DE671992C - Membranschallsenderanlage mit polarisiertem, von einem oertlichen Generator gespeisten Wechselstromsender - Google Patents

Membranschallsenderanlage mit polarisiertem, von einem oertlichen Generator gespeisten Wechselstromsender

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DE671992C
DE671992C DEN34008D DEN0034008D DE671992C DE 671992 C DE671992 C DE 671992C DE N34008 D DEN34008 D DE N34008D DE N0034008 D DEN0034008 D DE N0034008D DE 671992 C DE671992 C DE 671992C
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DEN34008D
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Julius Pintsch AG
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Julius Pintsch AG
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    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B3/00Audible signalling systems, e.g. audible personal calling systems
    • G08B3/10Audible signalling systems, e.g. audible personal calling systems using electric transmission; using electromagnetic transmission

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Membranschallsenderanlage mit polarisiertem, von einem örtlichen Generator gespeisten Wechselstromsender Elektrische Meinbranschallsender, insbesondere elektromagnetische Luft- und Wasserschallsender für Nebelsignale werden im allgemeinen mit Wechselstrom betrieben. Es ist bekannt, daß der Wirkungsgrad solcher Sender günstiger wird, wenn sie außerdem mit Gleichstrom polarisiert sind. Man hat deshalb die Sender vielfach mit einer zweiten Spule ausgerüstet, die mit Gleichstrom gespeist wird. Der zum Polarisieren nötige Gleichstrom wird im allgemeinen entweder dem Netz oder einer besonderen Dynamomaschine entnommen. Nun ist es eine rigenschaft solcher elektromagnetischer Membranschallsender; daß sie einen verhältnismäßig starken Strom, aber eine nur niedrige Spannung zum Polarisieren brauchen. Bei Entnahme aus dem Netz üblicher Spannung von iio oder azo Volt muß deshalb der weitaus größte Teil der Spannung nutzlos in einem Widerstand vernichtet werden. Auch bei Verwendung einer Dynamomaschine ist dasselbe der Fall, da die Dynamomaschine mit Rücksicht auf gute Selbsterregung für eine höhere Spannung gebaut werden muß, als der Sender sie braucht. In beiden Fällen tritt also ein beträchtlicher Energieverlust auf.
  • Es ist ferner allgemein bekannt, den erforderlichen Gleichstrom einem Gleichrichtergerät, das ein Röhrengleichrichter oder ein Trockengleichrichter sein kann, zu entnehmen. Solche Geräte enthalten stets einen Transformator, und dadurch ist es möglich, die Höhe der Gleichspannung fast verlustlos dem Sender anzupassen. Als weiterer Vorteil ergibt sich, daß ein Gleichstromnetz oder eine besondere rotierende Maschine (Gleichstromdynamomaschinel nicht mehr erforderlich sind.
  • Diese Maßnahme ist für den Betrieb eines normalen Lautsprechers bekannt. Der Erregerstrom eines Lautsprechersystems muß natürlich von einer konstanten Fremdstromquelle entnorninen werden, die unabhängig ist von der Eingangswechselspannung, welche den Ton hervorbringen soll. Im letzteren Fall würde nämlich eine dauernde Änderung der Vormagnetisierung des Lautsprechers und damit eine wesentliche Beeinträchtigung der \\'irkungsweise, insbesondere Verzerrung der zti übertragenden Sprache, hervorgerufen werden. Ganz anders liegen die Verhältnisse bei einem Schallsender, welcher mit einer praktisch konstanten Amplitude derart betrieben wird, daß möglichst ein Optimum an Wirkungsgrad und Schalleistung erzielt wird. Hier muß ein Gleichrichter für optimale Leistungsabgabe so bemessen sein, claß der überlagerte Gleichstrom und der - Wechselstrom einen Restwert der Spannung im Wechselstromkreis ergeben, welcher annähernd Null beträgt. Würde in einem solchen Fall der Gleichrichter von einer Fremdstromquelle betrieben werden, so bestände die Gefahr, daß bei evtl. vorkommenden Spannungsschwankungen der Restwert kleiner als Null wird und eine l:Jberlastung des Gleichrichters einträte, durch welche dieser praktisch sofort zerstört würde. Diese Nachteile werden dadurch vermieden, daß der Gleichrichter aus der gleichen Stromquelle gespeist -wird, -welche auch den Wechselstrom des Senders liefert, so daß die Wechselstrom- und die Gleichstromamplitude stets in zwangsläufigem Zusammenhang miteinander stehen.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Membranschallsenderanläge mit polarisiertem wechselstrommäßig aus einem örtlichen Generator gespeisten Wechselstromsender, bei -welcher der zum Polarisieren erforderliche Gleichstrom einem Gleichrichter entnommen wird. Erfindungsgemäß -wird der Gleichrichter durch einen in den Sendekreis eingeschalteten Stromwandler gespeist, wobei parallel zurr Sender ein Kondensator geschaltet ist. Nach der -weiteren Erfindung wird zur Verringerung der Beanspruchung der Gleichrichterzellen während der Sperrzeiten, der den Serienkreis der Gleichrichteranordnung und des Senders durchfließende Gleichstrom in seiner Größe so gewählt, daß der Restwert in diesem Serienstromkreis annähernd auf Null gehalten -wird.
  • Abb. r zeigt ein Ausführungsbeispiel. Es bedeutet: G einen Mittelfrequenzstromgenerator, R ein Gleichrichtergerät, S einen Meinbranschallsender mit einer einzigen; sowohl als Wechselstromspule als auch als Gleichstromspule dienenden Spüle und T eine Taste zur Schaltung des Stromkreises. Durch die Taste T wird der Gleichstrom ebenfalls indirekt mit unterbrochen.
  • Dadurch, daß der Gleichstrom in ein und derselben Senderspule mit dem Wechselstrom überlagert wird (vgl. Abb. 2), fließt durch die Senderspule nunmehr Gleichstrom, der in -seiner Höhe. veränderlich ist (pulsierender Gleichstrom). Durch diese Anordnung wird es ebenfalls ermöglicht, in den Pausen des Signals auch den Gleichstrom mit abzuschalten, denn da der Strom periodische Werte annimmt, die nur wenig von Null entfernt sind, löscht der Schaltfunke sehr leicht aus. So lange dafür gesorgt wird, daß derWertA in Abb. 2 positiv bleibt, wird die Gleichrichteranordnung genau wie die Senderspule von einem pulsierenden Gleichstrom durchflossen.
  • Um nun dafür zu sorgen, daß der Wert A immer griAer Q115 Null ist, ist es zweckmäßig' den Gleichstrom in seiner Höhe regelbar zu machen. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß der Transformator mit verschiedenen Abzweigungen versehen ist, oder aber dadurch, wie in Abb. z angedeutet, daß ein Ohmscher Widerstand W in den Senderkreis gelegt wird, durch den praktisch nur die Höhe des Gleichstromes verändert wird, -während der Wechselstrom, da er im wesentlichen von den induktiven Widerständen des Kreises abhängt, kaum beeinflußt wird. Wichtig ist es auch, dafür zu sorgen, daß bei jeder Erhöhung der Wechselstromstärke gleichzeitig auch die Gleichstromstärke finit erhöht wird. Dies -wird dadurch erreicht, daß zur Speisung der Gleichrichterelemente nicht ein Spannungswandler, sondern ein Stromwandler benutzt wird (vgl. Abb. z). Jede Änderung der Wechselstromstärke zieht dann zwangsläufig auch eine Änderung der Gleichstromstarke nach sich.
  • Die wichtigste Maßnahme jedoch, um den Wert A in Abb. 2 stets positiv zu halten, liegt in der Anwendung eines Kondensators parallel zu den Senderklemmen, wie nachstehend erläutert werden soll.
  • Die Erfahrung zeigt, daß polarisierte Sender mit einer ganz bestimmten Höhe des Gleichstromes die besten Wirkungsgrade ergeben, und zwar muß der Gleichstrom im Verhältnis zum Wechselstrom so groß sein, daß der Wert A in der Nähe von Null liegt. Wird der Gleichstrom größer oder kleiner gewählt, so -werden die Verluste im Eisen des Senders wesentlich größer, und der Wirkungsgrad fällt ab. Andererseits verlangt, wie oben dargestellt, der Gleichrichter einen positiven Restwert A. Die Verwendung des Kondensators bietet nun die Möglichkeit, beide. Forderungen zu erfüllen. Ein Membransender braucht nämlich bekanntlich einen Strom, der der Klemmenspannung stark nacheilt, während der Kondensator bekanntlich einen Strom aufnimmt, der der Klemmenspannung voreilt; anders ausgedrückt heißt das, daß der Kondensator C den Magnetisierungsstrom für den Sender S liefert, wenn er in seiner Größe richtig bemessen ist. Dies ist der Fall, Benn die Senderinduktivität zusammen mit dein Kondensator auf die @ZTechsel-Stromfrequenz abgestimmt ist. In diesem Falle fließt über den Gleichrichter nur derjenige Teil - des Wechselstromes, der dir Wirkleistung des Kreises deckt, also nur diejenige Komponente des Gesamtstromes, die mit der Wechselspannung in Phase ist. 1'S ist ohne weiteres einzusehen, claß hierdurch der Restwert A unter allen L'inst.;inden vergrößert wird, so (läß die Gleichrichterelemente niemals finit 1)urchschlari bedroht sind. Durch Anordnung des Kondensators wird also erreicht, daß der Restwert A im Gleichrichterstrom groß und im Senderstrom annähernd gleich Null ist.
  • Die vorstehenden Betrachtungen gelten unter der Voraussetzung, daß die Maschine eine Induktivität besitzt, die gegenüber der Senderinduktivität groß ist. Ist dies nicht der Fall, so kann es zweckmäßig sein, durch eine Zusatzdrosselspule Z die Maschineninduktivität zu korrigieren (Abb.3).
  • Die Größe des Restwertes A kann also durch Veränderung der Abstimmung des Senderkreises beeinflußt werden. Es wird deshalb zweckmäßig sein, um die Abstiminung in bequemer Weise vorzunehmen, den Kondensator C veränderlich zu machen oder ein geeignetes Abstimmger ät in den-Kreis einzufügen. Beispielsweise kann dies eine Drosselspule D sein, wie dies in Abb. 3 dargestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Membranschallsenderanlage mit polarisiertem, von einem örtlichen Generator gespeistem Wechselstromsender und mit einem Gleichrichter zur Erzeugung des zum Polarisieren erforderlichen Gleichstromes, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichrichter durch einen in den Sendekreis eingeschalteten Stromwandler gespeist wird, wobei parallel zum Sender ein Kondensator geschaltet ist. :2. Membranschallsenderanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verringerung der Beanspruchung der Gleichrichterzellen während der Sperrzeiten, der den Serienkreis der Gleichrichteranordnung und des Senders durchfließende Gleichstrom in seiner Größe so gewählt ist, daß der Restwert (A, Abb. 2) in diesem Serienstromkreis annähernd auf Null gehalten wird.
DEN34008D 1932-07-24 1932-07-24 Membranschallsenderanlage mit polarisiertem, von einem oertlichen Generator gespeisten Wechselstromsender Expired DE671992C (de)

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DE (1) DE671992C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023703B (de) * 1952-01-18 1958-01-30 Philips Patentverwaltung Ortsbesprechungsanlage mit einem netzgespeisten Verstaerker zur Durchgabe von Nachrichten und Warnsignalen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1023703B (de) * 1952-01-18 1958-01-30 Philips Patentverwaltung Ortsbesprechungsanlage mit einem netzgespeisten Verstaerker zur Durchgabe von Nachrichten und Warnsignalen

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