AT505260B1 - Aufbewahrungseinrichtung für schmuck - Google Patents
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Abstract
Zur ordentlichen und übersichtlichen Aufbewahrung von Schmuck wird eine Einrichtung aus einer Stoffbahn (1) für Schmuck zum vertikalen Aufhängen an einer Wand oder in einem Schrank, insbesondere an der Innenfläche einer Schranktüre, geschaffen, wobei ein oder mehrere vorzugsweise nur an einer ihrer Längskanten mit der Stoffbahn (1) verbundene Stoffstreifen (9, 10, 12, 19) vorgesehen sind. Mindestens einer der mit der Stoffbahn (1) verbundenen, vorzugsweise vernähten Stoffstreifen (9, 10, 19) weist wie an sich bekannt mehrere schlitzförmige, insbesondere knopflochartige Öffnungen (20, 22) auf.
Description
österreichisches Patentamt AT505 260 B1 2010-03-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Aufbewahrungseinrichtung aus einem bahnförmigen Material für (Mode-)Schmuck zum vertikalen Aufhängen an einer Wand oder in einem Schrank, insbesondere an der Innenfläche einer Schranktüre, wobei ein oder mehrere, vorzugsweise nur an einer ihrer Längskanten, mit dem bahnförmigen Material verbundene Streifen vorgesehen sind.
[0002] Bisherige Aufbewahrungsmethoden wie Schatullen oder diverse Boxen haben den großen Nachteil, dass sie die notwendige Übersicht und Griffbereitschaft sowie die ordentliche Aufbewahrung nicht geben können. Die Schmuckstücke verfangen sich ineinander, wobei das Finden und Befreien bzw. Ausfädeln einer Feinarbeit und viel Geduld sowie Zeit bedarf, die heutzutage fast niemand mehr hat oder sich nimmt. Ferner kommt es beim Entwirren auch manchmal zur Beschädigung von Schmuckstücken.
[0003] Viele Käufer überlegen sich beim Kauf eines Schmuckstückes sehr wohl, ob sie es auch wirklich zu den passenden Kleidungen bzw. Anlässen tragen werden oder ob es nicht irgendwann wieder in der Schatulle oder Box verloren geht bzw. sogar vergessen wird.
[0004] Aus der Literatur (US 3139133 A, US 4401219 A, US 5209344 A, US 5651455 A) sind bahnenförmige Aufbewahrungseinrichtungen mit transparenten Taschen bekannt, die oft eine kleiderbügelähnliche Aufhängevorrichtung aufweisen, damit sie in einen Kleiderschrank gehängt werden können. Kleine Schmuckgegenstände sind jedoch schwierig aus den Taschen entnehmbar und verhaken sich oft mit anderen Schmuckstücken, insbesondere da oft mehrere der kleinen Schmuckstücke in einer Tasche aufbewahrt werden.
[0005] Bei der Aufbewahrungsvorrichtung gemäß der US 5141113 A sind für die Aufbewahrung von Ohrsteckern einseitig befestigte Streifen aus löchrigem Material vorgesehen, durch welches die Stifte der Ohrstecker gesteckt werden und dann der Verschluss des Ohrsteckers an der Rückseite des Streifens an den Stiften angebracht wird. Das Hantieren mit Stift und Verschluss eines Ohrsteckers auf der Rückseite des Streifens erfordert Geschicklichkeit und Zeit. Ohrklips und Ringe müssen nach wie vor in Taschen aufbewahrt werden, mit den erwähnten Schwierigkeiten.
[0006] An der US 5 333 727 A und der US 5 890 587 A sind Schmuckaufbewahrungseinrichtungen bekannt, die knopflochartige Öffnungen vorsehen, um Ohrklippse aufbewahren zu können, ohne das textile Material zu beschädigen.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es eine Schmuckaufbewahrungseinrichtung zur praktischen, sicheren und vor allem zur übersichtlichen Aufbewahrung von sämtlichen Schmuckstücken wie z.B.: Ringe, Ohrringe, Halsketten, Armketten, etc., sowie diversen (Mode-) Uhren zu schaffen, sodass jeder Gede) Schmuckträger(in) einfach und rasch nach dem Ankleiden das passende bzw. gewünschte Schmuckstück auswählen kann.
[0008] Die Aufgabe wird bei einer Aufbewahrungseinrichtung aus einem bahnförmigen Material für Schmuck zum vertikalen Aufhängen an einer Wand oder in einem Schrank, insbesondere an der Innenfläche einer Schranktüre, wobei ein oder mehrere, vorzugsweise nur an einer ihrer Längskanten, mit dem bahnförmigen Material verbundene Streifen vorgesehen sind, erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das bahnförmige Material eine Stoffbahn ist und der bzw. die Streifen ein bzw. mehrere Stoffstreifen ist bzw. sind und mindestens einer der mit der Stoffbahn verbundenen, vorzugsweise vernähten, Stoffstreifen wie an sich bekannt mehrere schlitzförmige, insbesondere knopflochartige Öffnungen aufweist. Die schlitzförmigen Öffnungen dienen zum Halten von Schmuckstücken wie Ohrsteckern, Ohrklippsen und Ringen.
[0009] Vorzugsweise ist der Stoffstreifen mit Vlies verstärkt, um guten Halt der Schmuckstücke zu gewährleisten.
[0010] Bei einer bevorzugten Aufbewahrungseinrichtung gemäß der Erfindung ist im Bereich der Befestigung des Stoffstreifens an der Stoffbahn zwischen dem Stoffstreifen und der Stoffbahn ein Abstandsstreifen, vorzugsweise aus Filz eingearbeitet, damit die durch die schlitzför- 1/12 österreichisches Patentamt AT505 260 B1 2010-03-15 mige Öffnung ragenden Teile der Schmuckstücke den Streifen nicht aufbiegen.
[0011] Bei einer anderen Ausführungsvariante ist der Stoffstreifen unterhalb jeder Öffnung mit einer dazwischen liegenden Schicht verbunden, insbesondere vernäht, wobei der Abstand zwischen der Öffnung und der darunter liegenden Verbindung, insbesondere Naht, geringer ist als 20mm. In die so entstandene winzige Tasche kann ein Ring gesteckt werden, der aus Öffnung ragt und dadurch leicht wieder zu entnehmen ist.
[0012] Einer der Stoffstreifen, vorzugsweise ein Stoffstreifen, der keine schlitzförmigen Öffnungen aufweist, kann aus Tüll sein, durch welchen sich einfach Nadeln oder Stifte stecken lassen.
[0013] Folgende Stoffarten sind für diese Aufbewahrungseinrichtung geeignet: [0014] Kunststoff: Lederimitat, insbesondere Raulederimitat, wasserdichtes und luftun durchlässiges Gewebe, Lack, Latex,...
[0015] Polyester: Samt, Satin, Taft, Chiffon, Crepe Satin, Duchesse, Fleece, Pique, Pail letten,...
[0016] Viskose: Serge, Nevaviscon,... Baumwolle: Webe, Tuchloden,... Rupfen: Jute,...
[0017] Seide: Seidenleinen, Wildseide, Leinen, Dupion, Musslin, Crepe de Chine,...
[0018] Mischgewebe: Cloque, Jacquard, Ottomane, Rips, Jersey, Lame, Lame crash, Stepp,
Brokat,...
[0019] Diese vorgenannten Stoffarten sind vor allem für die Stoffbahn, die den Rücken der Aufbewahrungseinrichtung bildet, geeignet, da diese Stoffe nicht transparent sind, d.h. keine Durchsicht möglich ist und somit der Überblick der Inhalte der einzelnen Taschenelemente nicht gegeben wird.
[0020] Die Stoffbahn kann an ihrem oberen Rand und vorzugsweise auch an ihrem unteren Rand mit einer starren Leiste, wie einer Holzleiste, versteift sein. Sie kann an ihrem oberen Rand und vorzugsweise auch an ihrem unteren Rand einen Klettverschlussstreifen zur Befestigung an einer Klettverschluss-Gegenseite, die an einer Wand, einer Schrankinnenfläche montiert, z.B. geklebt ist, tragen und/oder weist an ihrem oberen Rand einer Aufhängevorrichtung wie eine Kordel auf.
[0021] Wenn auf der Stoffbahn zusätzlich zu den Stoffstreifen in an sich bekannterWeise eine oder mehrere Taschen aufgebracht, vorzugsweise aufgenäht sind, wobei die Taschen aus transparentem Material sind, können verschiedenste Schmuckstücke in ein und derselben Einrichtung aufbewahrt werden. Durch den transparenten Stoff hat man wegen der Durchsichtigkeit auf einem Blick die gesamte Übersicht über die einzelnen Taschenelemente. Diese Aufbewahrungseinrichtung erspart dadurch viel Zeit bei der Auswahl und nach Gebrauch bei der Rückstellung in die vorgesehenen einzelnen Taschen genauso. Somit wird für die notwendige und unumgängliche Ordnungserhaltung auch keine Zeit verschwendet.
[0022] Die Taschen bestehen vorzugsweise aus textilem transparentem Material, insbesondere aus einem Netz, Gitternetz, Organza, Tüll oder Feinnetz aus Polyamid.
[0023] Diese letztgenannten Stoffarten sind transparent und sind als Material für die Herstellung der Taschenelemente sehr gut geeignet.
[0024] Sind mehrere Taschen mit unterschiedlichen Größen vorgesehen, findet man für jedes Schmuckstück eine passende Tasche.
[0025] Eine oder mehrere Taschen können auch vertikale Seitenfalten aufweisen, um die Aufnahme von voluminösen Schmuckstücken zu erlauben.
[0026] Insbesondere die größeren Taschen können an ihrem oberen Rand einen Verschluss, vorzugsweise einen Klettverschluss aufweisen.
[0027] Die erfindungsgemäße Einrichtung erspart auch Geld, da ein Neukauf, wenn man das gewünschte Schmuckstück gar nicht mehr findet oder beim Herausnehmen vielleicht sogar 2/12 österreichisches Patentamt AT505 260B1 2010-03-15 beschädigt oder keine Zeit für die Suche aufbringen kann oder möchte, wegen dieser ordnungsgemäßen, sicheren und übersichtlichen Aufbewahrung gar nicht mehr notwendig sein wird.
[0028] Extra Zeit zum Aussuchen vor allem in der Früh nach dem Anziehen oder am Abend vor dem Ausgehen ist genauso wenig notwendig wie ein "etwas früheres Aufstehen" oder dgl.. Mit dieser Aufbewahrungseinrichtung muss man auch nicht mehr auf die zu jedem Outfit gewünschten, passenden und komplettierenden Accessoires verzichten, da mit der erfindungsgemäße Einrichtung auch den ungeduldigsten Personen, und Personen, die sehr in Eile sind, das Leben erleichtert wird.
[0029] Da heutzutage die äußerliche (perfekte) Erscheinung immer mehr und mehr an Bedeutung gewinnt und auch über die Person selbst sehr viel aussagen kann, ist die vorliegende Lösung bzw. Erfindung sicherlich sehr willkommen.
[0030] Im Folgenden soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels, das in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt ist näher beschrieben werden. Dabei zeigt die Fig. 1 die Rückseite der erfindungsgemäßen Aufbewahrungseinrichtung und ihre Montage in einem Kleiderschrank. Die Fig. 2 zeigt die Aufbewahrungseinrichtung von vorne. Die Fig. 3 bis 5 zeigen ein Detail aus Fig. 2 nämlich ein Ringaufbewahrungselement von vorne, von hinten und bei der Herstellung. Fig. 6 zeigt als weiteres Detail ein Uhrenaufbewahrungselement. Die Fig. 7 bis 10 zeigen Taschenreihen mit Taschen verschiedener Größen. Die Fig. 11 und 12 zeigen ein Ohrringaufbewahrungselement von vorne und von hinten und die Fig. 13 zeigt ein Element zur Aufbewahrung von Broschen.
[0031] Die Verwendete Materialien sind Organza, Tüll, 1,5 cm breite Seidenbänder (jeweils zum Abschließen der einzelnen Elemente), Zopf- bzw. Drehgarn, Taft, 3 cm breite Klettverschlussstreifen (wobei hiezu die Klettverschluss-Gegenseite mit Klebstoff versehen und mit einer Schutzfolie abgedeckt ist), 3 cm breite und ca. 3 mm dicke Holzleisten (damit die Einrichtung stabil hängt, also auch wenn man sie nur auf einen Haken oder dgl. z.B. an einer Wand, aufhängt und sie nicht an den Seiten runterhängt.
[0032] Diese beispielhafte Einrichtung ist 40 cm breit und ca. 112 cm hoch und kann an jeder Standardschranktüre 5 mit mindestens 50 cm Türbreite an der Innenseite aufgehängt werden An der Rückseite der Stoffbahn 1 sind oben und unten im Bereich der Holzleisten 2 je 3 cm breite Klettverschlussstreifen 3 angenäht. Die dazugehörige Klettverschluss-Gegenseite 4 ist mit einem Klebestreifen versehen. Nach Abziehen der Schutzfolien wurden diese 3 cm breiten mit Klebestreifen anklebbaren Klettverschlüsse 4 an der Innenseite der Schranktüre 5 in der gewünschten Höhe jedoch vorzugsweise zentriert aufgeklebt. Zur zusätzlichen Sicherung kann noch ein kleiner Nagel oder ein Haken 6 zum Aufhängen mit einer Kordel 7 mindesten 15 bis 20 cm über dem oberen Klettverschlussstreifen 4 angebracht sein. Der untere Klettverschlussstreifen 4 ist für die Stabilität vorteilhaft (kein Ausschwingen beim Öffnen der Türe). Die Schranktüre ist problemlos wieder schließbar.
[0033] Diese Aufhängemethode ist an Wänden und dgl. genauso möglich, d.h. die Einrichtung muss nicht an einer Schrankinnentüre angebracht sein, sondern kann beliebig aufgehängt werden.
[0034] Die in Fig.2 von vorne gezeigte Einrichtung weist ein Uhrenaufbewahrungselement 8, ein Ohrschmuckaufhängungselement 9, ein Ringaufbewahrungselement 10, ein Kleinschmuckaufbewahrungselement 11, ein Broschenaufhängungselement 12, sowie universelle Aufbewahrungselemente 13,14,15 in verschiedenen Größen auf. UHRENAUFBEWAHRUNGSELEMENT (8) - FIG.6: [0035] Die obersten vier verschieden breiten und höheren Taschen 16, 17, 18 sollen in erster Linie für Mode-Uhren dienen, können aber auch für die Schmuckaufbewahrung verwendet werden. Zwei 4,5 cm breite Taschen 16 sind für schmale Mode- bzw. Marken-Uhren; eine 6 cm breite Tasche 17 ist für eventuell Sportuhren bzw. etwas breitere Mode- bzw. Marken-Uhren 3/12 österreichisches Patentamt AT505 260B1 2010-03-15 und eine 8 cm breite Tasche 18 ist für sehr breite Mode- bzw. Marken-Uhren vorgesehen. OHRSCHMUCKAUFHÄNGUNGSELEMENTE (9)- FIG. 11 UND 12: [0036] Die zwei darunter befindlichen Streifen 19 mit je 6 knopflochartigen sowie je halbierten straffen Öffnungen 20 sind für die Aufhängung von Ohrringe bzw. Ohrschmuckstücken vorgesehen, wobei man die Ohrringe entweder mit den Verschlüssen gemeinsam (also ohne den Stecker vom Verschluss zu trennen und die beiden Teile wieder zusammenzufügen) in diese Öffnungen bzw. Schlitze 20, hineinstecken kann oder die Ohrstecker von den Verschlüssen trennen, sie durch die Öffnung stecken und dann an der Streifenrückseite die Verschlüsse wieder anbringen kann. Diese Streifen 19 wurden mit einem 4 mm dickem Vlies verstärkt, so dass die Öffnungen relativ straff und fest sind. Die sechs vorgesehenen 2,5 cm breiten und sodann durch eine einfache Naht halbierten Schlitze bzw. Öffnungen 20 wurden dicht knopflochartig genäht, somit halten diese Schlitze bzw. Öffnungen 20 auch ganz dünne Ohrring-Stecker relativ fest. Manche Ohrringe oder Ohrklipps sind lediglich in diese Öffnungen bzw. Schlitze 20 einzufädeln. Zusätzlich wurden diese Streifen 19 auch etwas hochgestellt genäht, d.h. beim Annähen des Streifens kommt an seinem oberen Rand ein wieder 4 mm dickes und 1,5 cm breites Vlies unter den Streifen, damit die aus den Schlitzen bzw. Öffnungen 20 hervorstehenden Ohrstecker nicht die Streifen 19 aufbiegen. Die 6 cm hohe Freifläche 21 zwischen bzw. nach den Streifen 19 sind wegen den unterschiedlichen Größen der verschiedenen Ohrschmuckstücken frei gelassen worden, damit nicht die Gefahr eines Überlappens besteht und sie sich nicht ineinander verfangen. Insgesamt wäre Platz für 12 Paar Ohrschmuckstücke. Ringaufbewahrungselement (10) - Fig. 3 bis 5: [0037] Das rechte ca. 35 cm lange und 8,5 cm breite Element mit den 8 x je 5 cm langen knopflochartigen Schlitzen bzw. Öffnungen 22 dient zur übersichtlichen und sicheren Aufbewahrung verschiedener Ringe. Dieses Element ist auch mit einem 4 mm dicken Vlies verstärkt, so dass es dadurch relativ straff und fest wird. Die acht vorgesehenen 5 cm breiten Schlitze bzw. Öffnungen 22 wurden dicht knopflochartig genäht und sind somit gering nachgiebig. Nach der Bearbeitung dieser Schlitze 22 wurde weiters die Rückseite mit dem jeweiligen Stoff 23 verdeckt und jeweils ca. 2 cm unter den einzelnen Schlitzen bzw. Öffnungen 22 waagrecht zugenäht, so dass beim Einstecken der Ringe diese nicht aus den Schlitzen bzw. Öffnungen 22 herausfallen können. Mit dieser Naht 24 ist es möglich auch ganz dünne Ringe (also ohne Musterung wie z.B. ein Ehering und dgl.) genauso aufzubewahren wie breite oder Ringe mit großen Musterungen (wie bei Modeschmuckringen üblich). Die linke Seite dieses Ringaufbewahrungselements wurde nicht zugenäht, damit mit der linken Hand darunter gegriffen werden kann und somit mühelos, schnell und sehr leicht der Ring in den Schlitz bzw. in die Öffnung 22 hineingesteckt werden kann. Dadurch, das der Ring nicht in diesen Öffnungen komplett verschwindet, sondern immer etwas hoch steht, ist die Ringoberfläche zum Auswählen gut sichtbar. KLEINSCHMUCKAUFBEWAHRUNGSELEMENT (11) - FIG.7: [0038] Dieses 6x ca. je 5,5 cm breite und 7 cm hohe Taschenelement 25 ist für etwaige dünne und/oder kleine Schmuckstücke wie z.B. dünne Ketten mit Anhänger/n oder Armbänder mit etwaigen Anhänger/n und dgl. gedacht, da die Gefahr einer Ineinanderverknotung solcher Schmuckstücke sehr groß ist und sie manchmal auch bei den mühsamen Versuche sie zu Entknoten beschädigt werden. BROSCHENAUFHÄNGUNGSELEMENT (12) - FIG.13: [0039] Dieses 34 cm breite und insgesamt ca. 7,5 cm hohe Tüllelement 26 ist für verschiedene Broschen gedacht. Hier wurde als Material ein Tüll genommen und man kann die Broschen einfach in den Tüll einfädeln. Man hat somit auf dem einfachsten Weg auch hier die volle Auswahl-Übersicht und natürlich auch die sichere Aufbewahrung. Die ca. 6 cm breite Freifläche 27 nach diesem Broschenaufhängungselement 12 wurde wegen den unterschiedlichen Größe und Längen der verschiedenen Broschen frei gelassen, damit nicht die Gefahr eines überlappend 4/12
Claims (12)
- österreichisches Patentamt AT505 260 B1 2010-03-15 mit dem nächsten Taschenelement besteht. [0040] Auch bei den Ohrringen, Ringen und Broschen hat man immer den gesamten Überblick. AUFBEWAHRUNGSELEMENT "MITTELGROß" (13) - FIG.8: [0041] Dieses 2x 8,5 cm und 2x 8 cm breite und insgesamt 9 cm hohe Taschenelement 28 ist für die Aufbewahrung von mittelgroßen Schmuckstücken gedacht. AUFBEWAHRUNGSELEMENT "GROß" (14) - FIG.9: [0042] Dieses 3x je 11 cm breite und 12 cm hohe Taschenelement 29 ist für die Aufbewahrung von großen Schmuckstücken (auch Armreifen) gedacht. AUFBEWAHRUNGSELEMENT "SEHR GROß" (15) - FIG.10: [0043] Dieses 2x je 16 cm und 16 cm hohe Taschenelement 30 ist für die Aufbewahrung von relativ großen Schmuckstücken gedacht. Damit die Öffnung der Tasche 30 nicht runterhängt bzw. nichts aus der Tasche 30 herausfällt, kann man die Taschen 30 durch die hiezu vorgesehenen jeweils in der Mitte angenähten Klettverschlüsse 31 verschließen. Patentansprüche 1. Aufbewahrungseinrichtung aus einem bahnförmigen Material für Schmuck zum vertikalen Aufhängen an einer Wand oder in einem Schrank, insbesondere an der Innenfläche einer Schranktüre, wobei ein oder mehrere, vorzugsweise nur an einer ihrer Längskanten, mit dem bahnförmigen Material verbundene Streifen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das bahnförmige Material eine Stoffbahn (1) ist und der bzw. die Streifen ein bzw. mehrere Stoffstreifen (9,10,12,19) ist bzw. sind und mindestens einer der mit der Stoffbahn (1) verbundenen, vorzugsweise vernähten, Stoffstreifen (9, 10, 19) wie an sich bekannt mehrere schlitzförmige, insbesondere knopflochartige, Öffnungen (20, 22) aufweist.
- 2. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoffstreifen (9,10,19) mit Vlies verstärkt ist.
- 3. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Befestigung des Stoffstreifens (9, 19) an der Stoffbahn zwischen dem Stoffstreifen (9, 19) und der Stoffbahn (1) ein Abstandsstreifen, vorzugsweise aus Vlies eingearbeitet ist.
- 4. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoffstreifen (10) unterhalb jeder Öffnung (22) mit einer dazwischen liegenden Schicht (23) verbunden, insbesondere vernäht ist, wobei der Abstand zwischen der Öffnung (22) und der darunter liegenden Verbindung, insbesondere Naht (24), geringer ist als 20mm.
- 5. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Stoffstreifen (12), vorzugsweise ein Stoffstreifen der keine schlitzförmigen Öffnungen (20, 22) aufweist, aus Tüll ist.
- 6. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffbahn (1) aus Kunststoff, wie Lederimitat, insbesondere Raulederimitat, wasserdichtem und lichtundurchlässigem Gewebe, Lack oder Latex, Polyester, wie Samt, Satin, Taft, Chiffon, Crepe Satin, Duchesse, Fleece, Pique oder Pailletten, Viskose, wie Serge, Baumwolle, wie Webe oder Tuchloden, Rupfen, wie Jute, Seide, wie Seidenleinen, Wildseide, Leinen, Dupion, Musslin oder Crepe de Chine, Mischgewebe, wie Cloque, Jacquard, Ottomane, Rips, Jersey, Lame, Lame crash, Stepp oder Brokat ist. 5/12 österreichisches Patentamt AT505 260 B1 2010-03-15
- 7. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffbahn (1) an ihrem oberen Rand, und vorzugsweise auch an ihrem unteren Rand, einen Klettverschlussstreifen (3) zur Befestigung an einer Klettverschluss-Gegenseite (4), die an einer Wand einer Schrankinnenfläche (5) montiert, z.B. geklebt ist, trägt.
- 8. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Stoffbahn (1) zusätzlich zu den Stoffstreifen (9, 10, 12, 19) in an sich bekannter Weise eine oder mehrere Taschen (16, 17, 18, 25, 28, 29, 30) aufgebracht, vorzugsweise aufgenäht sind, wobei die Taschen (16, 17, 18, 25, 28, 29, 30) aus transparentem Material sind.
- 9. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschen (16, 17, 18, 25, 28, 29, 30) aus textilem transparentem Material, insbesondere aus einem Netz, Gitternetz, Organza, Tüll oder Feinnetz aus Polyamid, bestehen.
- 10. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Taschen (16, 17, 18, 25, 28, 29, 30) mit unterschiedlichen Größen vorgesehen sind.
- 11. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Taschen (16, 17, 18, 25, 28, 29, 30) vertikale Seitenfalten aufweisen.
- 12. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Taschen (30) wie an sich bekannt an ihrem oberen Rand einen Verschluss, vorzugsweise einen Klettverschluss (31), aufweisen. Hierzu 6 Blatt Zeichnungen 6/12
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| MM01 | Lapse because of not paying annual fees |
Effective date: 20130614 |