DE672860C - Schienenstossverbindung mit an beiden Schienenenden durch Schweissung befestigten langgestreckten Baugliedern - Google Patents

Schienenstossverbindung mit an beiden Schienenenden durch Schweissung befestigten langgestreckten Baugliedern

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DE672860C
DE672860C DEF78779D DEF0078779D DE672860C DE 672860 C DE672860 C DE 672860C DE F78779 D DEF78779 D DE F78779D DE F0078779 D DEF0078779 D DE F0078779D DE 672860 C DE672860 C DE 672860C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/44Non-dismountable rail joints; Welded joints

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

  • Schienenstoßverbindung mit an beiden Schienenenden durch Schweißung befestigten langgestreckten Baugliedern Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine durch SchweiBung herstellbare Schiene:nstoßverbindung zu schaffen, bei der das Schweißgut trotz leichter Anbringb.arkeit gegen Zerstörung vleitgehend g esicheet ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe bedient sich die Erfindung teilweise des bekannten Vorschlages, langgestreckte, stabartige Bauglieder an beiden Schienenenden anliegen zu lassen und durch Schweißung an ihnen zu befestigen. Eine derartige Bauweise bietet den Vorteil einfacher Herstellung und einer guten federnden Nachgiebigkeit der Stoßstelle. Bei dem früheren. Vorschlag haben die langgestreckten Brauglieder jedoch runden Querschnitt, und jedes von ihnen ist gesondert durch eine Flankennaht an die Schienenenden angeschweißt. Derartige frei liegende Flankennähte neigen aber bei den elastischen Formänderungen der Stoßstelle zum @ufplatzen.
  • Erfindungsgemäß liegen mindestens zwei Bauglieder rechteckigen Querschnittes auf den Schienenfußenden ,auf, und die Bauglieder sind untereinander :und mit -der Schienenoberfläche beiderseits der Stoßfuge durch je einen Schweißgutblock verbunden: Durch die Abordnung der Schweißgutblöcke zwischen zwei Leisten o. dgl. wird der Vorteil erreicht, daß die Blöcke :an drei Seiten geschützt sind und daher nicht ,aufplatzen können, ohne daß die Elastizität des Schienenstoßes beeinträchtigt wäre. Fernerhin sind die Schweißgutblöcke fast ausschließlich auf Abscheren, nicht hingegen auf Zug, oder Biegung beansprucht, was ihre Lebensdauer ebenfalls erhöht.
  • Schließlich weist die Schweißverbindung nach der Erfindung noch den Vorteil auf, daß die Einbringung ,der Schweißgutblöcke a,wßerorde,ntlicheinfach ist, weil das, Schweißgut zu den ihm bestimmten Stellen durch seine eigene Schwerkraft fließt, so daß die Verbindung ohne Herstellung von Verkleidungen .ausgeführt werden kann. Dies ist von großer Bedeutung, weil bekanntlich Schienenstöße, solange sie mit Verkleidungen zur Aufnahme von Schweißgut versehen sind, nicht befahren werden können. Der Schienenstoß gemäß der Erfindung kann ohne Unterbrechung des Fahrbetriebes hergestellt werden.
  • Vorzugsweise wird eines der langg:es.treckten Bauglieder am Schienensteg angeordnet, so daß der zwischen diesem Bauglied und dem nächsten befindliche Schweiißgutblock teils .am Schienensteg, teils .am Schienenfuß zum Anliegen kommt und daher dem Durchknicken der Stoßstelle sowohl in der senkrechten als auch in der waagerechten Ebene entgegenwirkt.
  • In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematvschdargestellt.
  • Die köpfe der Schienenenden t und 2 sind durch Stumpfschweißung 6 verbunden, und auf der Oberfläche der Schienenfüße sind zu beiden Seiten. langgestreckte Bauglieder angebracht.
  • In Fig. i ist auf jeder Seite ein Paar rechteckiger Stäbe 3 1 vorgesehen. Die von den Stäben und den Schienenfüßen gebildeten Rinnen sind zu beiden Seiten der Stoßfuge mit Schweißgut 32 gefüllt.
  • Die Widerstandsfähigkeit einer solchen Verbindung wird erhöht, wenn die Stäbe in geeigneter Weise gebogen werden. In Fig. 2 weisen die Stäbe 33 daher die mittlere Ausbuchtung 34 .auf. Auch hier ist die von den gebogenen Stäben 33 und den Schienenfüßen gebildete Rinne mit dem Schweißg:ut35 ausgefüllt.
  • Wenn die Verbindungsstelle höheren Belastungen ausgesetzt ist, so erhöht man entsprechend die Anzahl der Stäbe auf jeder Seite, wie es beispielsweise in Fig.3 und 4 der Fall ist. In Fig.3 sind auf jeder Seite drei gerade Stäbe 36 vorgesehen, zwischen welchen zwei Sch#,veißgutblöcke37 eingebracht sind. In Fig.4 sind jeweils drei gebogene Stäbe 38 vorhanden, zwischen welche die beiden Schweißgutblöcke 3c) eingebracht sind.
  • Die Festigkeit der VerMndung kann aber auch ohne Vergrößerung der Anzahl der Stäbe dadurch erhöht werden, @daß man anstatt der Stäbe längliche, das. Schweißgut umschließende geschlossene oder an den Schmalseiten offene Ringe verwendet, wie es in Fig. 5 und 9 beispielsweise dargestellt ist. In Fig. 5 sind die Stäbe 4o an den Enden in Richtung aufeinander zu abgebogen, so daß ein länglicher, an den Schmalseiten offener Ring entsteht. Sein Innenraumz ist mit Schweißgut 4i ausgefüllt. In Fig. 6 sind die Stäbe 42 noch in der Mitte einwärts gebogen. Auch hier ist der Innenraum mit Schweif'.igut 32 ausgefüllt.
  • Gemäß Fig. 7 ist ein geschlossener Ring 44 mit dem Schweißgut 45 vorgesehen. In der Ausführungsform nach Fig. 8 sind die Längsseiten des Ringes 46 einwärts gebogen und zwischen ihnen das Schweißgut 47 eingefüllt.
  • Fig. 9 ist ein Beispiel dafür, daß die Stäbe oder Ringe auch so angeordnet werden können, daß sie Seitenlaschen an den Schienenstegenersetzen. Der Ring ist in seiner Längsmittel.ebene nahezu rechtwinklig gebogen, so daß der Teil 48 des Ringes am Steg 49 ,der Schienenenden i und 2 anliegt, während der Teil 5o des Ringes auf dem Schienenfuß 5 i liegt. Der Innenraum des Ringes ist mit dem Schweißgutblock 52 ausgefüllt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schienenstoßverbindung mit langgestrickten Baugliedern, die an beiden Schienenenden anliegen und durch Schweißurig an diesen befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Bauglieder rechteckigen Querschnittes auf den Schienenfußenden aufliegen und daß die Bauglieder untereinander und mit der Schienenoberfläche beiderseits der Stoßfuge durch je einen Schweißgutblock verbunden sind.
  2. 2. Schienenstoßverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Bauglieder einen das Schweißgut umschließenden, länglichen geschlossenen oder ,an den- Schmalseiten unterbrochenen Ring bilden.
  3. 3. Schienenstoßverbindung nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Bauglieder an dem Schienensteg anliegt.
DEF78779D 1934-02-01 1935-02-01 Schienenstossverbindung mit an beiden Schienenenden durch Schweissung befestigten langgestreckten Baugliedern Expired DE672860C (de)

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