DE669643C - Schaltungsanordnung zur Entdaempfung von Leitungen fuer Nachrichtenzwecke mittels negativer Widerstaende - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Entdaempfung von Leitungen fuer Nachrichtenzwecke mittels negativer WiderstaendeInfo
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- DE669643C DE669643C DES109576D DES0109576D DE669643C DE 669643 C DE669643 C DE 669643C DE S109576 D DES109576 D DE S109576D DE S0109576 D DES0109576 D DE S0109576D DE 669643 C DE669643 C DE 669643C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B3/00—Line transmission systems
- H04B3/02—Details
- H04B3/04—Control of transmission; Equalising
- H04B3/16—Control of transmission; Equalising characterised by the negative-impedance network used
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Description
- Schaltungsanordnung zur Entdämpfung von Leitungen für Nachrichtenzwecke mittels negativer Widerstände Für die Zwecke der Entdämpfüng von Leitungen, welche der Nachrichtenübermittlung dienen, ist es bekannt, negative Widerstände, z. B. in Form von Kristallkontakten, geeigneten Legierungen, entsprechend geschalteten Entladungsröhren u. dgl., in die Leitung einzuschalten. Der gewünschte Arbeitspunkt der negativen Widerstände kann durch einen Vorbclas.tungsstrom bzw. eine Vorspannung eingestellt -werden, die ebenfalls über die zur Nachrichtenübermittlung benutzten Leitungen zugeführt werden kann. Bei negative Widerständen in Form von Entladungsröhren, beispielsweise in Dynatronschaltung, dient der Vorbelas.tungsstrom zur Herstellung der gewünschten Anoden- bzw. Gitterspannung. Bei den bekannten Schaltungen dieser Art fließt der Vorbelastungsstrom über die eine Leitungsader hin und über die andere Leitungsader zurück.
- In ,allen Fällen, wo. die gegenseitige Beeinflussung der von den Nachrichtenströmen durchflossenen Leitungen, z. B. das Nebensprechen in Kabeln, so, klein wie möglich gehalten werden muß, ist- .eine Verteilung der negativen Widerstände auf beide Leitu.ngs.adern zweckmäßig. Aber selbst bei der Anordnung der negativen Widerstände in beiden Leitungsadern ergaben sich bei der bisher üblichen Führung des Vorbelas.tungsstrome.s Nachteile bezüglich der Isoilierfestigkeit zwischen den einzelnen Leitungsadern und der Vorbelastung der Pupinspulen. ' Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, Jaß die in einer Doppeladex liegenden negativen Widerstände in gleicher Richtung vom Vorbel.astungs.strorn durchflossen werden. Dieser Strom wird dabei zweckmäßig der Doppelleitung über Symmetriepunkte, z. B. über die Mittelabzapfumg von Übertragern oder parallel zur Leitung liegender Drosseln, zugeführt bzw. an solchen Punkten wieder herausgef ührt. Da. der Vorbelastung sstrom in beiden Adern eines Aderpaares in gleicher Richtung verläuft, können die die Isolation gefährdende Spannungen an keiner Stelle der Adern auftreten. Die schädliche Vormagnetisierung der Pupinspulen, die durch die entgegengesetzte Richtung des Vorbelastungsstromes. bei den bekannte ;n Schaltungen hervorgerufen wurde, kommt durch die Anwendung eines Vorbelastungss,tromes, der über beide- Leitungsadern in gleicher Richtung verläuft, in Fortfall. Auch wenn der Belastungsstrom nicht über die zur Nachrichtenübermittlung dienenden Leitungsadern gesandt, sondern den einzelnen negativen Widerständen getrennt zugeführt wird, ergibt sich durch die Anwendung eines über beide Adern in gleicher Richtung verlaufenden Stromes der Vorteil einer erhöhten Symmetrie gegenüber den bisher bekannten
In Fig. i sind zwei Doppelleitungen, z. B:.' zwei Stammleitungen eines Fernsprechkabels 1, 2 bzw. 3, 4, dargestellt, die am Leitungsanfang und -ende durch Übertrager 5, 6 bzw. 7, 8 abgeschlossen sind. Die Mittelpunkte der .an der Leitung liegenden übertragerwicklungen stehen am Anfang der Leitung mit einer Batterie 9, am Ende der Leitung mit einer Batterie io in Verbindung, die den Vorbelastungsstrom für die in die Leitung geschalteten negativen Widerstände i i .. . 18 usw. liefern. Die Adern 1, 2 bzw.. 3, 4 werden also ähnlich wie bei einer Phantomschaltung in der gleichen Richtung vom Vorbelastungsstrom durchflossen, wodurch die Symmetrie beträchtlich erhöht wird. Das vom Beginn oder Ende der Leitung bis zu dem ersten Widerstandspaar 11, 12 bzw.- 13, 14 oder i9, 2o bzw. 21, 22 reichende Leitungsfeld wird zweckmäßig halb so lang wie die übrigen Leitungsfelder, z. B. i i, 15 ... 12, 16 usw., gewählt, wodurch sich eine bequeme Zusammenschaltung von Leitungen erreichen läßt.Schaltungen. Ausführungsbeispiele des findungsgedankens sind in den Fig. i un"$; dargestellt. - Fig.2 zeigt eine Anordnung für die Zuführung des Vorbelastuilgsstromes aus einer besonderen Leitung. Zu beiden Seiten von zwei negativen Widerständen 24, 25, die in beiden Adern einer Doppelleitung symmetrisch angeordnet sind, sind die die beiden Leitungsadern miteinander verbindenden, Dxosselspulen 26, 27 angeschlossen. Aus einer dritten Ader 23 wird über die Drosselspulen den negativen Widerständen der Vorbelastungsstrom zugeführt. Die Kapazitäten 29 bis 32 dienen dazu, -ein Abfließen des Gleichstromes über die Adern 33, 34 zu verhindern, während die Kapazität 28 umgekehrt einen Kurzschluß für etwa aus den Drosselspulen .'.26, 27 noch austretende Nachrichtenströme ;bilden soll.
Claims (4)
- PATENTANSPRLCHL:: i. Schaltungsanordnung zur Entdämpfung von Leitungen für Nachrichtenzwecke mittels in beiden Leitungsadern liegender negativer Widerstände, deren Arbeitspunkt durch einen Vorb.elastungsstrom eingestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in :einer Doppelader liegenden negativen Widerstände in gleicher Richtung vom Vorbelastungsstrom durchflossen sind.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß der Vorbelastungsstrom an Symmetriepunkten der Leitung, z. B. an der Mittelanzapfung von Übertragern oder parallel zur Leitung liegender Drosselspulen, ein- bzw. ausgeführt ist.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Doppelleitung als Hinleitung und eine weitere Doppelleitung als Rückleitung für den Varbelastungsstrom dienen, z. B. zwei verschiedene Stammleitungen eines Kabels für Hin- und Rückleitung gewählt sind.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i für eine Leitung, über welche in gleichmäßigen Abständen negative Widerstände geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der vor dem ersten Widerstandspaar am Anfang und Ende der Leitung liegende Abschnitt die halbe Länge der zwischen zwei aufeinanderfodgenden Widerstandspaaren liegenden Abschnitte aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES109576D DE669643C (de) | 1933-05-30 | 1933-06-01 | Schaltungsanordnung zur Entdaempfung von Leitungen fuer Nachrichtenzwecke mittels negativer Widerstaende |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE773979X | 1933-05-30 | ||
| DES109576D DE669643C (de) | 1933-05-30 | 1933-06-01 | Schaltungsanordnung zur Entdaempfung von Leitungen fuer Nachrichtenzwecke mittels negativer Widerstaende |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE669643C true DE669643C (de) | 1938-12-31 |
Family
ID=25948056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES109576D Expired DE669643C (de) | 1933-05-30 | 1933-06-01 | Schaltungsanordnung zur Entdaempfung von Leitungen fuer Nachrichtenzwecke mittels negativer Widerstaende |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE669643C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE958573C (de) * | 1952-12-14 | 1957-02-21 | Rudolf Mehr | Schaltungsanordnung zur Daempfungsverminderung in Fernmeldeanlagen |
-
1933
- 1933-06-01 DE DES109576D patent/DE669643C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE958573C (de) * | 1952-12-14 | 1957-02-21 | Rudolf Mehr | Schaltungsanordnung zur Daempfungsverminderung in Fernmeldeanlagen |
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