DE672009C - Hochleistungssicherung - Google Patents

Hochleistungssicherung

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DE672009C
DE672009C DEL88133D DEL0088133D DE672009C DE 672009 C DE672009 C DE 672009C DE L88133 D DEL88133 D DE L88133D DE L0088133 D DEL0088133 D DE L0088133D DE 672009 C DE672009 C DE 672009C
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fusible
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/38Means for extinguishing or suppressing arc
    • H01H85/42Means for extinguishing or suppressing arc using an arc-extinguishing gas

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  • Fuses (AREA)

Description

  • Hochleistungssicherung Zusatz zum Patent 669 597 Im Hauptpatent ist eine Sicherung mit Löschung des Lichtbogens durch einen selbst erzeugten Drucklöschmittelstrom beschrieben, bei welcher die Drucksteigerung und :die damit verbundene Drucklöschmittelströmung durch den beim Schmelzen des Sicherungsdrahtes entstehenden Lichtbogen ,erzeugt wird. Bei Sicherungen für große Leistungen besteht die Möglichkeit, daß die beim Durchschmelzen des Schmelzdrahtes entstehenden Metalldämpfe -und sonstigen Gase auch an die Löschstelle gelangen und die Durchschlagfestigkeit ,gefährden. Um dies zu vermeiden, müßte man die Baulänge der Sicherung verhültnismäßig sehr lang ausführen, wodurch die Sicherung unwirtschaftlich gemacht würde.
  • Um eine normale Bauweise der Sicherung bei genügender Durchschlagfestigkeit an der Löschstelle zu erreichen, ,wird erfindungsgemäß an der Stelle, an der die beidem: Druckkammern in offener Verbindung miteinander stehen, ei ne nach außen allseitig geschlossene Kammer vorgesehen, in der sich die beim Abschmelzen des Schmelzstreifens entstehenden Metalldämpfe niederschlagen kömien. Man kann ferner die Bauhöhe verringern, indem man den freiliegenden Teil des Schmelzstreifens bis zu der Stelle, an der die beiden Druckkammern in offener Verbindung sehen, gehen läßt. Der eingebettete und der . frei- ; liegende Teil des Schmelzstreifens bilden zusammen mit dem Mantel der ihn -umgebenden Kammer ein auswechselbares Element.
  • In der Zeichnung ist beispielsweise ein Ausführungsbeispiel einer solchen; Anordnung dargestellt. Das Ausführungsbeispiel zeigt eine Sicherung mit a auswechselbarem Schmelzeinsatz, bestehend aus Schmelzpatrone -und freiliegendem Schmelzdraht. An dem unteren Teil der Sicherung ist eine besondere Kammer ,angeordnet, in welcher der Niederschlag der Metalldämpfe -usw. erfolgt.
  • In der Druckkammer i befindet sich die I#,'-ammer z, die zur Trennung der heißen Lichtbogeng.ase von dem in der Kammer vorrätig ;gehaltenen Löschmedium dient. An der Kammer z sind die Durchbohrungen. 15 zum Austritt der Druckgase angeordnet. In der Kammer 2 .ist der frei geführte Schmelzdraht 3 und der in.,eine Patrone q. eingebettete Schmelzdraht eingebaut. An der Patrone q. ist ein Buchsenkontakt 5 !und ein Stöpselkontakt 6 angeordnet. Oberhalb der Kammer z befindet sich ein Metallstück 7, an welches der Schmelzdraht 8 angeschlossen ist. Der 8 ist an seinem anderen Ende an einem Kontaktring 9 befestigt, der mittels eines isolierenden Trägers io mit der Kammer z fest verbunden ist. Der Kontaktring 9 stellt eine el@eknzsche Verbindung zwischen dem Zuleitungskontakt i i und dem Schmelzdraht 8 her. Die Stromzu- und -ableitung erfolgt durch die Anschlul3kontakte i i -und 12. Die Sicherung ist unten mit einer .druckfesten Versehlußkappe,p#@ versehen, welche ein leichtes Auswechseln der Kammer 2 gestattet. Über dem HohlkoniälL,t i i befindet sich ein Abgchlußorgan 1q., 'wel-' ches bei einem bestimmten Überdruck in der Kammer anspricht.
  • Bei der Einrichtung nach der Zeichnung wird eine niedrige Bauhöhe der Sicherung durch die Zusammenfügung eines frei geführten und eines eingebetteten Schmelzdrahtes .erreicht. In dem Schmelzeinsatz q. ist der Schmelzdraht um eine Kappe gewickelt. Der frei geführte Schmelzdraht 3 ist lediglich zur Druckerzeugung vorhanden. rund seine Länge kann, sehr gering gehalten werden. Der Schmelzdraht 8 ist nur vorgesehen, um zwischen der Löschspitze 7 und dem Anschlußkont.akt i i einen kleinen Lichtbogen zu erzeugen. Dieser Lichtbogen wird durch das vom ;anderen Lichtbogen unter Druck zum Ausströmen gebrachte kalte Löschmedium geblasen und erlischt. Die Löschung erfolgt sehr leicht, da die Entionisüerung -des Lichtbogens zwischen dem Metallstück 7 und .dem Kontakt i i sehr leicht möglich ist.
  • Durch den Zusammenhau der verschiedenen Schmelzeinsätze 3, q: und 8 zu einem Stück mit dem ihn umgebenden Rohr 2 und der Verschlußkappe 13 ist eine einfache und schnelle Auswechselung des Einsatzes möglich.
  • Am unteren: Teil der Sicherung ist eine besondere Kammer 16 für den Niederschlag der Metalldämpfe, die beim Durchschmelzen des Schmelzdrahtes 3 entstehen, angeordnet. Die Kammer 16 wird durch die Verschlußkappe i 9 gebildet, welche auf die Druckkammerwand 2o mittels Gewinde o. d g1. aufgeschraubt wird. Ein ,auf der Druckkammerwand 2o befindlicher Abschlußring 21 .dichtet die Druckkammer 2o nach außen ab, In der Innenwand der Verschlußkäppe i9 ist eine auswechselbare, nicht verbrennbare Schutzwand 22 aus Glimmer, Asbest o. dgl. angeordnet, die zum Niederschlag des. Metalldampfes dient.
  • Durch die Erweiterung der Druckkammer i durch die Verschlußkappe i9 strömen die aus der Kammer i ö austretenden Gasdämpfe durch @lie Austrittsöffnungen 15 nach der Kammer -16. Die Kammer 16 ist so angeordnet, daß sich die Dämpfe an den aus-,vechselb.aren Schutzwänden 22 niedersehlaeen und nicht nach der Löschstelle gelangen können. Es wird also durch die Kammer 16 ein Aufwärtstrieb der Metalldämpfe nach der Löschstelle 8 vermieden: Durch die eingelegten Schutzwände 22 ist eine besondere Reinigung der Innenwand der Sicherung nichterforderlich. Bei der Auswechselung des Schmelzdrahtes wird gleichzeitig die Schlitzwand mit erneuert.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCIIR: i. Hochleistungssicherung mit Löschung des Abschmelzlichtbogen:s durch einen selbsterzeugten Drucklöschmittelstrom, wobei die Sicherung zwei miteinander in offener Verbindung stehende Druckkammern enthält, durch welche der Schmelz-Leiter so hindurchgezogen ist, daß in jeder Druckkammer eine Schmelzstelle entsteht, nach Patent 669 597, dadurch Bekennzeichnet, daß an der Stelle; an der die beiden Druckkammern in offener Verbindung miteinander stehen, eine nach außen .allseitig geschlossene Kammer vorgesehen ist, in der sich die beim Abschmelzen des Schmelzstreifens entstehenden Metalldämpfe niederschlagen können.
  2. 2.. Hochleistungssicherung mach Anspruch i, bei der ein Teil des Schmelzstreifens in eine Patrone eingebettet und der übrige Teil frei ausgespannt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der freiliegende Teil des Schmelzstreifens bis zu der Stelle, an der die beiden Druckkammern in offener Verbindung miteinander stehen; angeordnet ist und daß der eingebettete und der freiliegende Teil des Schmelzstreifens zusammen mit dem Mantel der ihn umgebenden Kammer ein auswechselbares Element bilden..
  3. 3. Hochleistungssicherung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, d:aß die Kammer, in,der die Metalldämpfe sich niederschlagen, als abschraubbare Kappe ausgebildet ist.
DEL88133D 1935-05-23 1935-05-23 Hochleistungssicherung Expired DE672009C (de)

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