DE674783C - Pleuelstangenanordnung, insbesondere fuer Sternmotoren - Google Patents
Pleuelstangenanordnung, insbesondere fuer SternmotorenInfo
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- DE674783C DE674783C DED75249D DED0075249D DE674783C DE 674783 C DE674783 C DE 674783C DE D75249 D DED75249 D DE D75249D DE D0075249 D DED0075249 D DE D0075249D DE 674783 C DE674783 C DE 674783C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- Pleuelstangenanordnung, insbesondere für Sternmotoren Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung von Pleuelstangenanordnungen für Brennkraftmaschinen, bei denen die Pleuelstangen mittels Ringe auf einer gemeinsamen, über -eine geteilte Kurbelwelle geschobenen Lagerbüchse sitzen.
- Insbesondere betrifft die'Erfindung eine Verbesserung von Sternmotoren, bei denen zur Sicherung der Zentrierung und zum zuverlässigen Abfangen der auftretenden Kräfte die Pleuelstangen an ihren inneren Enden mit je einem Lagerring versehen sind und alle Ringe eine gemeinsame Lagerbüchse umfassen. Bei den bekannten Ausführungen von Sternmotoren sind die Pleuelstangen vielfach so auf der Kurbelwelle angeordnet, daß die inneren Stangen am Xurbelwellenlager geteilt sind und das Hauptpleuel umgreifen. Diese Anordnung bringt es mit sich, daß die Mittelachsen der Pleuelstangen nicht in einer Ebene und vor allem nicht in der durch die Zylindermittelachsen bestimmten Radialebene liegen, so daß die auftretenden Schub- und Zugkräfte außerhalb der Radialebene und unsymmetrisch an der Kurbelwelle angreifen, Eine weitere bekannte Ausführungsform zeigt die Anordnung mehrerer Pleuelstangen auf einem gemeinsamen Kurbelzapfen, wobei die unteren Enden der Pleuelstangen gabelförmig ausgebildet sind. Dadurch ist der Zusammenbau nur so möglich, daß sämtliche Pleuelstangen zuerst ineinandergeschoben und dann auf die Laufbüchse aufgebracht werden. Dies erfordert besondere seitliche Begrenzungen für die Pleuelstangen, um diese axial festzulegen; außerdem werden die am unteren Ende gabelförmigen Pleuelstangen in der Herstellung teuer und schwer.
- Die vorliegende Erfindung beseitigt die oben angeführten Übelstände und besteht darin, daß die näher an den Enden der Lagerbüchse angreifenden Pleuelstangen in gleichartige Hälften unterteilt und symmetrisch zu dazwischenliegenden ungeteilten Pleuelstangen angeordnet sind, deren Mittelachsen in die durch die Zylindermittelachsen bestimmte Radialebene fallen. Dadurch können die außen an der Laufbüchse angreifenden Pleuelstangenhälften fest auf die Laufbüchse aufgezogen werden, so daß ohne weitere zusätzliche Mittel eine axiale Verschiebung der dazwischenliegenden Pleuelstangen und Pleuelstangenhälften verhindert wird. Das Zusammenfallen der Mittelachsen aller Pleuelstangen mit den Zylindermittelachsen in einer Radialebene bringt den Vorteil, daß die auftretenden Schub- und Zugkräfte innerhalb dieser Radialebene und symmetrisch zu beiden Seiten derselben auftreten und auf die Laufbüchse übertragen werden.
- In der Zeichnung ist die Erfindung an dem Beispiel eines Sternmotors schematisch dargestellt.
- Es zeigen: Abb. i das Schema einer Schubstangenanordnung an einem Vierzylindersternmotor und Abb. 2 einen Längsschnitt durch ein Kurbelzapfenlager.
- Wie die Abb. i zeigt, sitzen die vier Pleuelstangen auf einem gemeinschaftlichen Kurbelzapfen, wie ein solcher in Abb. 2 in einem größeren Maßstab im Längsschnitt dargestellt ist. Es gehört dieser Kurbelzapfen einer geteilten Kurbelwelle al, a, an, und die Trennfuge b durchsetzt den Kurbelzapfen cl, c, in seiner Mitte na,ch der Art einer ineinandergreifenden Verzahnung. Der Kurbelzapfen c, e, erstreckt sich gegenüber einem Paar an der Welle angeordneter Ausgleichgewichte dl, d, und jede Zapfenhälfte weist neben einem Loch ei., e2 im Kurbelarm eine Ausnehmung f, f, auf, von denen die eine z. B. mit Linksgewinde g,. und die andere mit Rechtsgewinde g, versehen ist. Beide Ausnehmungen f, f, ergänzen sich zu einem zylindrischeu Hohlraum, wel#Iier eine mit Links- und Rechtsaußengewinde versehene Schraubbüchse h' aufnimmt, deren Bohrung i an beiden Enden mit Angriffsflächen, z. B. mit Nuten k, für ein Werkzeug versehen sind.
- Über den Kurbelzapfen c, c, ist eine Laufbüchse m geschoben, und auf der Laufbüchse m sitzen zwei Pleuelstangen n und o für die einander gegenüberliegenden Kolbenpund q (Abb. i) und zwei Pleuelstangen r und s für die Kolben t und u. Die Pleuelstangen r und s sind jeweils in zwei gleichartige Hälftenri, r. und s, s, (Abb. 2) unterteilt, welche mit ihren Lagerringen r,', r,' bzw. s,', s,' symmetrisch zu jener Radialebene R-R sitzen, welche durch die Achsen der Zylinder bzw. Kolben p, q, t und u bestimmt ist. Die Pleuelstangen n und o sitzen innerhalb dieser Ebene auf der Laufbüchse -in, und zwar sitzen die Pleuelstangen n und o sowie die Pleuelstangenhälften s, und s, lose auf der Laufbüchse m, während die äußeren Pleuelstangenhälften r., und r, fest auf diese aufgezogen sind und die dazwischenliegenden, lose aufgesetzten Pleuelstangen und Pleuelstangenhälften an einer axialen Verschiebung auf der Laufbüchse verhindern. Dies kann aber im Rahmen der Erfindung auch durch Stirnschultern c, am Kurbelzapfen erfolgen. Gegebenenfalls sind die Pleuelstangenhälften r" r2 und s,., s, durch Schraubenbolzen. v miteinander verbunden und ihr Abstand durch Distanzbüchsen w gesichert. Weiterhin kann im Rahmen der Erfindung auch die Pleuelstange it geteilt sein, und es steht auch einerTeilung der Pleuelstangen o nichts im Wege. Es kann diese weitergetriebene Teilung infolge der Möglichkeit der Verwendung einheitlicher Gesenkstücke beim Schmieden von Vorteil sein.
- Der Zusammenbau der Anordnung nach der Erfindung erfolgt in der Weise, daß man zunächst die Lagerringe o' und n' der Kolbenstangen o und n in eine Flucht bringt und die Laufbüchse m hindurchschiebt. Darauf kann man von beiden Seiten der Laufbüchse her die Pleuelstangenhälften r, r2 und SI, S2 aufbringen. Hierauf wird die Laufbüchse m auf eine der Kurbelzapfenhälften aufgeschoben, in diese die Schraubenbüchse k ein Stück weit eingeschraubt, dann die zweite Kurbelzapfenhälfie angesetzt und beide Kurbelzapfenhälften durch Drehung der Schraubenbüchse h fest verspannt. Letzteres geschieht durch in die Löcher e, und e. eingesteckte Werkzeuge.
Claims (2)
- PATENT.ANSPRÜCHE: i. Pleuelstan&enanordnung, insbesondere für Sternmotoren, bei denen die Pleuelstangen mittels Ringe auf einer gemeinsamen, über eine geteilte Kurbelwelle geschobenen Lagerbüchse sitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die näher an den Enden der Lagerbüchse (m) angreifenden Pleuelstangen in gleichartige Hälften (yl, r,; s, s2) unterteilt und symmetrisch zu dazwischenliegenden ungefeilten Pleuelstangen (n, o) angeordnet sind, deren Mittelachsen in die durch die Zylindermittelachsen bestimmte Radialebene (R-R) fallen.
- 2. Pleuelstangenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die außen an der Laufbüchse (m) angreifenden Pleuelstangenhälften (Y" r,) fest auf die Laufbüchse (m) aufgezogen sind und so eine a.xiale Verschiebung der dazwischensitzenden Pleuelstangen (n, o) und Pleuelstangenhälften (S1, S2) verhindern. 3. Pleuelstangenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine axiale Verschiebung der Pleuelstangen (n, o) und Pleuelstangenhälften (Y" r,; Si, s2) durch die über den Laufbüchsenumfang hinausragenden Stimschultern (c,) der Kurbelwellenzapfen (C1, C2) verhindert ist. 4. Pleuelstangenanordnung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengehörigen Pleuelstanienhälften (r,' 72; SI, S2) mittels Schraubenbolzen (v) verbunden und ihr Abstand voneinander durch Distanzbüchsen (w) gesichert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED75249D DE674783C (de) | 1937-05-08 | 1937-05-08 | Pleuelstangenanordnung, insbesondere fuer Sternmotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED75249D DE674783C (de) | 1937-05-08 | 1937-05-08 | Pleuelstangenanordnung, insbesondere fuer Sternmotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE674783C true DE674783C (de) | 1939-04-22 |
Family
ID=7061888
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED75249D Expired DE674783C (de) | 1937-05-08 | 1937-05-08 | Pleuelstangenanordnung, insbesondere fuer Sternmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE674783C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082776B (de) * | 1957-02-21 | 1960-06-02 | Hohenzollern Huettenverwalt | Schraubenverbindung fuer geteilte, insbesondere aus Leichtmetall oder einer Leichtmetallegierung bestehende und hochbeanspruchte Pleuelstangenlager |
| WO1986003805A1 (fr) * | 1984-12-18 | 1986-07-03 | Josef Gail | Moteur a combustion interne |
-
1937
- 1937-05-08 DE DED75249D patent/DE674783C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082776B (de) * | 1957-02-21 | 1960-06-02 | Hohenzollern Huettenverwalt | Schraubenverbindung fuer geteilte, insbesondere aus Leichtmetall oder einer Leichtmetallegierung bestehende und hochbeanspruchte Pleuelstangenlager |
| WO1986003805A1 (fr) * | 1984-12-18 | 1986-07-03 | Josef Gail | Moteur a combustion interne |
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