DE664641C - Verfahren zur Ruettelverformung erdfeuchter Betonmassen - Google Patents

Verfahren zur Ruettelverformung erdfeuchter Betonmassen

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Publication number
DE664641C
DE664641C DEN36799D DEN0036799D DE664641C DE 664641 C DE664641 C DE 664641C DE N36799 D DEN36799 D DE N36799D DE N0036799 D DEN0036799 D DE N0036799D DE 664641 C DE664641 C DE 664641C
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DE
Germany
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support piece
anvil
molding box
earth
vibrating machine
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DEN36799D
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SCHOKTECHNIEK NV
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SCHOKTECHNIEK NV
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/76Moulds
    • B28B21/82Moulds built-up from several parts; Multiple moulds; Moulds with adjustable parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

  • Verfahren zur Rüttelverformung erdfeuchter Betonmassen Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und . eine Einrichtung zur Herstellung von Formlingen aus Beton. Bei diesem erfolgt die Formgebung durch Einrütteln einer Betonmasse in entsprechend gestaltete Formen.
  • Betonkörper durch Einrütteln herzustellen, ist an sich bekannt. Gewöhnlich benutzt man dabei wasserreichere Betonmischungen, die knetbare bis breiartige Dickigkeit und dementsprechend eine verhältnismäßig leichte Beweglichkeit der Masse aufweisen. Daneben ist vereinzelt auch vorgeschlagen worden, eine erdfeuchte, also nur wenig Wasser enthaltende Masse durch Rüttelverformung zu gestalten.
  • Zur Durchführung der Rüttelverformung sind die verschiedenartigsten Vorrichtungen vorgeschlagen worden. So hat man u. a. einen Formkasten benutzt, in den Masse eingefüllt wurde, und diesen abwechselnd gehoben und auf Anschläge fallen gelassen. Man hat dabei auch eine derartige Ausgestaltung vorgenommen, daß der frei fallende Formkasten vor oder während des Aufschlagens abgefedert wurde, zu welchem Zwecke bei einer bestimmten Vorrichtung Puffer aus Blei o. dgl. angeordnet waren. Nach den älteren Arbeitsweisen bzw. den ältern Vorrichtungen konnten jedoch nicht alle Wünsche bezüglich Dichte und Festigkeit der Formkörper erfüllt werden, weil bisher nicht erkannt worden ist, welche grundsätzlichen Voraussetzungen bei einer Rüttelverformung zu erfüllen sind. Wie überraschenderweise gefunden, gelingt es, die Güte, insbesondere die Festigkeitseigenschaften und die Dichte der Formkörper sowie ein festes Anlegen des Betons an vorhandene Eisenteile zu erzielen, wenn zwar einerseits ein Nachzittern in der Form vermieden, andererseits aber der Zusammenprall des Formkastens mit dem Amboß so hart wie möglich wird. Weiter ist Bedingung, daß die zu verformende Masse sich in erdfeuchtem Zustand befindet, also mit verhältnismäßig niedrigem Wassergehalt gearbeitet wird.
  • Bei dem Verfahren der Erfindung wird mit solchen erdfeuchten Betonmassen gearbeitet und die Verformung erfolgt durch ständiges Anheben und freies Fallenlassen eines mit einem Tragstück fest verbundenen Formhalters.
  • Die vorstehend gekennzeichneten Bedingungen werden erfindungsgemäß dadurch erfüllt, daß die höchstens das Dreifache des den Stoß aufnehmenden Amboß und höchstens die Hälfte der mit dem Amboß verbundenen Grundplatte wiegenden fallenden Teile, nämlich Tragstück, Formkasten und Formmasse, ständig weniger als a5 mm angehoben und fallen gelassen werden. Es wird also erfindungsgemäß mit kurzen, dumpfen Stößen gearbeitet. Die Beachtung aller gegebenen Bedingungen ist aber wesentlich, weil der beim Verfahren der Erfindung erfolgende harte Zusammenprall bei verhältnismäßig
    geringer Geschwindigkeit des herabfallenden,'
    Körpers unter Vermeidung jeglichen N
    zitterns erst den Erfolg sicherstellt. E "-
    dazu zu erwähnen, daß die Fallhöhe um Abe
    geringer gehalten «-erden kann, je härter der
    Zusammenprall ist, womit die Möglichkeit gegeben ist, die einzelnen Schläge rascher aufeinander folgen zu lassen und dadurch eine hohe Leistung der Maschine zu erzielen. Um einen harten Zusammenprall zu sichern, sind also Stoßdämpfer und federnde Zwischenglieder sowie auch Pufferwirkung der Luft grundsätzlich zu vermeiden.
  • Die zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung dienende Rüttelmaschine besitzt ein Tragstück mit Befestigungsmitteln, durch die ein Formkasten festgeklemmt werden kann, weiter einen Amboß, der ein größeres Gewicht als das Tragstück besitzt, und eine Grundplatte solcher Ausgestaltung, daß ihr Gewicht wenigstens das Doppelte des Tragstückgewichtes ausmacht. Amboß und Grundplatte können gegebenenfalls ein Ganzes bilden. Außerdem besitzt das Tragstück mehrere verhältnismäßig kleine Anschlagflächen an der Unterseite, die beim freien Fall auf ebensolche am Amboß auftreffen.
  • Das Tragstück ist mit Quernuten an der Oberfläche zwecks Aufnahme der unteren Querstäbe und Verbindungsbügel versehen. Diese halten die Form zusammen. An dem Tragstück sind weiter Zügstangen mit angelenktem Querjoch ,angeordnet, die die Festklemmung des Formkastens auf dem Tragstück bewirken.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweiseAusführungsform der Vorrichtung wiedergegeben. Die Maschine besitzt einen Formkasten zur Herstellung von Betonpfählen, Balken, Röhren oder sonstigen vorzugsweise verhältnismäßig langen Gegenständen.
  • Abb. i ist ein Ouerschnitt durch die Maschine.
  • Abb. 2 ist ein Längsschnitt nach der Linie II-11 der Abb. i.
  • Auf der sehr schweren, nur teilweise gezeichneten Grundplatte i ist mittels Bolzen 3 der Amboß 2 starr befestigt. Der Amboß ist mit mehreren Anschlagrippen 4 und mit Stühlen 5 für Nockenwellen 6 sowie mit einigen Verdickungen 7 versehen, in denen senkrechte Führungsstifte 8 befestigt sind.
  • Ein sehr starres Tragstück 9 ist. an der Unterseite gleichfalls mit Anschlagrippen io versehen, welche sich genau gegenüber den Anschlagrippen 4 befinden. Weiter hat das Tragstück noch Lager i i für Rollen 121 Gelenkösen 13 und Quernuten 14 an der Oberseite.
  • Der Formkasten besteht aus einem Boden-
    ,l;rett i5_ und zwei Seitenstücken 16, welche an
    Oberseite durch darin versenkte Stempel
    e##' in der richtigen Entfernung zueinander
    Behalten werden. Die Teile des Formkastens
    werden durch eine Anzahl Bügel 18, i g, 20, 21 mittels Keilen a2 gegeneinander gepreßt, so daß der Kasten die bei der Rüttelbewegung auftretenden Kräfte aufnehmen scann, ohne daß er federnd durchbiegt. Osen z3 dienen zum Befördern des Formkastens nach der Stelle, wo der Betonpfahl erhärten muß. Die Stäbe :2o liegen mit Spielraum in den Nuten 14 des Tragstückes 9.
  • Den Ösen sind Zugstangen 24 angelenkt. Mittels Flügelmuttern 25 und Querjochen 26 wird der Formkasten auf dem Tragstück 9 festgeklemmt.
  • Eine Welle a8 treibt mittels Kegelräder die Nockenwelle 6 derart, daß die Nockenscheiben 27 sich paarweise in entgegengesetzten Richtungen drehen und die Führungsstifte 8 bei der Aufundabbewegung des Formkastens daher kaum beansprucht werden. Die Nockenscheiben 27 führen etwa i So Umdrehungen pro Minute aus. Bei dieser Geschwindigkeit bleiben die Rollen 12 während der Fallbewegung des Tragstückes 8 in bezug auf die Nocken 27 zurück. Da sämtliche Nocken gleichzeitig ihre Höchstlagen erreichen, werden auch sämtliche Anschläge 1o mit den damit verbundenen Teilen gleichzeitig eine Freifallbewegung, und zwar über eine Hölle von etwa 8 mm ausführen. Bei richtiger Aufstellung der Maschine sollen auch sämtliche Anschläge io gleichzeitig auf die Anschläge ,4 auftreffen. Die Wellen 6 dürfen keinesfalls die Stöße aufnehmen, da der Mechanismus dadurch beschädigt werden und außerdem eine gewisse Stoßdämpfung auftreten würde, was dem der Erfindung zugrunde liegenden Grundsatz nicht entspricht.
  • Der rohrförmige Kern wird unmittelbar nach Beendigung der Rüttelbewegung aus dem Pfahl bzw. dem Formkasten herausgezogen.
  • Sobald die Maschine stillsteht, werden die Flügelmuttern 25 gelöst, wonach der Formkasten und der Pfahl mittels eines Kranes gehoben und nach einem Lager befördert werden. Dazu kann man am Kran einen waagerechten Tragbalken aufhängen und ein im Zickzack verlaufendes Seil durch die Ösen 23 und entsprechende Ösen des Tragbalkens hindurchführen. Vorzugsweise führt man das Seil über Seilscheiben, so daß der Formkasten in einer größeren Anzahl regelmäßig verteilter Punkte durch unter sich gleiche Kräfte beansprucht wird und der Pfahl daher während seiner Beförderung nicht durchbiegen kann.
  • An der Lagerstelle, wo der Pfahl ruhig erhärten kann, wird zunächst mittels einer Winde das Kernrohr 29 herausgezogen, wo- . nach die Bügel 18-2i abgenommen und die Formteile 1G, 17 entfernt werden. Sämtliche Teile, ausgenommen das Bodenbrett 15, kann man sofort wieder für die Herstellung eines neuen Pfahles benutzen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Rüttelverformung erdfeuchter Betonmassen durch ständiges Anheben und freies Fallenlassen eines mit einem Tragstück fest verbundenen Formkastens, dadurch gekennzeichnet, daß die höchstens das Dreifache des den Stoß aufnehmenden Ambosses (2) und höchstens die Hälfte der mit dem Amboß verbundenen Grundplatte (i) wiegenden fallenden Teile (Tragstück, Formkasten und Formmasse) ständig weniger als 25 inm angehoben und fallen gelassen werden. -
  2. 2. Rüttelmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Amboß (2) schwerer ist als das starre Tragstück (9). während die gegebenenfalls mit dem Amboß ein Ganzes bildende Grundplatte wenigstens doppelt so schwer ist als das Tragstück (9).
  3. 3. Rüttelmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i und gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das starre Tragstück (9) mit Quernuten (i4) an der Oberfläche versehen ist zwecks Aufnahme der unteren Querstäbe, und Verbindungsbügel, welche die Form zusammenhalten und außerdem an dem Tragstück (9) Zugstangen (-2q.) mit Querjochen (ao) angelenkt sind zum Festklemmen des Formkastens auf dem Tragstück (9). q.. Rüttelmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i und gemäß Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem starren Tragstück (9) mehrere verhältnismäßig kleine Anschlagflächen an der Unterseite vorgesehen sind, die beim freien Fall auf ebensolche am Amboß (a) auftreffen.
DEN36799D 1933-06-29 1934-06-08 Verfahren zur Ruettelverformung erdfeuchter Betonmassen Expired DE664641C (de)

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DEN36799D Expired DE664641C (de) 1933-06-29 1934-06-08 Verfahren zur Ruettelverformung erdfeuchter Betonmassen

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DE (1) DE664641C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1131047B (de) * 1959-05-14 1962-06-07 Iaalpmaia Alpenland Maschb Ges Ruetteltisch fuer in Formen gefuellte Kaesemasse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1131047B (de) * 1959-05-14 1962-06-07 Iaalpmaia Alpenland Maschb Ges Ruetteltisch fuer in Formen gefuellte Kaesemasse

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