DE6603558U - Maschine zum feinbearbeiten von stirnraedern mit einem zahnradaehnlichen werkzeug - Google Patents
Maschine zum feinbearbeiten von stirnraedern mit einem zahnradaehnlichen werkzeugInfo
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Description
Die Neuerung betrifft eine Maschine zum Feinbearbeiten von Stirnrädern
mit einem zahriradähnlxchen Werkzeug, z.B. einem Schabzahn- -rad, das (Schabrad) sja. den Zahnflanken eine Anzahl vom Zahnkopf
weist, und dessen Acitse sich während der· Bearbeitung mit der Achse
des su bearbeitenden Stirnrades in einen Abstand kreuzt, wobei das
Merkstück mit Vorschubiaitteln, beispielsveise einem antreibbaren
Schlitten, in Sichtung senkrecht zur Werkstück- und Hierkzeugacb.se
den Achsabstand verändernd relativ zua Verkseug verschoben wird
u.nd der für die Fertigstellung des Werkstückes maßgebliche Achsabstand
durch, eine Anschlagvorrichtung bestimmt wird.
Die Qualität der bearbeiteten Werkstücke hängt entscheidend von.
der Starrheit der Maschine ab. Es ist bekannt, den Tiefenvorschub z.B. des das Werkstück tragenden Schlittens durch einen Anschlag
zu begrenzsn, um damit die auf Wärmedehnung und Elastizität beruhenden Einflüsse auf die Arbeitsqualität weitgehend auszuschalten.
•*3a=i=ai:veiKx?Äi:
Das Fahren gegen den festen Anschlag bedingt aber ein elastisches Glied, um den zeitlichen Unterschied zwischen dem Anschlag und dem
Abschalten des Vorschubantriebes aufzunehmen.
Es hat sich gezeigt, daß die Qualität des Werkstücks davon abhängt,
"**■» wie das besagte elastische Glied in den Vorschubantrieb eingegliedert
ist. Es wurde gefundeni daß eine hohe Arbeitsgüte bei einer (1) solchen Bauart erzielt werden kann, daß sich das Antriebsmittel
für den Vorschub, z.B. ntriebsnocken und/oder Vorschubspindel,
unnachgiebig an Maschinengestell abstützt, und daß zwischen dein
zu verschiebenden Element (Werkstück oder Verkseug) bzw. seinen
Träger and dem besagten Antriebsmittel ein federndes Glied vorgesehen
ist.
Das federnde Glied kann hydraulischer, pneumatischer oder nechanischer
Art sein. Ein einfacher Aufbau der Haschine ergibt sich da-
(2) durch, daß das federnde Glied mindestens eine mechanische Feder
ist.
Um die Vorschubkraft bzw. die Kraft des Anschlags auf den Gegenanschlag
den verschiedenen Bearbeitungsaufgaben anpassen zu können,
(3) schlägt die Erfindung vor, daß die Kraft (Spannung) des federnden
Gliedes einstellbar ist.
■ .Γ
Um die vorher gsschilderten Maschinen oder Vorrichtungen auf ver-
s,chiedene Achsabstände einstellen zu können, ohne dadurch den
eigentlichen Vorschubantrieb verändern zu müssen und ohne das elastische Glied zu beeinflussen, wird die Erfindung dahingehend
weiterausgestaltet, daß das Antriebsmittel aus einem Nocken oder einer Kurvenscheibe einerseits und aus einem Rollen- oder Gleitelement
(follower) andererseits "besteht, von denen sich eines ie
Maschinengestell abstützt und das andere einen das Werkstück oder ,das Werkzeug tragenden Träger, z.B. Schlitten, antreibi:, und daß
ein Einstellglied, z.B. eine Schraubspindel, vorgesehe;i ist, mit
deren Hilfe der Achsabstand zwischen Werkstück und Werkzeug unabhangis
von der Stellung des Antriebsnittels eingestellt werden
kann.
j; (5) 3>ie Anschlageinrichtung wird vorteilhaft so gestaltet, daß an
t einen Präger der sich bei der Bearbeitung aufeinander abwälzen-
j; den ÜJeile, s.B. des Werkstückes oder des Werkseuges, eine ein-
stellbare Anschlagvorrichtung vorgesehen ist, die sich auf dem
träger des andeien Sleaents abstützt und so den kleinsten Achsabstand
zwischen Werkstück uni Werkzeug bestimmt. Eine sehr robuste
und gleichzeitig einfach eu bedienende Einrichtung dieser {6) Art besteht darin, daß die einstellbare Anschlagvorrichtung von
mindestens einem verstellbaren Schrauben-Muttern-Paar gebildet
""
wird. Die Lebensdauer einer solchen Einrichtung wird dadurch er- |
(7) höht, daß die in dem einen Träger angeordnete Anschlagvorrichtung j
B sich auf dem anderen Träger abstützt, der zu diesem Zweck mit r
einer Platte aus härterem Material als das Material des ganzen
Trägers vergehen ist. f
uie Neuerung ist mit den Figuren 1 bis 3 trläutert. Ds zeigen: |
Fig. 1 - als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine j:
Zahnridschabmaschine, und zwar teilweise
im Schnitt;
Fiζ. 2 - ein Detail des Vorschubantriebes und das
Beispiel für ein elastisches Element nach der Erfindung}
Fig. 5 - ein Detail aus einer Ansehlagvorrichtung
nach der Erfindung.
Die Figuren 1 und 2 zeigen als Ausführungsbeispiel der Neuerung
eine Z-ihnradfeinbearbeitungsmaschine, im engeren Sinne eine Zahnr·.dschabmaschine.
In einer am Maschinenständer 1 befestigten oder
angogoHsenen Längsführung 2 ist ein Vorschubschlitten 3 längsverschiebbar
gelagert. Auf dem Vorschubschlitten ist ein Werkstücktisch h aufgebaut, d<*r mit Hilfe von Reitstöcken 5 od.dgl. das
Werkstück 6, meist ein Stirnrad, trägt, bainit die Werkstückachse
- 5 —
parallel oder geneigt su einer Ebene eingestellt werden kann, in
der die Achse des Werkzeugs ?, a.3. des Schabrades, liegt (hierbei
ist einstellbare Ächskreuzung su berücksichtigen), ist der Werkstücktisch k mittels eines Kippbolzens 8 auf dem Vorschubschlitten
kippbar gelagert. Zum Kippen bzw. zum Wählen einer bestimmten gekippten stellung ist eine nicht gezeichnete Vorrichtung
vorgesehen, die z.B. aus zwei Anschlagschrauben bestehen kann, die das Kippen des.Werkstücktisches begrenzen.
Das Werkzeug 7, z.B. ein Schabrad, das mit dem Werkstück 6 Hit
gekreuzten Achsen kämmt, ist in einem Werkzeugträger 9 gelagert, der, um das Einstellen des Achskreuzwinkels zu ermöglichen,
schwenkbar und mit Schrauben 10 feststellbar am Maschinenständer gelagert ist. Für den Antrieb des Werkzeugs ist €)in Elektromotor
11, der über eine "eile 12, ein Schneckengetriebe 13, Wcchselräder
1*l·, eine Welle 15>
ein nicht gezeichnetes Umlenkgetriebe und ein Stirnradpaar 16 auf das Werkzeug 7 wirkt,, vorgesehen. Das
Werkstück wird in freier Mitnähme, vom Werkzeug angetrieben.
Für den Vorschub des Vorschubschlittens sind folgende Antriebsmittel
vorgesehen. Ein Elektromotor 17 treibt über eine Welle 18 und
Wechselräder 19 oder ein Geschwindigkeitswechselgetriebe und über
~f "· * &~" ■ V
,eine nicht sichtbare Schnecke ein Schneckenrad. 20 an. Das Schnekkenrad
xst mit einer steuerkurve 21 versehen, auf der eine Rolle 22 abrollen kann. Die Rolle 22 ist in einem Bollenhalter 23 gelagert,
der längsver schiebbar aber nicht drehbar in? Maschinenständer
gelagert ist. Der Rollenhalter ist zentrisch mit einer Gewiadebohrung
versehen, in die das Gewinde einer Vorschubspindel 2k eingreift. Die Vorschubspindel ist drehbar aber, mindestens
in Zustellrichtung, relativ zu einem Lagergehäuse 25 nicht längsverschiebbar gelagert. Das Lagergehäuse 25 ist nicht drehbar aber
längsverschiebbar im Vorschubschlitten gelagert. Hr.tgegen der Sustellrichtung
ist die Bewegung des Lagergehäuses relativ zum Vorschubschlitten mittels eines Bundes 26 od.dgl. begrenzt. In Zustellrichtung
wirkt das Lagergehäuse über federnde Mittel 2? auf den Vorschubschlitten und umgekehrt. Diese federnden Mittel, z.B.
Tellerfederpakete, stützen sich einerseits gegen das besagte Lagergehäuse 25 ab und andererseits gegen eine Federplatte 28, die
sich ihrerseits über ein Lager 29 und ein Widerlager 30 am Vorschubschlitten abstutzt. Das Widerlager ist in den Vorschubschlitten
bzw. in einer in diesem angeordneten Buchse 31 eingeschraubt.
Von einem Vierkant 32 aus, das am Ende einer Welle 32a
angebracht ist, Räfiü das Widerlager 30, das zu. die ecm Zvrsck ans
Umfang mit einer Verzahnung 33 versehen ist, mittels eines auf der Welle 32a sitzenden, nicht geseichnpten, verzahnten Elementes
03558
schraubend ve.dreht werden, womit die Spannung der federnden Mittel
eingestellt werden kann.
Die Vorschubspindel ist - zweckmäßig am freien Tide - mit einem
Schraubenrad 3^ versehen, in das ein anderes Schraubenrad 35 eingreift,
das von einem Vierkant 36 aus gedreht werden kann. Zum
Festklemmen ist eine Klemm schraube 37 od.dgl. vorgesehen. Statt
des Schraubenradpaares 34, 35 kann auch ein Schneckenradgetriebe
vorgesehen sein. Mit Hilfe des Schraubenradpaares und der Vor-
schubspindel 2k kann der Vorechubschlitten relativ zum Rollen-1
halter, d.h. zu den Antriebsmitteln, eingestellt werden und damit auch relativ zum Werkzeug,,
Wenn auch die Steuerkurve nur einen bestimmten Hub ausführen kann, so ist oder sind für die genaue Hubbegrenzung des Vorschubschlittens
eine oder zwei Änschlagschrauben hO vorgesehen,
die in dem Werkzeughalter 9 eingeschraubt ist oder sind und am Hubende gegen den oder die Reitstöcke 5 anliegen. Die Ee^'tstöcke
Kinnen zu diesem Zweck mit einer Anschlagplatte 41 aus veihältnismäßig
hartem Material vei sehen sein. Der genaue endgültige Achsabstand zwischen Werkstück und Werkzeug kann also durch Verschrauben
der Anschlagschraube bzw. Anschlagschrauben eingestellt v/erden.
t I ti "«» « · ■··
f I »» B« If ····
Zum Kühlen und Schmieren des Zahneingriffes, in dem die Spanabnähme
vor sich geht, ist eine Pumpe 50 vorgesehen, die aus
einem Vorratsbehälter 51 Kühl- und/oder Schmiermittel ansaugt
und über eine Leitungs 52 in das Arbeitsfeld (Zahneingriff)
spritzt. Filter, Überdruckventil und die anderen üblichen Arraatüren
sind nicht gezeichnet.
Figur 3 zeigt als Detail und in einem gegenüber der Figur 1 ,vergrößerten Maßstab die vorher bereits erwähnte Anschlagvorrichtung.
In einer im Werkzeugträger 9 befindlichen Bohrung 60 ist eine Buchse 61 eingezogen und befestigt, die zentrisch
mit einer Gewindebohrung 62 versehen ist. In diese Gewindebohrung ist die Anschlagschraube *tO eingeschraubt, und
zwar so, daß die freie Stirnfläche 63 dem Vorschubschlitten
bzw. einem Reitstock 5 zugekehrt ist. Durch mehr oder weniger tiefes Einschrauben der Anschlagschraube in den V7erkseugträger
kann dtr Achsabstand 6k von Werkstück 6 und Werkzeug 7
genau und bequem eingestellt werdea. Die Einstellung kann mit einer Kontermutter 65 gesichert werden. Damit die Anschlagschraube
beim Anschlagen einen genügenden Widerstand findet und damit die Genauigkeit der Einrichtung nicht durch Einschlagen
der Anschlagschraube kO in den Reitstock 5 leidet,
kann in einer Ausgestaltung der Erfindung der Reitstock nnt
66035^8
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einer Anschlagplatte 41 versehen v;erden, die mindestens an der
der Stirnfläche 63 zugekehrten Fläche GS eine härtere Struktur
aufweist als das Material des Reitstockes selbst, d.h., die Aaschlagplatte soll beispiels\*eise aus gehärtetem Stahl sein.
Statt einer solchen Ei&richtung können an der Maschine awei,
aäialich für jeden Reitstock, oder mehr AnschlUge vorhanden
sein.
Claims (1)
- ti · a tCarl Hurth München, den Ιδ. Juli 1966Maschinen- und Za^nradfabrik 1503 Lich/n München 5-, Holzstr. 17-27Scnutzansprüc h1. Maschine zum Feiribearbeitsn voa Stirnrädera snifc eisern saimr-adähnlichen Werkzeug, z.B. einen Schab zahnrad, .das (Schabrad) an den Sahnflanken eine Anzahl vom Zahnkopf sun Zahnfuß verlaufende, Schneidkanten bildende Schneidnuten aufweist, und dessen Achse sich während der Bearbeitung mit der Achse des zu bearbeitenden Stirnrades in einem Abstand kreu2,t, wobei das Werkstück mit Vorschubmitteln, beispielsweise einem antreibbaren Schlitten, in Richtung senkrecht zur Werkstück- und Werkzeugachse den Achsabstand verändernd relativ zum Werkzeug verschoben wird und der für die Fertigstellung des Werkstückes maßgebliche Achsabstand durch eine Anschlagvorrichtung bestimmt wirdj
dadurch gekennzeichnet,daß sich alle Antriebsmittel für den Vorschub, z.B. Antriebsnocken (21) und/oder Vorschubspindel (24), unnachgiebig am Maschinengestell (1) abstützen, und daß zwiachen dem zu verschiebenden Element (6 od. 7) (Werkstück oder Werkzeug) bzw. seinem Träger (3 od. 9) und dem besagten Antriebsmittel (20, 21) ein federndes Glied (27) vorgesehen ist.-Z-f)035582. Maschine nach An rruch 1,
dadurch gekonnzeiehne t,daß das federnde Gli<?d (2?) Kinder tens eire mechanische Feder ist.3. Haschine nach Anspruch 1 oder ?,
dadurch gekennzeichnet,daß die Kraft (Spannung) des federnden Glieds (27) einstellbar ist.'h. Maschine nach mindestens einem der voj'hergehenden Ansprüchet dadurch gekennzeichnet,daß das Antriebsmittel aus einem Nocken (21) oder einer Kurvenscheibe einerseits und aus einem Rollen- oder Gleitelement (22) andererseits besteht, von denen sich eineo imMaschinengestell abstützt und das andere einen das Werkstück (6) oder das Werkzeug (7) tragenden Träger, z.B. Schlitten (?), antreibt, und daß ein Sinstellglied (2*0, z.B. eine Schraubspindel, vorgesehen ist, mit deren Hilfe der Achsabstand zwischen Werkstück (6) und Werkzeug (7) unabhängig von der Stellung des Antriebsmittels (20,21) eingestellt werden kann.5· Maschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet,
νdaß an einem Träger (z.B. 9) der sich bei der Bearbeitung aufeinander abwälzender Teile, z.B. des Werkstückes (6) oder des— 3 ~Werkzeuges (7)» eine einstellbare Anschlagvorrichtung vorgesehen ist, die sich auf dem Träger (5) des anderen Elementes abstützt und so den kleinsten Achsabstand zwischen Werkstück und Werkzeug bestimmt.6. Maschine nach Anspruch 1 und 5,dadurch gekennzeichnet,daß die einstellbare Anschlagvorrichtung (*K)) von mindestens einem verstellbaren Schrauben-Muttern-Paar (40, 61) gebildet wird._ 7· Maschine nach mindestens einem der Ansprüche 1,5 und 6.dadurch gekennzeichnet,daß die in dem einen Träger (9) angeordnete Anschlagvorrichtung ('+O) sich auf dem anderen Träger (5) abstützt, der zu diesem Zweck mit einer Platte (*Κΐ) aus härterem Material als das Material des ganzen Trägers versehen ist.ι i6^03558
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| DE19666603558 DE6603558U (de) | 1966-07-23 | 1966-07-23 | Maschine zum feinbearbeiten von stirnraedern mit einem zahnradaehnlichen werkzeug |
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| DE6603558U true DE6603558U (de) | 1969-10-16 |
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ID=6584753
Family Applications (1)
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1966
- 1966-07-23 DE DE19666603558 patent/DE6603558U/de not_active Expired
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