DE670020C - Regelventil fuer Heizkoerper von Zentralheizungsanlagen, insbesondere Niederschraubventil - Google Patents

Regelventil fuer Heizkoerper von Zentralheizungsanlagen, insbesondere Niederschraubventil

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DE670020C
DE670020C DESCH109889D DESC109889D DE670020C DE 670020 C DE670020 C DE 670020C DE SCH109889 D DESCH109889 D DE SCH109889D DE SC109889 D DESC109889 D DE SC109889D DE 670020 C DE670020 C DE 670020C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/52Means for additional adjustment of the rate of flow
    • F16K1/526Means for additional adjustment of the rate of flow for limiting the maximum flow rate, using a second valve

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Regelventil für Heizkörper von Zentralheizungsanlagen, insbesondere Niederschraubventil Die Erfindung betrifft ein Regelventil, insbesondere Niederschraubventil, für Heizkörper von Zentralheizungsanlagen, besonders War mwasserheizungsanlagen.
  • Die Beobachtung bei der örtlichen Regelung von Zentralheizungen zeigt oft, daß es wenig nützt, wenn man das Heizkörperventil teilweise schließt. Die Wärmeleistung des Heizkörpers wird dann so wenig vermindert, daß diese Leistungsminderung praktisch nicht fühlbar wird. Die Erklärung hierfür liegt darin, daß einer kleineren Durchflußinenge in der Zeiteinheit verhältnismäßig mehr Wärme entzogen wird als einer größeren Durchflußmenge in der Zeiteinheit. Man kann dies nachprüfen durch Messung der Vorlauf- und Rücklauftemperaturen an einem Heizkörper. Bei voller Eröffnung des Heizkörperventils fließt verhältnismäßig viel Warmwasser durch den Heizkörper, so daß diese große Wassermenge nicht genügend Zeit findet, sich während ihres Durchlaufs durch den Heizkörper hinreichend abzukühlen. Wird dagegen das Heizkörperventil teilweise geschlossen, dann fließt eine kleinere Warmwassermenge in der Zeiteinheit durch den Heizkörper, und die Folge ist, daß bei gleichbleibendem Wärmeentzug durch die Umgebung des Heizkörpers das Gefälle zwischen Vorlauftemperatur und Rücklauftemperatur größer wird. Einer kleineren Wassermenge in der Zeiteinheit wird also verhältnismäßig ein größerer Anteil ihres Wärmeinhalts innerhalb des Heizkörpers entzogen als einer größeren Wassermenge in der Zeiteinheit. Zahlenmäßig sind diese Umstände von erheblicher Bedeutung, wie die Abb. i erläutert. Die Abb. i zeigt ein Diagramm, auf dessen Abszisse die Ventileröffnung mittels des Handgriffs und auf dessen Ordinate verschiedene Werte in %o Teilen dargestellt sind, und zwar die Wärmeleistung WL des betreffenden Heizkörpers, sodann die Durchflußmengen O des Heizmittels und die Ventildurchflußquerschnitte F. Bei geschlossenem Ventil sind auch Wärmeleistung, Durchflußmenge und Durchflußquerschnitt gleich null. Bei völlig offenem Ventil haben diese Größen ihren Höchstwert. Wenn man nun von dein wünschenswerten Idealzugtande ausgeht, daß mit dem Schließen des Ventils die Wärmeleistung WL gleichmäßig (also nach einer geraden Linie) abnimmt, so ersieht man aus dem Diagramm, daß die Durchflußinenge 0 anfangs wesentlich schneller abnehmen muß. Soll beispielsweise die Wärmeleistung um 20 11, auf So 0/, des Höchstwertes gemindert werden, dann ist die Durchflußmenge D nicht etwa ebenfalls auf 8o % ihres Höchstwertes; sondern auf 4o1/0 ihres Höchstwertes zu verkleinern. Soll die Wärmeleistung die Hälfte des Höchstwertes betragen, dann ist das Ventil so weit zu schließen, daß nur 17 % der größten Heizmitteldurchflußmenge in der Zeiteinheit durch das Ventil strömen.
  • Bekannte Vorrichtungen zur örtlichen Regelung der Zentralheizungen (Ventile und Hähne) tragen diesen Umständen keine Rechnung, da sie reine Mengenregler sind. Den Heizungsbenutzer interesssiert aber nicht, wieviel Warmwasser durch seinen Heizkörper fließt; ihn interessiert vielmehr einzig und allein, welche Wärmeleistung sein Heizkörper abgibt. Daß aber Wassermenge und Wärmeleistung keineswegs einander verhältnisgleich sind, zeigt das Diagramm nach der Abb. i.
  • Gemäß der Erfindung ist daher ein Regelventil für Heizkörper von Zentralheizungs= anlagen derart ausgebildet, daß sein regelbarer Durchflußquerschnitt und damit die Durchflußmenge des Heizmittels sich bei einer gleichmäßigen Verstellung des Handgriffes des Ventils derart ungleichförmig vergrößert bzw: verkleinert, daß die Wärmeleistung des zugehörigen Heizkörpers sich verhältnisgleich demVerstellweg des Handgriffes ändert. Wenn beispielsweise der Heizungsbenutzer den Handgriff auf % gestellt hat, soll auch die Wärmeleistung (nicht etwa die Durchflußmenge) des Heizkörpers auf die Hälfte ihres Höchstwertes herabgesetzt sein.
  • Das Diagramm nach der Abb. i zeigt den Idealfall, daß die Linie WL geradlinig von null bis auf den Höchstwert ansteigt. Aus der Messung der verschiedenen Vorlauf- und Rückläuftemperaturen bei verschieden 'großen Durchflußmengen in der Zeiteinheit läßt sich der verschieden große relative Wärmeentzug feststellen und daraus rückschließend die zur WL-Linie gehörige Durchflußmenge O ermitteln. Die 0-Kurve gibt einen Anhaltspunkt für die erforderlichen Durchflußquerschnitte; wobei zu beachten ist, daß die Durchflußgeschwindiggkeit in den Drosselstellungen wichst, so daß die Kurve für die Durchflußquerschnitte F (bei graphischer Darstellung in °/o Teilen) noch tiefer als die O-Kurve zu liegen kommt.
  • Die bauliche Durchbildung eines Niederschraube entils entsprechend der Kurve O bzw. F erfolgt erfindungsgemäß derart, daß die für die Durchflußmengen maßgebenden engsten Durchflußquerschnitte durch einen zylindrischen Drosselkörper und einen mit ihm zusammenwirkenden trichterähnlichen Gehäuseteil gebildet werden, die derart gegeneinander angeordnet sind, daß die engsten Durchflußquerschnitte in den Drosselkörperstellungen größter Wärmeleistung die Form von Zylinder- oder steilen Kegelmänteln, dagegen in den Stellungen kleinerer Wärmeleistung die Form von Kreisringen oder sehr flachen'Kegelmänteln haben. Dieses erläutert die Abb.2, die in vergrößertem Maßstabe einen Ausschnitt aus dem Ventil nach der Abb.3 wiedergibt.
  • In Abb. 2 ist das Ventilgehäuse mit i, der Eintrittsstutzen mit 2, der Austrittsstut-r_en mit 3, der Drosselkörper mit ,4 und der Ventilsitz mit 5 bezeichnet. An den Ventilsitz 5 schließt sich nach oben der trichterähnliche Gehäuseteil 19 an. Der Drosselkörper 4 ist in seiner höchsten Stellung gezeichnet. Der engste Durchflußquerschnitt verläuft hier nach den Linien F"°, die zusammen einen steilen Kegelmantel, fast einen Zylindermantel, bilden. In Abb. 2 sind drei weitere Stellungen des Drosselkörpers q. eingetragen, die einer Teilschließung des Ventils um je i/lo des ganzen Drosselkörperhubes entsprechen. Die Linien F@, F8, F' der zugehörigen engsten Durchflußquerschnitte zeigen, wie die Form dieser Ouerschnitte aus der steilen Kegelform in die Kreisringform übergeht. Auf diese Weise wird erreicht, daß bei gleichförmigem Drosselkörperhube die Durchflußquerschnitte ungleichförmig verändert werden, und zwar in der Weise, wie dies die Kurve F in der Abb. i angibt.
  • In der Abb. 3 ist das ganze Niederschraubventil im Schnitt dargestellt. In seinem unteren Teil ist dieses Ventil so ausgebildet, wie dies mit Bezug auf Abb.2 beschrieben ist. Zum Verstellen des Drosselkörpers-. in der Höhe dient sein Gewinde 6, mit dem er in das Muttergewinde 7 des Gehäuses i eingreift. Der Drosselkörper q. besteht mit der Spindel 8 aus einem Stück, die oben ein Handrad 9 trägt.
  • Das Ventil nach der Abb. 3 ist zur Voreinstellung des größtmöglichen Hubes des Drosselkörpers 4 eingerichtet. Innerhalb der Spindel 8 ist die Hilfsspindel 1o mit Gewinde gelagert. An ihrem unteren Ende trägt die Hilfsspindel 1o einen auf ihr drehbaren, aber nicht axial verschiebbaren Kolben i i, in den drei Stifte 12 eingesetzt sind, die durch Bohrungen im Drosselkörper 4. hindurchtreten und sich gegen die Schulter 13 des Gehäuseteils 14 anlegen. Nach der Abbildung befindet sich der Kolben i i finit den Stiften 12 in seiner tiefsten Lage, so daß der Drosselkörper 4. mittels des Handrades 9 ganz hochgeschraubt werden kann. Soll die gröstmögliche Durchflußmenge verkleinert werden, dann wird (nachdem der Drosselkörper 4. in eine tiefere Stellung gedreht worden ist) durch Drehen der Hilfsspindel 1o der Kolben i i mit den Stiften 12 weiter aufwärts bewegt, so daß der Drosselkörper q. beim Hochschrauben schon durch die Stifte 12 einen Anschlag findet, bevor er selber gegen die Schulterfläche 13 des Gehäuseoberteils 1'a. anstößt.
  • Bei der Ausbildung des Ventils nach der Abh. 3 ist auf die guteAbdichtung aller Teile und auch darauf Rücksicht genommen worden, daß die Änderung der Voreinstellung, d. i. im vorliegenden Falle die Verstellung der Hilfsspindel 1o und des mit ihr verbundenen Anschlagkörpers i i, 12, nur dem Fachmann möglich ist.
  • Bei dem Ventil nach der Abb. 4. ist der Drosselkörper 17 selber voreinstellbar. Jedoch ist hier bei allen Voreinstellungen der volle Hub des Handrades g mit der Spindel 8 und dem Abschlußkörper 15 erhalten geblieben. Der Körper 15 ist hier lediglich Abschlußkörper, wenn er auf seinen Sitz 16 gelangt. Die Drosselung dagegen erfolgt durch den Voreinstelldrosselkörper 17, der mit dem trichterähnlichen Gehäuseteil 18 zusammenwirkt. Dieser Gehäuseteil i8 entspricht grundsätzlich dem Gehäuseteil ig nach den Abb. 2 und 3. Lediglich seine Nfeigun:g ist ein wenig vergrößert mit Rücksicht auf den ebenfalls kegeligen Drosselkörper 17, der verjüngt werden muß, damit auch die voreingestellten Wärmeteilleistungen noch verhältnisgleich der Verdrehung des Handrades g geändert werden. Der Verstellung es Drosselkörpers 17 bei seiner Voreinstellung dient die Hilfsspindel 2o, die (wie die Hilfsspindel io nach Abb.3) in der Hauptspindel 8 mit Gewinde gelagert ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regelventil für Heizkörper von Zentralheizungsanlagen, insbesondere Niederschraubventil, dadurch gekennzeichnet, daß es derart ausgebildet ist, daß sein regelbarer Durchflußquerschnitt und damit die Durchflußmenge des Heizmittels sich bei einer gleichmäßigen Verstellung des Handgriffes des Ventils derart ungleichmäßig vergrößert bzw. verkleinert, daß die Wärmeleistung des zugehörigen Heizkörpers sich verhältnisgleich dem Verstellweg des Handgriffes ändert.
  2. 2. Niederschraubventil nächAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die engsten Durchflußquerschnitte durch einen zylindrischen Drosselkörper (q.) und einen mit ihm zusammenwirkenden trichterähnlichen Gehäuseteil (ig) gebildet werden, die derart gegeneinander angeordnet sind, daß die engsten Durchflußquerschnitte in den Drosselkörperstellungen größter Wärmeleistung die Form von Zylinder- oder. steilen Kegelmänteln (F1°, F°), _dagegen in den Stellungen kleinerer Wärmeleistung die Form von Kreisringen oder sehr flachen Kegelmänteln (F8, F') haben.
  3. 3. Niederschraubventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der größten Öffnungsweite des Drosselkörpers (q.) in ihm ein Anschlagkörper (11, 12) gelagert ist, der von einer innerhalb der zum Bewegen des Drosselkörpers dienenden Hauptspindel (8) gelagerten Hilfsspindel (io) in seiner eingestellten Lage gehalten wird. q.. Niederschraubventil nachAnspruch 2 mit Voreinstellung, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich nach unten schwach verjüngender Drosselkörper (17) in. einem sich in seiner Schließstellung auf den trichterähnlichen Gehäuseteil (18) aufsetzenden zylindrischen Absperrkörper (15) gelagert ist und zwecks seiner Voreinstellung von einer Hilfsspindel (20) gehalten wird, die in der den Absperrkörper (15) und damit auch den Drosselkörper (17) verstellenden Hauptspindel (8) gelagert ist.
DESCH109889D 1936-05-03 1936-05-03 Regelventil fuer Heizkoerper von Zentralheizungsanlagen, insbesondere Niederschraubventil Expired DE670020C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE839587C (de) * 1950-01-28 1952-05-23 Waldemar Pruss Fa Heizkoerper-Regulierventil
DE1020537B (de) * 1952-06-10 1957-12-05 Daimler Benz Ag Drosselhahn fuer die Regelung des Heisswasserdurchlaufs bei fluessigkeitserhitzten Waermeaustauschern von Kraftfahrzeug-Heizeinrichtungen
DE1034437B (de) * 1953-09-26 1958-07-17 Lorenz Wieneke Heizungs-Regulierventil mit nicht steigender Spindel
DE1148422B (de) * 1957-12-03 1963-05-09 Danfoss Ved Ingenior Mads Clau Regulierventil, insbesondere thermostatgesteuertes Heizkoerperregulierventil
DE1283055B (de) * 1961-12-20 1968-11-14 Alberto Wobig Vierwegemischventil
US5450137A (en) * 1992-02-11 1995-09-12 International Business Machines Corporation Signal processing apparatus

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