DE661563C - Anordnung zur Gittersteuerung bei Umrichtern - Google Patents
Anordnung zur Gittersteuerung bei UmrichternInfo
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- DE661563C DE661563C DEA72370D DEA0072370D DE661563C DE 661563 C DE661563 C DE 661563C DE A72370 D DEA72370 D DE A72370D DE A0072370 D DEA0072370 D DE A0072370D DE 661563 C DE661563 C DE 661563C
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Description
- Anordnung zur Gittersteuerung bei Umrichtern Zusatz zum Patent 64. 721 Gegenstand des Patents 644721 ist eine Anordnung zur Gittersteuerung bei Umrichtern, die mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken mit im wesentlichen lichtbogenförmiger Entladung arbeiten, und zwar ist die Steuerung der Entladungsstrecken gemäß den Bedingungen des Gleichrichterbetriebes derart ausgebildet, d,aß das Einsetzen der Entladung mit einer Phasenverschiebung verzögert wird, die dem Betrag nach gleich der Phasenvoreilung des Beginnes der zugehörigen Wechselrichterkommutierung ist. Eine solche Gittersteuerung ergibt einen sicheren Umrichterbetrieb bei jeder Art von Belastung. Man kann nun diesen Betrieb nach den Angaben des Hauptpatents noch weiter verbessern, indem man zunächst in den Gleichstromkreis jeder Gruppe von Entladungsstrecken eine Induktivität einschaltet, und weiterhin, indem man die Induktivitäten derart miteinander verkettet, daß sie dem gemeinsamen Kern eine Gleichstrommagnetisierung liefern.
- Diese Verkettung bzw. ihre Größe resultiert aus den allgemeinen Bedingungen, die an eine derartige Drossel in bezug auf die Kommutierung zwischen den einzelnen Entladungsstrecken gestellt werden müssen. Eine derartige Gleichstromvormagnetisierungeiner im normalen Betrieb von Wechselstronf durchflossenen Drosselspule bedeutet aber, daß in bezug auf den Wechselstromwiderstand die wirksame Induktivität dieser Drossel herabgesetzt wird. Zuim Ausgleich hierfür muß man daher den Eisenkern einer derartigen Drossel entsprechend vergrößern, und zwar so weit, daß die Summe von Gleichstrom-und Wechselstrommagnetisierung keineswegs über den nichtlinearen Teil (Knick) in der Magnetisierungskurve herausgeht. Mit der Vergrößerung des Eisenquerschnittes geht Hand in Hand ein vergräßerter Aufwand an Wicklungskupfer der Drossel.
- Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es nun, die Wirkung des Gleichstramflusses, der in der verketteten Drossel vorhanden ist, durch eine zusätzliche Magnetisierung zumindest so weit aufzuheben, daß mit einem normalen bzw. unterdimensionierten Querschnitt des Eisenkernes gearbeitet werden kann. Dadurch wird ein weiterer Zweck erreicht, nämlich von den miteinander verketteten Induktivitäten eine zu hohe Spannung fernzuhalten. Erfindungsgemäß erhält der Kern eine weitere, vom den Umrichter durchfließenden Strom unter Mitwirkung eines Hilfsgleichrichters erzeugte Erregung.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsge#, danke an einem Umrichter dargestellt, dir einerseits mit einem höher frequenten DTe4; stromnetz, dargestellt durch die beiden voll den Entladungsströmen durch$ossenen dreiphasigen Transformatorwicklungen i', 2', 3' und z", 2", 3", und anderseits mit einem niederfrequenten Einphasennetz 7 über den Transformator B mit der dem Netz 7 zugekehrten Wicklung 87 und den beiden von den Entladungsströmen durchflossenen Wicklungen 8 t und 82 verbunden ist. Die die UmformUng bewirkenden Entladungsntrecken sind zu einem mehranodigen Entladungsgefäß mit einer Kathode und. den Anoden io', 2o', 30 ', 10", 20" und 30" zusammengefaßt. Inn Sinne vorliegender Erfindung erhält nun der Kern mit den Wicklungen 6' und 6" eine zusätzliche Erregung durch die- Wicklung 6", die, wie aus den; drei Pfeilrichtungen zu ,ersehen ist; der von den Wicklungen 6' und 6" bewirkten Magnetisierung entgegengerichtet ist. Die Wicklung 6"' wird von dem den Umrichter durchfließenden Wechselstrom unter Mitwirkung eines Hilfstransformators g und zweier in Gleichrichters,ch,altung angeordneten Entjadun.gs.strecken, die als Anoden 9o' und 9o" in dem Hauptentladungsgefäß untergebracht sind, ,gespeist.
- Durch die Anordnung gemäß vorliegender Erfindung. ergibt sich somit, daß die Gleichstrommagnetisierung im wesentlichen aufgehoben wird. Weiter ergibt sich als vorteilhaft, daß auch die Grundwellenerregung, denen Frequenz doppelt so groß ist wie die Frequenz des niederfrequenten Netzes 7, kompensiert ist. Mithin beeinträchtigst der Kern mit den Wicklungen 6', 6" und 6"' nicht die normalen Arbeits- und Stromvorgänge und stellt nur einen sehr hohen Scheinwiderstand für die inneren Kurzschlußströme bei den Kom-,eutierungsvorgängen .dar.
nichts im Wege, den Erfindungsgedanken auch bei -solchen Umrichtern anzuwenden, bei denen mindestens zwei Teilspannungen zusammengesetzt werden.er Erfindungsgedanke ist der Übersicht- li eit wegen nur ,an einem einfachen Um- er erläutert worden. Es, steht jedoch
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: - Anordnung zur Gittersteuerung bei Umrichtern, die mit gittergesteuerten Dampf-oder Gasentladungsstrecken mit im wesentlichen lichtbogenförmiger Entladung arbeiten, und bei denen nach Patent 644 721 einerseits die Steuerung der Entladungsstrecken gemäß den Bedingungen des Gleichrichterbetriebes .derart ausgebildet ist, daß das Einsetzen der Entladung mit einer Phasenverschiebung verzögert wird, die dem Betrag nach gleich der Phasenvoreilung des Beginnes der zugehörigen Wechselrichterkommutierung ist, andererseits je eine Induktivität in den Gleichstromkreis jeder der 'beiden, Gruppen von Entladungsstrecken eingeschaltet ist, wobei beide Induktivitäten derart miteinander verkettet sind, daß der gemeinsame Kern eilte Gleichstrommagnetisierang erhält, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern eine weitere Erregung vom den Umrichter durchfließenden Strom unter Mitwirkung eines Hilfsgleichrichters erhält, und zwar mit derartiger Wahl der Größe und des Vorzeichens, daß sowohl. die Gleichstromerregung als auch die Grundwellenerregung des Kernes im wesentlichen kompensiert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA72370D DE661563C (de) | 1934-01-28 | 1934-01-28 | Anordnung zur Gittersteuerung bei Umrichtern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA72370D DE661563C (de) | 1934-01-28 | 1934-01-28 | Anordnung zur Gittersteuerung bei Umrichtern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE661563C true DE661563C (de) | 1938-06-21 |
Family
ID=6945538
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA72370D Expired DE661563C (de) | 1934-01-28 | 1934-01-28 | Anordnung zur Gittersteuerung bei Umrichtern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE661563C (de) |
-
1934
- 1934-01-28 DE DEA72370D patent/DE661563C/de not_active Expired
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