DE660264C - Halter fuer einen Fahrradersatzschlauch - Google Patents

Halter fuer einen Fahrradersatzschlauch

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Publication number
DE660264C
DE660264C DEK144114D DEK0144114D DE660264C DE 660264 C DE660264 C DE 660264C DE K144114 D DEK144114 D DE K144114D DE K0144114 D DEK0144114 D DE K0144114D DE 660264 C DE660264 C DE 660264C
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DE
Germany
Prior art keywords
hose
bicycle
holder
tube
replacement
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Expired
Application number
DEK144114D
Other languages
English (en)
Inventor
Basile Koudriavtseff
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Individual
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Publication of DE660264C publication Critical patent/DE660264C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J11/00Supporting arrangements specially adapted for fastening specific devices to cycles, e.g. supports for attaching maps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packaging Of Machine Parts And Wound Products (AREA)

Description

  • Halter für einen Fahrradersatzschlauch Die Erfindung betriff t einen Halter für einen Fahrradersatzschlauch, der ein Auflegen des Schlauches auf die Felge ohne Entfernung des Rades aus der Gabel gestattet.
  • Derartige Halter sind an sich bekannt. Ein bekannter Halter stellt ein hohles Gehäuse dar, welches zur Aufnahme des Ersatzschlauches dienen soll und im Innern der Fahrradgabel befestigt ist. Um die Möglichkeit auszuschließen, daß der Schlauch mit der Nabe in Berührung kommt, ist zwischen den Seitenwänden des Gehäuses eine Hülse befestigt, in welcher sich die Nabe des Rades frei drehen kann. Zum Schutze des Gehäuseinnern gegen Staub und Schmutz sind Deckel N,orgesehen.
  • Dieser Halter hat aber den -.\7achteil, daß die ganze Einrichtung innerhalb der Fahrradgabel eingebaut sein muß. Der innere Raum 3 der Fahrradgabel wird dadurch in unerwünschter Weise eingeschränkt.
  • Bei dieser Einrichtung müssen die Schiauben oder andere Befestigungsvorrichtungen, welche den Deckel halten und sich im Innern der Gabel befinden, stets unter K-ontrolle gehalten werden, damit dieselben unterwegs sieh nicht lösen.
  • Die Naben liegen nicht frei, da sie durch obenerwähnte Hülsen umfaßt sind, und die Nachstellung des Konus ist erschwert.
  • Bei diesem Halter wird vorgeschlagen, den Schlauch so zu falten oder zu rollen, daß er so wenig Raum wie möglich im Gehäuse einnimmt. Dadurch kann der Schlauch leicht brüchig und schadhaft werden.
  • Bei der heutigen Bauart der Fahrräder #verden Dieb Gabeln so eng gebaut und die Naben so schmal geformt, daß der Einbau von Ersatzschlauchbehältern im Innern der Fahrradgabel oder Anbau von solchen Vorrichtungen an den Räderndem freien Lauf der Räder hinderlich sein kann.
  • Bei einem anderen bekannten Halter ist für den Ersatzschlauch ein ringförmiges Gehäuse vorgesehen, welches nahe &r Felge mit den Speichen oder mit der Felge selbst verbunden ist. Das Gehäuse, in welchem der Ersatzschlauch lagert, wird durch einen in mehrere Stücke unterteilten Deckel verschlossen.
  • Dieser Halter hat einerseits die -Nachteile des vorerwähnten, da das Gehäuse sich innerhalb der Fahrradgabel befindet und der innere Raum der Fahrradgabel beeinträchtigt wird"#,#, andererseits ist diese Bauart ziemlich teilig, die Herstellung daher teuer. Au er' , 4fi#L, dreht sich das Gehäuse für den Ersatzsc lalä'#i,# mit dem Rade; durch Erschütterungen besteht#' die Gefahr, daß irgendwelche Schrauben sich lösen. Die Speichen erfüllen nicht vollständig ihre Aufgabe, da ein Teil der Speichen durch. das Ersatzschlauchgehäuse festgeklemmt ist. Das Nachspannen und die Pflege der Speichen ist hierbei erschwert.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Mängel der bekannten Fahrradersatzschlauchhalter zu beseitigen.
  • Dies geschieht dadurch, daß der Schlauch über die Schmalseiten einer an den Rahmenstreben (Fahrradgabel) befestigten gekrümmten Trägerplatte gelegt und um an deren Außenseite befindliche fingerförmige Ansätze aufgewickelt ist.
  • Derjenige Teil des Ersatzschlauches, welcher sich zwischen dem Rade und den Verstrebun-2, Csen, also in der Fahrradgabel, befindet, wird über die Schinalseiten dieser Platte ganz flach gelegt. Demnach befindet sich fast der ganze Ersatzschlauch an der Außenseite der Fahrradgabel und wird hier schonend aufgewickelt. Die Trägerplatte mitdem Schlauch wird von einem zweiteiligen Gehäuse umgeben. Infolgedessen liegt nur ein ganz kleiner Teil des Ersatzschlauches, umhüllt von dem flach anliegenden Gehäuse, ganz flach an der Innenseite der Gabel und bildet eine so unbeträchtliche Erhöhung, welche keine schädliche Wirkung auf den freien Lauf der Räder ausüben kann.
  • Dagegen kann die Außenseite des Behälters für den Ersatzschlauch so bemessen sein, daß der Schlauch dort bequem und ohne Beschädi-,-,un..
  • « - gelagert werden kann.
  • Wenn auch der größte Teil des Ersatzschlauchbehälters sich an der Außenseite der Verstrebungen (Gabel) befindet, so gestattet dieser Ersatzschlauchhalter, den Schlauch ohne Entfernung des Rades aus der Gabel zu wechseln.
  • Das Fehlen solcher Vorrichtungen innerhalb der Gabel und an den Rädern gewährleistet freien Zutritt zu allen Teilen des Rades, wie Konus, Speichen, die man von Zeit zu Zeit nachstellen muß.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i zeigt das Vorderrad und Fig, 2 das Hinterrad eines Fahrrades mit eingebautem Behälter gemäß der Erfindung. Fig- 3 bis 5 zeigen in Ansieht eine Aufwickelplatte in mehreren Stadien der Herstellung. Fig. 6 zeigt die in Fig. 3 bis 5 dargestellte Aufwickelplatte in dem Behälter eingelagert. ,Der Behälter ist geschnitten.
  • Fik. 7 zeigt die Aufwickelplatte an den 2 r 're#ung n des Vorderrades am Fahrradahrsnen befestigt.
  • llg. 8 zeigt eine Aufwickelplatte an den F* Verstrebungen des Hinterrades am Fahrradrahmen befestigt nebst einer Haltestange für das Schutzblech.
  • Fig. 9 und io zeigen die Haltestange für das Schutzblech in vergrößertem Maßstab in Ansicht und im Schnitt.
  • Fig. ii zeigt den Kasten des Behilters in Ansicht und Fig. 12 den Deckel des Behälters.
  • Fig. 13 ist ein Schnitt durch den Behälter und teilweise durch die Aufwickelplatte.
  • Fig. 14 zeigt eine Einzelheit.
  • Die in den Fig. 3 bis 5 dargestellte Aufwickelplatte i besteht aus einem Blech, das in der Mitte bei 2 ausgespart ist. An den Enden 3 und 4 hat die Platte i E inschnitte. Löcher 5 dienen zur Befestigung der Aufwickelplatte an den Verstrebungen des Vorder-bzw. Hinterrades, wie dies in den Fig. 7 und 8 dargestellt ist. Diese Befestigung kann durch Rohrschellen 6 (Fig. 7 und 8) geschehen. Die Platte i wird an der Innenseite der Fahrradverstrebungen befestigt. Die Platte ist bogenförmig, damit sie sich der Radform anpaßt. Am inneren Bogen sind fingerförmige Verlängerungen 7 der Platte vorgesehen, die, wie die Fig. 4 und 5 zeigen, nach hinten und vorn umgebogen sind (Fig. 5 zeigt deshalb die Rückansicht von Fig. 4), so daß die fingerförmigen Verlängerungen 7 die in Fig. 6 gezeigte Gestalt aufweisen. Diese so umgebogenen Verlängerungen 7 dienen zum Halten des im Behälter 8, 9 eingelagerten Schlauches io (gestrichelt dargestellt). Der Behältcr besteht aus einem Kasten 9 und einem Deckel 8. Er ist in den Fig. i i und 12 im einzelnen dargestellt. Der Kasten 9 wird ebenfalls an den Verstrebungen des Fahrrades, wie in den Fig. i und 2 dargestellt, befestigt. Uber den Kasten wird der Deckel 8 gesetzt. Zur Befestigung des Deckels mit dem Kasten können ein Haken- und Ösenverschluß io, 12 und eine überfalli-nutter i i nebst entsprechender Schließe 13 dienen. Damit das Ventil des Fahrradschlauches untergebracht werden kann, ist eine der Verlängerungen 7 entsprechend bei 14 (Fig. 13) ausgebaucht. Der Deckel 8 weist die entsprechende Ausbauchung auf.
  • Damit der zu ersetzende, also verletzte Schlauch in die Kassette eingebracht werden kann, wenn der Ersatzschlauch auf den Felgen des Fahrrades aufgebracht worden ist, ist die Strebe für das Schutzblech zweiteilig ausgebildet, wie dies in den Fig. 8, 9 und io dargestellt ist. -Mit 15 ist eine verschiebbare Hülse bezeichnet, die durch Schrauben 16 an der aus zwei Teilen 17 lind 18 bestehenden Schutzblechstrebe festgestellt werden kann. Soll der verletzte Schlauch in den Behälter eingelegt werden, dann werden die Schrauben 16'gelöst, und die Hülse wird nach- oben geschoben. Der Zwischenraum zwischen den Streben 17 und 18 gestattet,das Einlagern des Schlauches in den Behälter.
  • An den Stellen, wo die Verstrebungen des Fahrradrahmens durch den Behälter gehen ( ' Fig. i i), sind Gummidichtungen ig (Fig. i i lind 12) vorgesehen zum Schutz gegen Regenwasser und Staub.
  • Bei dein Fahrradzusammenbau werden, bevor die fertig ausgerüsteten Räder in die Rahmengabeln eingesetzt werden, die Aufwickelplatten (Fig. 7 und 8) an den Verstrebungen des Vorder- bzw. Hinterrades am l,'ahradrahinen befestigt. je ein Ersatzschlauch kommt auf diese Aufwickelplatte, so daß ein Teil des Schlauches in die Einschnitte 3 lind 4 (Fig. 3) gelegt -wird und der Schlauch diese mitsamt den Verstrebungen umgreift. Der übrigbleibende Teil des Schlauches wird dann in der in Fig. 6 dargestellten Weise zwischen der Platte i und den Verlängerung n 7 hin und be her gelegt. Zum Schluß werden dann der Kasten (Fig. i i) und Deckel (Fig. 12) über die Aufwickelplatte nebst Schlauch gesetzt. Die fahrhereiten, also mit üblichen Schläuchen und Mänteln versehenen beiden Räder werden alsdann in die Gabeln eingebaut.
  • Soll die Auswechselung zwischen dem Ersatzschlauch und dem verletzten Schlauch ei-folgen, so wird, ohne daß dabei das Rad abmontiert wird, zunächst der verletzte Schlauch von der Felge abgestreift, dann der Behälter geöffnet und der Ersatzschlauch von der Aufwickelplatte abgenommen und über die Felge gestreift und darauf der verletzte Schlauch in derselben Weise wie vorher der Ersatzschlauch in den Behälter eingelegt.
  • Demnach ermöglicht ein Fahrradersatzschlauchbehälter, den Ersauschlauch mit7uiühren und denselben so unterzubringen, daß, ohne daß das Rad abmontiert wird, der Schlauch gewechselt werden kann.
  • Demzufolge braucht man nicht den beschädigten Schlauch unterwegs zu reparieren, was oft bei den ungünstigen Verhältnissen, wie Regen, Kälte, Dämmerung u. dgl., geschehen soll und zeitraubend ist, sondern man bentlizt den Ersatzschlauch zum Weiterfahren, und wenn die Fahrt beendet ist, bessert man in Ruhe den beschädigten Schlauch aus, um ihn dann wieder als Ersatzschlauch mitzuführen.

Claims (2)

  1. PATE--\ T A NS PRÜCIIE -. i. Halter für einen Fahrradersatzschla-Lich, der ein Auflegen des Schlauches auf die Felge ohne Entfernung des Rades aus der Gabel gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch über die Schmalseiten einer an den Rahmenstreben befestigten gekrümmten Trägerplatte gelegt und um an deren Außenseite befindliche fingerförmige Ansätze (7) aufgewickelt ist.
  2. 2. Halter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter mit dein Schlauch von einem zweiteiligen Gehäuse umgeben ist.
DEK144114D 1936-10-23 1936-10-23 Halter fuer einen Fahrradersatzschlauch Expired DE660264C (de)

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DEK144114D DE660264C (de) 1936-10-23 1936-10-23 Halter fuer einen Fahrradersatzschlauch

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DEK144114D DE660264C (de) 1936-10-23 1936-10-23 Halter fuer einen Fahrradersatzschlauch

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DE660264C true DE660264C (de) 1938-05-21

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ID=7250586

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DEK144114D Expired DE660264C (de) 1936-10-23 1936-10-23 Halter fuer einen Fahrradersatzschlauch

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