DE668697C - Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von im Wurzelkanal versenkt abgebrochenen Wurzelkanalinstrumenten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von im Wurzelkanal versenkt abgebrochenen Wurzelkanalinstrumenten

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DE668697C
DE668697C DESCH111469D DESC111469D DE668697C DE 668697 C DE668697 C DE 668697C DE SCH111469 D DESCH111469 D DE SCH111469D DE SC111469 D DESC111469 D DE SC111469D DE 668697 C DE668697 C DE 668697C
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DESCH111469D
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Dr Henry Schulze
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00Filling or capping teeth
    • A61C5/40Implements for surgical treatment of the roots or nerves of the teeth; Nerve needles; Methods or instruments for medication of the roots
    • A61C5/46Nerve extractors, e.g. needles; Means for removing broken parts of endodontic instruments

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von im Wurzelkanal versenkt abgebrochenen Wurzelkanalinstrumenten Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entfernen von im Wurzelkanal versenkt abgebrochenen Wurzelkanalinstrumenten. Bisher wurden die zum Entfernen abgebrochener Wurzelkanalinstrumente dienenden Instrumente nach Art der Greifwerkzeuge hergestellt. Sie arbeiten mit direktem Zug und können nicht immer das Bruchstück erreichen, da ein mit Zangenbacken ausgestattetes Instrument einen großen Raum um den Bruchstückkopf beansprucht. Ein solcher Raum ist einerseits bei tief abgebrochenem Instrument nicht herzustellen, ohne die Wurzel des Zahnes zu beschädigen, oder anderseits müssen die Zangenbacken so schlank gestaltet sein, daß sie nicht genügend Klemmkraft erzielen, um das Bruchstück herausziehen zu können.
  • Nach der Erfindung werden diese Mängel dadurch behoben, daß der Kopf des abgebrochenen Wurzelkanalinstrumentes durch eine in den Wurzelkanal versenkbare Hohlfräse freigelegt und dann das abgebrochene Instrument durch eine in den Wurzelkanal einzufühfende, den freigelegten Kopf klemmend umfassende Extraktionskanüle aus dem Wurzelkanal herausgehoben wird.
  • Auf der Zeichnung sind die zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung benötigten Instrumente dargestellt, und zwar zeigt Abb. I eine Extraktionskanüle mit ihrem im links gerichteten Sinne angreifenden Arbeitsende, Abb. II eine entsprechende, gleichfalls links arbeitende Hohlfräse, Abb. 111 eilte Aufsicht auf das untere Ende der Hohlfräse und Abb. IV eine Vollnadel zum Durchstoßen zwecks Reinigung der Kanülen.
  • In der Abb. I bezeichnet a das Griffstück einer Extraktionskanüle, das auch :als zum Antrieb mit einer Bohrmaschine geeignet gestaltet sein kann, während b die Hohlröhre der Extraktionskanüle und c das konisch sich erweiternde Ende derselben mit eingeschnittenem Linksgewinde darstellt. Die in Abb. II dargestellte, zum Freilegen des Kopfes des abgebrochenen Instrumentes dienende Hohlfräse besitzt ein Griffstück d, eine Hohlröhre e mit einer in ihrer Endfläche einge-' schnittenen, links arbeitenden Fräsfläche w Auch das Griffstück d .der Hohlfräse kannfür Maschinenantrieb ausgebildet sehn. Die in Abb. q. dargestellte, aus einem Griffstück o, und einem Nadelschaft 1a gebildete Vollnadel dient zum Durchstoßen bei der Reinigung der vorgeschriebenen Kanülen.
  • Um ein versenkt abgebrochenes Wurzelkanalinstrument aus selbst schwachen Wurzeln zu entfernen, wird mit einer dem Bruchstück entsprechenden Fräse der Kopf des Bruchstückendes auf .eine Strecke von i bis 2 mm freigelegt. Nun kann man mit dem konisch sich erweiternden Ende einer - entsprechenden Extraktionskanüle den Kopf des Bruchstückes erfassen. Da die Instrumentenwände sehr dünn gehalten werden können, beansprucht das Instrument nur geringen Raum um den Kopf des Bruchstückendes. Mit einer solchen Extraktionskanüle kann man eine größere Klemmwirkung erzielen als mit zangenähnlichen Instrumenten. Weiterhin wird beim Entfernen des Bruchstückes durch Drehung der Kanüle im Linkssinne keine große Kraft beansprucht.
  • Das neue Verfahren gestattet leichtes und für den Zahn fast gefahrloses Arbeiten. Da der Kopf des abgebrochenen Instrumentes nur wenig freigelegt werden muß, wird die Wurzel nicht sonderlich geschwächt. Außerdem läuft die Fräse zwangsläufig den richtigen Weg, von dem Bruchstück unbedingt sicher geleitet. Gegenüber den bekannten Instrumenten zum Entfernen abgebrochener Wurzelkanalinstruente läßt sich mit dem neuen Verfahren und t-den dazu benötigten Instrumenten mit er-'ä.eblichem Zeitgewinn sicherer und leichter arbeiten.

Claims (2)

  1. hATPNTANSPPÜciiP: i. Verfahren zum Entfernen von im Wurzelkanal versenkt abgebrochenen. Wurzelkanalinstrumenten, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf des abgebrochenen Wurzelkanalinstrumentes durch eine in den Wurzelkanal versenkbare Hohlfräse freigelegt und dann das abgebrochene Instrument durch .eihe in den Wurzelkanal einzuführende, den freigelegten Kopf klemmend umfassende Extraktionskanüle aus dem Wurzelkanal herausgehoben wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Freilegen des Kopfes des abgebrochenen Wurzelkanalin.s.trumentes in den Wurzelkanal versenkbare Hohlfräse eine -links arbeitende Schneidfläche hat und daß das den freigelegten Kopf umfassende Arbeitsende der Extraktionskanüle konisch erweitert und mit eingeschnittenem Linksinnengewinde ausgestattet ist. Hohlfräse und Extraktionskanüle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Instrumente von Hand und von einer Bohrmaschine antreibbar eingerichtet sind.
DESCH111469D 1936-11-25 1936-11-25 Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von im Wurzelkanal versenkt abgebrochenen Wurzelkanalinstrumenten Expired DE668697C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10023195A1 (de) * 2000-05-11 2001-11-15 Hager & Meisinger Gmbh Instrument zum Greifen in einem Zahnwurzelkanal

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