DE672530C - Zweiteiliger Klappknopf, insbesondere fuer Schuhe - Google Patents

Zweiteiliger Klappknopf, insbesondere fuer Schuhe

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DE672530C DES118079D DES0118079D DE672530C DE 672530 C DE672530 C DE 672530C DE S118079 D DES118079 D DE S118079D DE S0118079 D DES0118079 D DE S0118079D DE 672530 C DE672530 C DE 672530C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C11/00Other fastenings specially adapted for shoes
    • A43C11/02Button fastenings

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Zweiteiliger Klappknopf, insbesondere für Schuhe Die Erfindung bezieht sich auf einen zweiteiligen Klappknopf, insbesondere für Schuhe, der aus einem an dem einen Stoffrand befestigten Unterteil in Gestalt eines pilz- oder hakenförmigen Knopfes und einem an dem anderen Stoffrand sitzenden Oberteil- besteht, der aus einer entsprechend geformten verjüngten Schlitzöse mit angelenktem, diese überragendem Deckel gebildet ist.
  • Bei den bisher bekannten zweiteiligen Klappknöpfen wird der starre oder federnde Druckknopfunterteil in den federnden oder starren Oberteil gedrückt, der bei der Verwendung für Schuhe an dem Ende einer lederlasche fest oder verschiebbar angebracht ist.
  • Es ist auch bereits ein Klappknopf für Korsette o. dgl. bekannt, bei dem ein pilzförmig ausgebildeter Unterteil. in eine verjüngte Schlitzöse eingeführt wird, um dort durch den ständig an ihm wirkenden Zug gehalten und durch eine an der Öse angelenkte Klappe verdeckt zu werden.
  • Der zweiteilige Klappknopf gemäß der Erfindung, bei dem ebenfalls ein pilz- oder hakenförmiger Knopf mit einem aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen gebildeten Oberteil zusammenwirkt, ist nun in der Weise gekennzeichnet, daß der Deckel des Oberteils in der Schließstellung an dem Knopf des Unterteils dadurch federnd gesichert ist, daß auf der Unterseite des Deckels eine Vertiefung ausgespart ist, welche in der Schließstellung des Klappknopfes den aus der Schlitzöse herausragenden Kopfteil des pilz-oder hakenförmigen Knopfes von hinten derart umfaßt, daß der Hals des Knopfes an der Vorderkante der Schlitzöse anliegt. Dadurch wird im Schließzustande des Klappknopfes ein Herausziehen des Knopfes aus dem Oberteil unmöglich gemacht.
  • Damit der Deckel des Oberteils in der Schließlage des Klappknopfes federnd gegen ungewolltes Aufklappen gesichert ist, ist erfindungsgemäß in die Vertiefung des Deckels eine an sich -bekannte Feder eingesetzt, die sich in der Schließstellung mit ihren Schenkeln gegen seitliche Einkerbungen des Knopfkopfes legt. Statt der Feder kann auch gemäß der Erfindung am Boden der Deckelvertiefung eilte messerförmige, verdickte Schneide vorgesehen sein, die sich in der Schließstellung in einen mittleren Längsschlitz des Knopfkopfes eindrückt.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. z eine schaubildliche Ansicht des an dem Laschenende befestigten Oberteils des Klappknopfes in geöffnetem Zustande, Fig. :! einen Längsschnitt durch den geschlossenen zweiteiligen Klappknopf, Fig. 3 eine Seitenansicht des hakenförmigen Unterteils in drei verschiedenen Ausführungsformen, Fig. q. eine Draufsicht auf den Unterte'ip;,@ drei verschiedenen Ausführungsformen, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5 -5 durch die Unterteile gemäß Fig. q. und Fig. 6 einen Längsschnitt durch den Deckel des Oberteils in drei verschiedenen Ausführungsformen.
  • Der aus einer Schlitzöse A mit Langloch 2 bestehende eine Teil des Oberteils des Klappknopfes wird in an sich bekannter Weise auf der mit einer entsprechenden Öffnung versehenen Schuhlasche i nahe ihrem Ende festgenietet. Die Schlitzöse A hat eine nach dem Laschenende zu weisende Verlängerung 3, deren Ende zu einem Lager 4. umgerollt ist, an dem mittels eines Stiftes 5 ein Deckel D; angelenkt ist, der an seiner Unterseite eine längliche Vertiefung 6 aufweist, deren Länge und Breite mit dem in der Schlitzöse A befindlichen Langloch 2 übereinstimmt.
  • Das Langloch 2 der Schlitzöse A dient zur Aufnahme eines entsprechend gestalteten hakenförnzigen Knopfes 7 des Unterteils B, der an seinem oberen Rande eine seitlich vorspringende Nase 8 hat. Die Höhe des Halses des Knopfes ; entspricht der Dicke des in der Lederlasche i befestigten Lochnietes.
  • Die längliche Vertiefung 6 an der Unterseite des Deckels D, ist bei geschlossenem Deckel in Richtung auf das Stiftlager q. gegenüber dem Langloch 2 der Schlitzöse A um ein Stück verschoben, das der Breite der vorspringenden Nase 8 des Knopfes 7 entspricht. Dadurch wird erreicht, daß die dem freien Ende des Deckels D, zugewendete Innenwand der Vertiefung 6 den hinteren Rand 9 des Knopfkopfes derart umfaßt, daß der Knopf 7 in dem Langloch 2 der Schlitzöse A nicht zurückgleiten kann und damit ein Aushaken des Knopfes aus dem Oberteil bei geschlossenem DeckelD nicht möglich ist.
  • Um ein ungewolltes Aufklappen des Dekkels D, welcher beim Öffnen und Schließen des Klappknopfes als Handhabe dient, zu verhindern, werden der Knopf 7 des Unterteils B und der Deckel D des Oberteils mit federnd wirkenden Vorrichtungen versehen, durch die der DeckelD an dem eingesteckten hakenförmigen UnterteilB gesichert werden kann.
  • Diese Vorrichtungen zwischen Unterteil B und Deckel D1 können verschieden ausgeführt sein. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.3a bis 6a ist der Knopfkopf des Unterteils B mit einem bis nahe seiner Grundplatte reichenden mittleren Längsschlitz i o versehen, in welcher, eine am Boden der Vertiefung 6 des Deckels D befestigte messerförmige, verdickte Schneide i 'i .eindriiig t.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.3b bis 6b ist der Knopfkopf oben mit einer öffnung 12 versehen, mit der von dem Boden der Vertiefung 6 des Deckels D, emporragende federnde Drähte 13 zusammenwirken.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.3c bis 6c sind an dem Knopfkopf des Unterteils B seitliche Einkerbungen 1 4. vorgesehen, in die die Schenkel einer in der Vertiefung 6 des Deckels D@ eingesetzten Feder 15 einschnappen.
  • Der Knopf kann auch pilzförmig ausgestaltet sein, der dann in eine Öse mit verjüngter Schlitzöffnung eingreift.

Claims (3)

  1. PATENTANSi'RÜCi11: i. Zweiteiliger Klappknopf, insbesondere für Schuhe, bestehend aus einem an dem einen Stoffrand befestigten Unterteil in Gestalt eines pilz- oder hakenförmigen Knopfes und einem an dem anderen Stoffrand sitzenden Oberteil, der aus einer entsprechend geformten oder verjüngten Schlitzöse mit angelenktem, diese überragendem Deckel gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (D) des Oberteils in der Schließstellung an dem Knopf (B) des Unterteils dadurch federnd gesichert ist, daß auf der Unterseite des Deckels (D) eine Vertiefung (6) ausgespart ist, die in der Schließstellung des Klappknopfes den aus der Schlitzöse (A) herausragenden Kopfteil des pilz- oder hakenförmigen Knopfes von hinten derart umfaßt, däß der Hals des Knopfes an der Vorderkante der Schlitzöse anliegt.
  2. 2. Zweiteiliger Klappknopf nach spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Vertiefung (6) des Deckels (D@) eine an sich bekannte Feder (15) eingesetzt ist, die sich in der Schließstellung mit ihren Schenkeln gegen seitliche Einkerbungen (14) des Knopfkopfes legt.
  3. 3. Zweiteiliger Klappknopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß statt der Feder (15) am Boden der Deckelvertiefung (6) eine messerförmige, verdickte Schneide (i i) vorgesehen ist, die sich in der Schließstellung in einen mittleren Längsschlitz (io) des Knopfkopfes eindrückt.
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