DE660010C - Vorrichtung zum Trennen der Schussfaeden an Wechselwebstuehlen - Google Patents

Vorrichtung zum Trennen der Schussfaeden an Wechselwebstuehlen

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DE660010C
DE660010C DEH147052D DEH0147052D DE660010C DE 660010 C DE660010 C DE 660010C DE H147052 D DEH147052 D DE H147052D DE H0147052 D DEH0147052 D DE H0147052D DE 660010 C DE660010 C DE 660010C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D43/00Looms with change-boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Trennen der Schußfäden an Wechselwebstühlen Es ist bekannt, an Webstühlen mit mehrfachem Schützenwechsel Schußfadenleitmittel anzubringen, die die Fäden auf der freien Strecke zwischen der Ware und dem Schützenkasten aus der Schußlinie herausführen. Dies geschieht entweder mit einem Satz den einzelnen Schußfäden zugeordneter Bügel, die abhängig von der jeweiligen Stellung des Schützenkastens die Fäden bis auf den jeweils einzuschießenden heben bzw. senken oder mit einem Satz nadelartiger Schwenkglieder, deren Winkelstellung über der Lade ebenfalls durch die Stellung dqs Schützenkastens bedingt ist. Dabei fallen die Fadenleitmittel, ob Bügel oder Nadeln, in der Tiefstellung jeweils in Ausnehmungen der Lade ein, damit die Schützen über sie hinweggleiten können.
  • Bei diesen bekannten Einrichtungen erfolgt die Lbertragung der Bewegungen des zugeordneten Schützenkastens auf die Fadenleitmittel über eine Reihe beweglicher Glieder, z. B. Zahnstangen, Zahnrüder, Wellen, Unrundscheiben und Nocken. die die Einrichtung umständlich gestalten und ihre nachträgliche Anbringung an Webstühlen erschweren oder unmöglich machen.
  • Diesem Zustande in der Hauptsache will die Erfindung abhelfen. Für sie handelt es sich um die Schaffung eines für jeden Webstuhl verwendbaren Zusatzgerätes, das überdies vermöge seiner Einfachheit sowohl hinsichtlich des Aufbaues als auch hinsichtlich des Betriebes leicht herstellbar ist und keine Betriebsstörungen verursacht.
  • Ausgehend von Schußfadenleitmitteln mit Schwenknadeln, die die Fäden abhängig von der Bewegung des Schützenkastens aus der Einschußbahn herausführen, besteht die .Erfindung nun in der Steuerung der Schwenknadeln unmittelbar, d. h. unter Fortfall zusätzlicher übertragungs- oder Steuermittel. durch starr mit dem Schützenkasten verbundene Bauteile. Das kann geschehen mit Hilfe eines am Schützenkasten z. 'B. oben oder unten angebrachten Armes, der an seinem freien Ende einstellbare, unmittelbar auf die Schwenknadeln einwirkende Hubglieder hält. deren jeweilige Lage die Winkelstellung d,^r Schwenknadeln über der Lade bestimmt. Erfindungsgemäß ist jedes dieser Hubglieder mit einem Längsschlitz versehen, in den das freie Ende je einer der Schwenknadeln g,:-führt ist. Die Schwenknadeln ihrerseits sind in bekannter Weise an dem Ladenklotz drehbar gelagert und stehen unter dem Einfluß von Federn, die sie in die Ausgangsstellungen zurückführen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Es bezeichnet D den Schützenkasten, der in vier Kammern h, l(', !<", I("' für die Schützen Sch, Sch', Sch", Sch"' unterteilt ist. Oben auf dem Schützenkasten D ist je nach Erfordernis ein gerader oder verwinkelter Arm :1 z. B. mittels Verschraubung angebracht. der einen Satz von Hubgliedern R, R', R" trägt, deren Anzahl sich nach der benötigter. Anzahl Schwenknadeln richtet, die ihrerseits bekanntlich um eines geringer ist als die Zahl der Kammern des Schützenkastens. Die Hubglieder R, R', R" sind auswechselbar und einstellbar angebracht. Sie sind unterschiedlich lang, z. B. entsprechend der Schußfolge abgestuft, und mit einem Langschlitz versehen. in dem das freie Ende je eines der Schwenknadeln N, N', N" ge- führt ist.
  • Die Nadeln sitzen in bekannter Weise an Ünrundkörpern E. E', E" und schwenken mit diesen um eine «-aagerechte Achse, auf der sie gegen seitliche Verschiebung durch Stellringe Bz und Bz' gesichert sind. Es sind dann noch Federn F, F', F" vorgesehen, die auf einer der ersteren parallelen Achse fest-sitzen und mit dem freien Ende je an einem der L; nrundkörper E, E', E" dergestalt angreifen. daß die Schwenkarme N, N', N" sich in die Ausgangsstellung einstellen. Beide Achsen sitzen an einer Platte des konsolartigen Bügels B, der an der vorderen Fläche der Lade L befestigt ist.
  • In der Lade L ist auch ein Querausschnitt H vorgesehen, der so tief und lang ist, daß alle Schwenknadeln (V, (V'. @V" in ihrer Ausgangsstellung nebeneinander mit ausreichendem Spiel darin Platz haben und die Schützen über sie hinweg laufen können.
  • Die Einrichtung kann auf beiden Seiten des Webstuhles vorgesehen werden. Die Wirkungsweise ist folgende: Läuft der oberste Schützen Sch in die Kammer I( ein. so liegen alle Schwenknadeln N, N', N" in der Ausnehmung H der Lade, und der Schützen eilt über sie hinweg-. Hebt sich der Kasten D nun um eine Kammerhöhe, so kann der Schützen Sch' über die Einschußbahn in die Kammer i(' gelangen. Es hat sich aber gleichzeitig der Arm A angehoben, und damit hebt das Hubglied mitsamt der Schwenknadel N den Schußfaden T des ersten Schützen Sch hoch. Der Schützen Sch' mit einem Faden T' kann nun ungehindert unter diesem durchlaufen.
  • Wenn sich nun der Schützenkasten um drei Kammern K" liebt, so daß der Schützen Sch" einlaufen kann, so wird auf die gleiche Weise von der Schwenknadel N' der Schußfaden T' hochgehoben. und der dritte Schützen Sch" tuit dem Faden T" kann ungehindert durchlaufen. Beim Aufsteigen um vier Kammern I(' liebt die Schwenknadel N" dann entsprechend noch den Schußfaden T" des Scliiitzeti Sclt" an. Es kann dann auch der Schützen ,Sclt"' tnit seinem Faden ungcliindert durchlaufrti. In der Zeichnung ist dieser Augenblick der Schützenkastenstellung festgehalten.
  • Senkt sich umgekehrt der Schützenkasten um eine Stufe, so senkt sich auch die Schwenknadel N". Wiihrend die Glieder iV' und N die Fäden T' und T der Schützen Sclt" und Sch' aber. hochhalten, wird der Schußfaden des Schützen Scla"' durch die gesenkt: SchwenknadelN" niedergehalten, und es kann der vom dritten Schützen kommende Schußfaden T" ungehindert durchlaufen.
  • Weiter senkt sich dann finit der Kammer I<" die Scliii-enknadel N'. Es wird nur noch der Schußfadcn T des ersten Schützen Sch von der Schwenknadel N hochgehalten, w;ihrend der Schußfaden des Schützen Sch"' sowie Schußfaden T" des Schützen Sch" von den Schwenknadeln N" und :\- niederl-elassen wird. so daß der Schußfaden T' des Schützen Sch' durchlaufen kann.
  • Sohald sich die hanimer l(' dann in die Schußbahn senkt. Schwenkt auch die NsulelN ein. und es werden dann die Scliußfäden düs Sclit*itzeti Sch" sowie die Fädcti T" und T' votl den Schwenkgliedern N", N' und N niedergelassen. so daß der Scliltl3fadeti T des ersten Schützen Sclt ungehindert arbeiten kann.

Claims (1)

  1. PATE-D, T_»SPri'cfiE: t. Vorrichtung zum Trennen der Schußfäden an Wechselwebstühlen mit an der Weblade drehbar gelagerten Fadenablenknadeln, die die Fäden abhängig voll der Höhenlage der Schützenkiisten einzeln aus der Schußbalin herausführen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Fadenablenknadeln durch starr mit (lern Steigschützenkasten verbundene Leitmittel unmittelbar erfolgt. a. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen am Schützenkasten (D) sitzenden Arm (A). der die einstellbaren Leitmittel (R, R', R"@ trägt, deren jeweilige Lage die Winkelstellung der von ihnen geführten Fadenablenknadeln bestimmt. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen t und z, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Leitmittel (R, R', R") mit einem Längsschlitz versehen ist, in dem das freie Ende je einer der in bekannter «'eise unter dem Einfluß einer Feder stehenden Fadenablenknadeln (N. N', N") geführt ist.
DEH147052D 1936-03-22 1936-03-22 Vorrichtung zum Trennen der Schussfaeden an Wechselwebstuehlen Expired DE660010C (de)

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DEH147052D DE660010C (de) 1936-03-22 1936-03-22 Vorrichtung zum Trennen der Schussfaeden an Wechselwebstuehlen

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DE660010C true DE660010C (de) 1938-05-14

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DEH147052D Expired DE660010C (de) 1936-03-22 1936-03-22 Vorrichtung zum Trennen der Schussfaeden an Wechselwebstuehlen

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DE (1) DE660010C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950270C (de) * 1951-07-03 1956-10-04 Saurer Ag Adolph Mit der Steigkastenbewegung synchronisierte Vorrichtung zum Trennen der Schussfaeden bei Wechselwebstuehlen
DE1207898B (de) * 1957-02-15 1965-12-23 Gustav Hultin Vorrichtung fuer Steigkasten-Wechselwebstuehle zum Trennen der Schussfaeden zwischen Geweberand und Schuetzenkasten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950270C (de) * 1951-07-03 1956-10-04 Saurer Ag Adolph Mit der Steigkastenbewegung synchronisierte Vorrichtung zum Trennen der Schussfaeden bei Wechselwebstuehlen
DE1207898B (de) * 1957-02-15 1965-12-23 Gustav Hultin Vorrichtung fuer Steigkasten-Wechselwebstuehle zum Trennen der Schussfaeden zwischen Geweberand und Schuetzenkasten

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