DE669477C - Lichtelektrische Steuerung fuer schnell bewegliche Gegenstaende, insbesondere fuer Rohrpostbuechsen - Google Patents

Lichtelektrische Steuerung fuer schnell bewegliche Gegenstaende, insbesondere fuer Rohrpostbuechsen

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DE669477C
DE669477C DEK139229D DEK0139229D DE669477C DE 669477 C DE669477 C DE 669477C DE K139229 D DEK139229 D DE K139229D DE K0139229 D DEK0139229 D DE K0139229D DE 669477 C DE669477 C DE 669477C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/36Other devices for indicating or controlling movements of carriers, e.g. for supervising individual tube sections, for counting carriers, for reporting jams or other operating difficulties
    • B65G51/40Automatically distributing the carriers to desired stations
    • B65G51/42Automatically distributing the carriers to desired stations according to indications on carriers
    • B65G51/44Automatically distributing the carriers to desired stations according to indications on carriers without mechanical contact between carriers and controllers

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Description

  • Lichtelektrische Steuerung für schnell bewegliche Gegenstände, insbesondere für Rohrpostbüchsen Die Erfindung bezieht sich auf eine lichtelektrische Steuerung für schnell bewegliche Gegenstände, insbesondere für Rohrpostbüchsen, wobei der mehrmals gebrochene Lichtstrahl dann auf die lichtempfindliche Zelle trifft, wenn der Abstand zweier im Weg des Lichtstrahles liegender Merkmale der Büchse entspricht.
  • Gegenüber bekannten Einrichtungen dieser Art bezweckt die Erfindung, einerseits den Lichstrahl auf seinem Weg von der Lichtquelle zur lichtelektrischen Zelle ungeschwächt zu erhalten, damit an dieser Stelle eine handelsübliche lichtelektrische Zelle betriebssicher anspricht, andererseits den mehrmals gebrochenen Lichtstrahl derart zu steuern, daß. er normalerweise die lichtelektrische Zelle nicht trifft und erst dann diese Zelle treffen kann, wenn er durch eine bestimmte Stelle des durchgehenden Gegenstandes auf diese Zelle abgelenkt wird.
  • Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß der für den Durchgang durch eine Öffnung der Büchse konzentrierte Lichtstrahl auf der gegenüberliegenden Seite der Bahn in ein paralleles Strahlbündel umgewandelt, in Längsrichtung der Bahn reflektiert und darauf noch einmal senkrecht zur Fahrbahn reflektiert und, falls er dann auf eine bestimmte Stelle der Büchse trifft, so abgelenkt, daß er die lichtempfindliche Zelle durch einen Spalt der Blende erreicht, während er ohne Ablenkung auf den undurchsichtigen Teil der vor der lichtempfindlichen Zelle angeordneten Blende trifft.
  • Hierbei kann die das Licht ablenkende Stelle an der Büchse fest angeordnet und die lichtdurchlassende Öffnung durch mittels Gewinde auf der Büchse verstellbare Ringe gebildet werden.
  • Dieeobigen Anordnungen bringen den Vorteil mit sich, daß Fehlsteuerungen zuverlässig vermieden sind, weil die lichtelektrische Zelle immer betriebssicher angesprochen wird, jedoch nur bei entsprechender Einstellung des Abstandes zwischen der das Licht durchlassenden und der das Licht ablenkenden Stelle durch die verstellbaren Ringe der Büchse.
  • Die Erfindung wird nunmehr an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Fig. r ist eine Ansicht mit senkrechtem Schnitt einer Rohrpostbüchse.
  • Fig. a ist ein schematischer Schnitt eines Rohrstücks mit den erfindungsgemäßen Vorrichtungen.
  • Fig. 3 ist ein Querschnitt des Röhres nach Linie III-III der Fig. 2.
  • Fig. q. ist ein Querschnitt nach Linie IV-IV der Fig. 2 und Fig: 5 ein Querschnitt wie in Fig. q., aus welchem die beim Durchgang der lichtbrechenden Vorrichtung der Büchse entstehende Ablenkung des Lichtstrahls hervorgeht.
  • Wie Fig. i zeigt, ist die Büchse mit einer Anzahl übereinander angeordneter und z. B.. mit Innengewinde versehener Ringe 2, 3 ... Ir, i2 versehen, wobei die Anzahl der Ringe so gewählt ist, daß die Summe ihrer Höhen der um die Höhe eines Ringes verkleinerten Länge des Büchsenkörpers entspricht, In dem dargestellten Beispiel sind die Ringe auf dem Büchsenkörper r aufgeschraubt. Die Befestigung kann aber auch mittels anderer Mittel erfolgen, z. B. mittels Stifte, welche in entsprechende Rinnen eingreifen. Die Büchse weist außer dem Verschluß 13 und der unteren Dichtungsvorrichtung 14 ein lichtbrechendes Organ 15 aus einem zweckentsprechenden lichtbrechenden Stoff auf.
  • Wie aus Abb:2 bis q. hervorgeht, liegen im Wege der beweglichen Elemente, d. h: im vorliegenden Beispiel auf dem Rohr 16, die erfindungsgemäßen Steuer-- und Auslösevorrichtungen; eine vorzugsweise punktförmige Lichtquelle 17 entwirft ihr möglichst verkleinertes Bild in der Rohrachse mittels einer in der Öffnung 18 des Rohres 16 angeordneten Sammellinse ig. Der Strahl durchtritt alsdann eine zweite Linse ig', welche in der. Öffnung i8' angeordnet ist und dazu dient, den austretenden Lichtstrahl zu einem parallelen Bündel auszubreiten. Zwei hintereinander angeordnete Totalreflexionsprismen 2i und 21' bewirken die zweimalige Ablenkung dieses Bündels parallel der Rohrachse, wobei der aus dem zweiten Prisma 21` austretende Lichtstrahl auf eine Sammellinse 22 geworfen wird, welche die Lichtquelle in der Öffnung 23' auf der undurchsichtigen Blende 24 abbildet; hinter dieser Blende befindet sich eine lichtempfindliche Vorrichtung, z. B. eine Photozelle 25. p Die Belichtung der Zelle ist nur dann möglich, wenn die von dem beweglichen Gegenstand getragene Vorrichtung den einfallenden Lichtstrahl frei durchläßt und , gleichzeitig den ausfallenden Lichtstrahl derart bricht, daß dieser Strahl durch die Öffnung der Blende 24 auf die Zelle 25 auftrifft.
  • Beim Durchgang der Büchse wird der von der Linse ig entworfene Lichtstrahl nicht unterbrächen, wenn der Spalt 15' (s. Abb. i) sich in gleicher Höhe wie die Öffnungen 18, 18' befindet; der von der Linse 22 entworfene Lichtstrahl wird von dem lichtbrechenden Element 15 abgelenkt (s. Abb. 5) und dadurch durch die Öffnung der Blende 24 auf die Zelle 25 geleitet.
  • Wenn nun jeder möglichen Stellung des Lichtspalts 15' ein solches optisches System entspricht, so wird es durch entsprechende Verstellung der Ringe auf dem Büchsenkörper möglich, ohne unmittelbaren Eingriff und auf größere Entfernung irgendwelche Vorrichtungen mit Hilfe der Photozelle 25, wie z. B. Weichenanlagen, Auswurf- und Kontrollvor-' richturigen u. a., zu steuern.
  • Daraus geht hervor, daß z. B. eine Büchse, deren Eigenkennzeichen vor dem Einwurf durch eine entsprechende Einstellung gebildet worden ist, sich in einem Rohrpostnetz bewegen und sein vorbestimmtes Ziel erreichen kann, indem bei der Durchfahrt die verschiedenen Weichenanlagen, Schleusen, Auswurfvorrichtungen usw: selbsttätig gesteuert werden.
  • Ein einziger Ringsatz kann unter Umständen sich als ungenügend erweisen, um die notwendige Kombinationsanzahl herzustellen; es wird aber an der erfindungsgemäßen Anordnung nichts geändert, wenn zwei oder mehrere Ringsätze vorgesehen sind; denn es genügt, in diesem Falle die Anzahl der Lichtspalten 15' zu vermehren.
  • Die oben beschriebene Ausführungsart weist nun noch einen praktischen Nachteil auf, der davon herrührt, daß die Beleuchtung der optischen Fehlerstellen der Prismen und der Linse 22 eine ungewollte Belichtung der Zelle hervorrufen kann. Um dem vorzubeugen, ist hinter der Blende 24 ein Doppeltotalreflexionsprisma 26 angeordnet, welches diese störenden Nebenstrahlen von dem lichtempfindlichen Teil der Zelle abhält; dasselbe Prisma bewirkt andererseits eine davon verschiedene Ablenkung der durch das Brechungselement 15 hindurchtretenden Strahlen, deren Einfallwinkel verschieden ist.

Claims (1)

  1. PATI#NTANsPRücI-iR: i. Lichtelektrische Steuerung für schnell bewegliche Gegenstände, insbesondere für Rohrpostbüchsen, wobei der mehrmals gebrochene Lichtstrahl dann auf die lichtempfindliche Zelle trifft, wenn der Abstand der Lichtquelle von der Zelle dem Abstand zweier im Weg des Lichtstrahles liegender Merkmale der Büchse entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß der für den Durchgang durch eine Öffnung (15') der Büchse konzentrierte Lichtstrahl auf der gegenüberliegen- i den Seite der Bahn in ein paralleles Strahlen-Bündel umgewandelt, in Längsrichtung der Bahn reflektiert und. darauf noch einmal senkrecht zur Fahrbahn reflektiert wird und, falls er dann auf eine bestimmte Stelle (15) der Büchse trifft, so abgelenkt wird, daß er die lichtempfindliche Zelle (25) durch einen Spalt der Blende (2q.) erreicht, währender ohne Ablenkung auf den undurchsichtigen Teil der vor- der lichtempfindlichen i Zelle angeordneten Blende (2q.) trifft. z. Büchse für Rohrpostanlagen nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die das Licht ablenkende Stelle (i5) an der Büchse fest angeordnet ist und die das Licht durchlassende Öffnung (z5') durch mittels Gewinde auf der Büchse verstellbare Ringe (2 bis 12) gebildet wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch z oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehr als ein Satz von Ringen vorgesehen ist und die Lichtstrahlen mehr als zwei Ablenkungen oder Brechungen erfahren, um so die Anzahl der Kombinationsmöglichkeiten zu erhöhen.
DEK139229D 1934-09-06 1935-09-07 Lichtelektrische Steuerung fuer schnell bewegliche Gegenstaende, insbesondere fuer Rohrpostbuechsen Expired DE669477C (de)

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DE (1) DE669477C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121998B (de) * 1955-12-05 1962-01-11 Kochs Adler Ag Mechanische Abwurfsteuerung fuer eine stetig umlaufende Behaelterfoerderanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1121998B (de) * 1955-12-05 1962-01-11 Kochs Adler Ag Mechanische Abwurfsteuerung fuer eine stetig umlaufende Behaelterfoerderanlage

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