DE652315C - Ausgleichsuebertrager zur gleichzeitigen Benutzung als Vierdrahtgabel und zur Phantomkreisbildung - Google Patents

Ausgleichsuebertrager zur gleichzeitigen Benutzung als Vierdrahtgabel und zur Phantomkreisbildung

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DE652315C
DE652315C DES108919D DES0108919D DE652315C DE 652315 C DE652315 C DE 652315C DE S108919 D DES108919 D DE S108919D DE S0108919 D DES0108919 D DE S0108919D DE 652315 C DE652315 C DE 652315C
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Description

Um Rückwirkungen zwischen den beiden Zweigen der in Fernverkehrsleitungen mit zwei Drähten eingeschalteten Verstärker zu vermeiden, ordnet man zu beiden Seiten jedes Verstärkers einen Ausgleichsübertrager an, der mit den an seinen verschiedenen Klemmen vorgesehenen Impedanzen eine im Gleichgewichtszustand befindliche Wheatstone-Brücke bildet. Anderseits werden die'Leitungen, um ihre Ausnutzung zu steigern, paarweise mit Hilfe von Ringübertragern zur Bildung von Phantomstromkreisen zusammengefaßt. Das \rorhandensein aller dieser Übertrager bringt aber für die Übertragung eine erhebliche Dämpfung, welche zu der Dämpfung der Leitung hinzutritt, sowie Verzerrungen der Sprechströme mit sich.
Es ist vorgeschlagen worden, die Beseitigung der zur Bildung der Phantomstromkreise notwendigen Ringübertrager mit Hilfe von besonders ausgebildeten Ausgleichsübertragern zu Ermöglichen. Diese Ausgleichsübertrager erhalten aber einen ziemlich verwickelten Aufbau, wodurch der durch die Vermeidung der Ringübertrager erzielte Vorteil zum größten Teil wieder aufgehoben wird. Im Gegensatz hierzu wird nach der Erfindung mit Hilfe von üblichen Ausgleichsübertragern die Bildung von Phantomstromkreisen ohne Benutzung von Ringübertragern dadurch erreicht, daß die Ausgleichsübertrager bei der für sie gebräuchlichen Schaltung mit Vertauschung der Klemmen verwendet und an ihren Mittelpunkten Abzweigungen zur Bildung der Phantomkreise angeschlossen werden. Erfindungsgemäß werden die Ausgleichsübertrager zur gleichzeitigen Benutzung als Vierdrahtgabel und zur Phantomkreisbildung so in der Fernverkehrsleitung angeordnet, daß ihre eine Wicklung unmittelbar an die Zweidrahtleitung angeschlossen sowie von ihrem Symmetriepunkt der Phantomkreis abgegriffen ist, während je eine Hälfte der zweiten Wicklung in je einer Ader der beiden Vierdrahtzweige liegt und an den Symmetriepunkt dieser zweiten Wicklung die Nachbildung angeschlossen ist. Auf diese Weise wird in Fernverkehrsleitungen mit zwei Drähten die Beseitigung der Ringübertrager und damit die Verringerung der durch diese Übertrager in solchen Leitungen hervorgerufenen Übelstände mit einfachen Mitteln erreicht, indem hierfür keine besondere Ausführung der Ausgleichsübertrager erforderlich ist.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 schematisch eine Verstärkerschaltung für Zweidrahtleitungen mit Ring- und mit Aus-
gleichsübertragern, während Fig. 2 die keine Ringübertrager enthaltende Verstärkerschaltung nach der Erfindung in einem Aust führungsbeispiel wiedergibt. Fig. 3 zeigt die Anwendung der Erfindung bei einer Schal-· tung mit drei Verstärkern, von denen zw-ej, für je einen Stammstromkreis vorgesehen' sind und einer einem Phantomstromkreis zugehört.
In Fig. ι bezeichnen 1 und i' die beiden Ausgleichsübertrager mit den zwei Wicklungen C und A, B bzw. C und A', B' und 2, 2' sind die zwei Seiten.der Fernverkehrsleitung, die mit dem Verstärker über1 die Ringübertrager 5, 5' in Verbindung steht. Die beiden Zweige des Verstärkers sind mit 3, 3' und die Nachbildungen mit 4, 4' bezeichnet, während m bzw. m der Mittelpunkt der einen Wicklung des Ringübertragers 5 bzw. 5' ist. Von diesen Punkten ist der Phantomstromkreis abgegriffen.
Es sei angenommen, daß die Wicklung C des einen Ausgleichsübertragers 2 «-Windungen und jede der beiden Wicklungen A und B n-Windungen besitzt. Wenn Z die Impedanz der Leitung, gesehen von a, a' aus, ist, muß bekanntlich zur Vermeidung von Rückwirkungen von einem nach dem anderen Verstärkerzweig und zur Erzielung des besten Wirkungsgrades der Schaltung die Impedanz der Nachbildung gleich Z, die Impedanz, gesehen von c, c' aus nach 3, gleich 2 Z und die Impedanz, gesehen von d, d' nach 3', gleich 0,5 Z sein. ■ . '
Anderseits kann man bei jedem Übertrager die nach einer Diagonale angeordneten Teile mit den Teilen der anderen Diagonale vertauschen, wenn die den verschiedenen Klemmen entsprechenden Impedanzen die gleichen Werte wie die angeführten Impedanzen haben. Wenn man in dieser Weise bei den Übertragern der Fig. 1 verfährt, erhält man die Schaltung nach Fig. 2, bei welcher gleiche '' 3;5ple gleiche Bezugszeichen wie bei Fig. 1 ,/.Ifäben. Wenn man mit Z die Impedanz der Leitung, gesehen von c, c' aus, bezeichnet, müssen die Nachbildungen 4, 4' je eine Impedanz vom Werte 0,25 Z und die Ein- und Austrittsseiten der Verstärker je eine Impedanz vom Werte 0,5 z aufweisen. -
Gemäß Fig. 2 ist die eine Wicklung C bzw. C der Ausgleichsübertrager unmittelbar an die Zweidrahtleitung 2 bzw. 2' ange- , schlossen und von ihrem Symmetriepunkt m bzw. m der Phantomkreis abgegriffen, während je eine der beiden Hälften A, B bzw. Ä', B' der zweiten Übertragerwicklung in je einer Ader der zwei Vierdrahtzweige a, b bzw. a, b' liegt und mit dem Symmetriepunkt dieser Wicklung die Nachbildung 4 bzw. 4' verbunden ist. Fig. 3 veranschaulicht die Bildung des Phantomkreises nach dem Schaltungsprinzip der Fig. 2.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Ausgleichsübertrager zur gleichzeitigen Benutzung als Vierdrahtgabel und zur Phantomkreisbildung, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Wicklung (C in Fig. 2) unmittelbar an die Zweidrahtleitung angeschlossen und von ihrem Symmetriepunkt (m) der Phantomkreis abgegriffen ist und daß je eine Hälfte (Ä, B) der zweiten Wicklung in je einer Ader (a, b) der beiden Vierdrahtzweige liegt und an den Symmetriepunkt dieser zweiten Wicklung die Nachbildung angeschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES108919D 1932-04-28 1933-04-04 Ausgleichsuebertrager zur gleichzeitigen Benutzung als Vierdrahtgabel und zur Phantomkreisbildung Expired DE652315C (de)

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DES108919D Expired DE652315C (de) 1932-04-28 1933-04-04 Ausgleichsuebertrager zur gleichzeitigen Benutzung als Vierdrahtgabel und zur Phantomkreisbildung

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US1973504A (en) 1934-09-11
GB411642A (en) 1934-06-14
FR750356A (fr) 1933-08-09

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