DE665456C - Tuete mit Trageinrichtung - Google Patents

Tuete mit Trageinrichtung

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DE665456C
DE665456C DEM134610D DEM0134610D DE665456C DE 665456 C DE665456 C DE 665456C DE M134610 D DEM134610 D DE M134610D DE M0134610 D DEM0134610 D DE M0134610D DE 665456 C DE665456 C DE 665456C
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bag
garment
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clothing
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/18Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for wearing apparel, headwear or footwear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

  • Tüte mit Trageinrichtung Es ist bekannt, Kleidungsstücke, Wäsche o. dgl. in Faltschachteln unterzubringen, wobei das zu verpackende Kleidungsstück an einem Bügel, der an der Tragvorrichtung des Kartons fest angebracht ist, aufgehängt wird. Die bekannte Einrichtung weist besondere Querleisten im Innern der gefalteten Schachtel auf, durch die das Kleidungsstück beim Einpacken hindurchgezogen werden muß. Dies hat :den Nachteil, daß der Verpackungsvorgang umständlich wird, und daß das Kleidungsstück Druckfalten erhält. Bei dem zweimaligen Falter des Kleidungsstückes zusammen mit der Faltschachtel besteht wiederum die Gefahr, das Kleidungsstück zu zerknittern. Bei einer weiteren bekannten Verpackungsvorrichtung, die :aus einer Faltschachtel besteht, wird das Kleidungsstück ebenfalls zweimal gefaltet, wobei. jedoch das Kleidungsstück .durch im Karton vorgesehene Schlitze hindurchgezogen werden muß, so daß diese bekannte Verpakkungseinri.chtung praktisch eigentlich nur für die Verpackung glatter Kleidungsstücke einfacher Form, wie z. B. Hosen, geeignet isst. Schließlich ist noch eine nicht faltbare Schachtel bekanntgeworden, die zum Tragen von Kleidungsstücken dient und bei der im Innern Führungsschienen angebracht sind, die zur Aufnahme von Querstäben dienen, um die beim Verpacken das Kleidungsstück herumgelegt werden soll. Längere Kleidungsstücke müssen dabei mehrmals um solche Stäbe herzungelegt werden. Der Zweck der Führungsschienen und der Stäbe besteht hier hauptsächlich.darin, ein Verschieben der in die Schachtel gelegten Kleidungsstücke während des Transportes zu verhindern. Für das schnelle Verpacken einzelner Kleidungsstücke, wie es z. B. für große Geschäftsbetriebe erforderlich ist, sind diese Schachteln nicht geeignet, ganz abgesehen davon, daß sie keine tragbaren Tüten oder auch nur Tragschachteln für das kaufende Publikum darstellen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft im Gegensatz hierzu eine Tüte mit Trageinrichtung, die insbesondere für das Verpacken von Kleidern bestimmt ist, bei der die Kleidungsstücke im gefalteten Zustand in der Tüte getragen werden und wobei aber nun gemäß der Erfindung die Anordnung so getroffen ist, daß eine lose, vorzugsweise mit Abschlußstücken an den Enden versehene Stange durch in der Nähe der Tragvorrichtung der Tüte angebrachte Haltungen, z. B. Druckknöpfe, seitliche Leisten, Osen o. dgl., in ihrer Lage gehalten wird, nachdem sie außerhalb der Tüte unter das lose herabhängende Kleidungsstück geschoben worden ist, so daß dieses mit seinem unteren Teil auf der in die Tüte eingebrachten Stange hängt. Vorteilhaft wird hierbei die herausnehmbare Schiene an den Enden mit Abschlußstücken versehen. Hierdurch wird es ermöglicht, das zu tragende Kleidungsstück unabhängig von einem Faltvorgang des Tütenstoffes in eine hängende, frei bewegliche Lage zu bringen, wodurch Druckfalten mit Sicherheit vermieden werden. Ein anderer Vorteil gegenüber den. bekannten Verpackungsvorrichtungen besteht darin, daß die Verpackung der Kleidungsstücke außerordentlich rasch erfolgen kann, da man beispielsweise das Kleidungsstück nur über einen in der Tüte angeordneten Kleiderbügel zu hängen braucht, um es dann über die frei bewegliche Schiene zu legen und das nach Anheben der Schiene hierdurch schon gefaltete Kleidungsstück mit der Tüte vollständig zu umgeben.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. r eine Ausführungsform der Tragtüte aus Pappe, von vorn im aufgeklappten Zustand gesehen, die Abb. 2 die gleiche Tüte im Schnitt längs der Linie 2-2 der Abb. r, während die Abb. 3 und eine Tragtüte aus Papier im Längs- und Querschnitt zeigen, die insbesondere für die Aufnahme mehrerer Kleidungsstücke oder stärkerer Kleider bestimmt ist. Die Abb. ¢ stellt dabei einen Schnitt längs der Linie 4-a nach Abb.3 dar.
  • Die Tüte nach Abb. r besteht aus einem beispielsweise gestanzten oder geschnittenen Pappstück t7. Dieses weist zwei Knickstellen b1 und b2 auf, so daß im aufgeklappten Zustand, wenn man von den seitlichen Laschen x und t nebst deren Seitenteilen v und s absieht, die Tütenfläche in einer Ebene liegt, während im zugeklappten Zustand der zwischen den Knicken b1 und b= liegende Teil. eine Art Boden bildet. Der Oberteils, t ist so umgeklappt, dah eine Tasche oder Hülle entsteht, in welcher ein Kleiderbügel! beispielsweise mit Hilfe einer Öse u gehalten wird. Die Seitenränder der Tütenfläche a sind in ihrer ganzen Länge rechtwinklig umgebogen, wodurch die Seitenwände v entstehen, die zwischen den Bodenknicken b1 und b2 so vorgeprägt sind, daß das Zusammenlegen der Tüte in einfacher Weise vorgenommen werden kann. Im oberen Teil der Tüte ist eine Auflage oder ein sonstiges. Befestigungsmittel y vorgesehen, auf die eine beispielsweise aus Rundholz, Pr eßmasse, Pappe, Metall o. dgl. ausgebildete Stange p gelegt werden kann. Diese Stange p ist herausnehmbar. Zum Verpacken der Kleidungsstücke wird dieses zunächst gegebenenfalls auf einen beliebigen gewöhnlichen oder aus Pappe bestehenden Kleiderbügel gehängt und dieser dann in die Öse eingeschoben. Dann wird etwa im unteren Drittel des Kleidungsstückes die Stange p hinter dieses gebracht und dann hiermit ein Teil des Kleides so weit angehoben, bis die Stange p auf die Auflagen y wieder gelegt werden kann. Das Kleidungsstück hängt dann vollständig frei im oberen Teil der Tüte, und diese kann in einfacher Weise durch Hochnehmen des unteren Teils unter gleichzeitiger Knickung der Teile b1 und b° verschlossen werden. Die alsdann verschlossene Tüte kann an einem Traggriff oder einer Tragöse gehalten werden. Statt der Auflagen y können Papierstreifen, Bänder oder auch äsen vorgesehen sein. Die Tüte kann selbstredend statt nach unten auch seitlich zu öffnen sein.
  • Die Abb. 3 und 4. zeigen eine im Prinzip ähnliche Ausführungsform für eine Tüte aus Papier, die jedoch ebenfalls für stärkere oder mehrere Kleider bestimmt ist. An Stelle der einfach umgebogenen Laschen x sind Laschenn mit einer oder mehreren Faltungen vorgesehen. Der Unterteil der Tüte liegt demgemäß bei geöffneter Tüte nicht in Verlängerung des Oberteils, sondern ist vorn an eine in entsprechender Faltung gebildete Bodentasche o angehängt. Zum Erleichtern des Verpackens ist die Lasche d, die etwa den Teilen s, t nach Abb. r und 2 entspricht, nicht mit den Seitenlaschen jz verbunden. Wie die Abb. q. zeigt, können die Laschen n auch über die Länge der Bodentasche o hinaus verlängert sein und gegebenenfalls dort noch weitere Falze enthalten. Zum Halten der etwa im unteren Drittel des Kleidungsstückes vorzunehmenden Faltung bzw. der Stange oder Schiene p dient ein Streifen r aus Papier, Gummiband o. dgl., auf die die Schiene p auf beiden Seiten der Tüte gelegt werden kann. Sind mehrere Kleider in der Tüte unterzubringen unter Verwendung mehrerer Schienen p, so kann, wie in der Abb. 3 angedeutet, jede Stange in .einer anderen Falzung untergebracht werden. Die Schiene p wird zweckmäßig an den -Seiten mit Abschlußstücken, Abschlußtellern o. dgl. versehen, um ein Verschieben der Kleider zu verhindern. Nachdem das Bekleidungsstück-, so wie für das andere Ausführungsbeispiel beschrieben, aufgehängt ist, wird der untere Tütenteil g nach oben geklappt und die Lasche d darübergebogen. Die Lasche d, der obere und der untere Tütenteil weisen eine Aussparung oder einen Schlitz/ auf, die im geschlossenen Zustand der Tüte als Traghenkel dient.
  • Die Tüte selbst kann aus Papier, Ölpapier o. dgl. hergestellt sein.

Claims (1)

  1. PA TENTA\ SPRUCH Tüte mit Trageinrichtung, insbesondere für Kleider, wobei die auf Bügeln hängenden Kleidungsstücke im gefalteten Zustand in der Tüte getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine lose Stange (p) durch in der Nähe der Tragvorrichtung (z) seitlich in der Tüte angebrachte Haltungen (y), z. B. Druckknöpfe, seitliche Leisten, Üsen o. dgl., gehalten wird, nach," dem sie außerhalb der Tüte unter das lose herabhängende Kleidungsstück geschoben worden ist, so daß dieses mit seinem unteren Teil auf der in die Tüte eingebrachten Stange (p) hängt.
DEM134610D 1936-05-23 1936-05-24 Tuete mit Trageinrichtung Expired DE665456C (de)

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DEM134610D DE665456C (de) 1936-05-23 1936-05-24 Tuete mit Trageinrichtung

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE485708X 1936-05-23
DEM134610D DE665456C (de) 1936-05-23 1936-05-24 Tuete mit Trageinrichtung

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DE665456C true DE665456C (de) 1938-09-26

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DEM134610D Expired DE665456C (de) 1936-05-23 1936-05-24 Tuete mit Trageinrichtung

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