DE66896C - Streckwerk für kurzfasrige Spinnstoffe - Google Patents
Streckwerk für kurzfasrige SpinnstoffeInfo
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- fiber textile
- textile fibers
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/20—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by contact with stationary or reciprocating surfaces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
PATENTAMT.
KLASSE 76: Spinnerei.
Der gröfste Uebelstand beim Strecken kurzfasriger Spinnstoffe ist bekanntlich der, dafs
die Fasern nicht gleichmäfsig im Bande oder im Faden vertheilt sind, sondern bündel- oder
fetzenweise zum Vordercylinder herauskommen, wodurch ein unregelmä'fsiger, knotiger Faden
entsteht. Dies hat seinen hauptsächlichen Grund darin, dafs die Cylinderpaare nicht nahe genug,
der Faserlänge entsprechend, zusammengerückt werden können, so dafs die Lunte zwischen
den zwei Cylinderpaaren jeglichen Haltes entbehrt, was nothwendigerweise ein gebrochenes
Strecken zur Folge haben mufs. Das Bestreben, diesem Uebelstande entgegen zu treten, war
die Veranlassung zu vorliegender Erfindung; dieselbe ist hauptsächlich für Feinspinnmaschinen
bestimmt.
In dem nachstehend beschriebenen Streckwerke ist die gewöhnliche Einrichtung der
Cylinderpaare mit eisernen gereifelten Cylindern und belederten Druckcylindern beibehalten.
Die Neuerung besteht darin, dafs zwischen zwei Cylinderpaaren eine Vorrichtung eingeschaltet
ist, welche ein leichtes Bremsen und Hemmen der im Strecken begriffenen Fasern bezweckt.
Diese Vorrichtung ist aus zwei wesentlichen Theilen zusammengesetzt:
1. aus einem Stäbchen A, Fig. 1 und 2,
welches der Lunte C eine glatte, unbewegliche Fläche bietet, Hemmfläche zu nennen, über
welche sie gleiten mufs;
2. aus einer kleinen Druckwalze D, welche frei auf der Lunte ruht und von derselben
eine rotirende Bewegung erhält. Durch ihr Gewicht prefst die Walze D die Lunte gegen
die Hemmfläche, wodurch auf die Fasern die gewünschte Wirkung hervorgerufen wird.
Dieselbe Wirkung wird auch erzielt, obschon im schwächeren Grade, durch das blofse Stäbchen
A nach Höherstellung desselben und Beseitigung der Druckwalze, wie in Fig. 2 dargestellt.
In gewissen Fällen ist diese Einrichtung genügend und sogar zweckmäfsiger, weil mit
der Druckwalze die Wirkung zu stark sein würde.
Die besondere Einrichtung des Apparates ist folgende.
Die Stäbchen AA1, Fig. 3 und 4, sind prismatisch
und entsprechen der Länge nach je einem Cylindergange; sie sind an ihrem unteren
Theile mit Nuthen versehen, mittelst welcher sie auf die Winkelbleche B B1 . . . befestigt
werden. Diese Bleche selbst sind auf die Winkelschiene H geschraubt, welche der Länge
nach zwischen zwei Cylinderlager pafst und auf den an dem zweiarmigen Support M angebrachten
Regulirschrauben E E1 ruht. Der Support M ist auf die Cylinderbank / geschraubt
und in G G1 mit Einschnitten versehen, welche die senkrechte Seite der Winkelschiene
H umfassen und derselben als Führung dienen. Die Regulirschrauben E E1 sind bestimmt,
wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, das Heben oder Senken der Schiene H und somit
der Stäbchen A zu bewirken. K ist eine kleine Bürste zum Reinhalten des Cylinders O. Die
Walzen D D1 D2 sind an den Enden mit
Zäpfchen versehen, welche in entsprechende Führungsnuthen N N1 . . . passen, damit die
Walzen stets in einer mittleren Stellung zwischen den beiden Druckcylindern gehalten werden.
Fig. 3 und 4 beziehen sich auf eine Feinspinnmaschine mit 33V3 mm Spindelabstand.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Ein Streckwerk für kurzfasrige Spinnstoffe, bei welchem die Lunte zwischen den Streckcylinderpaaren durch die Fläche eines unbeweglichen Stäbchens A eine Stützung bezw, Hemmung erfährt.
- 2. Ein durch Anspruch 1. gekennzeichnetes Streckwerk, bei welchem die Lunte durch eine Druckwalze D gegen die Fläche des unbeweglichen Stäbchens A geprefst wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66896C true DE66896C (de) |
Family
ID=340575
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66896D Expired - Lifetime DE66896C (de) | Streckwerk für kurzfasrige Spinnstoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66896C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3156953A (en) * | 1962-03-12 | 1964-11-17 | Deering Milliken Res Corp | Textile drafting apparatus |
-
0
- DE DENDAT66896D patent/DE66896C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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