DE663168C - Haltevorrichtung fuer den Taillenteil von aufgehaengten Damenkleidern - Google Patents

Haltevorrichtung fuer den Taillenteil von aufgehaengten Damenkleidern

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DE663168C
DE663168C DESCH109691D DESC109691D DE663168C DE 663168 C DE663168 C DE 663168C DE SCH109691 D DESCH109691 D DE SCH109691D DE SC109691 D DESC109691 D DE SC109691D DE 663168 C DE663168 C DE 663168C
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DE
Germany
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waist
garment
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clothes
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Expired
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DESCH109691D
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ISAAC J SHAFARMAN
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/14Clothing hangers, e.g. suit hangers
    • A47G25/20Clothing hangers, e.g. suit hangers with devices for preserving the shape of the clothes

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

  • Haltevorrichtung für den Taillenteil von aufgehängten Damenkleidern Die Erfindung bezieht sich auf eine Haltevorrichtung für den Taillenteil von aufgehängten Damenkleildern, insbesondere in Auslagen u. dgl. für geschäftliche Zwecke, sowie in Kleiderschränken, Wandschränken u. dgl. für den Hausgebrauch. Wenn auch die Erfindung in Anwendung und Gebrauch nicht beschränkt ist, so dient sie vor allem den Bedürfnissen beim Aufhängen von Kleidungsstücken in Verkaufsräumen, Schaufenstern, geschäftlichen Lagerräumen u. dgl.
  • In Schaufenstern und anderen Auslagen von Kleidungsstücken ist es üblich, die Kleidungsstücke sorgfältig und ansprechend auf besonderen Stützen oder Formen anzuordnen, um den Charakter und die Form des Modells und die Machart des Kleidungsstückes m6glichst ,in Erscheinung treten zu lassen oder wenigstens dem Eindruck nahezukommen, den das Kleidungsstück beim Tragen hervorruft. In den Verkaufslagern werden indessen die Kleidungsstücke gewöhnlich nur an den Schulterteilen mittels des üblichen Kleiderbügels, z. B. einer gebogenen oder in anderer Weise geformten Stange, mit einem in der Mittevorgesehenen Haken oder auf wohlbekannten Aufhängern aus Draht aufgehängt. In jedem Falle wird das gesamte Gewicht des Kleidungsstückes von den Schulterteilen aufgenommen, so daß das Kleidungsstück in Längsrichtung gedehnt und in Querrichtung zusammengezogen und in solchem Maße verformt wird, daß eine erhebliche Abweichung von der natürlichen Erscheinung und Machart des Kleidungsstückes .bemerkbar ist und der Kunde, der die reizvolle Auslage im Schaufenster öder anderswo gesehen hat, durch den Eindruck des vom Lager genommenen Kleidungsstuckes enttäuscht ist. Infolgedessen begegnet der Kauf oder der Verkäufer Schwierigkeiten, da der Kunde nicht den Eindruck erhält, daß es sich um das gleiche Modell handelt, dessen Ausstellung die Aufmerksamkeit des Kunden auf sich gezogen hat.
  • Das Kleidungsstück wird nicht nur in Länge gedehnt und in Querrichtung zusammengezogen, wie oben :beschrieben, wenn es in der üblichen Weise an den Schulterteilen aufgehängt wird, sondern es wird auch derartig aus seiner Form gezogen, daß es nachträglich und vor dem Tragen nochmals überarbeitet werden muß. Bisweilen ist das Kleidungsstück so verändert und gelangt für dauernd aus der ursprünglichen Form, so daß man wesentliche Änderungen machen muß, um ihm die ursprüngliche Form zurückzugeben. Es ist regelmäßig unmöglich, das Kleidungsstück, selbst bei. Aufwendung besonderer Sorgfalt, auf den üblichen Kleiderbügeln so aufzuhängen, daß die Schulterteile völlig gleichmäßig auf dem Bügel angeordnet sind und das. Gewicht des frei hängenden",^ unteren Teiles des Kleidungsstückes gleichmäßig verteilt ist. Bei symmetrischer An'-ordnung auf dem Kleiderbügel wird das' Verrutschen des Kleidungsstückes nach der einen oder anderen Seite nicht verhindert, und das kann offensichtlich beim Hantieren am Kleiderlager oder beim Herausnehmen eines benachbarten Kleidungsstückes ohne weiteres eintreten. Infolgedessen wird das Kleidungsstück auf einer Seite in der Länge ausgedehnt, so daß es beim Tragen ungleich auf dem Körper hängt, was nicht durch das Aufhängen in Kleiiderlagern, sondern auch beim Aufhängen .im Kleiderschrank des Käufers eintritt, dem das Kleidungsstück zunächst anvertraut worden ist.
  • Man hat bereits Vorrichtungen zum Verkürzen der Länge eines aufgehängten Kleidungsstückes vorgeschlagen. Solche Vorrichtungen dienten dazu, lange Kleidungsstücke, besonders in Schaukästen, unterzubringen. Ferner sind Kleideranhänger bekanntgeworden, die die gesonderte Aufhängung des Unterteiles (Rock, Hose usw.) von Kleidungsstücken gestatten.
  • Alle diese Vorrichtungen ließen aber die zuvor auseinandergesetzten Überlegungen außer Betracht und führten nicht zu dem Ergebnis, das vorliegende Erfindung beabsichtigt. Erreicht wird der angestrebte Zweck dadurch, daß eine taillenförmig eingezogene Tragform zum Aufnehmen und Aufstecken zur Gestaltung der Taille des Kleides mit einem in - der Länge einstellbaren, über den Kleiderbügelhaken streifbaren Band verbunden ist.
  • Erfindungsgemäß ist die taillenförmige Tragform plattenförmig ausgebildet und aus einem beiderseits mit Papier, Pappe oder Stoff beklebten Wellpappenzuschnitt hergestellt. ' Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig. i und 2 .die neue Haltevorrichtung mit einem von ihr getragenen Kleidungsstück in Vorder- und Rückansicht, Fig.3 und 4 zwei verschiedene Ausführungsformen derTragform für denTaillenteil, Fig. 5 und 6, die zur Verbindung der Tragform mit ,dem Kleiderbügel .dienenden- Mittel in größerem Maßstabe mit teilweisem Schnitt durch die Tragform, und zwar in Seiten-und Vorderansicht: Mit i sind ein Kleid, mit 2 der obere Teil desselben, mit 3 die Ärmel, mit 4 der Taillen-oder Gürtelteil, mit 5 der Rockteil und mit 6 ,ein Gürtel bezeichnet. Der Gürtel 6 ist, wie üblich, am Kleid nur an zwei oder mehr Punkten gehalten, um ihm Unterstützung zu verleihen.
  • Die Schulterteile 7 des Kleidungsstückes sind über den Steg 8 eines üblichen Kleiderbügels gehängt, der mit einem Haken 9 zum Aufhängen an einer Stange o. dgl. im Kleiderlager oder Kleiderschrank versehen ist.
  • Als Stütze für den Taillen- oder Gürtelteil des Kleidungsstückes ist eine plattenförmige Tragform io vorgesehen, deren Einzelheiten aus den Fig. 3 bis 6 ersichtlich sind.
  • Die Tragform kann aus irgendeinem geeigneten Werkstoff bestehen, doch wird zweckmäßig Wellpappe benutzt, die beiderseits mit Papier oder Stoff beklebt ist. Diese Beschaffenheit der Tragform wird insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich. Die Wellpappe ist hier mit i i und die aufgezogenen Papier-oder Stofflagen sind mit 12 bezeichnet. Die Randteile der Tragform io werden zweckmäßig mit einem Band 13 eingefaßt, das aufgeklebt werden kann, besser aber mittels einer Naht 14 befestigt wird.
  • Die Tragform io kann in mehreren Größen verwendet werden. Im allgemeinen ist es zweckmäßig, zwei verschiedene Größen zu verwenden, denn es hat sich herausgestellt, daß zwei richtig bemessene Platten für die verschiedensten Größen der Kleidungsstücke verwendbar sind, d. h. die eine Platte genügt für Kleidungsstücke von schmaler Taille bis zu einer gewissen Größe des Kleidungsstückes; während 'die andere Platte für Kleidungsstücke größerer Taillenweite verwendet wird. Bei beiden Größen der Tragform io sind die Randteile übereinstimmend geformt, und auch die Länge der Platte ist die gleiche. Der Unterschied besteht nur in den Quermassen zwischen Ober- und Unterkante und in dem mittleren Teil, der durch Einziehen der Seitenkanten unter einer gewissen Abrundung taillenförmig gestaltet ist, wie bei 15 angedeutet.
  • Am oberen Rand der Tragform io ist ein Schlitz 16 vorgesehen, dessen Rand zweckmäßig durch eine Metallfassung 17 verstärkt ist. Durch den Schlitz 16 ist die Schleife 18 eines Bandes oder Riemens T9 geführt. Das Ende der Schleife 18 ist am Mittelsteg 2o einer Schiebeschnalle 21- bei 22 befestigt. Das andere Ende des Bandes z9 ist bei 23 auf sich selbst zurückgeschlagen. Die überlappten Teile sind bei 24 ,gelocht und :mittels eines Hohlnietes 25 verbunden Durch Verschieben der Schnalle 2i zwischen der Schleife-i8 und dem Loch 24 kann das Band i9 nach Belieben verkürzt oder verlängert werden, um die entsprechende Einstellung der Haltevorrichtung zu erreichen. Bei der Anwendung der Haltevorrichtung wird die Tragform io zunächst am Rücken des Kleidungsstückes .in der Gegend des Taillenteiles angeordnet, wie Fig. 2 zeigt, und zwar in der Mitte zwischen den Seitenteilen desselben. Nachdem die Tragform io so angelegt ist, daß ihr engerer Teil mit dem Taillen- oder Gürtelteil des Kleidungsstückes in gleicher Höhe liegt, werden die Randteile des Kleidungsstückes einwärts über die Außenseite der Tragform io gefaltet und die dergestalt aneinandergelegten Teile zusammengezogen, um den Taillen- oder Gürtelteil des Kleidungsstückes zum Sitz auf der Tragform io zu bringen, wonach die zusammengefalteten Teile zusammengesteckt oder in anderer Weise in Höhe der Taille miteinander verbunden werden.
  • Sobald die Tragform io, wie vorstehend beschrieben, angeordnet und das Band i9 mittels des Loches 24. am Haken 9 des Kleiderbügels 8 aufgehängt ist, wird die Schnalle 21 so eingestellt, daß die Länge des Bandes i9 eben ausreicht, um ein gewisses Heben des Taillenteils des Kleidungsstückes zu bewirken und dadurch den Rumpfteil desselben zwischen Schulter und Taille blusenartig zu lockern. Dadurch wird das Gewicht der unter der Taille befindlichen Teile des Kleidungsstückes unmittelbar auf den Kleiderbügel 8 und den Haken 9 übertragen, während die Schulterteile des Kleidungsstückes von diesem Gewicht entlastet sind und lediglich den Rumpfteil oberhalb des Taillenteiles zu tragen haben. Daher hängt der blusenförmig angeordnete Teil des Kleidungsstückes lose und ohne einem Zug unterworfen zu sein, also in natürlicher, ansprechender Anordnung, und gleichzeitig hängt der Rock oder der Teil unter der Gürtellinie ebenfalls ansprechend und symmetrisch, ohne verformenden Kräften ausgesetzt zu sein.
  • Neben dieser besseren Art der Aufhängung werden die Schulterteile 7 des Kleidungsstückes auch daran .gehindert, auf dem Bügel 8 zu verrutschen, denn der anliegende Teil 16 des Bandes i9 (vgl. Fig. 2) drückt in der Mitte zwischen .den Schulterteilen des Kleidungsstückes gegen die Rückseite des Steges B. Das ist ein wesentlicher Vorteil bei der Anwendung der neuen Haltevorrichtung.
  • Der Gegenstand der Erfindung kann im einzelnen auch anders ausgeführt werden, als an Hand des Beispiels erläutert. Insbesondere ist die Erfindung nicht auf die besondere Ausbildung der Haltevorrichtung gemäß der Zeichnung beschränkt: Die Wirkung der Erfindung liegt nach dem Beschriebenen in der verbesserten Anordnung des Kleidungsstückes, das besser unterstützt wird als bei den bisher bekannten Kleiderhaltern und infolgedessen eine gefällige Form annimmt, die Muster und Schnitt zum Ausdruck bringt, ohne daß aber beim Unterbringen .im Lager oder im Kleiderschrank mehr Raum benötigt wird als bisher. Der Gegenstand der Erfindung ist nicht nur zum Aufhängen einteiliger Kleider, sondern auch zum Anordnen mehrteiliger Kleider, beispielsweise-mit besonderem Rock, geeignet, der in jedem Fall an der Tragform io befestigt werden kann, während eine Bluse o. dgl. an dem Kleiderbügel 8 aufgehängt wird, und bei entsprechender Länge gleichfalls mittels der Tragform io abgestützt werden kann. Der Erfindungsgegenstand ist daher vielseitig anwendbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Haltevorrichtung für den Taillenteil von aufgehängten Damenkleidern, die mit einem Kleiderbügel lösbar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine taillenförmig eingezogene Tragform (io) zum Aufnehmen und Aufstecken zur Gestaltung der Taille des Kleides mit einem in der Länge einstellbaren, über den Kleiderbügelhaken streifbaren Band (18, i9) verbunden ist.
  2. 2. Haltevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die taillenförmig eingezogene Tragform (io) plattenförmig ausgebildet ist.
  3. 3. Haltevorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Taillentragform (io) aus einem beiderseits mit Papier, Pappe oder Stoff beklebten Wellpappenzuschnitt gebildet ist.
DESCH109691D 1935-04-12 1936-04-09 Haltevorrichtung fuer den Taillenteil von aufgehaengten Damenkleidern Expired DE663168C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US663168XA 1935-04-12 1935-04-12

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DE663168C true DE663168C (de) 1938-07-30

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ID=22068735

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DESCH109691D Expired DE663168C (de) 1935-04-12 1936-04-09 Haltevorrichtung fuer den Taillenteil von aufgehaengten Damenkleidern

Country Status (1)

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DE (1) DE663168C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE856956C (de) * 1950-09-23 1952-11-24 Swie Hoo Tan Kleiderbuegel mit gewoelbtem Brustteil

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE856956C (de) * 1950-09-23 1952-11-24 Swie Hoo Tan Kleiderbuegel mit gewoelbtem Brustteil

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