DE669063C - Stuelpkappenschachtel und ihre Herstellung - Google Patents

Stuelpkappenschachtel und ihre Herstellung

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DE669063C
DE669063C DED71420D DED0071420D DE669063C DE 669063 C DE669063 C DE 669063C DE D71420 D DED71420 D DE D71420D DE D0071420 D DED0071420 D DE D0071420D DE 669063 C DE669063 C DE 669063C
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DE
Germany
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box
frame
neck
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knurled
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Expired
Application number
DED71420D
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English (en)
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Druckerei & Kartonnagen Vorm G
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Druckerei & Kartonnagen Vorm G
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/64Lids
    • B65D5/66Hinged lids
    • B65D5/6697Separate lids attached to the container body by a hinge element

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

  • Stülpkappenschachtel und ihre Herstellung Die Erfindung betrifft eine harte, zweiteilige Stülpkappenschachtel mit einem Scharnier sowie ein Verfahren zur Herstellung derartiger Schachteln. Die Schachteln sind zur Aufnahme von Zigaretten o. dgl. bestimmt.
  • Unter einer Stülpkappenschachtel versteht man eine Schachtel, bei der der Deckel bzw. der Oberteil über den Unterteil gestülpt werden kann und diesen in seiner Gesamthöhe umschließt. Die Deckelzargen haben also ungefähr die gleiche Breite wie die Zargen des Unterteils.
  • Ein Vorteil der Stülpkappenschachtel besteht darin, daß durch das übergreifen des Deckels über den Unterteil eine sehr gute Abdichtung erzielt wird, jedoch bietet bei den bekannten Stülpkappenschachteln die Ausbildung der Scharjäerseite gewisse Schwierigkeiten. Es sind Stülpkappenschachteln bekannt, bei denen die dem Oberteil und Unterteil gemeinsame Zarge an der Rücken- oder Scharnierstite als Scharnierverbindung dient. Dies bedingt jedoch, daß diese, beiden Teilen gemeinsame Scharnierzarge, teilweise oder ganz an den Ecken frei liegt. Die Scharnierzarge kann ohne Verbindung sowohl mit dem Unterteil als auch dem Oberteil sein oder mit einem von beiden verbunden sein oder auch teilweise mit beiden. In keinem Fälle' jedoch haben Oberteil und Unterteil eine durchgehende Eckenverbindung mit der Scharnierzarge. Derartige Ausfühlungsformen weisen einmal den Nachteil auf, daß entweder Unterteil oder Oberteiloder beide nicht den genügenden Halt infolge der fehlenden Eckenverbind:ung aufweisen und weiterhin hierdurch ein guter luftdichter Abschluß in Frage gestellt wird. Fernerhin führt eind solche Scharniervorrichtung unter Umständen zu einer Beschädigung des Inhaltes. Man hat auch solche Stülpkappenschachteln vorzugsweise aus einem einzigen Zuschnitt hergestellt, in-dem man die Varder- und Seitenwände des Ober- und Unterteils hochgezogen und übereckte Durchrillungen bzw. Ritzungen oder Stauchungen hergestellt hat. Abgesehen davon, daß die Herstellungsweise aus einem Zuschnitt besonders bei derMassenfahrikation schwierig ist, weisen derartige Schachteln nicht die erforderliche Festigkeit auf; man bezeichnet sie als sog. Weichpackungen. Auch weisen die bisher bekannten Stülpkappenschachteln noch den Nachteil auf, daß sie sich schlecht Öffnen und schließen lassen.
  • Weiterhin sind auch Kappenschachteln bekannt, die aus einem Unterteil und Oberteil von ungefähr gleicher Größe bestehen. In den Unterteil ist ein Hals eingesetzt, und der Oberteil klappt über diesen Hals, wobei sich die Zargen des Unter- und Objerteiles zur Höhe der Schachtel ergänzen. Diese Art Schachteln hat den Nachteil, daß sich die Zigaretten nicht genügend luftdicht verpacken lassen; der um die Packung herumgelegte Rändelstreifen muß nämlich an den drei Seiten wieder aufgeschnitten werden. Weiterhin sind derartige Packungen infolge der geringeren Zargenhöhe nicht sio. standfest.
  • Durch die Stülpkappenschachtel gemäß vorliegender Erfindung werden die geschilderten Nachteile der verschiedenen Schachtelformen vermieden. Zu diesem Zwecke wird die Schachtel aus zwei formgleichen, vierseitig ausgeeckten Zuschnitten, deren einer Zargenlappeix etwa halb so. breit ist als die der.. übrigen, mit den üblichen für Deckel- iiüi## Unterteil erforderlichen Maßabweichun c für das überstülpen hergestellt. Das S nier wird so. durch zwei sich zur Schachtel-' höhe :ergänzende gegeneinanderstoßende Zargenlappen der Zuschnitte mit überklebtem, alle vier Schachtelseiten umfassenden Rändelstreifen gebildet. Die anderen Seitenzargen der Zuschnitte erhalten eine solche Größe, daß sie im Wölbeautomaten nahezu die volle Höhe der Schachtel erreichen. Weiterhin wird dann in den Unterteilein Hals von allseitig voller Zargenhöhe ieingesetzt. Eine derartige Schachtel weist eine ausreichende-Stand- und Lagerfestigkeit auf und gewährleistet vor allen Dingen auch ein vollkommen sicheres und luftdichtes Verpacken von beispielsweis#e Zigaretten.
  • Nach einer Ausführungsform wird der in den Unterteil eingesetzte Hals um einen kleinen Betrag von etwa i mm höher gehalten, als die Höhe der Unterteflzaxgen beträgt. Der Oberteil erhält nämlich beim Wölben an der Kante eine schräg verlaufende Fläche, so, daß sich der Unterteil nur mit der Kante der Zarge abstützen würde. Durch Erhöhung des Halses erfolgt nun ein stufenweises Abstützen sowohl durch die Zargen als auch durch den eingesetzten Hals, so, daß eine noch vollkommenere Abdichtung erzielt wird.
  • Um ein leichtes öffnen der Schachtel zu ermöglichen und weiterhin noch die Abdichtung an den Seitenzargen zu erhöhen, erhalten gegebenenfalls die Seitenzargen in der Mitte eine- nach innen gerichtete Durchwölbungg. Die Seitenzargen legen sich somit mit dem durchstauchten und gewölbten Teil im Innern unter Federwirkung gegen die Seitenza;rgen des Unterteils. Die vier Seitenzargen sind von außen mit dem Rändelstreifen umklebt. Um ein leicht-es öffnen zu ermöglichen, wird der Rändelstreifen an den Schachtelecken, die an das Scharnier grenzen, von unten bis zur Hälfte in senkrechter Richtung aufgeschnitten oder zum Aufreißen durch eine Perforation o. dgl. vorbereitet. Für ein besseres öffnen ist weiterhin gegebenenfalls ein Greifloch in der vorderen Zarge des Deckels vorgesehen.
  • Die Herstellung derartiger Stülpschachteln ist infolge der gewählten Zuschnitte außerordentlich einfach und kann vollautomatisch mit großer Leistung erfolgen. Da die inneren Zargen sich über die gesamte Schachtelhöhe erstrecken und nicht wie bei einer Kappenschachtel aufgeschnitten werden, kann auf diesen Seitenzargen eine Prägung oder Verzierung einäedrückt werden. Die, Hexstellung dieser Prägung erfolgt mveckmäßig ohne Durchdrückung, damit die Beleimung bzw. ,Blas Einsetzen des Halses im Innern nicht bc-Ainträchtigt wird. Bei der Herstellung kann kas Greifloch sowohl in der Zarge des Zukhnittes als auch in dem Rändelstreifen vorlier ausgestanzt werden. Das Ausstanzen des Greifloches in dein Rändelstreifen kann man ohne Gefahr vorher vornehmen, da durch die ,gleiche Berändelung bei den bekannten Berändelungsvorrichtungen der Rändelstreifen immer auf die gleiche Stelle kommt, so daß dieerforderliche Passung erzielt wird.
  • In der beiliegenden Zeichnung wird das Wesen Ader Erfindung an einer beispielsweisen Ausführungsfonn erläutert.
  • Es zeigt Abb. i einen Zuschnitt für einen Teil (Oberteil) gemäß der Erfindung in Draufsicht -, Abb. 2 schaubüdlich einen aus dem Zuschnitt hergestellten Schachteloberteil, Abb. 3 schaubüdlich einen Schachtelunterteil mit eingesetztem Hals, Abb. 4 einen Querschnitt durch eine fertige SchachteL Der Zuschnitt a ist von den Zarglen b, c, d, e -umschlossen. Während die Zarge b nur halbe H6he besitzt, weisen die übrigen Zarg--n c"d, e -volle Höhe entsprechend der Ti#efe der zu bildenden Schachtel auf. Die Zargee ist mit einem Fingerloch j versehen. Der Zuschnitt für den Bodenteil ist entsprechend dem Zuschnitt für den Deckelteil ausgebildet, nur entsprechend geringer dirnensioniert und,ohne Fingerloch. Der in den Schachtelunterteil eingesetzte Halsg besitzt allseitig volle Zargenhöhe. Er kann gegebenenfalls i mm höher gehalten sein als die Höhe der Unterteilzargen. -

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Harte, zweiteilige Stülpkappen.-schachtel mit Scharnier aus Pappe o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier durch zwei sich zur Schachtelhöheergänzende gegeneinandersteßende Zargenlappen der Zuschnitte mit überklebtem, alle vier Schachtelseiten umfassenden Rändelstreifen gebildet ist, und daß ein Hals von allseitig voll-er Zargenhöhe eingesetzt ist.
  2. 2. Schachtel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hals um einen kleinen Betrag von etwa i mm höher gehalten ist, als die Höhe der Unterteilzarge beträgt. 3. Schachtel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die drei übergreifenden Deckelzargen mit einer horizontal -verlaufenden, nach innen gerichteten Durch-wölbung versehen sind. Z> 4. Scha#chtel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rändelstreifen an den Schachtelecki#n, die an die Scbarnierseite grenzen, -#V-,muten bis zur Hälfte in senkrechter Rir-Ii!w'g aufgeschnitten oder zum Aufreißen- vorbereitet ist. 5. Herstellungeiner Schachtel nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch die Verwendung von zwei formgleichen, vierseitig ausge-eckten Zuschnitten, deren einer Zargenlapp,en etwa halb so breit ist als die der übrigen mit den üblichen für Dückel und Unterteil erforderlichen Maßahweichungen für das überstülpen. 6. Herstellung einer Schachtel nach Anspruch i bis ;, gekennzeichnet durch Umkleben der Deckelzargen mit einem Rändelstreifen,' der ein vorher ausgestanztes Fingerlo,ch aufweist, welches mit dem Fingerloch des Deckels zur Deckung gebracht wird. 7. Herstellungeiner Schacht--1 nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß beim Formen des Unterteils auf die Zargenfläche eine Prägung oder Verzierung ohne Durchdrückung nach innen aufgepreßt wird, so, daß das Einkleben des Halses ohne Behinderung vorgenommen werden kann.
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