DE6603546U - Drucktasten-rasteinrichtung - Google Patents

Drucktasten-rasteinrichtung

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DE6603546U
DE6603546U DE19696603546 DE6603546U DE6603546U DE 6603546 U DE6603546 U DE 6603546U DE 19696603546 DE19696603546 DE 19696603546 DE 6603546 U DE6603546 U DE 6603546U DE 6603546 U DE6603546 U DE 6603546U
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DE
Germany
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control
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control pin
shift gate
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DE19696603546
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Friedrich Petrick Meta GmbH
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Friedrich Petrick Meta GmbH
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Publication of DE6603546U publication Critical patent/DE6603546U/de
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/70Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a plurality of operating members associated with different sets of contacts, e.g. keyboard
    • H01H13/72Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a plurality of operating members associated with different sets of contacts, e.g. keyboard wherein the switch has means for limiting the number of operating members that can concurrently be in the actuated position

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  • Push-Button Switches (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE OR.-ING. HELMUT JOOSS DIPL-ING. WERNER GRAMM
Anwaltsakte ι lAOl 6m
33 BRAUNSCHWBG.des 20. 4* 196?
THEODOt-HEUSS-STRASSE I EUF 23430.28339
Friedrich P e t r i c k G.m.b.H., Metallwaren
Bad Salzdetfurth "Drucktastenschalter11 Beschreibung
Die Neuerung betrifft einen Druektastenschalter mit einzelnen Rasten und sich gegenseitig auslösenden Tasten.
Einzeln für sich allein wirksame Tasten können wiederum zwei Grundfunktionen ausüben, nämlich :
1.1 nicht einrastend, die Taste kommt wieder in ihre Ausgangsstellung zurück, wenn sie nicht mehr gedrückt wird,
1.2 nach einmaligem Druck in der gedrückten Stellung einrastend, beim zweiten Druck wieder in die Ausgangsstellung zurückkehrend (sog. Einzel-Rasten).
Wenn mehrere Tasten sich gegenseitig in ihrer Funktion beeinflussen, so werden folgende Grundfunktionen unterschieden :
2. 1 »i&de
- 2 - J
2.1 jede Taste rastet beim Drücken ein und verbleibt in '■■: dieser SteELung. Sie kann nur durch Drücken einer an- | deren Taste aus der Rastung gelöst werden, wobei diese ;
andere Taste ihrerseits in der gedrückten Stellung ein- 1
I rastet f
(sog. gegenseitige Auslösung), |
2.2 jede Taste rastet beim erstmaligen Drücken ein und kehrt \
beim zweiten Drücken in die Ausgangslage zurück. Sie wird
jedoch in gedrücktem Zustand von anderen Tasten ausgelöst
und kehrt dann in ihre Ausgangsstellung zurück, wobei die
auslösende Taste eingerastet bleibt (Einzelrastung mit
gegenseitiger Auslösung),
2.3 Kombination von Tasten mit der Funktion 2.2 und 2.3 :
alle Tasten lösen sich gegenseitig aus; jede von ihnen
kann jedoch "einzeln rastend" oder auch "gegenseitig
auslösend" ausgebildet sein.
Die vorliegende Üeuerung stellt eine neuartige Konstruktion
dar, durch die die unter 2.2 angegebene Funktion einer Bruckta3tenanordnung erfüllt wird. In an sich bekannter Weise kann auch die
Funktionsaufgabe entsprechend 2.3 gelöst werden.
Es ist eine Reihe konstruktiver Lösungen für "Einzel-Rasten
mit gegenseitiger Auslösung" bei Drucktastenschaltern bekannt geworden, die nachstehend behandelt werden :
DBP 1.133«Oö6 zeigt die Anordnung zweier Einzelrastklappen,
die mit einer Gabel verbunden sind und damit die gegenseitige
Auslösung bewirken.
DAS I.I97.I58
• * * h
DAS LI97.I58 beschreibt Einzelrastungen, die sich fest in einer für alle Tasten gemeinsamen Rastklappe befinden, wodurch die gegenseitige Auslösung herbeigeführt wird.
DBGM !.772.569 stellt eine Anordnung dar, bei der bewegliche Einzelrastklinken für jede Taste auf einer gemeinsamen Hastklappe angeordnet sind, die die gegenseitige Auslösung bewirkt.
DBGM I.792.993 enthält die Datstellung einer speziellen Kombination einer Einzelrastung mit drei sich gegenseitig auslösenden Tasten, wobei die Kopplung der Rastklappen für die gegenseitige auslösenden Tasten mit der Einzelrast-Taste über eine an der Klappe befindlichen "Fahne" erfolgt.
DBGM 1.839»996 besehreibt die Anwendung der Lösung entsprechend DBGM i.772.569 bei einer Druck-Zug-Betätigung eines Schiebeschalter s.
Alle vorstehend angeführten Ausführungen haben ein Kennzeichen gemeinsam, und zwar wird zur gegenseitigen Auslösung der einzeln rastenden Tasten eine Rastklappe oder Sperrklinke verwendet, die sich um eine senkrecht zu der Tastendruckrichtung stehenden Achse drehte Demgegenüber besteht die Neuerung darin, daß sämtliche den einzelnen Tasten zugeordneten, an sich bekannten Steuerstifte auf einer ebenfalls an sich bekannten Schaltkulisse höhenbeweglich angeordnet sind und in ihre in den Tastenschiebern befindlichen
S teuerkurve u.
Steuerkurven seitlich eingreifen, wobei die Tiefe der den Steuerstift in der gedrückten Stellung der Taste sichernden Rast höchstens gleich dem durch das Drücken einer Taste erzeugten-iQuerweg der Schaltkulisse ist.
Diese Form der Lösung der gestellten Aufgabe hat gegenüber den angeführten, bekannten Ausführungen den Vorteil, daß der Platzbedarf wesentlich geringer ist. Bei der Entwicklung von Geräten, in denen Drucktastenschalter Verwendung finden, ist die Tendenz zu einer immer weitergehenden Verkleinerung der Abmessungen festzustellen. Damit ist auch der Drucktastenschalterentwicklung die Aufgabe gestellt, die Abmessungen auf das erzielbare Minimum zu reduzieren. Diese Forderung hat zur Konstruktion sehr kleiner Modelle geführt, bei denen die Unterbringung von Steuerelementen der herkömmlichen Art, wie sie in den angegebenen Schutzrechten beschrieben sind, sehr große Schwierigkeiten bereitet. Die
Neuerung hat hier zu einer Ausführungsform. geführt« die auch in kleinen Drucktastenschaltern anwendbar ist.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung in Draufsicht und Rückansicht. Anhand der Fig. 3 bis 7 ist die Wirkungsweise der Steuerelemente erläutert.
Danach sind die durch Tastenknöpfe 1 betätigten Tastenschieber 2 in den Kontaktkammern 3 geführt. Sie enthalten im Inneren der Kontaktkammern die beweglichen, nicht dargestellten Kontaktbrücken, die in bekannter Weise die nach außen geführten
festen
354
festen Kataktpaare, die ebenfalls nicht dargestellt sind, kurzschließen bzw· öffnen. Die Kontaktkammern 3 sind in einer Metallschiene 4 gehaltert, in der auch die Schaltkulisse 5 untergebracht ist. Diese trägt seitlich der Tastenschieber 2 die mit Steuerkurven 2a zusammenarbeitenden Steuerelemente 6, die im vorliegenden Beispiel als flache, um einen Drehpunkt 6a bewegliche Blechteile mit einem stiftartigen Ansatz 6b ausgebildet sind. Für diese Steuerelemente sind mannigfaltige Gestaltungsformen möglich, für djs viele Gesichtspunkte, wie z«B. solche der Herstellungsweise, maßgebend sein können, Im Interesse einer einprägsamen Darstellung wird bei den Steuerelementen im folgenden von Steuerkurve und Steuerstift gesprochen. Es ist jedoch für die Funktion der erfindungsgemäßen Anordnung keinesfalls erforderlich, daß das in der Kurve geführte Steuerelement ein Stift ist.
In den Tastenschiebern 2 befinden sie-h seitlich die Steuer— kurven 2a, in die die Steuerstifte 6b eingreifen. Letztere werden durch Federn 7 in Richtung des Pfeils 7a unter Druck gehalten.
Die Schaltkulisse 5 weist an den Stellen der Tastenschieber 2 Öffnungen 5a (Fig. 8) auf, die so bemessen sind, daß ^sich die Schaltkulisse § in Querrichtung hin- und herbewegen kann. Sie wird durch eine Feder 8 in Pfeilrichtung 8a gedrückt. Dadurch wird erreicht, daß die Steuerstifte 6b in dieser Richtung durch das seitliche Profil der Steuerkurven geführt werden.
Für einzeln einrastende Tastenschieber ist eine Reihe von
Ausfuhrnngsformen
Aus ifiihrungs formen bekannt geworden. Darunter befindet sich eine koastuktive Lösung, bei der eine Steuerkurve der sogenannten Herzform mit einfta beweglichen Stift zusammenarbeitet, wie dies z.B. in den französischen Patentschriften 1.2β5·26θ und 1.335*017 beschrieben ist. Diese herzförmigen Steuerkurven sind als Nuten ausgebildet, in denen der an sich senkrecht auf dem Nutengrund stehende Steuerstift seitlich geführt und in der Höhe entsprechend dem Kurvenprofil bewegt wird. Diese Anordnungsi.äind lediglich geeignet, die in der Übersicht unter Punkt 1„2 angeführte Funktion der Einzel-Rastung zu erfüllen. Um auch den unter 2.2 und 2.3 angegebenen Forderungen nach gegenseitiger Auslösung zu entsprechen, ist es erfindungsgemäß erforderlich, das Profil der Steuerkurve und das Zusammenwirken von Steuerkurve und Steuerstift grundlegend anders zu gestalten und außerdem den Steuerstift höhenbeweglich auf der quer verschiebbaren Steuerkulisse anzuordnen.
Die Fig. 3 bis 7 zeigenden Steuerstift 6b in fünf charaktery istischen Stellungen innerhalb der Steuerkurve 2a während eines Betätigungszyklus. Fig. 3 stellt den Tastenschieber und den Steuerstift in der Ausgangs- oder Ruhestellung dar. Der Tastenschieber ist dabei nicht gedrückt. Bei Betätigung des Tastenschiebers 2 durch Druck auf den Tastenknopf 1 bewegt sich die Steuerkurve 2a in die Pos^ion entsprechend Fig. kt wobei der Steuerstift 6b an der Schräge 2b und der Fläche 2c entlanggleitet und dann in die Rast 2d unter der Wirkung der Feder 8 einspringt. Der Betätigungsvorgang der Taste ist damit beendet, da der eingerastete Stift ein weiteres Eindrücken verhindert.
Ä Wird.
Wird der Tastenknopf 1 jetzt entlaste ti so wird der Tastenschieber infolge der Wirkung der Feder 9 wieder in seine Ausgangsstellung gedrückt* Dabei gleitet der Steuerstift 6b auf der Schräge 2e en clang, bis die in Fig. 5 dargestellte Position 2f und dort unter der Wirkung der Feder 8 einrastet. Damit ist der Schaltvorgang abgeschlossen. Der Tastenschieber hat die für den Schaltzustand der gedrückten Taste vorgesehene Lage erreicht. Die in der Ausgangsstellung offenen Kontakte der Kontaktk-ammer sind kurzgeschlossen, bzw. die kurzgeschlossenen Kontakte sind geöffnet.
Bei erneutem Druck auf den Tastenknopf 1 bewegt sich der Tastenschieber 2 in die in Fig. 6 angegebene Position, wobei der Steuerstift 6b sich auf der Schräge 2g in die Raststellung 2b begibt und hier den Betätigungsvorgang beendet. Wird der Druck auf den Tastenknopf 1 aufgehoben, so begibt sich der Tastenschieber 2 unter der Einwirkung der Feder 9 in die in Fig. 7 gezeichnete Endstellung, die mit der Ausgangsstellung nach Fig. 3 identisch ist. Der Steuerstift 6b bewegt sich bei dieser letzten Phase des Schaltvorganges aus der Stellung 2 h über die Bahn 2i unter Einwirkung der F-sder 7 in seine Ausgangsstellung zurück.
Nach dieser Schilderung der Einzelrastung folgt eine Erläuterung der Auslösung einer Taste aus ihrer gedrückten Stellung durch eine andere Taste. Dieser Vorgang ist in den Fig. 8 und 9 dargestellt. Beide Bilder zeigen einen Schnitt durch den Drucktastenschalter mit zwei Tastenschiebern 2.
Gemäß
Gemäß Fig. 3 befindet sich der linke Tastenschieber in der Ruhestellung, die Tasteist nicht gedrückt und der Steuerstift 6b befindet sich in der Position nach Fig. 3- Der rechte Tastenschieber ist gedrückt, und der Steuerstift 6b hat die Lage ensprechend
j Fig. 5. Da der Steuerstift hier an der linken Fläche der Rast-
öffnung anliegt, ist die Schaltkulisse 5 um das Maß χ ausgelenkt, Dementsprechend ist der Steuerstift der linl um den gleichen Betrag nach rechts versetzt.
S" Dementsprechend ist der Steuerstift der links gezeichneten Taste
Wird nun die linke Taste gedrückt, so wird, wie in Fig. 3 dargestellt, der Steuerstift entlang der Schräge 2b nach rechts herausgedrückt, wobei er die Schaltkulisse 5 um den Betrag y mitnimmt. In Fig. 9 ist der Zustand der Anordnung dargestd.lt, in dem der Steuerstift am Ende der Schräge 2b angelangt ist und den maximalen Querweg der Schaltkulisse 5 bewirkt hat. Es ist ersichtlich, daß der Steuerstift der rechten, eingerasteten Taste aus der Rast gelöst wird, wenn das Profil der Steuerkurve 2b so dimensioniert ist, daß das Maß ζ höchstens so groß ist wie der maximale Querweg y der Schaltkulisse. Ist das der Fall, so wird der Steuerstift unter Einwirkung der Feder 7 von Position 2f direkt über die schneidenartige Kante zwischen der Fläche 2c und der Schräge 2b zurück in die Ausgangslage schnellen. Diese schneidenartige Kante wird in der praktischen Ausführung dsr Anordnung zweckmäßig um so viel zurückgesetzt oder auch verrundet werden, als die unvermeidlichen Harstellungstolexanzen der Teile dies erfordern, um eine sichere Funktion zu gewährleisten.
Patentanspruch

Claims (1)

  1. ■ · ■ « ti
    ■ t B » . .
    S chutzanspruch
    j Drucktastenschalter mit einzeln rastenden und sich gegen-
    seitig auslösenden Tasten, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche den einzelnen Tasten zugeordneten, an sich bekannten Steuerstifte (6b) auf einer ebenfalls an sich bekannten Schaltkulisse höhenbeweglich angeordnet sind und in ihre in den Tastenschiebern befindlichen Steuerkurven (2a) seitlich eingreifen,
    „ wobei die Tiefe (z) der den Steuerstift (6b) in der gedrückten
    Steilung der Taste (2) sichernden Rast höchstens gleich dem durch das Drücken einer Taste (2) erzeugten Querweg (y) der Schaltkulisse (5) ist.
    bl. (Dr.-Ing. Jooß)
    Patentanwalt
    Sniuliunsp:) ist cht /η'Άι\ 4...j?"t: ',ι , <,* «. ■ ·, n ob. DIa Γ·.".ΗΙϋ-;ν>* B«iiMj!iirici ^c A .*.>·<■"' <nrq i ι ii i,t · lie jlch t« 4tA AmtSOk<*i>. t.» te -*.i (ι !■» ι I .^1,- l\
    näon. Auf Afltra^ *wJ»n !rtervon otn.h (Vui-ik^Jen n-ί- υ <J»r. Obllch«rt Pr«fi«i .J«ii»f«i1. !teilhabe» ftrtenlomt,
    δ3 ν:
DE19696603546 1969-05-30 1969-05-30 Drucktasten-rasteinrichtung Expired DE6603546U (de)

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