DE659751C - Mischmaschine - Google Patents

Mischmaschine

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DE659751C
DE659751C DEG91902D DEG0091902D DE659751C DE 659751 C DE659751 C DE 659751C DE G91902 D DEG91902 D DE G91902D DE G0091902 D DEG0091902 D DE G0091902D DE 659751 C DE659751 C DE 659751C
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mixing
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frames
liquids
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DEG91902D
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ADOLF GRAUMANN
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ADOLF GRAUMANN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F31/00Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

  • Mischmaschine Die Erfindung betrifft eine Mischmaschine zum Mischen von Schüttgütern oder Flüssigkeiten, deren Zufuhr dem beabsichtigten Mischungsverhältnis entsprechend in ununterbrochener Folge geschieht. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mischvorrichtung zu schaffen, welche bei einfacher Ausgestaltung eine wesentlich günstigere Mischwirkung ergibt, als sie bei den bekannten Mischvorrichtungen erzielt wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Mischvorrichtung aus einem oder mehreren übereinander angeordneten Rahmen mit glatter geschlossener, das Gut tragender Grundfläche besteht, denen eine kreisförmige Parallelbewegung erteilt wird, wobei dem Gut durch an sich bekannte Vorrichtungen eine Förderbewegung über den oder die Rahmen gegeben wird. Gemäß einer Ausführungsform sind die einzelnen Mischrahmen oder ein Teil derselben mit Vorrichtungen zum Heizen oder Kühlen mittels Dampf, Flüssigkeiten oder Elektrizität versehen. Die Beheizung von Mischeinrichtungen ist an sich bekannt. Diese Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung wird daher nur in Verbindung mit der im Anspruch 1 angegebenen Ausbildung der Vorrichtung beansprucht.
  • Infolge der Ausbildung der Mischvorrichtung nach der Erfindung wird dem Mischgute eine kreisförmige Bewegung erteilt, die eine gründliche Umlagerung der Stoffteilchen ermöglicht, während die gleichzeitige Förderbewegung des Mischgutes eine ununterbrochene Aufgabe des Gutes in die Mischvorrichtung ermöglicht. Wie Versuche ergeben haben, wird mit der Vorrichtung nach der Erfindung eine sehr vielseitige und häufige Umlagerung der Stoffteilchen, d. h. eine hervorragende Mischwirkung erreicht, wie sie mit bekannten Mischvorrichtungen nicht oder nur unvollkommen zu erzielen ist. So ließ sich zum Beispiel Mehl mit einem chemischen Präparat in einem Verhältnis von I : I00 000 zu einem völlig gleichförmigen Gemisch vermengen; ebenso war es möglich, Reis mit hervorragender Gleichmäßigkeit zu färben, d. b. mit einer Glucose zu überziehen, der ein Farbstoff beigemischt war. Mit der Maschine nach der Erfindung lassen sich nicht nur Schüttgüter untereinander, sondern außerdem Schüttgüter mit Flüssigkeiten und schließlich auch Flüssigkeiten untereinander in besonders günstiger Weise vermischen. GIeichzeitig können sich in der Maschine parallel zu dem Mischvorgang auch chemische Prozesse abspielen, die durch die eigenartige Bewegung des Mischgutes in günstiger Weise gefördert werden. Wenn die Maschine mit einer Heizvorrichtung des oder der Rahmen versehen ist, so kann neben der Mischwirkung gleichzeitig auch eine Trocknung des Gutes erreicht werden.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß der Plansichter bei entsprechender Ausgestaltung der Rahmen als sehr günstig wirkende Mischmaschine verwendet werden kann. Es war bei Plansichtern zwar bekannt, daß durch die Verteilerleisten neben der Sichtwirkung in geringem Umfange auch eine Mischwirkung eintritt, man war jedoch bei Plansichtern stets bemüht, diese Mischwirkung, die dem angestrebten Sichtvorgang nachteilig ist, möglichst zu verhindern.
  • Mehrere Ausführungsformen des Gegenstan , der Erfindung sind in der Zeichnung beis -5-weise und schematisch dargestellt. Es zeigen : Abb. I im Grundriß und in einem um 9d% gedrehten Querschnitt eine Vorrichtung, die zum Mischen von Schüttgütern verwendet werden kann, Abb. 2 eine mit einem Rücklaufkanal versehene Vorrichtung in gleicher Darstellung wie Abb. I, Abb. 3 eine in Form eines Doppelsatzes von Mischrahmen ausgebildete Vorrichtung.
  • Die Vorrichtung nach Abb.l besteht aus einem kastenförmigen Mischrahmen a mit ebener Bodenfläche. Die eine Begrenzungswand ist in bekannter Weise wie beim Plansichter mit Förderleisten b versehen, während c eine Öffnung im Boden darstellt. Das Mischgut wird durch eine Zuteilvorrichtung d aufgegeben. Wird jetzt dem Mischrahmen eine kreisförmige Parallelbewegung erteilt, so breitet sich das aufgegebene Gut auf der Bodenfläche aus, und gleichzeitig erhält jedes einzelne Teilchen eine mehr oder weniger kreisförmige Bewegung, die einer Rührwirkung ähnlich ist. Durch die Förderleisten wird dem Mischgut in vom Plansichter her bekannter Weise außerdem eine Förderbewegung über die Bodenfläche zur Austrittsöffnung c vermittelt. Die kreisförmige Bewegung des Mischgutes wird ferner bei jedem Umlauf bei entsprechend gewählter Rahmenbreite durch den Anprall des Gutes gegen die Rahmenwände unterbrochen, wodurch das Entstehen einer vollkommenen Mischung noch begünstigt wird.
  • Wenn sich der einfache Weg durch den kastenförmigen Rahmen zur Bildung eines gleichförmigen Gemisches als zu kurz erweist, so kann der Rahmen bei entsprechender Erweiterung mit einem Rücklaulkanal nach Abb. 2 versehen werden, oder es können mehrere Rahmen übereinander angeordnet werden. Das Mischgut nimmt dann seinen Weg über jeden Rahmen, und zwar in seiner ganzen Länge einmal oder mehrere Male, je nach der Anzahl Kanäle auf jedem Rahmen.
  • Die kreisförmige Parallelbewegung kann dem Mischrahmen oder einem Satz von Mischrahmen in bekannter Weise wie beim Plansichter erteilt werden, wie Abb. 3 veranschaulicht.
  • Die Aufgabe des Mischgutes in dem beabsichtigten Mischungsverhältnis kann in beliebiger Weise dem jeweiligen Zweck entsprechend euter Benutzung der verschiedensten Meßekrichtungen erfolgen, z. B. selbsttätiger \waagen, Mengenmeßvorrichtung usw.
  • Die einzelnen Rahmen oder ein Teil derselben können mit Heizung oder Kühlung mittels Dampf, Flüssigkeiten, Elektrizität o. dgl. versehen sein, um dadurch Mischvorgänge, chemische Prozesse usw. zu unterstützen bzw. zu beeinflussen. Bei Verwendung einer Heizvorrichtung für den oder die Mischrahmen kann neben der Mischwirkung auch eine Trocknung von Schüttgut erzielt werden.
  • Die Maschine nach der Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt, kann vielmehr in mannigfacher Hinsicht abgewandelt werden, ohne von dem Erfindungsgedanken abzuweichen. Insbesondere ist sie nicht beschränkt auf eine bestimmte Art von Fördervorrichtungen (Förderleisten u. dgl.) des Gutes, sondern es können-alle u. a. von dem Plansichter her bekannten und sonst geeigneten Vorrichtungen verwendet werden, sofern sie nur so ausgebildet bzw. angeordnet sind, daß sie als Hindernisse wirken und sich vorwiegend auf derjenigen Seite der Mischbahn befinden, auf der die gewünschte Förderrichtung mit dem Kreisungssinn der Mischgutteilchen vorwiegend nicht übereinstimmt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Mischmaschine zum Mischen von Schüttgütern oder Flüssigkeiten, deren Zufuhr dem beabsichtigten Mischungsverhältnis entsprechend in stetiger Folge geschieht, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem oder mehreren übereinander angeordneten Rahmen mit glatter geschlossener, das Gut tragender Grundfläche besteht, denen eine kreisförmige Parallelbewegung erteilt wird, wobei dem Gut durch an sich bekannte Vorrichtungen eine Förderbewegung über den oder die Rahmen gegeben wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Mischrahmen oder ein Teil derselben mit Vorrichtungen zum Heizen oder Kühlen mittels Dampf, Flüssigkeiten oder Elektrizität versehen sind.
DEG91902D 1936-01-09 1936-01-09 Mischmaschine Expired DE659751C (de)

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DEG91902D DE659751C (de) 1936-01-09 1936-01-09 Mischmaschine

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DEG91902D DE659751C (de) 1936-01-09 1936-01-09 Mischmaschine

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DE659751C true DE659751C (de) 1938-11-19

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