DE665374C - Haengebruecke - Google Patents

Haengebruecke

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DE665374C
DE665374C DEB163475D DEB0163475D DE665374C DE 665374 C DE665374 C DE 665374C DE B163475 D DEB163475 D DE B163475D DE B0163475 D DEB0163475 D DE B0163475D DE 665374 C DE665374 C DE 665374C
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DE
Germany
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stiffening
suspension cable
points
suspension
rope
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Expired
Application number
DEB163475D
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English (en)
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LOUIS URBAIN EDGAR ANTONIN BAT
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LOUIS URBAIN EDGAR ANTONIN BAT
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D11/00Suspension or cable-stayed bridges
    • E01D11/02Suspension bridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

  • Hängebrücke Die Erlindung bezieht sich auf eine Hängebrücke, deren Tragkabel durch Versteifungsseile gegen Formveränderungen gesichert sind. Es ist einerseits bekannt, eine Versteifung des Tragkabels durch vorgespannte, an seinen äußeren Teilen angreifende Seile zu bilden; andererseits ist auch schon vorgeschlagen worden, daß, um einseitigen Belastungen und Beanspruchungen durch die über die Brücke wandernde Verkehrslast Rechnung zu tragen, einzelne Punkte des Tragkabels durch unterhalb des Tragkabels verlaufende, aber mit ihm teilweise verbundene Versteifungsseile festgelegt werden, die beiderseits der Brücke an ihren Auflagerstellen verankert sind. Gemäß der Erfindung sind zwei syminetrisch auf den seitlichen Bogenteilen des parabelförrnig gekrümmten Tragkabels angeordnete Stellen durch das Versteifungsseil miteinander und den Pfeilern verbunden, und zwar in einer solchen Höhenlage, daß das Tragkabel etwa in den Drittelpunkten der Spannweite durch das Versteifungsseil angefaßt wird. Die einzelnen Strecken des Versteifungsseiles - sowohl die die Angriffspunkte am Tragkabel verbindende Strecke als auch die von den Angriffspunkten zum benachbarten Pfeiler geführten Streckenbrauchen nur so stark angespannt zu werden, daß sie nicht wesentlich durchhängen, sondern eine gestreckte Lage einnehmen. Gegenüber der bekannten Anordnung eines Versteifungsseiles unterhalb des Tragkabels im Bereich des Versteifungsträgers der Fahrbahn hat die Versteifungsanordnung nach der Erfindung hinsichtlich der Verlagerungen der Beanspruchung bei wechselnder einseitiger Belastung durch wandernde Verkehrslasten erhebliche Vorteile, die sich besonders geltend machen, wenn es sich um Brückenfähren handelt oder um andere Hängebrücken, bei denen die Verkehrslasten im Verhältnis zum Eigengewicht sehr groß sind. Bei der bekannten :'lnordnung des Versteifungsseiles bleiben wesentlich größere Strecken des Tragkabels unversteift und sind somit den durch die Verkehrslast erzeugten Formveränderungen unterworfen; auch können an den tiefliegendun Verbindungsstellen des Tragkabels mit dem Versteifungsseil die Horizontalkomponenten der Verschiebungskräfte bei wandernder Verkehrslast nicht ausreichend aufgenommen werden, weil sich diese Horizontalkompcmenten erst an höher gelegenen Stellen des Tragkabels geltend machen.
  • Auf der Zeichnung ist in Fig. t scheinatisch eine Ausführungsform dargestellt, welche für eine als Fähre dienende Brücke geeignet ist. Das Tragkabel B, B1 ist durch ein von einem Pfeiler zum andern durchgehendes gestrecktes Seil C, C1 versteift, das das Tragkabel in den Punkten 1-I und Hl kreuzt und hier mit ihin verbunden ist. Diese Punkte H, I-1, liegen symmetrisch zur Brückenmitte, und ihre Entfernung beträgt etwa ein Drittel der# Spannweite. Das Versteifungsseil C, C, rr1, einen ausreichenden Querschnitt besitzen, ii den Kräftekomponenten zti widerstehen, die bestrebt sind, die Punkte 1I und H, beim " ('bergan, von Verkehrslasten nach den Brük kenstützen hin zu verschieben; es braucht nur so stark angespannt zu sein, daß seine einzelnen Strecken im wesentlichen gestreckte Form haben, also praktisch keinen Durchliang von Bedeutung aufweisen.
  • Bei großen Spannweiten kann man die waagerechte Lage des Versteifungsseiles C, TI, H" C, durch bekannte Mittel sichern. Beispielsweise kann zu diesem Zwecke der mittlere Teil H, H, an einem Traghebel E (Fig. 2) aufgehängt werden, oder dieser mittlere Teil kann durch Stützen f (Fig. 3) vorn Tragkabel in seiner Lage gehalten werden. Für das Halteii der seitlichen Teile kann es genügen, diese reit den Gehängen ä (Fig. 2) oder mit den Halteseilen la (Fig. 3) der Brückenbahn zu verbinden.
  • Die Art der Einwirkung des Versteifungsseiles C, H, H,, C, auf die Punkte 1I, H, ändert sich nicht, wenn seine Form von dein geradlinigen Verlauf und seine Lage von der waagerechten Lage abweicht. Alan kann unter gewissen Bedingungen das Kabel gemäß Fig. .4 anordnen, in welcher die Punkte H und 1I, des Tragkabels A miteinander durch eine waagerechte Strecke des Versteifungsseiles verbunden sind und außerdem jeder für sich durch geneigte symmetrische Stränge b, I-I und b,, 11, desselben Versteifungsseiles an die Pfeiler angeschlossen ist. Natürlich kön-Lien die Seilstrecken b, H, II, II, und H" b, euch getrennt voneinander sein, ohne daß das :der Wirkungsweise der Versteifung etwas Idert.
  • Man kann in der beschriebenen Art rnelirere Punkte der seitlichen Teile des Tragkabels festseilen, wie die Fig. 3 zeigt. Die Punkte 1-I, H', H, und H,' können miteinander entweder durch waagerechte Versteifungsseile Il, I1, und H' Hi oder durch schräg liegende Seile H, Hi und H', H, verbonden werden. Die gleichen _-"illordiittiigeii werden bei Brücken angewendet, deren Pfeiler verschiedene Höhe besitzen (Fig.6). In diesem Falle liegen die Versteifungsseile 11, 11, und H', 11i schräg, was an der @Virkungsweise nichts ändert. Es genügt, daß je zwei festzulegende Verbindungsstellen des Versteiftrngsseiles mit dem Tragkabel untereinander fest verbunden sind und jede Verbindungsstelle außerdem an den nächstliegenden Pfeiler fest angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. P,1Tr-NTANSPRUCII: Hängebrücke, deren Tragkabel durch ein Versteifungsseil gegen Forinver'inderung gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, dafi das Versteifungsseil zwei svninietrisch auf den seitlichen Bogenteilen des Tragkabels angeordnete Stellen miteinander und mit den Pfeilern verbindet und auf seiner ganzen Länge so stark angespannt ist, daß es praktisch keinen Durchhang aufweist.
DEB163475D 1930-08-28 1933-12-10 Haengebruecke Expired DE665374C (de)

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AT133195B (de) 1933-05-10
AT140611B (de) 1935-02-11
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