DE6601774U - Steuereinrichtung fuer hydro-kinheiten - Google Patents

Steuereinrichtung fuer hydro-kinheiten

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DE6601774U DE19656601774 DE6601774U DE6601774U DE 6601774 U DE6601774 U DE 6601774U DE 19656601774 DE19656601774 DE 19656601774 DE 6601774 U DE6601774 U DE 6601774U DE 6601774 U DE6601774 U DE 6601774U
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/44Control of exclusively fluid gearing hydrostatic with more than one pump or motor in operation
    • F16H61/456Control of the balance of torque or speed between pumps or motors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/42Control of exclusively fluid gearing hydrostatic involving adjustment of a pump or motor with adjustable output or capacity
    • F16H61/427Motor capacity control by mechanical control means, e.g. by levers or pedals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die 3ΒβχΒ&Ώάαα& betrifft eine Steuereinrichtung für zwei oder mehr bezüglich der SohUjyakissnge bz«. rördermenge pro Umdrehung d\jreh Koppelglieäer gemeinsam — rstellbare Hydro-Einheiten, ä nämlich Hydro-Motoren oder Hyaro-Puinpeä* a
Neueirung
Der JKftkaäang: liegt die Aufgabe zugrunde, der Verstellung für
besondere Effekte je nach den jeweils gegebenen Situationen von der Norraalverstellfunktion eine abweichende Punktion geben zu können. Die Erfindung bezweckt also eine Vieiterausgestalfung der bisher bekannten Steuereinrichtung, um diese vielfältiger anwendbar zu machen und unjfcesoniiere Effekte erzielen zu können.
Die Koppelglieder werden im allgemeinen mechanische Koppel-
V"
LINDE
ES
glieder sein und aus einem Gestänge ggf· mit Kulissen oder dergleichen bestehen· Es können aber auch hydraulische oder pneumfcfcisch© oder elektrische Koppelglieder vorgesehen sein.
Neuerung
Gemäß der 5*3G£Käxoag ist vorgesehen, daß die Koppelglieder ihrer· seits mittels eines Einflussgliedes verstellbar sind, so daß ungleiche Verstellung der beiden durch die Koppelglieder zu gemeinsamer Verstellung verbundenen Hydro-Einheiten erzielbar ist.
Neuerung
Die SxaCtxPßaae betrifft also auch hydrostatische Getriebe mit einer solchen Steuereinrichtung, wobei die Getriebe aus einer oder mehreren Pumpen und einer oder mehreren Motoren oder 2y« lindern bestehen können nand wobei die durch Koppelglieder zu ge-J raeinsamer Verstellung verbundenen Eiaheiten die Motoren oder die J Pumpen sein können.
Ein besonders vorteilhafter Anwendungsfall ist» der steuereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ergibt sich für ein hydrostatisches Getriebe mit einer verstellbaren Hydro-Puape und zwei von dieser beaufschlagten* vorzugsweise mittels eines kommunizierenden Röhrensysteras parallolgeschaltet gemeinsam beaufschlagten oder auch hintereinander geschalteten oder über einen Menge^eiler parallelgesclAltet beaufschlagten Hydro-Motorc welche die durch die Koppelglieder zu gemeinsamer Verstellung
ϊϊ.
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gekoppelten Hydro-Einheiten sind,, wobei die Koppelglieder mit j dem verstellbaren Teil der Pumpe verbunden sind» durch das bei
Verstellen der Pumpe sich zwangsläufig ein sinngemäßes Ve* -
steller der Hydro-Motoreti ergibt. VJährc; Λ bsi starren Itcpoel»
gliedern immer beide Motoren entweder bei miteinander kommu» 5
nlaierendea Rührensystem und Parallelschaltung das gleiche
Drehmoment abgeben oder bei Hintereinanderschaltung bzw. Parallel schaltung über einen Mengenteiler beide Motoren gleiche Drehzahlen haben, kann durch die Verstellung der Koppelglieäer neben -0 der Verstellung üer absoluten Größe der Drehzahl ein unter-
schieciliehss Dre moment oder unterschiedliche Abtriefosdrehzahlen an beiden Motoren eingestellt werden«
Sine besonders vorteilhafte Anwendung einer solchen Steuer·» ι einrxshtung bzw. eines hydrostatischen Getriebes mit einer
solchen ergibt sich, wenn die Abtriebswellen der beide.. Kydro= motoren unmittelbar oder mittelbar über Vorgelegetriebe auf
die Räder eines Ackerschleppers treiben. Pur den Antrieb eines
von
Fahrzeuges ist es bekannt* äii einer Hydro-Pumpe zwei zueinander parallelgeechaltete Hydro-Motoren beaufschlagen zu lassen (D3P 1 066 877)· Auch wem bei ein«- a solchen Getriebe die iiydrorotoren verstellbar sind, wir,tan der Abtriebsweile der beiden Hydromotoren jeweils das gleiche Drehmoments weil auf beide — Hydromotoren der gleiche Druck wirkt und der Druck bei gleicher
ι · * a
LINDE AKTIENGESELLSCHAFT
Einstellung cLer :?ydr©=Motoren In gleichem Maße in ein Drehmoment umgesetzt wird, und zwar unabhängig von der Drehzahl, so daß sich eine automatische Differentialwirkung ergibt. Beim Ackersohlepper ergeben sich aber beim Pflügen besondere Bedingungen insofern, als das auf dem umgepflügten L'oden laufende Rad einen größeren Schlupf hat als das in der Furche laufende Rad. Der Rollwiderstand jedes Rüdes ist aber- vom Schlupf abhängig und wächst mit diesem,* Mit der Stelleinrichtung geraliß der Erfindung ist es möglich, den Motor für das auf dem un&epflügten Boden laufende Rad anders einzustellen als den das in der Furche laufende Rad treibenden Motor. Vlird diese ungleiche Verstellung derart vorgenommen, daß der Motor des auf dem ungepflügten Boden laufenden Rades auf kleinere Schluckmenge pro Umdrehung sur-ückgeschwenkt wird, so wird zur Erzeugung des gleichen Drehmomentes an dem Rad wie bisher ein höherer Druck erforderlich. Da die beiden Motoren für beide Seiten des Fahrzeuges an die gleiche Leitung angeschlossen mttftsni, muß dann, wenn durch die Rückwirkung des Hydro-Motors des auf dem ungepflügten Boden laufenden R.des eine Druckerhöhung erzwungen
viird,, dieser erhöhte Druck auch auf den Hyuro-Motor des in der Furche laufenden Rades einwirken. Da dieser aber weiter ausge« !
schwenkt wird, ergibt sich somit an dem in der Furche laufenden Rad ein höheres Drehmoment als bei dem puf dem noch ungepflügten Boden laufenden Rad, so daß der größere Rollwiderstand auf dem umgepflügten Boden duroh ©in höheres Drehmoment ausgeglichei wird und beide Räder in gleichem Maße zur Erzeugung einer freier
+Der Rollwiderstand des in der Furche laufenden jedoch größer als der des auf dem ungepflüften Hoden laufenden Rades, jedoch hat das Furchearad gerin-" 5 Seren Schlupf _ . ^. ,~
LiNDE
Zugkraft beitragen. Die in der Antriebsmaschine zur Verfugung stehend Kraft wird dadurch besser zur Erzeugung einer Zugkraft, die auf den Pflug übertragen werden kann, ausgenützt. Ähnliche Aroeitsbedingungen wie beim Pflügen kennen sich bei anderen Fahrzeugen in sinngemäßen Betriebszuständen ebenfalls ergeben, beispielsweise bei Cuerhangfahrt eines Fahrzeuges, insbesondere
mit
eines Fahrzeuges i§y§£ hochliegendem Schwerpunkt, etwa eines Mähdreschers, so daß die Räder auf der Talseite wesentlich höher belastet werden als auf der Hangseite. Sinngemäß gilt das gleiche| für Baumaschinen, beispielsweise Brdbaumaschinen, wobei häufig für die Räder der einen Fahrzeugseite bezüglich Schlupf und bzw, oder Rollwiderstand gänzlich andere Fahrbedingungen gegeben sind wie für die Räder der anderen Fahrzeugseiteβ ++
Bei Arbeitsmaschinen, insbesondere selbstfahrenden Baumaschinen wie Baggern, werden häufig Doppelpumpenaggregate angewendet, wo·» bei zwei Hydro-Pumpen durch eine Koppelstan^e s.\x gemeinsamer Verstellung verbunden sind und gemeinsam von einer Brennkraftmaschine angetrieben werden, wobei jede der beiden Pumpen in einen Kreislav ordert, öer von dem Kreislauf der anderen Pumpe getrennt ist· Dabei ist es bekannt, (DAG 1 168 b9ifF einen Regler auf die beiden Pumpen einwirken zu lassen., der von den F^r-'ierdrünicen beider Pumpen beaufschlagt 1st und die beiden Pumpen stets so verstellt, daß die Summe der beiden von beiden Pumpen aufgenommenen Leistungen nicht größer ist als die Leistung,die die : >rennkraf tmaschine abzugeben vermag, do h. daß dann, wenn Außer der willkürlichen Verstellung der Koppelglieder ist auch
eine selbsttätige Verstellung abhängig von einer weiteren Größe, beispielsweise dem !unterschiedlichen Sehlupf oder - 6 - Radlas' der Räder, dem Lenkeineohlag ode^Ger Qjtierneigung möglich.
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in beiden Kreisläufen die Hälfte des maximalen Drucks erreicht ist, die beiden Pumpen auf die kleinste Fördermenge surückgeschwenkt sind ebenso, wie wenn in einem der beiden Kreisläufe der Druck Null herrscht und in detn anderen Kreis lauf der maximale Druck. Ir» jedem Fall und bei jedem Be~ lastungszustand fördern beide Pumpen aber die gleiche Menge pro Zeiteinheit, d· h. sie liofern den gleichen Förderstrom. Beaufschlagt beispielsweise bai einem Schaufellader die eine der beiden Pumpen das Fahrwerk und die andere das Hubwerk der Schaufel, und ist ein Betriebszustand erreicht, bei dem das Fahrwerk zwar eine große Druckkraft gegen die Schaufel aus« üben muß.« aber bei sehr kleiner Geschwi »digkeit oder na&e2.u im Stillstand, während das Hubwerk für die Schaufel eine möglichst große Hubkraft zum Losreißen der Erdmasse aufbringen soll so wird bei der bekannten Steuerung mit einem starren Koppelglied zwischen dan beiden Pumpen durch dieses erzwu öenP daß beide Pumpen auf gleiche Fördermenge zurückgeschwenkt werden. Ea die Fahrgeschwindigkeit infolge des Anlaufens der Schaufel gegen die loszureißende Erdmasse sehr gering ict, muß ein großer Teil des Förderstroras, den die den Fahrmotor beaufschlagende Pumpe erzugt, über ein Sicherheitsventil nutzlos abgelassen werden und geht gerade in dem betriebszustand, in dem die höchst linergieaufwendung erforderlich ist, der Ausnutzung verloren ebenso, als wenn ein mechanischer Fahrantrieb vornapüen wäre, bei dem nun in diesem Betriebszustand bei hoher Motardrehaahl über eine Rutschkupplung eine geringe Fahrgeschwindigkeit bei hohem Drehmoment am Fahrwerk erzielt werden muß. Auch in diesem
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Fall wird ·ι der Rutschkupplung in einem besonders wichtigen Fahr zustand Eaergie vernichtet * Ähnliche Zustände eingeben sieh* wenn eine Pumpe einen Motor für ein Sefej enkwerk eines Baggers beaufschlagt und die andere Pumpe zn dem Zylinder3 der die LÖffelbewegung bewirkt, fördert und mit diesem nagger eine steile Grabe iwand oder eine Bösehungswand abgekratzt werden soll. Dann muß das Schwenkwerk eine gewisse !-Craft ausüben^ um den Löffel seitlich gegen die Grabenwand drücken zu können· Das Schwenkwerk l£egt jedoch keinen Weg zurück» so daß die gesamte Fördermenge der das Schwenkwerk beaufschlagenden Pumpe über ein Sicherheitsventil abgeblasen wird«
In allen Fällen, die den genannten beiden Beispielen entsprechen werden derartige Nachteile durch die Einrichtung gemäß der Erfindung vermieden, weil durch die Verstellbark&it der Koppelglieder erzielt werden kann, daß diejenige Pumpe, die nur einen Druck in de: j.hr zugeordneten Kreislauf zu erzeugen braucht, ohne daß ein? oder eine wesentliche bewegung in diesem Kreislauf Rrxffftt erzielt wird, auf geringe Fördermenge und damiw geringe Energieaufnahme geschwenkt werden kann, so daß die Vernichtung von Energie eines zu viel geförderten Förderstromes in einem Sicherheitsventil zumindest vjeitgehend vermieden wird. Dadurch kann die Energie der Brennkraftmaschine besser . dem Kreislauf ausgsnutzt werden, der in dem betr^ffencen. i.^3triebszustand hoch belastet ist. In Weiterausgestaltunn <- r Erfindung
ι«;
LINDE AKTIENGE1O1ELISCHAFt"
ergibt sich eine besonders vorteilhafte Wirkung* vsenn. das Einflussglied zur Verstellung der Koppelglieder selbsttätig abhängig vom Förderdruck einer der beiden Hyöro=Pumpen verstellbar 1st·
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt·
Figur 1 zeigt ein Schaltsohema eines Ackerschlepperantriebs mit
manueller Verstellung der Koppolglieder, Figur 2 zeigt ein Schaltschema eines ähnlichen Antriebes, wobei
die Verstellung der Koppelglie&er sit-feels einer llilfs«
I kraft willkürlich beeinflusst erfolgt, fe
Figur > zeigt im Schaltschema die Steuereinrichtung für ein ß Doppelpumper -.g^egat.
Bei dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Antrieb eine? Ackerschleppers mit zwei Vorderrädern 1 und zwei Hinterrädern 2 f treibt die Brennkraftmaschine ρ über eine Welle h auf die verstellbare Pumpe 5a die über Leitungen 6 und 7 mit zwei Hydromotoren 8 und 9 verbunden ist, wcbei jeder der Hydronotoren b auf ein Rad 2 treibt und beide Hydromotoren 8 und 9 bezüglich d« Schlv3kmenge pro ümdrehung verstellbar sind.
.: Der verstellbare Teil der Hydropumpe 5 ist über eine Koppelstange 10 mit einem Servoverstellzylinder 11 verbunden» der über ein manuell willkürlich zu betätigendes Steuerventil 12 j von einer H-lfspumpe 15 aus mit Druck beaufschlagt wird.
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Der verschwenkbare Teil der Hydropumpe 5 ist weiterhin starr mit einem doppelarraigen Hebel 14 verbunden. An jedem Ende d<äs doppelarmigen Hebels 14 ist gelenkig eine Hülse 15 gelagert* in der jeweils eine Koppelstange 16 unte1" Spannung einer Keder 1™ derart gelagert 1st, daß die Koppelstange 16 sich gegenüber der Hülse 15 nicht verschieben kann, vienn nicht die Feder 17 zusammengepresst wird. Das freie Ende der Koppelstange 1o ist jeweils mit dem vei*- schwenkbaren reil eines Hydromotors 8 bzv>. 9 verbunden. Die Feder 17 ist derart ausgelebt, daß die Verstellkräfte, die in der Koppelstange 16 durch dit: Rückstellkraft eines Hydromotors ο bzw. 9 auftreten können, !deiner ist als die VorspannunKSkraft der Feder 17, so daß diese Kräfte keine Verlagerung der Koppelstange 16 gegenüber der Hülse 15 hervorrufen körnen.
An der dem Hydromotor 8 zugeordneten Hülse 15 ist ein Hebel 1ö
gelagert und an der dem Hydromotor 9 augeordneten Hülse 15 ist ein Hebel 19 gelagert, wobei die Hebel 18 und 19 durch eine Verbindungsstange 20 miteinander verbunden sind. Der Hebel 19 ist willkürlich verschwenkbar und durch Verschwenken des Hebel« 19 aus seiner Normallage in eine Rastlage kann die Lage jeder Koppelstange 16 gegenüber der aug^ordneten Hülse 15 verändert werden. Dadurch sind die aus den Teilen 14 bis 17 bestehenden Koppelglieder zwischen den beiden Hydromotoren 8 und 9 verstellbar, so daß die beiden Hydromotoren & und 9 auf unterschiedliche Sehluckmengen pro Umdrehung einstellbar sind.
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1) I t · « (
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ίο
I3ei der in Figur 2 dargestellten Einrichtung entsprechen die Teile 1 bis H und 16 völlig den in Figur 1 dargestellten Teilen. An die Stellen der Hülsen 1 5 sind jedoch jetzt zylinder 21 getreten, in denen am Kopfende der Koppelstangen IC befestigte Kolben 22 verschiebbar sind. Die Federn 17 a legen wiederum in der gleichen Weise wie die Federn 17 gemäß Figur 1 die Koppelstangen 1ö gegenüber den Zylindern 21 fest, sind lediglich in anderer VIeise in diesen angeordnet. Die Zylinder 21 sind doppelt wirkend und mit zwei Leitungen 25 und 2h über ein willkürlich hh manuell zu betätigendes Umschaltventil 2lj ir.it der Hilfspumpe 1j5 verbunden. Ist das Umschaltventil 25 in der in der Zeichnung dargestellten Sperrstellung, so wirken die
und den Zylinder 21 mit den Kolben 23 unter Federn 17 a als starre
Koppe !glied
16 17a, 21, 22
in dem Kopnelglieasystem H, 16, 17
Jedeeh das umschaltventil 25 be*-äti£t. so wird durch die durch die Hilfspumpe 13 unter Druck geforderte Flüssigkeit eine Verstellung des Koppelgliedsystems bewirkt derart, daß der Hydromotor 8 atif eir.^n anderen Ausscbwenkwinkel einge-
suf
stellt viird und damit asrafö eine andere schluckmenge pro Umdrehung eingestellt wird als der Hydromotor 9. Dabei ist eine Verstellung des ümschaltventils 25 in beiden Richtungen eine Anpassung für jeden Fall möglich, gleichgültig ob das durch den Hydromotor 8 angetriebene Rad 2 oder ob das durch den Hydromotor 9 angetriebene Rad 2 in der Furche läuft. In Vieiterausgestaltiang kann ein in der Zeichnung nicht mehr dargestelltes üntlastungsventil bzw. Kurzschlußventil zwischen den
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Leitungen 23 und 24 angeordnet sein, durch das bewirkt wird^ daß für den Normalbetrieb, insbesondere für Straßenfahrc, mit Sicherheit die Kolben 22 in beiden Zylindern 21 in c'e Norma!stellung zurückkehren.
In Figur 3 sind zwei Hydropumpen 26 und 27 zu erkennen-, die gemeinsam von einer in der Zeichnung nicht mehl1 dargestellten Brennkraftmaschine aus angetrieben werden. Die verstellbaren Teile 28 der beiden Hydropumpen 26 und 27 sind durch ein Ό Koppelsystera verbunden, das au der Koppelstange 29 mit dem an diesem bef et aigten Zylinder 30 und der Kuppelstange j?1 nit dem an diesem befestigten Kolben 32 be-steht, wobei der Kolben 32 in dem ^linder 30 verschiebbar und zwischen swei Federn 33 eingespassit ist. Dis Hydropumpe 26 fördert in ea.ne Förderleitung 34, die getcennt ist von der Förderleitung 35a in die die Hydropumpe 27 einspeist.
* Das Verstellbare Teil 28 der Hydropumpe 26 ist weiterhin über
eine Schubstange 37 Eilt dem Regler 36 verbunden* der aus zwei hintereinander geschalteten Kolben 3δ und 39 besteht, die gemeinsam gegen eine Feder 4o al· ^estütst und jeweils in einem zugeordneten Zylinder verschiebbar sind. Der dem Kolben 39 zugeordnete Zylinder ist über die Steuerleitung 41 mit der — Förderleitung Jk verbunden und der dea Kolben 32 ssugeordnete Zylinder ist über die Steuerleitung 42 mit der Förderleitung verbunden.
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Solange das Koppelstangensystera 29 bis jo ein starres System darstellt, werden die beiden Hydropumpen 26 und 27 stets gemeinsam abhängig von der Summe der Pörderdrüoke in den Förderleitungen 34 und 35 derart verstellt, daß die Summe der von den Hydropumpen 26 und 27 aufgenommenen Leistungen] einen vorgesehenen Grenzwert nicht überschreitet. Von den beiden voneinander unabhängigen Kreisläufe^ in die die beiden F^rderleitungen 34 und 35 fordern, ist jeweils nur noch ein Ventil $3 dargestellt. Im übrigen sind diese Kreisläufe und die zugeordneten Verbraucher in der Zeichnung nicht meir dargestellt·
A.n. die Förderleitung 34 der Hydropumpe 26 ist weiterhin eine Steuerleitung 44 angeschlossen, die zu einem willkürlich zu verstellenden Ventil 45 führt,, das über eine Steuerleitung mit dem Zylinder 30 verbunden ist· Werden lietriebsaustände erwartet, in denen die Hydropumpe 27 in de ihr zugeordneten Kreislauf wohl Druck erzeugen und unter Ausgleichen der ggf. auftretenden Leckverluste aufrechterhalten muß,, ohne daß in diese Kreislauf für öine Bewegung eine Fördermenge erfords*= lieh ist, wird das Ventil 45 in die Lage verstellt, in der es die Steuerleitungen 44 und 46 miteinander verbindet« Steigt nunmehr in der Förderleitung 34 der Druck stark ans so wird gegen die Kraft der Feder 33 der Kolben 32 im Zylinder 30 verschoben, so daß die Hydro-Fumpe 27 eine andere Einstellung erhält wie die Hydropumpe 26. In der Zeichnung nicht m
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— 13 *»
gestellt ist eine weitere Möglichkeit, mit de^ Ventil 45 und den Koppelstangen 29 und 31 sin weiteres in der Steuerleitung angeordnetes Ventil zu verbinden derart* daß dann, wenn der
Kolben 32 ganz in den Zylinder 30 hineingedrüokrt ist, die
Steuedeitung 42 getrennt ist, so daß der dann nur oder zumindest im wesentlichen nur die Hydropumpe 26 beeinflussende Regler 36 dann nur oder zumindest im wesentlichen nur von dem Förderdruck in der Leitung 34 beaufschlagt ist.
Schutzansprüche

Claims (6)

LINDE AKTiEMGESELLSCHAFT (A ^1/A 1^,12,1965 Sehutzansprüohe
1. Steuereinrichtung für zwei bezüglich der och
bzw. Fördermenge pro Umdrehung durch an den Einstellgliedern angreifende Koppelglieder geraeinsam verstellbare Hydro-Einheitei?, pämlieh Hydromotoren oder Hydropumpen, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelglieder (14- bis bzw. 29 bis 31) zu ungleicher Verstellung der beiden Hydro-Einheiten (Ö, f bzw» 26, 27) verstellbar sina.
2. Steuereinrichtung für ein hydrostatisches Getriebe mit einer verstellbaren Hydropumpe und zwei von dieser beaufschlagten Hydromotoren, dadurch gekennzeichnet, daß diese die durch Koppelglieder (14 bis 17) zu gemeinsamer Verstellung gekoppelten Hydro-Einheiten sind und die Koppelglieder (14 bis 17) mit dem verstellbaren Teil Af>r Pumpe 5 verbunden sind.
(J 3. steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebswellen der Hydro-Motoren (Q6 9)# wie an sich bekannt, unmittelbsir oder mittelbar über Vorgelsgetriebe auf die R. der (2) eines Ackerschleppers treiben.
4, Steuereinrichtung nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung des Einflußgliedea (19) zum Verstellen der Koppelglieder (14 bis Vf) in Abhängigkeit von einer anderen Größe, vorzugsweise der Differenz zwischen dem an
2m-
» 1
UNDE AKTIEMGESELLSCHAFT
den bei^sn Rädern (2) austretenden Schlupf oder will-= kürlich ui. littelbar manuell oder mittels einer Hilfskraft (von der Hilfspumpe 1p erzeugter Druck auf die Koxjen 22) erfolgt.
5. Steuereinrichtung nach Anspruch 2, p, 2J-, dadurch gekennzeichnet* daß das Einflußglied (19) sura Verstellen der Koppelglieder (14 bis 17) mit der Lenkeinrichtung für die lenkbaren Räder (1) des Ackerschleppers verbunden ist.
6. Steuereinrichtung, für ein hydrostatisches Getriebe nach einem der vorhergehenden Ar-sprüche, wobei die Hydro-Pumpe zwischen den beiden mit zueinander koaxialen Wellen an« geordneten Hydromotoren mit senkrecht zu der gemeinsamen
-5 η
Achse der Wellen der Hydro-Motoren stehender Atriebswelle angeordnet ist und die Achsen, um die die Verstellbewegungen der Hydro-Einheiten erfolgen, senkrecht zu der Ebene, in der die Achsen der Wellen liegen, angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem verstellbaren Teil der Pumpe (5) ein ein Koppelglied bildender doppelarmiger Hebel (14) starr verbunden ist, dessen beide Enden über je eine Schubstange (16 mit Jeweils den verstellbare! Teilen eines Hydro-Motors (8 oder 9) verbunden ist, wobei mindestens eine der Schubs, üigen (16) längenveränderbar i.*t.
CC 1 ·
t eic · ♦
LINDE AKTIENGESELLSCHAFT
7„ Steuereinrichtung nach Anspruch 1 für zwei von einer gemeinsamen Energiequelle, beispielsweise Brennicr&ftniaschine, angetriebene, verstellbare Hydro^Pusipen* die in voneinander getrennte Kreislaufe fördern, dadurch gekennzeichnet, daß diese die durch Koppelglieder (29 bis 55) vorzugsweise eine Koppeigtange (29, 51) zu gemeinsamer Verstellung verbundenen ! und durch die Verstellbarkeit der Koppelglieder (50, 52) unterschiedlich verstellbaren Hydro-Einheiten (26, 27) sind.
Steuereinrichtung nach Anspruch f, dadurch gekennzeichnet,
IG
daß das Einflußglied zur Verstellung der Koppelglieder (50,52) abhängig ist vom Förderdruck einer (26) der beiden Hydro-Pumpan (26. 27}
DE19656601774 1965-02-13 1965-02-13 Steuereinrichtung fuer hydro-kinheiten Expired DE6601774U (de)

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