DE67209C - Einrichtung zum Stellen der zwei- . schenkligen 'Schlagfeder an Gewehrschlössern - Google Patents

Einrichtung zum Stellen der zwei- . schenkligen 'Schlagfeder an Gewehrschlössern

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DE67209C
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Germany
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mainspring
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lock
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DENDAT67209D
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Original Assignee
: E. FENZ, k. u. k. Major a. D., in Triest; Vertreter R. LÜDERS in Görlitz
Publication of DE67209C publication Critical patent/DE67209C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/16Adjustable firing mechanisms; Trigger mechanisms with adjustable trigger pull

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Gewehrschlofs mit verstellbarer Schlagfeder, so dafs dieses Rückspringschlofs auch als gewöhnliches Perkussionsschlofs verwendet werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Erfindung zur Darstellung gebracht.
Fig. ι veranschaulicht den Schlofsmechanismus in der Normal- oder Ruhestellung.
Fig. 2 zeigt das Rückspringschlofs in gespanntem »Zustande und
Fig. 3 erläutert die Einrichtung der Stellschraube für die Schlagfeder.
Im Wesentlichen besteht das neue Rückspringschlofs aus der mit Spannrast und Ruherast versehenen Nufs a, der Stange b, dem Abzugsdrücker c, der an der Nufs befestigten Kette d und der doppelaimigen Schlagfeder e, deren oberer Arm an den Kettenstift d1 angreift, während der untere sich verjüngende Arm sich gegen die Stange b legt und gleichzeitig die Stangenfeder bildet. Die Befestigung der Schlagfeder e im Schlofskasten bezw. an der seitlichen Schlofsplatte erfolgt mit Hülfe eines am Unterarm der Schlagfeder angebrachten Zapfens f und einer Schraube g, welche in eine entsprechende Erweiterung des unteren Schlagfederarmes eingeschraubt wird. Durch die Biegung el der Schlagfeder ist eine von aufsen zu bethätigende Stellschraube h geführt, während eine zweite innere Stellschraube i durch den Unterarm der Schlagfeder geschraubt ist und gegen die untere Fläche des oberen Schenkels wirkt.
Um das Schlofs zu spannen, mufs die Kraft der uhgespannten Schlagfeder e, welche so ein-r gestellt ist, dafs der Hammer oder Hahn etwa 5 mm vom Ambos absteht, überwunden werden. Zu diesem Zwecke legt man den Hammer oder Hahn so weit zurück, bis die Stange b in die Spannrast der Nufs einfällt (s. Fig. 2). Wird jetzt der Abzug c bethätigt, so wird die Stange aus der Spannrast wieder ausgelöst und die gespannte, d. h. niedergehaltene Schlagfeder schnellt die Nufs nach oben und den Hammer nach vorn, wobei der Hammer infolge der Schwungkraft über die normale Stellung Fig. 1 hinausgeht und die Schlagfeder etwas nach oben hin spannt. Hierdurch verliert der Hammer einen Theil der ihm ertheilten ursprünglichen Schwungkraft und trifft nicht mit der vollen Wucht auf den Ambos bezw. Zündstift.
Nach dem Aufschlag des Hammers ist seine Vorwärtsbewegung aufgehoben, und da demselben nach rückwärts hin kein Hindernifs entgegensteht, so drückt die nach aufwärts gespannte Schlagfeder die Nufs und mit . dieser den Hammer aus der punktirten Stellung (Fig. 2) in die Normalstellung (Fig. 1) zurück, während die Stange, auf welche der untere Schlagfederarm einwirkt, nach Loslassen des Abzugdrückers hinter der Sicherheitsrast der Nufs einfällt.
Die Schenkelschlagfeder e ist in ihrer ringartigen Umbiegung e1 im Material schwächer gehalten als die Schenkel. Diese Abschwächung des Materials hat den Zweck, die Schwungkraft des Hammers möglichst wenig zu vermindern, sobald er bei seiner Vorwärtsbewegung über die Normalstellung hinausgeht. Je schwächer im Verhältnifs der Theil e1 ist, desto weniger
büfst der Hammer von seiner Schwungkraft ein. Diese Abschwächung der Umbiegung e1 ermöglicht ferner, den Schlofsmechanismus aufser Thätigkeit setzen bezw. dessen Kraftleistung so herabmindern zu können, dafs der Hammer zum Entzünden der Patrone keinen genügend starken Schlag mehr auszuüben vermag. Zu diesem Zweck mufs man die von aufsen her zu verstellende Stellschraube h so weit nach innen schrauben, dafs ihr kegelförmiger Kopf h1 nicht mehr die ebenfalls kegelförmig ausgehöhlte, innere Wandung der Schlagfederbiegung e1 berührt (s. Fig. 3, punktirte Stellung). Schraubt man dagegen die Stellschraube h wieder zurück, so dafs der kegelförmige Kopf h1 fest in die innere Oeffnung der Biegung e! einpafst, so wird dadurch die Biegung e1 festgelegt und an einer Bewegung nach abwärts verhindert. Die Federkraft entwickelt sich daher nur in dem oberen Schenkel. Je tiefer man nun die Stellschraube h in die Biegung e1 einschraubt, umsomehr wird der obere Schlagfederarm gehoben, wodurch man die Schlag- oder Federkraft dieses Armes entsprechend vermehrt.
Die innere Stellschraube i wirkt in ähnlicher Weise wie die Stellschraube h. Um die Federkraft des oberen Schlagfederarmes zu erhöhen, schraubt man die Schraube i nach oben, so dafs ihre Spitze mehr oder weniger stark gegen den oberen Federschenkel drückt. Will ' man die Federkraft der Schlagfeder vermindern, so schraubt man die Stellschraube i zurück bezw. ganz aus dem unteren Arm heraus.
Sind bei einem Rückspringschlofs der vorliegenden Construction beide Stellschrauben vorgesehen, so ist die innere Stellschraube i durch ihre Einwirkung die Ursache der Kraftvermehrung für die äufsere Stellschraube h. Hierbei sind die Abmessungen des oberen Schlagfederschenkels derart zu wählen, dafs derselbe bei normaler Einstellung und angezogener Stellschraube h genügend Federkraft zum Entzünden einer Patrone entwickelt. Der · Kraftzuschufs, welchen der obere Schlagfederarm durch die Einwirkung der inneren Stellschraube i empfängt, geht so lange fort, bis der obere Schlagfederarm seine höchste Stellung erreicht hat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Gewehrschlofs, bei welchem die Stellung und Federkraft der Schlagfeder mit Hülfe einer Stellschraube (h), deren kegelförmiger Kopf (h 1J mehr oder weniger fest in die Umbiegung (el) der Schlagfeder eingeschraubt wird, so geregelt werden kann, dafs das Schlofs sich als Rückspringschlofs oder als gewöhnliches Schlofs benutzen, sowie auch ganz aufser Thätigkeit setzen läfst, wobei mittelst einer inneren Schraube (i) die Wirkung der von aufsen zu betätigenden Stellschraube (h) erhöht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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