DE669231C - Schuppenrinne fuer das Abfuehren von aus dem Walzwerk auslaufenden Metallbaendern - Google Patents

Schuppenrinne fuer das Abfuehren von aus dem Walzwerk auslaufenden Metallbaendern

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Publication number
DE669231C
DE669231C DED75793D DED0075793D DE669231C DE 669231 C DE669231 C DE 669231C DE D75793 D DED75793 D DE D75793D DE D0075793 D DED0075793 D DE D0075793D DE 669231 C DE669231 C DE 669231C
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DE
Germany
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removal
metal strips
rolling mill
channel
running out
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Expired
Application number
DED75793D
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Wegmann
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Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Publication date
Priority to DED75793D priority Critical patent/DE669231C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE669231C publication Critical patent/DE669231C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/02Feeding or supporting work; Braking or tensioning arrangements, e.g. threading arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Schuppenrinne für das Abführen von aus@d",Walzwerk auslaufenden Metallbändern Für das Abführen von aus dem Walzwerk auslaufenden Metallbändern bedient man sich vorzugsweise sog. Schuppenrinnen, die aus zwei in Abstand voneinander angeordneten Seitenwänden bestehen, zwischen denen die Gleitbahn in Form einer Vielzahl von Stützkörpern mit entgegen der Laufrichtung des Walzgutes geneigter Oberseite sich befinden. Bei den bekannten Ausführungsformen solcher Schuppenrinnen sind die Stützkörper zwischen, den beiden Seitenwänden eingespannt. Eine Veränderung der Rinnenbreite zwecks Anpassung an die Breite des Walzgutes ist hier nicht möglich, es .sei denn, daß die Schuppen ausgewechselt werden, was aber eine umständliche und kostspielige Maßnahme darstellen würde.
  • Es sind nun auch Führungsrinnen für Metallbänder bekanntgeworden, bei welchen eine ebene Lauffläche für das Walzgut vorgesehen ist, auf der seitliche Führungswangen im Abstand verstellbar angeordnet sind. Hier ist also eine Veränderung der Rinnenbreite bereits möglich, jedoch unter Verzicht auf die der Schuppenrinne eigentümlichen besseren Gleitbedingungen für das Walzgut.
  • Erfindungsgemäß soll nun die Schuppenrinne in der Weise weitergebildet werden, daf5 die beiden Führungsständer im Abstand verstellbar und unabhängig voneinander mit einzelnen Schuppenplatten ausgerüstet sind, die an den beiden Ständern abwechselnd zueinander versetzt angeordnet sind und dabei zahnartig ineinander eingreifen. Auf diese Weise ist es gelungen, die Breite der Schuppenrinnen von der einfachen Schuppenbreite bis weit über die doppelte Schuppenbreite hinaus verändern zu können, ohne daß die Vorzüge der Schuppenrinne verlorengehen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung in vier Abbildungen dargestellt, und zwar zeigen Abb. i ,einen Querschnitt der Schuppenrinne, Abb. 2 einen Schnitt nach A-B der Abb. i, Abb.3 eine Draufsicht auf die ungefähr auf größte Breite eingestellte Schuppenrinne, Abb. a eine Draufsicht auf die auf kleinste Breite eingestellte Rinne.
  • Die anit i bezeichneten Ständer oder Seitenwände sind auf Querträgern 2 im Abstand verstellbar gelagert. Die Schuppen 3 sind an der Innenseite der Ständer mit gleichen Abständen als Vorsprünge angeordnet, und zwär dergestalt, daß die Schuppen des einen Ständers zwischen die Schuppen des anderen Ständers greifen. Die Abstände der Schuppen 3 jedes Ständers sind so bemessen, daß auch bei auf geringsten Abstand der zusammengeschobenen Ständer (Abb.4) zwischen zwei benachbarten Schuppen immer noch ein Spalt für das Durchfallen von Zunder verbleibt. Wie die Abb.3 zeigt, kann die Auseinanderziehung der Ständer, ohne daß eine genügende Unterstützung des Walzgutes verlorengeht, bis über die doppelte Schuppenbreite getrieben werden.
  • Die bekannten, über der Schuppenbahn angeordneten Abdeckbleche 4, welche ein ungewolltes Ausweichen des bandförmigen Walzgutes nach oben verhindern sollen, werden mit seitlich vorspringenden Zapfen 5 in Schlitze 6 der Seitenwangen der Ständer i eingehängt und durch versetzbare Stellringe der Tragzapfen 5 gegen Querverschiebungen gesichert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schuppenrinne für das Abführen von aus dem. Walzwerk auslaufenden Metallbändern, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Führungsständer (i) gegeneinander verstellbar eingerichtet und mit einzelnen Schuppenplattenstücken (3) ausgerüstet sind, die an den Innenflächen der beiden Ständer abwechselnd zueinander versetzt angeordnet sind.
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DE669231C true DE669231C (de) 1938-12-20

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