DE667495C - Verfahren zur Herabsetzung der Eigenschwingungszahl auf einen festgelegten Sollwert von nach dem Pappenguss- bzw. Schoepfverfahren hergestellten Lautsprechermembranen - Google Patents

Verfahren zur Herabsetzung der Eigenschwingungszahl auf einen festgelegten Sollwert von nach dem Pappenguss- bzw. Schoepfverfahren hergestellten Lautsprechermembranen

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DE667495C
DE667495C DET45494D DET0045494D DE667495C DE 667495 C DE667495 C DE 667495C DE T45494 D DET45494 D DE T45494D DE T0045494 D DET0045494 D DE T0045494D DE 667495 C DE667495 C DE 667495C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R7/00Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
    • H04R7/16Mounting or tensioning of diaphragms or cones
    • H04R7/18Mounting or tensioning of diaphragms or cones at the periphery
    • H04R7/20Securing diaphragm or cone resiliently to support by flexible material, springs, cords, or strands

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herabsetzung der Eigenschwingungszahl auf einen festgelegten Sollwert. von nach dem Pappenguß- bzw. Schöpfverfahren hergestellten, Lautsprechermembranen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herabsetzen der Eigenschwingungszahl auf einen festgelegten Sollwert von Membranen, welche nach dem Pappenguß- bzw. Schöpfverfahren hdrgestellt sind und deren zur Halterung dienende Randzone mit der Membran aus einem Stück besteht.
  • Bei der Herstellung von nahtlosen, nach dem gchöpf- oder Gießverfahren hergestellten Membranen bereitet es erhebliche Schwierigkeiten, eine gleichmäßige Abstimmung der Membranen untereinander zu erreichen, weil es nicht möglich ist, den Faserstoff in immer gleichmäßiger Stärke über die ganze Membran zu verteilen. Besonders an der Halterungsrandzone, welche an der Basis der Membran sich befindet und die vorzugsweise für die Eigenschwingung der in den Lautsprecher eingebauten Membran maßgebend ist, ist es schwierig, stets eine gleichbleibende Stärke der Faserstoffschicht zu erzielen. Die Membranen weisen daher erhebliche Abweichungen. in der Abstimmung nach- dem Einbau der Membran in den Lautsprecer auf.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, ist es nun vorgeschlagen worden, während der Herstellung. der Membranen an der Außenhalterungsrandzone derselben eine Abdeckung vorzunehmen, um neben einer Gleichmäßigkeit der Abstimmung der Membranen untereinander gleichzeitig, auch eine tiefe Abstimmung derselben zu erreichen. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß zwar eine tiefe Abstimmung der Membranen hierdurch erreicht wird, daß aber die einzelnen Membranen untereinander nicht in der Weise gleichmäßig ausfallen, wie es erforderlich ist. Ferner ist es schwierig, während der Herstellung den äußeren Rand der Membranen abzudecken, da die Abdeckscheiben, die hierzu erforderlich sind, mehr oder weniger ungleichmäßig auf dem äußeren Rand der Membran aufliegen. Desgleichen hat sich noch im Betrieb bei derartigen Membranen herausgestellt, daß die künstlich stark geschwächte äußere Halterung der Membran bei starken Belastungen verhältnismäßig leicht zerstört wird.
  • Es ist weiterhin vorgeschlagen worden, bei nahtlosen Membranen, welche eine gleichmäßige Stärke der Halterungsrandzone und der Membran aufweisen, in der Halterungsrandzone nach der Fertigstellung große Öffnungen einzustanzen. Diese verhältnismäßig großen Öffnungen werden dann mit einer dünnen Papierschicht wieder überdeckt, um einen akustischen Kurzschluß zwischen der Membranvorderseite und -rückseite zu vermeiden. Es ist offensichtlich, daß durch diese Maßnahmen die Fabrikation der Memb_anen erheblich erschwert wird und weiterhin auch eine Verteuerung in der Herstellung unvermeidlich ist.
  • Im Betrieb. hat sich auch bei diesen Ausführungen herausgestellt, daß die Stege, welche sich zwischen den einzelnen großen Löchern in der Membranhälterung befinden, großen Ansprüchen im Betrieb nicht gewachsen sind, so daß diese Stege verhältnismäßig leicht reißen.
  • Die Erfindung betrifft nun ein Verfahre welches dadurch gekennzeichnet ist, daß in r Halterungszone der fertigen Membran beda@fsweise. über den Umfang verteilt eine mehr oder' weniger große Anzahl verhältnismäßig schmaler Schlitze radial oder ringförmig, nebeneinander oder versetzt eingestanzt werden. Je nach der Zahl der Schlitze kann jede gewünschte Abstimmung der Membran erzielt werden. Zwischen den einzelnen Schlitzen bleibt so viel Material bestehen; daß selbst bei großen Beanspruchungen im Betrieb ein Reißen der Halterung unmöglich ist. Ein Abdecken der Schlitze ist nicht erforderlich, da diese so schmal sind, daß die Gefahr eines akustischen Kurzschlusses zwischen der Vorder- und der Rückseite der Membran nicht vorhanden ist.
  • Bei Membranen, bei welchen die Halterungsrandzone mit der Membran unmittelbar aus einem Stück besteht, lagen von 33e0 untersuchten Membranen einer Fabrikationsserie die Eigenschwingungen an den aus der Tabelle ersichtlichen Stellen.
    Frequenz.. 99 100 101 102 103 104 105 iö6
    Zahl:..... 3 4 1 3 2 i5 i0 22
    Frequenz.. 107 108 109 110 111 112 113 114
    Zahl...... 27 50 49 31 23 22 12 18
    Frequenz.. 115 116 117 118 ii9°i2o
    Zahl...... 1i 18 - 5 8 4
    Aus der Tabelle ist zu entnehmen, daß die Eigenschwingungen der Membranen innerhalb eines großenFrequenzbereichs sehrstark streuen. Mit dem Verfahren gemäß der Erfindung können nun alle über einer festgesetzten Frequenz liegenden Membranen auf eine gleiche Abstimmung gebracht werden.
  • Es ist bekannt, bei Lautsprechermembranen aus Löschpapier außen auf dem, Konus Schlitze anzubringen, doch haben diese Schlitze lediglich nur die Aufgabe, eine gewisse Nachgiebigkeit zu erzielen.
  • Es sei noch erwähnt, daß es bei Membranen, welche eine Lederaufhängung haben, bekannt ist, die Lederaufhängung mit einer mehr oder weniger großen Anzahl von kreisförmigen Schlitzen, welche gegeneinander versetzt sind, zu versehen. Mit Rücksicht auf die bisherigen Mißerfolge, welche man bei der Anwendung der allgemein üblichen Halterungsverfahren bei nahtlosen Membranen hatte, war nicht anzunehmen, daß die Übertragung der für Lederaufhängung bekannten Maßnahmen auf Pappenguß- bzw. nach dem Schöpfverfahren hergestellte Membranen eine besondere Wirkung mit >ich bringen würde. Es hat sich jedoch im v-43@trieb die überraschende Tatsache ergeben, "d@:I3 es mit den von äer Lederaufhängung her '1 aüriten Mitteln möglich ist, auch bei Pappen-.gußmembranen eine gleichmäßige Abstimmung der Membranen untereinander zu erreichen und gleichzeitig eine tiefe Abstimmung zu erzielen Die Abbildungen zeigen einige Ausführungsbeispiele von Membranen gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung. Einander entsprechende Teile sind mit entsprechenden Bezugszeichen versehen. In der nach dem Güß-oder Schöpfverfahren hergestellten Membran = ist an der Basis des Kegels die Halterungsrandtone 2, welche mit der Membran i ein zusammenhängendes Ganzes bildet; angeordnet. Ein Teil der Halterungsrandzone 2 liegt bei 3 auf den Membrankorb fest auf. Diese Halterungsrändzone 2 ist mit einer oder mehreren Wellungen 4 versehen. Zwischen der Membran i und dem Auflager 3 sind in der Halterungsrandzone 2 mehrere Sehlitze 6 angeordnet. Bei den Ausführungen nach Abb. i und 2 sind die Schlitze kreisförmig angeordnet, während bei der Ausführung nach Abb. 3 und 4 die Schlitze 6 radial angeordnet sind. Die verhältnismäßig schmalen Schlitze 6 können nebeneinander angeordnet sein, wie es in Abb. i und 4 dargestellt ist, oder sie können gegeneinander versetzt ausgeführt sein, wie es in Abb. 2 und 3 wiedergegeben ist. Die Anbringung der Schlitze 6 ist nicht auf die Form der Membran i beschränkt. An Stelle der in den Abbildungen dargestellten Membranen mit geradem Konus können auch Membranen beliebiger Form, beispielsweise mit nicht abwickelbaren Flächen, genommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Verfahren zum Herabsetzen der Eigenschwingungszahl auf einen festgelegten Sollwert von nach dem Päppenguß- bzw. Schöpfverfahren hergestellten Lautsprechermembranen, deren Halterungsrandzone mit der Membran aus einem Stück besteht, dadurch gekennzeichnet, daß in der Halterungsrandzone der fertigen Membran bedarfsweise über den Umfang verteilt eine mehr oder weniger große Anzahl verhältnismäßig schmaler Schlitze radial oder ringförmig, nebeneinander oder versetzt eingestanzt werden.
DET45494D 1935-07-09 1935-07-09 Verfahren zur Herabsetzung der Eigenschwingungszahl auf einen festgelegten Sollwert von nach dem Pappenguss- bzw. Schoepfverfahren hergestellten Lautsprechermembranen Expired DE667495C (de)

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DE (1) DE667495C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969535C (de) * 1942-04-14 1958-06-12 Siemens Ag Schwingsystem mit aus Polyvinylchloridfolie bestehender Membran
DE1109736B (de) * 1956-07-24 1961-06-29 Magneti Marelli Spa Elektroakustische Einrichtung zur Wiedergabe tiefer Toene
FR2400796A1 (fr) * 1977-08-18 1979-03-16 Mallory & Co Inc P R Transducteur piezoelectrique et procede de reduction de la frequence de resonance d'un transducteur
US4933975A (en) * 1988-05-19 1990-06-12 Electro-Voice, Inc. Dynamic loudspeaker for producing high audio power
DE102015106240A1 (de) * 2015-04-23 2016-10-27 Valeo Schalter Und Sensoren Gmbh Ultraschallsensor für ein Kraftfahrzeug mit einer Durchgangsöffnungen aufweisenden Membran, Verkleidungsanordnung sowie Kraftfahrzeug

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