DE665286C - Saugduese, insbesondere Gelenkduese, fuer Staubsauger - Google Patents

Saugduese, insbesondere Gelenkduese, fuer Staubsauger

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Publication number
DE665286C
DE665286C DES121976D DES0121976D DE665286C DE 665286 C DE665286 C DE 665286C DE S121976 D DES121976 D DE S121976D DE S0121976 D DES0121976 D DE S0121976D DE 665286 C DE665286 C DE 665286C
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DE
Germany
Prior art keywords
suction
suction nozzle
nozzle
vacuum cleaners
opening
Prior art date
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Expired
Application number
DES121976D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Flentje
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE665286C publication Critical patent/DE665286C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L9/00Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
    • A47L9/02Nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nozzles For Electric Vacuum Cleaners (AREA)

Description

  • Saugdüse, insbesondere Gelenkdüse, für Staubsauger Es sind Saugdüsen bekannt, die so -eingerichtet sind, daß sie nicht nur in üblicher Weise zum Absaugen von Teppichen o. dgl., sondern auch zum Aufnehmen von auf dein "Teppich liegenden Fäden, Haaren o. dgl. verwendet werden können. Es sind vielerlei Ausführungen für diesen Zweck vorgeschlagen worden. So ist z. B. neben dem Saugmund eine zweite Saugöffnung von .erheblich kleinerer Breite vorgesehen, die an Stelle des großen Saugmundes ,an das Saugrohr durch eine Umschaltvorrichtung angeschlossen werden kann. Alle diese bekannten Vorrichtungen haben entweder den Nachteil, daß sie sehr kostspielig in der Herstellung oder umständlich in der Benutzung sind oder häufig zu Betriebsstörungen Anlaß geben. Im folgenden wird nun eine .sowohl zum gewöhnlichen Absaugen als auch zum Fädenau;fnehmen dienende Saugdüse gezeigt, welche alle diese Übelstände .nicht besitzt.
  • Gemäß der Erfindung ist die insbesondere als Gelenkdüse für Staubsauger dienende Saugdüse in der Weise ausgebildet, daß zwecks verschiedener Einstellung der Breite der Saug@mundöffnung, letztere zangenartig verstellbar ausgebildet ist. Mindestens eine der beiden beweglichen Backen der Saugdüse ist dabei in Verbindung mit drei Führungsstange der Saugdüse steuerbar ausgebildet, so daß beispielsweise die Saugöffnung durch Senken der Führungsstange verkleinert, durch Anheben dagegen vergrößert wird. Es wird so in einfacher Weise erreicht, daß die Bedienungsperson ohne irgendwelche Schwierigkeit durch einfaches Heben und Senken die Saugdüse von, der seinen Saugart auf die andere umstellen kann. Eine besonders Ausbildung :einer solchen Saugdüse ergibt sich dann, wenn die eine bewegliche Backe um einen Drehpunkt außerhalb der Saügäffnung beweglich gelagert und mit <fern Saugstutzen der Saugdüse starr verbunden ist oder aus einem Stück mit ihm besteht. Insbesondere wenn die, in der Saugrichtung gesehen, hinten liegende Backe des Mundstückes beweglich ausgebildet ist, so ergibt sich dadurch der Vorteil, daß diese Backe, wenn sie durch Senken der Führungsstange der vorderen, feststehenden Backe genähert wird, nunmehr mit dieser Backe nicht nur:', einen schmälen, von einem besonders kräftigen Saugluftstrom durchströmten Einfit rungsschlitz bildet, sondern gleichzeitig aüA wie eine auf den Teppich gesenkte Schaufel die Fäden o. dgl. von der Oberfläche des zu behandelnden Teppichs abhebt. An den Gleitstellen einer solchen Düse sind zweckmäßig Dichtungseinlagen aus für solchen Zweck vorteilhaften Stoffen vorgesehen, welche verhindern, daß durch diesle Stelle in unerwünschtem Maß Nebienluft in die Saugdüse eintritt, welche die Saugwirkung etwa herabsetzen - könnte. , Vor- -der Saugöffnung kann ferner eine an sich bekannte Fadenlockervorrichtung angeordnet ;sein, die aus. nachgiebigen Vorsprüngen, z. B. einem Gummikamm o. dgl., besteht.
  • In den Fig. i und z ist ein Aus.führungsbeispieleiner solchen Düse dargestellt, und zwar in der Lage; in der die Düse in üblicher Weise zum Saugen benutzt wird. Die Fig.3 zeigt die Düse mit herabgesenkt:er Führungsstange, also in der Stellung, in der sie zum Fadenabsaugen verwendet wird.
  • i ist die Fußplatte einer Gelenkdüse, die mit ihren Rändern auf dem Teppich aufliegt Lind im Innern in üblicher Weise in die Höhe gewölbt ist. Zweckmäßig sind an der Auflagekante eine oder mehrere öffnungen a vorgesehen, die der Saugluft auch dann den Zutritt in das Innere der Düse gestatten, wenn die Fußplatte auf dem zu reinigenden Teppichstück aufliegt. Im Innern der Fußplatte i befindet sich nun die Saugöffnung, die von einer feststehenden Backe 3 und einer um den Bolzen q. drehbar gelagerten bewegliehen Backe 5 gehildet wird. An die bewegliche Backe 5, die den Saugkanal 6 enthält, ist nun der Saugstutzen 7 angesetzt, in den die zum Führen der Gelenkdüse dienende Saugstange 8 eingeschoben werden kann. 9 und io sind Dichtungseinlagen, die zwischen der Fußplatte i und der beweglichen Backe 5 vorgesehen sind. Vor der durch die Backen 3 und 5 gebildeten Saugöffnung ist nun noch die Fadenlockervorrichtung i i angeordnet, die z. B. aus einer an der unteren Kante mit zäckenartigen Vorsprüngen versehenen Leiste besteht.
  • Die Saugdüse wird in der Weise gehandhabt, daß beim Reinigen von Teppichen o. dgl: von dem ihm anhaftenden Staub die Düse mittels der Saugstange 8 so geführt wird, :daß die Saugsitange gegenüber dein Fußboden etwa eine Neigung von ¢o° bis 6o° hat, die fär diese Arbeit .am bequemsten und deshalb e;eignets-ten ist. Liegen nun auf dem zu bearbeitenden Teppich Haare, Fäden o.dgl., die bei dieser Arbeitsart nicht mit abgesaugt werden, so wird, wie in Fig.3 dargestellt ist, die Führunsstange 8 so tief gesenkt, daß die Backe' 5 sich der feststehenden, Backe 3 so weit nähert, daß zwischen ihnen nur noch eine ganz schmale Saugöffnung vorhanden ist, durch welche die Saugluft mit größer Geschwindigkeit eintritt. Durch den so erzeugten; besonders kräftigen Luftstrom werden nunmehr auch die auf dein Teppich liegenden Haare, Fäden o. dgl. mit Leichtigkeit aufgenommen, was noch dadurch unterstützt wird, daß die bewegliche Backe 5 in dieser Stellung den Faden leicht anlüftet und so ebenfalls das Abheben der Fäden und Haare von dem Teppich durch den Saugstrom erleichtert. Wenn so die Fäden und Haare beseitigt sind, braucht die Bedienungsperson nur die Saugstange 8 wieder anzuheben und kann dann mit der üblichen Absaugungsart weiter fortfahren.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Saugdüse; insbesondere Gelenkdüse, für Staubsauger, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks verschiedener Einstellung der Breite der Saugmundöffnung (6) letztere zangenartig verstellbar ausgebildet ist.
  2. 2. Saugdüse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine bewegliche Backe (5) der Saugdüse (i) in Verbindung mit der Führungstange (8) der Saugdüse steuerbar ausgebildet ist, so daß beispielsweise die Saugöffnung (6), durch Senken der Führungsstange (8) verklei-, nert, durch ihr Anheben vergrößert wird.
  3. 3. Saugdüse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine bewegliche Backe (5) vorteilhaft um einen Drehpunkt (q.) außerhalb der Saugöffnung (6) he. weltlich gelagert und mit dem Saugstutzen (7) der Saugdüse starr verbunden ist oder aus einem Stück mit ihm besteht. q.. Saugdüse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Gleitstellen der Backen (3, 5) Dichtungen, z. B. aus Gummi o. dgl., vorgesehen sind.
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