (de) Beleuchtungsvorrichtung