DE6623C - Spannvorrichtung an Corset-Webstühlen für Handbetrieb - Google Patents

Spannvorrichtung an Corset-Webstühlen für Handbetrieb

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DE6623C
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Germany
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corset
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DENDAT6623D
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English (en)
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H. GUTMANN & CO. in Canstatt
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/22Temples

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

1879.
Klasse 86.
H. GUTMANN & CO. in CANNSTATT. Spannvorrichtungen an Corset-Webstühlen für Handbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1879 ab.
Die bis jetzt im Gebrauch befindlichen Handcorsetwebstühle haben den grofsen Nachtheil, dafs sobald ein kleiner Theil des Zettels gewebt ist, mittelst der Hand und der Weberlade stets wieder geheftet werden mufste, was besonders stört, wenn ein faconnirter Theil gewebt wird.
Um diesem Uebelstande abzuhelfen, haben wir die vorliegende Vorrichtung construirt. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht diese Vorrichtung aus einer eigenthümlich construirten Spannvorrichtung, welche am Brustbaum montirt ist.
Die weit nach vorn gerückte Stellung der Spannvorrichtung ist im Grundrifs dargestellt; der Zettel ist auf der Spannlatte a, welche mit kleinen Heftnadeln versehen ist, befestigt. Diese Spannlatte ist an beiden Enden mit den Führungslatten b b verbunden und zwar so, dafs ein Auswechseln der Latte leicht erfolgen kann; die Führüngsstücke sind im Brustbaum eingelassen und werden durch den oberen Blechbeschlag geführt.
Soll nun ein Theil der Arbeit zurückgespannt werden, so drückt man auf den Hebel c, welcher mit einem Sperrkegel ö?'versehen ist, der in das Sperrrädchen I eingreift. Dieses Rädchen ist auf der Wickelwalze /, welche wieder im Brustbaum gelagert ist, festgekeilt. Wickelwalze und Spannlatte sind mittelst zweier Zugriemen gg direct verbunden, so dafs sich durch einen Druck auf den Hebel c und die hierdurch veranlafste Drehung der Wickelwalze der Riemen auf diese aufrollt, und die Spannlatte gegen den Brustbaum gezogen wird. Ein selbstthätiges Abwickeln wird durch die Spannvorrichtung h verhindert.
Sobald die Zugriemen vollständig aufgewickelt sind, hat man den gewebten Theil abzuheften und unmittelbar am Zettel wieder anzuheften, die Spannvorrichtung h zu lösen und die Spannlatte α wird infolge der Belastung jedes einzelnen Fadens des Zettels in ihre äufserste Stellung gebracht.
. Es ist damit nicht gesagt, dafs ein Ab- und Anheften nur dann stattfinden kann, wenn die Zugriemen vollständig aufgewickelt sind, sondern diese Manipulation kann auch früher vorgenommen werden, wenn es nöthig erscheint.
Bei der Corsetfabrikation ist es nicht zu umgehen, dafs oft nur ein kleiner Theil der Breite des Zettels (s. Grundrifs bei c) gewebt werden mufs, weshalb neben der Hauptspannvorrichtung ein Hülfsapparat nöthig ist, welcher derart construirt ist, dafs derselbe nur dann eingeschoben wird, wenn nur ein Theil der Breite des Zettels gewebt werden soll.
Dieser Apparat ist in Fig. 2 gezeichnet und besteht aus einer Spannwalze k, welche ebenfalls mit kleinen Heftnadeln versehen ist und auf dem Führungsstab / in dem verstellbaren Lager m und dem Lager η auf der Traverse gelagert ist.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, hat die Walze k nur die Länge, welche der Breite des zu verbindenden Theiles des Zettels entspricht. Ihre Verlängerung bildet ein vierkantiger Stab, dessen eines Ende die Lagerzapfen bildet und das Sperrrad 0 und Kurbel p trägt.
Das Lager η auf der Traverse ist derart construirt, dafs die Spannwalze leicht eingeschoben werden kann; an demselben ist ein Sperrkegel q angebracht.
Sobald der schmälere Theil am Zettel gewebt werden soll, wird die Spannvorrichtung soweit zurückgeführt, bis die Axe des auf der Traverse befestigten Lagers mit derjenigen auf dem Führungsstück befestigten vorgeschlagenen Lager in einer Linie liegt, worauf die Spannwalze eingesetzt und der zu webende Theil angeheftet wird.
Die Spannwalze liegt etwas höher als die Spannlatte; dieses hat. den Vortheil, dafs der Weber mit dem Schiffchen leichter in den Zettel einfahren kann.
Durch Drehung der Spannwalze giebt dieselbe den fertig gewebten Theil' ab, ohne die daneben liegenden Faden des Zettels zu beeinflussen, es ist deshalb ein Nachheften nicht nöthig.
Diese beiden Vorrichtungen dienen hauptsächlich zur Fabrikation einer eigenen Art von Corseten.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Die eigentümliche Construction der Hauptspannvorrichtung.
2. Den Hülfsapparat.
3; Die Combination beider Apparate an Handcorsetwebstühlen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT6623D Spannvorrichtung an Corset-Webstühlen für Handbetrieb Active DE6623C (de)

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