DE660140C - Rauchrohr fuer Dampfkessel, insbesondere Lokomotivkessel - Google Patents

Rauchrohr fuer Dampfkessel, insbesondere Lokomotivkessel

Info

Publication number
DE660140C
DE660140C DEM127472D DEM0127472D DE660140C DE 660140 C DE660140 C DE 660140C DE M127472 D DEM127472 D DE M127472D DE M0127472 D DEM0127472 D DE M0127472D DE 660140 C DE660140 C DE 660140C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
wall
smoke
extension
boilers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM127472D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE660140C publication Critical patent/DE660140C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G3/00Steam superheaters characterised by constructional features; Details or component parts thereof
    • F22G3/009Connecting or sealing of superheater or reheater tubes with collectors or distributors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

  • Rauchrohr für Dampfkessel, insbesondere Lokomotivkessel 1_s ist bekannt, Heiz- oder Rauchrohre, die mit einer ebenen Fläche gegen die Fewerbuchswasserseite und mit einem Bördel gegen die Feuerseite abgestützt sind, mit einem feuerbuchsseitig im Inneren der Rauchrohre eingebauten Verlängerungsrohr zu versehen, um eine möglichst betriebssichere Abdichtung der Rauchrohre von Dampfkesseln, insonderheit Lokomotivkesseln, zu erreichen.
  • Bisher ist es aber durch diese Verlängerungsrohre nicht gelungen, eine Abdichtung zu schaffen, die über eine entsprechende Betriebsdauer hinaus genügte, was zum Teil darauf zurückzuführen ist, daß die Dichtungsstellen mit Hilfe von Schlagwerkzeugen verstemmt werden, wodurch Spannungen entstehen, die sich im Betrieb ungünstig auswirken.
  • Man ging deshalb dazu über, die Rauchrohre nach Möglichkeit schlaglos abzudichten, wodurch jedoch die im Betrieb schädlichen Spannungen auch nicht vermieden wurden, da eine Verformung des zylindrischen Rohrloches durch Aufdornen bzw. Aufwalzen oder eine Verkürzung der Einwalzlänge des Rohrloches eintrat, durch die der Walzhaftwert vermindert wurde.
  • Andere Abdichtungen dieser Art begünstigen die Zerstörung des Baustoffes, da durch sie die Rohrwandwalzhaut verletzt wird. Ebenso sind zusätzliche Dichtungsflächen vorgeschlagen worden, die aber die Betriebssicherheit vermindern, da jedes Mehr an Dichtungsfläche die Leckgefahr erhöht.
  • Endlich waren die Verfahren zur Herstellung solcher Dichtungen umständlich und daher nicht wirtschaftlich.
  • Diese Mängel sollen gemäß der Erfindung dadurch behoben werden, daß das Verlängerungsrohr etwa die gleiche Wandstärke hat wie das verlängerte Rohr und mit seinem inneren Ende ein Widerlager für die Vorrichtung bildet, mit der das aus der Rohrwand feuerbuchsseitig herausragende Ende zunächst kegelig aufgeweitet und dann schlaglos auf die Rohrwand flach niedergedrückt wird, während, gegebenenfalls unter Einschaltung eines Stützringes, das Ende des Siederohres gegen die Wasserseite der Feuerbuchswand abgestützt ist.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsformen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. i bis 6 Längsschnitte von Rauchrohren gemäß der Erfindung und Abb.7 einen Längsschnitt einer Vorrichtung zum Befestigen der Rauchrohre in der Feuerbuchswand.
  • Abb. ä ist ein Schnitt nach Linie X-X der Abb. 7. Nach der in Abb. i dargestellten Ausführungsform ist innerhalb des feuerbuchsseitigen Endes des Rauchrohres k ein Verlänger ungsrohr l eingeschweißt oder eingelötet, wobei das angestauchte Rohrende k1 unmittelbar der Rohrwand/ anliegt und die Schweiß-oder Löhtrlaht n in Richtung des Rauchstromes verläuft.
  • Nach Abb. a weist das Verlängerungsrohr L eine Verengung l3 auf, auf welche ein Stützring g1 aufgeschoben ist, der sich mit der einen Endfläche cl gegen die Rohrwand f, mit der anderen, c2, gegen das Ende des Rauchrohres k legt, so daß durch einen Längsdruck des letzteren die Schweiß- oder Lötnaht ri nicht beeinflußt wird. Um den Ring g1 bei nicht zugänglichem Kessel durch die Rohrwand d mit dem Rauchrohr k gleichzeitig einschieben bzw. herausziehen zu können, ist der Außendurchmesser des Ringes g1 dem des Rauchrohres k gleich.
  • Bei den Ausführungsformen nach Abb. 4 bis 6 ist, wie in Abb, i, ein glattes Verlängerungsrohr l verwendet und der Stützring g (Abb. 5) bzw. ä 3 (Abb. 6) am feuerbuchsseitigen Ende verstärkt, um eine größere Dichtungsfläche cl zu erhalten. Zum gleichen Zweck ist bei der Ausführungsform nach Abb. 4 zwischen Rauchrohr k und Verlängerungsrohr l ein Rohrstück m eingeschweißt oder eingelötet und verlaufen die beiden Nähte n1 und n2 ebenfalls in der Richtung des Rauchstromes. Für nicht zugängliche Kessel ist diese Ausführungsform die einfachste und billigste.
  • Nach Abb. 3 kann das Verlängerungsrohr L der jeweiligen Länge des Rauchrohres k angepaßt werden, indem aus dem Verlängerungsrohr l im kalten Zustande eine oder zwei Ringwulstel-' von innen herausgewalzt werden, gegen die sich auf der einen Seite kt das Rauchrohr k, auf der anderen Seite c2 derselben oder einer zweiten Wulstt' der Stützring g2 abstützt. Um ein Aufweiten des letzteren und - ein Verschieben über die Wulst li zu verhüten, kann der Stützring an einzelnen Punkten an die Wulst A angeschweißt werden. Diese Ausführungsform ist besonders für stark beanspruchte Kessel ver-' wendbar.
  • Für den schlaglosen Einbau der Rauchrohre nach der Erfindung kann die in Abb. ; und ä dargestellte Vorrichtung dienen, die eine .an einem- Ende mit einem Vierkantr4h, am anderen Ende mit einem kegeligen Dorn A2 versehene,-. meinen Stahlzylinder B von etwas kleinerem Durchmesser als der Innendurchmesser des Verlängerungsrohres l einschraubbare Gewindespindei.A. aufweist. Im. Zylinder sind Öffnungen BI für zwei durch den Dorn A2 radial bewegbare KlemmbakkenB= vorgesehen, die, das Verlängerungsrohr hintergreifend, sich innen gegen die Wandung des Rauchrohres legen. Beim Herausschrauben der Spindel A aus dem Zylinder B gleiten die Backen B2 in Vertiefungen B3 des letzteren zurück, so daß sie mit der Außenfläche des Zylinders, B - bündig liegen. Am anderen Ende der Spindel A ist ein Ring C mit einer kegeligen Druckfläche Cl mittels einer Mutter D verschiebbar.
  • Die Handhabung und die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Das V erlängerungsrolir L des Rauchrohres k wird; gegebenenfalls unter Einschaltung eines Stützringes b, in die Bohrung der Feuerbuchswand/ eingeschoben; bis die Dichtungsfläche an der Wand/ anliegt. Nun wird der Zylinder B mit den versenkten Backen B= in das Rohr l so weit eingeschoben, daß die Bakhen B2 hinter das Verlängerungsrohr l greifen.
  • Dann wird der Ring C und eine Scheibe E auf die Spindel A aufgeschoben, die Mutter D lose aufgeschraubt und ein Steckschlüssel auf den Vierkant Al aufgebracht, mit dem die SpindelA so lange in den ZylinderB hineingeschraubt wird, bis die Backen B2 durch den D orn A 2 an die Innenfläche des Rauchrohres k angepreßt sind. Hierauf wird der Steckschlüssel mit der einen Hand festgehalten und mit der anderen Hand die Mutter D mittels Maulschlüssels langsam angezogen.
  • Sobald der Kegel Cl an das vorstehende Rohiende anstößt und durch weiteres Anziehen der Mutter D .einen Druck auf das Rohr l ausübt, wird die Spindel A mit dem Zylinder B so lange aus dem Rohr Heraus. gleiten, bis die Backen B2 am Ende des Verlängerungsrohres l hängenbleiben und sich, abstützen. Erst jetzt beginnt das Aufweiten des Rohrendes durch den Kegel Cl, wobei das Rauchrohr k bzw. der Stützring g mit der gleichen Kraft gegen die Wasserseite der Rohrwand/ gepreßt wird wie der Kegel C' auf der Feuerseite gegen das Rohrende L'=. Ist letzteres entsprechend der Kegelfläche C' aufgeweitet. also fixiert, so wird die Mutter D abgeschraubt, der Kegelring C abgenommen, die Mutter D mit der Unterlagscheibe wieder auf die Spindel aufgebracht und so lange angezogen, bis der Bördel 12 des Rohres l flach gegen die Rohrwand/ niedergepreßt ist. Auch bei diesem Niederhördeln erfolgen die Pressungen gegen beide Seiten der Rohrwand vollkommen gleichzeitig, gleichmäßig und gleich stark, ohne daß eine Abstützung des Rauchrohres. im Rauchkasten nötig .wäre.
  • Durch Herausschrauben der Spindel A aus dem Zylinder B- wird einerseits die Mutter D mit--der Unterlagscheibe E vom Röhrendelg entfernt, andererseits werden die Klemmbakken B= am freien Ende des Verlängerungsrohres 1 gelockert und treten wieder in die :lusnehmungen Bä des Zylinders B zurück, so daß die ganze Vorrichtung wieder dtis dem Rohr/ herausgezogen werden kann. ,

Claims (1)

  1. P_1TrINTANsrrfiCHE: i. Rauchrohr mit feuerbuchsseitig in das Innere des Rauchrohres eingebautem Verlängerungsrohr für Dampfkessel, insbesondere Lokomotivkessel, das mit einer ebenen Fläche gegen die F.euerbuchswasserseite und mit einem Bördel gegen die Feuerseite abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsrohr (l) etwa die gleiche Wandstärke hat wie das verlängerte Rohr (k) und mit seinem inneren Ende ein Widerlager für die Vorrichtung bildet, mit der das aus der Rohrwand feuerbuchsseitig herausragendeEnde zunächst kegelig aufgeweitet und dann schlaglos auf die Rohrwand flach niedergedrückt wird, während, gegebenenfalls unter Einschaltung eines Stützringes (g), das Ende des Siederohres gegen die Wasserseite der Feuerbuchswand abgestützt ist. z. Rauchrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in das Verlängerungsrohr (L) von innen aus ein oder zwei Rillen (l11) eingewalzt sind, gegen die sich von einer Seite das Siederohr (k) und von der anderen Seite der Stützring (g2) legt. 3. Rauchrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsrohr sich nach der Einspannstelle zu verjüngt und der Stützring (gl) so gestaltet ist, daß er eine flanschartige Anlagefläche an der Rohrwand bildet, jedoch im-- Durchmesser. nicht größer ist als das Siederohr. Rauchrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Verlängerungsrohr (l) und dem bis zur Rohrwand (f) reichenden Siederohr ein gleichachsiges Rohrstück (m) eingeschweißt oder -gelötet ist, um die Dichtungsfläche (c1) an der Rohrwand (f ) flanschartig zu vergrößern.-
DEM127472D 1933-05-18 1934-05-17 Rauchrohr fuer Dampfkessel, insbesondere Lokomotivkessel Expired DE660140C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
YU660140X 1933-05-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE660140C true DE660140C (de) 1938-05-19

Family

ID=25559876

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM127472D Expired DE660140C (de) 1933-05-18 1934-05-17 Rauchrohr fuer Dampfkessel, insbesondere Lokomotivkessel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE660140C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19803732C2 (de) Abziehvorrichtung für einen in ein Basisteil eingepreßten Stift
DE3001666C2 (de) Gewelltes Leitungsrohr aus nichtrostendem Stahl und Verfahren zur Herstellung desselben
DE2550742C3 (de) Verfahren zur Dichtigkeitspriifung der ZusammenfUgungsstellen von Rohren
DE808173C (de) Rohr- und Schlauchkupplung
DE912145C (de) Befestigung fuer sich oder gegen Kupplungskoerper stossende Rohre
DE2951354A1 (de) Loesbare rohrverbindung
DE449250C (de) Befestigung von mittels Sperringe gesicherten Flanschen an Hochdruckrohren
DE530178C (de) Dichtung fuer Rohranschluesse
DE838096C (de) Rohrver bindung
DE821745C (de) Rohr- bzw. Schlauchanschluss
DE803867C (de) Rohrkupplung
DE732947C (de) Verfahren zum halbkugeligen oder spitzbogenfoermigen Schliessen des Endes eines rohrfoermigen Koerpers
DE721248C (de) Rohrverbindung
AT146096B (de) Verbindung für Metallrohre.
DE1031997B (de) Einrichtung zum Abschliessen von Rohren bei einer hydraulischen Druckprobe
CH130506A (de) Schlauchdichtungsschraube.
AT154643B (de) Verfahren zum Einbau von Siede- und Rauchrohren mit Ringschneide.
DE408364C (de) Befestigung und Dichtung von Verdampferrohren in Sammelrohren (Sammelgefaessen) von Hochdruckdampfkesseln
DE466047C (de) Schmiedeeisernes Rohr mit schraeg eingesetzten Duesen fuer Russabblasevorrichtungen
DE410409C (de) Siederohrwalze mit Stellmutter
AT138308B (de) Schlauchschelle zur Befestigung und Abdichtung von Schlauchverbindungen von Kühlwasser- und Brennstoffleitungen an Kraftfahrzeugen.
DE699459C (de) Verfahren zum Einschweissen von Leichtmetallrohren in starkwandige Rohrboeden
DE427759C (de) Vorrichtung zum Befestigen von Schlaeuchen auf Anschlussstutzen mit kegeligem Bund
DE555474C (de) Hohlniet
DE370116C (de) Rohrverbindung fuer Hochdruckleitungen