DE664686C - Warenpackung fuer Selbstverkaeufer - Google Patents

Warenpackung fuer Selbstverkaeufer

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DE664686C
DE664686C DEH141504D DEH0141504D DE664686C DE 664686 C DE664686 C DE 664686C DE H141504 D DEH141504 D DE H141504D DE H0141504 D DEH0141504 D DE H0141504D DE 664686 C DE664686 C DE 664686C
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DE
Germany
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pack
self
slide
cigars
goods
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DEH141504D
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Seitz-Werke GmbH
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Seitz-Werke GmbH
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/004Restocking arrangements therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

  • Warenpackung für Selbstverkäufer Die Erfindung geht aus von einer Warenpackung für Selbstverkäufer, aus der die Waren (z. B. Zigarren) einzeln entnommen werden, wobei deren Nachschub durch ein Beschwerungsgewicht veranlaßt wird. Die Seitenwände der Packung stehen von der unteren Aufstellkante im Selbstverkäufer so weit ab, daß die Zigarren durch einen Schieber aus dem Selbstverkäufer herausgeschoben werden können.
  • Die bekannten Anordnungen der genannten Art haben den Nachteil, daß die einzelnen Warenstücke ihre Ric#Irtungslage durch Schütteln oder Umstürzen des Selbstverkäufers verändern können, wie es insbesondere bei Tischautomaten leicht möglich ist. Bei Selbstverkäufern, in die z. B. Zigarren einzeln eingelegt werden, ist es bereits bekannt, durch Sperrung des Nachschubgewichtes ein Durcheinanderfallen der Zigarren zu verhindern. Zu 'diesem Zweck ist das Besehwerungggewicht mit in einer Richtung wirkenden Sperrmitteln versehen, die in Löcher einer besonderen, an der Rückseite des Selbstverkäutfers befestigten Wand eingreifen. Für die Sperrung des Beschwerungsgewichtes ist also der Einbau eines besonderen Teiles erforderlich.
  • Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß die Schmalseit#en der Warenpackung selbst mit einer Reihre übereinanderliegender Löcher versehen sind, in welche am Nachschubgewicht entsprechend angebrachte Sperrmittel eingreifen. Die unteren Stirnflächen der Schmalseiten der Packung sind ferner mit Klappen versehen, welche, solange die Packung verschlossen ist, als Auflagefläche für die Zigarren dienen und -nach Einführung der Packung in den Selbstverkäufer von oben mittels dünner Drahtstangen o. dgl. herabgeklappt werden können, worauf die Zigarren so weit nachrutschen, daß sich die unterste Zigarre auf die Plattform des Selbstverkäufers legt. Bei der Packung sind diejenigen Teile ihrer ZD Umhüllung, die zur Einfügung des Nachschubgewichtes und zur Ermöglichung der Bewegung des Ausgabeschiebers entfernt werden müssen, mit einer perforierten Naht tinigeben.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in ein-er beispielsweisen Ausfülwungsform; es zeigt: Fig. i einen senkrechten Schnitt durch den Zigarrenschacht des Automaten mit Freigabeniechanismus für die einzelnen Zigarren, Fig.:2 eine Vorderansicht der Fig. i, Fig. 3 ein-en Grundriß der Fig. i, Ffg. 4 und 5 zwei schaubildliche Darstellungen von geschlossenen Zigarrenpackungen, Fig. 6 eine schaubildliche Teilschnittzeichnung einer Zigarrenpackung, Fig. 7 ein Nachschubgewicht für die Zigarrenpackung, Fig. 8 eine schaubildliche Ansicht des Autoniatengehäuses und Fig. 9 einen Querschnitt durch die Vorderwand desselben nach Linie A-B.
  • Der Mechanismus des Zigarrenautomaten besteht aus einer Plattform i, auf welcher der Zigarrenschacht 2 aufgesetzt ist. Derselbe ist umkippbar, zu welchem Zwecke der rechte StÜtzfuß3 als Gelenk ausgeführt ist. Der linke StÜtzfuß 4 ist als einfaches Winl<,elstücl##, ausgeführt. Die unteren Kanten des Scha4i-»,-: tes sind so hoch von der Plattform i entfer daß eine Zigarre unter denselben verscholkw werden kann. Das auf diese Weise gebildet#'e"' Tor ist an einer Seite durch eine Klappe 5 verschlossen, auf welche eine Drahtfeder 6 wirkt. An der gegenüberliegenden Seite ist ein Schieber 7 angebracht, welcher für den Vorschub der freizugebenden Zigarre dient, die auf der Plattform liegt. Auf dem Schieber 7 ist ein kastenföriniger Anschlag 8 fest aufgesetzt, welcher die Höhe von etwa '/4 Durchmesser der Zigarre besitzt. An die#-sein Anschlag ist der Münzkanal 9 befestigt, welcher die Schubbewegungen des Anschlages 8 mit ausführt. Ein in diesen Kanal gelangtes Geldstück fällt auf einen Stützarm io, welcher bezweckt, daß das Geldstück noch mit einem Teil in dem Kanal 9 verbleibt. Das Geldstück legt sich dabei vor einen Auslösehebel ii, der, wenn er von Hand bewegt wird, das Geldstück und damit den Anschlag 8 mit dem Schieber verschiebt. Dabei wird die auf der Plattform i liegende unterste Zigarre unter Hochheben der Klappe 5 in die Fallöffnung 12 geschoben. Bei diesem Vorgang legt sich die nächste Zigarre im Schacht 2- auf iie Oberfläche des Anschlages 8 und fällt beim Rückgang desselben auf die Plattform i. Die#-ser Rückgang des Anschlages 8 erfolgt durch den Rückzug des Auslösehiebels i i durch eine Spiralfeder 13, wobei der Hebel i i sich gegen einen Anschlagstift 14 am Schieber 7 legt und diesen zurückzieht.
  • Der Stützarm io ist gezahnt, damit das Geldstück nicht zurückgleiten 'kann. Die Länge des Stützarines ist so getroffen, daß das Geldstück kurz vor Freigabe der Zigarre in den Sammelbehälter fällt.
  • Die Füllpackung nach den Fig. 4 bis 6- wird banderoliert in den Schacht -> so eingeführt, daß sie gewissermaßen ein Futter dieses Schachtes bildet und in demselben verbleibt. Diese Packung wird zweckmäßig aus Pappe hergestellt. Sie besteht aus einem Mantel 15 in rechteckiger Form, in welchem die Zigarren in einer Schicht übereinanderliegen; damit die beiden Enden der Zigarren eine Führung haben, sind die inneren schmalen Seitenflächen halbrund ausgebildet, und zwar durch Vorlagerung je eines entsprechend geformten Einsatzstückes 16, welches ebenfalls ausPappe herzustellen ist. Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, sind diese Einsatzstücke kürzer als der Mantel 15. Dies hat den Zweck, daß die Zigarre an der untersten Stelle des Einsatzstückes 16 ungehindert herausgleiten kann. Für diesen Vorgang ist der Mantel iS an den beiden gegenüberliegenden Langseiten ausgeschnitten, damit der Anschlag 8 des Schie-> 'bers 7 in die Packung vordringen kann (Fig. i - #r --egd ). 3 Die Einsatzstücke 16 sind unten mit Klap-",fAn 17 versehen, welche zunächst rechtwinklig A# den unteren Stirnfläche#n der Einsatzstücke 16 anliegen. Auf diesen Klappen 17 werden die Zigarren bei dem Füllen der Packung aufgeschichtet, wobei jede der Klappen 17 durch irgendein Mittel an der Stirnfläche haftet.
  • jede der Klappen 17 kann durch einen Drahtbügel 18 aufgestoßen werden, der der Packung beigelegt werden 'kann. Die hintere Wand des Mantels hat einen Schlitz ig, welcher eine Ordnung der Zigarren im Automaten bei evtl. Schiefl,egung derselben gestattet. An der rechten schmalen Seite sind in dem Mantel viereckige Lochungen2o senkrecht angeordnet, welche auch an der gegenüberliegenden Seite eingebracht sind. Diese Lochungen2o dienen für die Sperrung eines Gewichtes2i nach Fig. 7, welches der lichten Querschnittsform der Packung entspricht. Der Gewichtskörper:2 i besitzt an der Oberfläche zwei gelenkartig angeordnete Sperr'klinken:22" deren Spitzen in die Lochungen 2-o einzugreifen vermögen. Ura dieses Eingreifen leichter zu gestalten, sind die unteren Spitzenflächen konvex gebildet. Beim Rutschen des Gewichtes heben sich die Sperrklinken und gleiten dabei mit ihren Spitzen aus den Lochungen 2o heraus und g-reifen beim weiteren Rutschen in die nächsten Lochungen ein. Ein Zurückgleiten ist nicht möglich, weil in der entgegengesetzten Richtung die Sperrklinken nicht nachgeben.
  • Der in Fig. 6 dargestellte Verpackungskörper, in seiner geschlossenen Farm, wird mit einer Umhüllung aus Papier verschlossen, so daß die Packung äußerlich wie ein viereckiges Prisma aussieht (Fig. 4 und 5). Diese Umhüllung wird banderoliert.
  • Die Fig. 4 und 5 zeigen die geschlossenen Packungen ohne Banderole. Die obere Stirnfläche ist entsprechend der lidliten Querschnittsform perforiert; ebenso ist die Vorder- und Hinterwand der äußeren Umhüllung entsprechend den unteren Ausschnitten der vorderen und hinteren Mantelwände 15 perforiert, damit die entsprechenden Ausschnitte in den Mantelwänden durch Herausreißen der durch die Perforierungen begrenzten Flächen freigemacht werden können. Nachdem dies geschehen, kann die Packung in den Schacht -9 eingeführt werden. Nachdein darauf die Klappen 17 aufgestoßen sind und das Gewicht 21 aufgelegt worden ist, kann die Entnahme der Zigarren im Automat erfolgen.
  • Der Automat ist in Fig. 8 dargestellt, wie er äußerlich aussieht. Die Tür 23 besitzt drei Schauzellen:24, 25, 26, die in Fig. 9 im Querschnitt gezeichnet sind. In denselben wird je eine Musterzigarre, welche dem Wert der einzuwerfenden Münze entspricht, eingesteckt. Die aus dem Schacht frei werdende Zigarre fällt in die Mulde 27, aus welcher sie entnommen werden kann.
  • Es ist noch zu erwähnen, daß der einzelne Schacht mittels eines Gelenkes deshalb umkippbar angeordnet ist, damit die Ein- und Ausführung der Packung leicht ausführbar ist (s. punktierte Stellung in Fig.:2).

Claims (2)

  1. PATrtNTANSPRÜCHE: i. Warenpackung für Selbstverkäufer mit einem Nachschubgewicht, dadurch gekennzeichnet, daß die SchmaIseiten der Warenpackung mit einer Reihe übereinanderliegender Löcher (.2o) versehen sind, in welche entsprechend angebrachte Sperrmittel (22) des Nachschubgewichtes (21) eingreifen.
  2. 2. Packung nach Anspruch i, bei weleher die Seitenwände der Packung von den unteren Aufstellkanten im Selbstverkäufer so weit abstehen, daß die Zigarren durch einen Schieber aus dem Selbstverkäufer herausgeschoben werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Stirnflächen der Führungen (16) mit Klappen (17) versehen sind, welche, solange die Packung verschlossen ist, als Auflaggeflächen für die Zigarren dienen und nach Einführen der Packung in den Selbstverkäufer von oben mittels dünner Drahtstanggen (18) herabgeklappt werden können, worauf die Zigarren so weit -nachrutschen, daß sich die unterste Zigarre auf die Plattform (i) des Automaten legt. 3. Packung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigf-n Teile ihrer Umhüllung, welche zur Einfügung'des Gewichtes (21) und zur Ermöglichung der Bewegung des Ausgabeschiiebers (8) aus der Umhüllung entfernt werden müs - sen, mit einer perforierten Naht umgel)#en sind.
DEH141504D 1934-10-14 1934-10-14 Warenpackung fuer Selbstverkaeufer Expired DE664686C (de)

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DE (1) DE664686C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944276C (de) * 1953-01-10 1956-06-14 Deta G M B H Schokoladen U Zuc Als Warenausgeber, insbesondere Warenselbstverkaeufer ausgebildete Verpackung aus Karton, beispielsweise fuer Suesswaren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944276C (de) * 1953-01-10 1956-06-14 Deta G M B H Schokoladen U Zuc Als Warenausgeber, insbesondere Warenselbstverkaeufer ausgebildete Verpackung aus Karton, beispielsweise fuer Suesswaren

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