DE671002C - Vorrichtung zum Verschliessen des flach gelegten Endes von Faltbeuteln fuer Kakao, Puddingpulver usw - Google Patents

Vorrichtung zum Verschliessen des flach gelegten Endes von Faltbeuteln fuer Kakao, Puddingpulver usw

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DE671002C
DE671002C DEJ55969D DEJ0055969D DE671002C DE 671002 C DE671002 C DE 671002C DE J55969 D DEJ55969 D DE J55969D DE J0055969 D DEJ0055969 D DE J0055969D DE 671002 C DE671002 C DE 671002C
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DE
Germany
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bag
conveyor belt
closing
bags
flap
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Application number
DEJ55969D
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Jagenberg Werke AG
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Jagenberg Werke AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B51/00Devices for, or methods of, sealing or securing package folds or closures; Devices for gathering or twisting wrappers, or necks of bags
    • B65B51/10Applying or generating heat or pressure or combinations thereof
    • B65B51/16Applying or generating heat or pressure or combinations thereof by rotary members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closing Of Containers (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verschließen des flach gelegten Endes von Faltbeuteln für Kakao, Puddingpulver usw. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Verschließen von flach gelegten gefüllten Beuteln, wie solche für Kakao, Puddingpulver usw. verwendet werden.
  • Es ist bekannt, die flach gelegten gefüllten' Beutel mit ihrem offenen Ende frei hängend zwischen dicht nebeneinander hochkant laufende Förderriemen einzuklemmen und in dieser Lage an den einzelnen Arbeitsstellen, die das Verschließen der Beutel bewirken, vorbeizuführen. Die Förderriemen - müssen eine bestimmte Breite haben, damit sie die Flachbeutel mit- genügend Druck gegeneinanderdrücken und in der richtigen Lage tragen. Hiermit ist aber auch der Nachteil verbunden, daß die Förderriemen auf den gefüllten Teil des Beutels drücken, wodurch die Gefahr besteht, daß die Füllung teilweise aus dem Beutel herausgequetscht wird. Die bekannten Vorrichtungen lassen sich daher nur für Flachbeutel verwenden, die nur schwach gefüllt sind und bei denen oberhalb der Füllung und unterhalb der Fläche, die von der Verschlußklappe nach dem Umlegen bedeckt wird, noch genügend Platz bleibt, an dem der Förderriemen angreift.
  • Wenn aber Flachbeutel geschlossen werden sollen, die ziemlich stark gefüllt und daher ausgebaucht sind, also solche Beutel, bei denen die Füllung weit nach oben reicht, dann ist bei den bekannten Einrichtungen nicht genügend Platz für das.Angreifen der Förderriemen _ vorhanden.
  • Zur Beseitigung dieses Übelstandes werden bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung die Beutel in solcher Höhe zwischen die Förderriemen eingeführt, daß derjenige Förderriemen, welcher an der die umgelegte Verschlußklappe aufnehmenden Seite des Beutels angeordnet ist, die Stelle der Beutelwand, auf welche die Ver"schlußklappe beim Verschließen zu liegen kommt, überdeckt und:.daß dieser Förderriemen an der Stelle, an welcher die Verschlußwerkzeuge die Verschlußklappe umlegen, durch schmale Rollen ersetzt ist, die in Abstand voneinander und unter einem bestimmten Winkel an dem Beutel angreifen.
  • Durch die schräge Stellung der schmalen Rollen unter einem bestimmten Winkel zum Beutebande wird erreicht, daß die Rollen auch dann noch nahe an der Rillinie der Verschlußklappe angreifen und den Beutel stützen können, wenn die Verschlußklappe schon sehr weit, etwa schon mehr als I35° umgefaltet worden ist. Die Rollen drücken den Beutel gegen den auf der Rückseite desselben angreifenden Förderriemen. Zwischen den Rollen oder - wenn nur eine Rolle Verwendung findet - zwischen dieser und dem- nächsten Andrück- bzw. Fördermittel ist so viel Zwischenraum vorhanden, daß die umzulegende Verschlußklappe noch vollends in ihre Verschlußstellung gelangen kann, worauf dann das genannte nächste Andrück- bzw. Fördermittel die Verschlußklappe fest gegen den Beutel drückt und der Beutel schließlich in bekannter Weise die Maschine verläßt.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt im Grundriß eine Zusammenstellung der wichtigsten Teile der Maschine, Abb. 2 einen Ausschnitt aus dem Grundriß nach Abb. i in größerem Maßstab.
  • Abb. 3 bis io zeigen den Schließvorgang in verschiedenen Schnitten durch die Maschine. Bei der dargestellten Maschine ist um zwei voneinander entfernt angeordnete Führungsscheiben i und 2 ein Förderriemen 3 geführt (Abb. i). Gegenüber der Führungsscheibe :2 ist ein weiterer Förderriemen 4 um die Führungsrollen 5 und 6 geführt. Ferner läuft um die Führungsscheibe i ein zweiter Förderriemen 7, der außerdem über die Führungsrollen 8, g, 1o und ii geleitet ist.
  • Die Förderriemen 3, 4 und 7 werden mit gleicher Geschwindigkeit be-#vegt. Der Förderriemen 4 wird durch Druckrollen 12 (Abb. i), die gegen die Innenseite des Förderriemens 4 wirken, gegen den Förderriemen 3 gedrückt. Abb. 3 und 4 zeigen, wie die Rollen 12 zwischen Tragschienen 13, 14 gelagert sind und wie der Beutel 15 mit dem zu verschließenden flach gelegten Ende zwischen den Förderriemen 3 und 4 eingeklemmt ist, wobei die zusammenwirkenden Teile mit übertriebenen Abstand voneinander gezeichnet sind. Der Förderriemen 3 wird an seiner Rückseite durch eine flache Schiene 16 unterstützt, damit diese den Gegendruck, der durch die Druckrolle i2 ausgeübt wird, aufnimmt. Oberhalb der Druckrollen 12 befindet sich eine Leimrolle 17 zum Auftragen eiiles Leimstreifens auf die Verschlußklappe.
  • Nach dem Beleimen wird der zwischen die Förderriemen 3 und 4 eingeklemmte und von diesen getragene Beutel bis zur Führungsrolle 6 gebracht, wobei die oberhalb der Druckrollen 12 angeordnete Faltschiene 18 das Beutelende in die in Abb. 4 und 5 dargestellte Lage umlegt.
  • Nachdem der Beutel an der Führungsrolle 6 vorbeibewegt worden ist, übernehmen geneigt gestellte Rollen ig, 2o die weitere Stützung bei der Förderung der Beutel. Infolge der geneigten Lage der Rollen (Abb. 7) greifen dieselben möglichst nahe unterhalb der Rillkante der Verschlußklappe 21 an, so daß die Beutel bis ziemlich nahe an die Rillkante 25 gefüllt sein können, ohne daß die Füllgutmenge bei der Förderung hinderlich ist. Ehe der Beutel den Förderriemen 4 vollkommen verläßt, übernimmt schon die Rolle ig zum Teil die Stützung des Beutels.
  • Abb. 6 zeigt im Schnitt D-D den ,Beutel nach dem Verlassen des Förderriemens 4. Die Verschlußklappe 2i befindet sich zwischen der oberen Faltschiene i8 und der unteren Faltschiene 22. In Abb. 7 hat .die Rolle ig allein mit dem gegenüberliegenden Förderriemen 3 die Stützung und Förderung des Beutels übernommen. Al>b. 8 zeigt die Verschlußfaltung kurz vor ihrer Fertigstellung.
  • Sobald der Beutel auch an der Rolle 2o (Abb. i und 2) vorbeibewegt worden ist, wird er von dem Rollenpaar 23, 24 getragen, wobei das endgültige Umfalten der Verschlußklappe mit Hilfe der Faltschiene 18 erfolgt. Anschließend gelangt der geschlossene Beutel bei der Rolle 8 zwischen die Förderriemen 3 und 7. Dadurch wird der Verschluß fest zusammengepreßt (Abb. io) und der Beutel bis zur Sammelstelle weitergeführt und dort abgelegt. Die Arbeitsweise ist folgende: Der in Richtung des Pfeiles Z in Abb. i von rechts zwischen die Förderriemen 3 und 4 eingeführte Beutel wird hängend an den Rollen 12 vorbeigeführt, die den Förderriemen 4 gegen den von der Leiste 16 (Abb. 3) gestützten Förderriemen 3 drücken. Nach dem Beleimen der Verschlußklappe an der Leimscheibe 17 wird die Verschlußklappe zwischen den Faltschienen 18 und 22 zunächst bis zur waagerechten Lage (Abb. 5) umgelegt. Ehe die Faltklappe weiter umgelegt wird, verläßt der Beutel den Förderriemen 4. Die Stützung übernehmen nun in Zusammenarbeit mit dem Förderriemen 3 oder mit nicht dargestellten Gegenrollen,die Rollen i g, 2o, die schräg gestellt sind, damit sie möglichst nahe der Rillkante 25 der Verschlußklappe angreifen können und durch die Beutelfüllung nicht behindert werden. Die Rollen ig, 2o sind so nahe beieinander angeordnet, daß sie den Beutel sicher führen, wenn die Faltung fortgesetzt wird. Nach beendetem Umfalten gelangt der Beutel mit dem fertig umgefalteten Verschluß zwischen die Förderbänder 3 und 7, wo das endgültige Zusammenpressen des Verschlusses und daran anschließend die Abgabe des Beutels an der Sammelstelle erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Verschließen des flach gelegten Endes von Flachbeuteln, bei der die Flachbeutel zwischen zwei dicht aneinander und hochkant laufenden Förderriemen der Verschlußstelle zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Beutel in solcher Höhe zwischen die Förderriemen eingeführt werden, daß derjenige Förderriemen (4, 7), welcher an der die umgelegte Verschlußklappe aufnehmenden Seite des Beutels angeordnet ist, die Stelle der Beutelwand, auf welche die Verschlußklappe beim Verschließen zu liegen kommt, überdeckt und daß dieser Förderriemen an der Stelle, an welcher die Verschlußwerkzeuge (i8, 22) die Verschlußklappe umlegen, durch schmale Rollen (i9, 2o) ersetzt ist, die in Abstand voneinander und unter einem bestimmten Winkel an dem Beutel angreifen.
DEJ55969D 1936-09-17 1936-09-17 Vorrichtung zum Verschliessen des flach gelegten Endes von Faltbeuteln fuer Kakao, Puddingpulver usw Expired DE671002C (de)

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