DE674948C - Hohler Fraeskopf zum Reinigen von Rohrinnenflaechen - Google Patents
Hohler Fraeskopf zum Reinigen von RohrinnenflaechenInfo
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- DE674948C DE674948C DEB176185D DEB0176185D DE674948C DE 674948 C DE674948 C DE 674948C DE B176185 D DEB176185 D DE B176185D DE B0176185 D DEB0176185 D DE B0176185D DE 674948 C DE674948 C DE 674948C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B08B9/027—Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
- B08B9/04—Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes
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Description
- Hohler Fräskopf zum Reinigen von Rohrinnenflächen Für .die Reinigung von RohrinnenAächen von Was.serrohrkesseln, Kondensatoren u. dgl. von Kesselstein und anderen Ansätzen sind bereits mit dauernder Bespülung der jeweiligen Arbeitsstelle arbeitende Einrichtungen bekanntgeworden, die als hohler Fräskopf ausgebildet sind, dessen längs verlaufende Schneidkanten über ein längeres Mittelstück auf Kreisen von et<va dem lichten Durchmesser des zu reinigenden Rohres liegen, während die Enden des Fräskopfes verjüngt sind, wodurch ein .allmähliches Abschaben der Ablagerungen beim Vorwärts-und Ruckwärtsarbeiten erreicht werden soll; die Besp,üaung der Arbeitsstelle geschieht dabei durch die hohle Antriebswelle des Fräskopfes, aus der die Spülflüssigkeit durch öffnungen des Fräskopfes in das Rohrinnere eintritt.
- Wenn mit derartigen Einrichtungen auch die Reinigung der mit kräftigen Stahlwandungen versehenen und einen lichten Durchmesser von gewöhnlich über 50 mm bildenden Wasserkesselrohren möglich ist, ohne daß die Rohre dabei beschädigt werden, so läßt sich damit doch die Reinigung dünnwandiger Kühlwasserrohre aus Messing mit kleinerem lichten Durchmesser, wie sie bei Kondensatoren gebräuchlich sind, nicht durchführen; es hat sich nämlich gezeigt, daß bei einem Frläskopf, .dessen einzelne Schneidbacken ei;n auf den ganzen Umfang geschlossenes Rohr bilden und :dadurch ein starres Gerippe darstellen, die dünnwandigen, aus. weichem Werkstoff bestehenden Rohre zerrissen und verbeult werden. Erst recht ungeeignet für den geschilderten Zweck sind Schneidk öpfe mit einseitig angeordneten Schneidkanten, die auf der Antriebswelle seitlich verschiebbar so angeordnet sind, daß sie bei einer Drehung derselben infolge der Fliehkraft seitlich ausschwingen. Mit Rücksicht auf die Mißerfolge der bisher bekannten Hohlfräser ist man bei der Reinigung empfindlicher Rohre mit kleinem Durchmesser dazu übergegangen, zur Entfernung der Ansätze die Rohre mit einer Säure, z. B. Salzsäure, auszuspülen. Aber auch diese Arbeitsweise bringt so erhebliche Anfressungen der Rohre mit sich, daß ihre Lebensdauer empfindlich gekürzt wird. Ge- . mäß der Erfindung wird zum Reinigen der. Innenflachen von Wasserkesselrohren, Kühlwasserrohren von Kondensatoren, Erhitzerrohren ununterbrochen betriebener Destillierapparate u. dgl. ein hohler Fräskopf verwendet, dessen Schneidbacken als einzelne, durch Schlitze voneinander getrennte Finger ausgebildet sind, die nur am hinteren Ende federnd an die Wurzeln des Fräskopfes angeschlossen sind. Dadurch, daB jede einzelne Schneidbacke beim Auftreffen auf besonders harte Ansätze in den Rohren zunächst federnd ausweichen kann, wird die Gefahr, daß die Rohrwandungen verbeult oder gar zerrissen werden, vermieden, und es ist möglich, auch bei dünnwandigen engen und aus weichem Werkstoff bestehenden Rohren mit erheblichen Umlaufzahlen des Bohrers, beispielsweise Soo Umdrehungen in der Minute, zu arbeiten und die Reinigung in sehr kurzer Zeit vorzunehmen, so daß die Betriebsunterbrechungen bei den zu reinigenden Apparaten nur kurz zu, sein brauchen.
- Es isst allerdings schon ein Rohrreiniger zur Entfernung von Kohle und Schwefel .aus Grubenwasserleitungen bekanntgeworden, der an der Spitze mehrere in Formeiner Tulpenblüte auseinandergebogene Federbleche trägt; eine derartige Einrichtung ist aber nur zur Entfernung locker anhaftender Schmutzteilchen, nicht aber zum Abschaben harter Kessielsteinansätze geeignet.
- Auf der anliegenden Zeichnung ist eine Einrichtung zum Reinigen langer Rohre gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Abb. I teilweise im Schnitt, teilweise in der Ansicht, die Antriebswelle des Bohrers, die Wasserzuführungsmuffe und die Kupplung der Antriebswelle mit der Bohrmaschine; Abb.2 zeigt den Fnäskopf teilweise im Längsschnitt; ' Abb.3 zeigt einen Querschnittentsprechend III-III von Abb. 2.
- Die Schneidbacken a des Fr,ä,skopfes sind fingerartig ausgebildet und durch dazwischenliegende Schlitze b getrennt. In ihrem mittleren Teil reichen sie bis auf ein geringes Spiel von beispielsweise einigen zehnteln Millimetern rings an die Innenfläche des zu reinigenden Rohres heran, während sie nach beiden Enden, nach dem vorderen schwächer, nach dem hinteren stärker, verjüngt sind. Die Schneidbacken sind infolge der Schlitze :xn-' der Radialbewegung völlig frei und nur =Am hinteren Ende federnd angeschlossen. In -die. zwischen den Schneidbacken a liegenden Schlitze b führen die Wasserzuführungskanäle c, die an dem Hohlraum Jr am Ende des Fräskopfes angeschlossen sind. Das Ende des Frä.skopfes ist mit Gewinde e versehen und wird mit diesem in das entsprechende Gewinde/ der Hohlwelle g eingeschraubt, Diese in der Zeichnung abgebrochen dargestellte Hohlwelle hat diejenige Länge, die sich aus der Länge des zu reinigenden Rohres und den sonstigen ,örtlichen Verhältnissen ergibt. Sie trägt am Ende eine Hülse h, in die auf der anderen Seite das Rohr i eingesetzt ist. Dieses Rohr i wird mit dem Ansatzstück j auf die Bohrmaschine k aufgesetzt und läuft in einem mit der Druckwasserzuleitung tt versehenen Lagerstück.
- Bei geöffnetem Ventil v befindet sich in dem Raum t ständig Druckwasser, das demnach in den Kanal tt eintritt, gleichgültig, welche Stellung dieser bei der Drehbewegung des ganzen Systems einnimmt. Das Druckwasser fließt durch den Kanal m in das Innere der Hohlwelle g und in den Wasserkanald des Fräskopfes, um dann :durch die Kanäle c zwischen die Schneidbacken a zu treten und das Bohrmehl von dem Fräskopf fortzuspülen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCIi: Hohler Fräskopf, dessen längs verlaufende Schneidkanten über ein längeres Mittelstück auf Kreisen von etwa dem lichten Durchmesser des zu reinigenden Rohres, an den Enden auf sich verjüngenden Kreisen liegen, zum Reinigen der Rohrinnenflächen von Kondensatoren, Wasserrohrkesseln u. dgl., von Kesselstein und anderen Ansätzen durch Drehen und unter dauernder Bespülung der jeweiligen Arbeitsstelle mit Druckwasser, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidbacken (a) als einzelne, durch Schlitze (b) voneinander getrennte Finger ausgebildet sind, die nur am hinteren Ende federnd an idie Wurzel des Fräskopfes angeschlossen sind.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE674948C true DE674948C (de) | 1939-04-26 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEB176185D Expired DE674948C (de) | 1936-11-11 | 1936-11-11 | Hohler Fraeskopf zum Reinigen von Rohrinnenflaechen |
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